Codename Kaveri! AMD läutet die nächste Runde der sehr starken APUs ein.

Caseking14. Jan, 2014 - 2 min Lesezeit

Darf es eine bärenstarke APU für den aktuellen Sockel FM2+ mit integrierter Radeon R7- oder R5-Grafik sein? AMD haut mit den Kaveri-Chips mächtig auf die Pauke. Die aktuelle Generation integriert eine sehr leistungsstarke Grafikeinheit in eine absolut zeitgemäße CPU und kann beim Preis-Leistungsverhältnis kräftig punkten. Gegenüber den direkten Vorgängermodellen wurden die Steamroller-Module verbessert und diese um einige Befehlssätze und Features erweitert. Hohe Taktraten, Black Editions mit frei wählbarem Mulitplikator, ein integrierter Speichercontroller und eine TDP von maximal 95 Watt machen eine verdammt gute Figur.

Der modernen Architektur der CPU-Grafik-Chips entsprechend, beinhaltet etwa das Silizium des Topmodells insgesamt ganze 12 Recheneinheiten, aufgeteilt in die vier erwähnten 64-Bit-CPU-Kerne (2 Module) und acht “Compute-Units” der Grafikeinheit (512 Shader) mit 720 MHz Takt. Der größere Grafik-Teil des Gespanns vereinnahmt fast die Hälfte der gesamten Chipfläche und hat im Vergleich zum Vorgänger am stärksten zugelegt. Er kommt jetzt in Form einer integrierten Radeon der R7-Reihe daher. Die dabei zugrunde liegende Architektur wird GCN (Graphics Core Next) genannt und findet sowohl in den dedizierten Radeon-Grafikkarten der HD-7000- und R-Serie, als auch in den neusten Spielkonsolen Xbox One und Playstation 4 Anwendung.

Zudem vereint die APU noch weitere wichtige Funktionen in sich, die man früher separat im Chipsatz auf dem Mainboard vorfand, wie etwa den Speichercontroller mit einer nativen Unterstützung für DDR3-Speicher mit bis zu 2.133 MHz Takt. Dabei nutzt AMD nun eine heterogene System-Architektur, wodurch Grafik- und Prozessorkerne noch intensiver zusammenarbeiten. Ein Merkmal dieser Technik ist die neue Speicherverwaltung namens hUMA, die dabei hilft einen gemeinsamen Zugriff auf den Arbeitsspeicher des PCs zu schaffen, der von beiden Teilen gleichberechtigt genutzt werden kann. Beide Funktionseinheiten können dadurch stets ihre Informationen untereinander austauschen und unabhängig voneinander arbeiten.

Weitere Highlights sind z.B. die Unterstützung für Multi-Monitor-Betrieb samt Eyefinity, Ultra-HD-Auflösungen (4K) oder AMDs TrueAudio und die Mantle-API, die für ein noch besseres Spielerlebnis sorgen sollen. Außerdem spielt der integrierte Universal Video Decoder (UVD) alle erdenklichen Formen von HD-Videomaterial flüssig ab ohne damit die CPU zu belasten.

0 0 vote
Article Rating
Subscribe
Notify of
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Related Posts