CASEKING EXKLUSIV: BitFenix Prodigy M – Micro-ATX-Version des Zauberwürfels

Caseking14. Aug, 2013 - 2 min Lesezeit

Es wurde etwas leiser um das ”Wunderkind” Prodigy, doch damit ist jetzt Schluss! Der durchgestylte Cube von BitFenix mit den genialen FyberFlex-Haltegriffen erfährt eine komplette Neukonstruktion im Innenraum und fasst jetzt Micro-ATX-Mainboards, bleibt dabei äußerlich und bezüglich der Abmessungen aber vollkommen unverändert. Damit wurde der laute Ruf der Community erhört Besonders die Möglichkeit, dank mehr PCI(e)-Slots auch mehr Erweiterungskarten unterzubringen, erfreut Audiophile (Soundkarte), Onlinegamer (Netzwerkkarte) und Grafik-Enthusiasten (CrossFireX/SLI). Das kompakte Case mit der fantastischen SofTouch-Beschichtung wird zunächst in Weiß (Solid-Front) und Schwarz (Mesh-Front) bei Caseking angeboten.

Erst bei genauer Betrachtung sind äußerlich sichtbare Unterschiede auszumachen und zeigen sich bei genauerer Betrachtung an der Rückseite, wo Lüfter-Slot, I/O-Shield-Aussparung und PCI-Slots anders angeordnet sind, und es fällt auf, dass die beiden USB-3.0-Ports nebst Audio-Buchsen und Funktions-Tastern vom rechten Seitenteil ans linke Sidepanel gewandert sind. Allesamt Maßnahmen, die auf das hindeuten, was sich im Inneren getan hat: Hier stellt BitFenix mämlich alles einmal auf den Kopf, und das ist durchaus wörtlich zu nehmen! So wird das Mainboard mit den PCI-Slots nach oben montiert – und dies dazu auch noch über die zu öffnende rechte Seitenwand an den links sitzenden Tray.

Wie deutlich wird, setzt das Prodigy M auf ein unkonventionelles Airflow-Konzept, bei dem der Luftstrom vom Deckel aus über die untere Rückseite und ggf. durch den Boden verläuft. Dazu befinden sich im Deckel, wo auch ein 240er-Dualradiator im Slim-Format (bis 27 mm Höhe) unterkommt, zwei 120-mm-Lüfterslots, die mit einblasenden Fans bestückt werden können. In Heck und Boden ist sogar schon je ein ausblasender 120er-Lüfter vorinstalliert, wobei unten sogar ein 230-mm-Rotor zum Einsatz kommen könnte oder sich stattdessen ein zusätzlicher 120er platzieren ließe. Oder aber, man setzt zwei 3,5-Zoll-Festplatten dorthin und verzichtet auf Bodenlüfter.

Selbst mit verbautem Laufwerks-Tray samt SSD-Bestückung passen immer noch riesige Tower-Kühler (bis zu 16 cm Höhe) in das Prodigy M und sind dank des unten liegenden CPU-Sockels ganz auf einer Airflow-Linie mit dem Hecklüfter. Im oberen Bereich befinden sich dann die Karten-Slots der umgedrehten Micro-ATX- oder Mini-ITX-Platine, weswegen die fünf PCI-Blenden beim Prodigy M auch im oberen Heckbereich zu finden sind. Hier können neben diversen Erweiterungskarten nun auch zwei normal hohe Dual-Slot-Grafikkarten in einem 2-Way-SLI- oder -CrossFireX-Verbund gekoppelt werden, während das Original-Prodigy insgesamt lediglich zwei PCI-Slots bietet.

Die maximale VGA-Länge liegt bei enormen 32 cm, weil Grafikkarten im Prodigy M aufgrund des einmalig cleveren Innendesigns der volle Raum zwischen Front und Heck zur Verfügung steht. Damit dies auch für die beiden obersten Erweiterungskarten-Slots gilt, muss freilich auf den halblangen 5,25-Zoll-Schacht für externe Laufwerke verzichtet werden. Aber selbst wenn man diesen nicht entfernt und im externen Drive-Slot z. B. eine Lüftersteuerung oder einen Cardreader nutzt, ist – je nach den Gerätemaßen – noch immer jede Menge Platz für Steckkarten vorhanden. Staubfilter in Front und Deckel runden den Prodigy-M-Cube als erstklassig designtes Produkt ab.

Das BitFenix Prodigy M ist ab sofort vorbestellbar und voraussichtlich ab Anfang Oktober in den Farben Schwarz und Weiß zu einem Preis von 79,90 Euro exklusiv bei www.caseking.de erhältlich.

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