Crimson: Runderneuerter Treiber für AMD Grafikkarten ersetzt Catalyst

Caseking30. Nov, 2015 - 2 min Lesezeit

Kurz nach Erscheinen der neuen AMD Radeon R9 380X Grafikkarten liefern die GPU-Spezialisten auch den passenden neuen Treiber: die Radeon Software Crimson Edition. Zu den Verbesserungen der neuen Software gehören u.a. die Geschwindigkeit in Spielen, Änderungen bei FreeSync und die Energieeffizienz im Videobetrieb.

Wer einen Gaming-PC mit einer AMD Radeon Grafikkarte sein eigen nennt und aktuelle Spiele-Titel wie Star Wars: Battlefront, Fallout 4, Rainbow Six: Siege oder Call of Duty: Black Ops 3 auf seinem Zocker-PC installiert hat, profitiert von Geschwindigkeitssteigerungen von bis zu 6% im Vergleich zu AMD Catalyst! Vor allem bei neueren Games unter DirectX 12 und Windows 10 kommen die Verbesserungen der verschlankten Software zum Tragen.

Auch bei FreeSync bringt die Radeon Software Crimson Edition Verbesserungen: mit “Low Framerate Compensation” (LFC) wird nun auch die Bildausgabe bei Frameraten unterhalb der minimalen Bildwiederholfrequenz des Monitors synchronisiert. Erreicht wird dies durch die Wiederholung des letzten Frames zur Anpassung der Framerate an den Monitor, was eine Verdopplung der Refreshrate des Monitors erwirkt.

Ein weiteres neues Feature, welches durch Crimson eingeführt wird, ist der AMD Shader Cache, welcher bereits kompilierte Shader nach dem Spielstart auf der Festplatte ablegt. Dies verkürzt erstmal vor allem für Bioshock: Infinite, COD: Black Ops 3 und SW: Battlefront die Ladezeiten, da für diese Spiele bereits in Crimson Einträge zum Spieleprofil hinterlegt sind.

“Adaptive Directional Filtering” vermindert Flimmereffekte beim hochskalieren von 1080p-Videomaterial für 4K/Ultra-HD-Monitore und die Energieeffizienz beim Anschauen von YouTube-Videos wurde bei diversen AMD Grafikkarten deutlich verbessert. Mit im Feature-Paket ist auch die Frame Rate Target Control, mit der Frameraten nun zwischen 30 FPS und 200 FPS frei konfigurierbar sind.

Mit Crimson 15.11 wird nun auch das “Frame-Pacing” zur Reduzierung von Mikrorucklern für DirectX 9 freigeschaltet und über die “Frame-Rate-Target-Control” lässt sich die Frame-Rate nun zwischen 30 und 200 FPS frei limitieren. Input-Lags sollen zudem über die Umstellung der “Flip Qeue Size” auf ein Frame so gering wie möglich gehalten werden, so dass bei Spielen mit geringen Framerates die Maus– und Tastatursteuerung deutlich angenehmer gestaltet wird.

Der komplette Test von AMD Crimson ist auf Computerbase zu finden und wer auf den Geschmack gekommen ist, findet AMD Radeon Grafikkarten und passende FreeSync-Monitore in unserem Shop! Und wer auf der Suche nach dem ultimativen AMD Gaming-PC ist, der sollte sich unsere AMD Radeon Gaming Systeme angucken.

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