Großer Zwerg im Edel-Gewand: Das neue Phanteks Enthoo Mini XL

Caseking 5. Jan, 2015 - 2 min Lesezeit

Phanteks präsentiert mit dem Enthoo Mini XL ein kompaktes Tower-Gehäuse für Micro-ATX oder Mini-ITX, das äußerlich wie eine verkleinerte Version des edlen Enthoo Primo auftritt, indem es u. a. dessen “shifted design” übernimmt und edle schwarze Aluminium-Panels (“sandblasted”) vorne und oben den Stahlbody des Mini XL zieren. Auch das linke Seitenteil mit seinen beiden Fenstern ist designtechnisch dem Big-Tower-Bruder entlehnt. Der “Super Micro Tower” Enthoo Mini XL vereint dabei geringe Abmaße mit unglaublichen Unterbringungsmöglichkeiten, superbem Wakü-Support, einer Modding-freundlichen Konstruktion und sogar der Option auf einen Dual-Motherboard-Betrieb!

Sechs 3,5-Zoll-Festplatten oder sogar bis zu acht 2,5-Zoll-SSDs passen in den SFF-Tower hinein, mit zusätzlich erhältlichen Montage-Rahmen (GEPH-009/GEPH-018) sind es sogar noch mehr Laufwerke! Grafikkarten dürfen bis zu 41 cm lang und CPU-Kühler über 21 cm hoch sein und damit die viele Hardware auch noch bestens per Luft kühlbar ist, sind max. 14 Lüfter-Slots vorhanden. Drei davon sind bereits durch 140-mm-Fans belegt und der verbaute Lüfter-Hub lässt maximal sechs 3-Pin-Lüfter so laufen, als seien diese 4-Pin-PWM-Fans! Statt Aircooling ist auch eine massive Wasserkühlung möglich, inkl. Pumpen- sowie AGB-Befestigungen und sogar Support für mehrere Dual- oder Triple-Radiatoren.

Das Hauptnetzteil (ATX) ist thermisch von den restlichen Komponenten losgelöst, indem es hinten oben mit dem Lüfter zum Seitenteil installiert wird und dabei hinter einer Blende verschwindet. Auf dessen Vorderseite kann mit Hilfe des optionalen Upgrade-Kits GEPH-017 ein weiteres Mini-ITX-Board montiert werden, für welches dann auch extra zwei PCI-Slots in der alternativen Rückwand und ein Netzteil-Slot für eine zusätzliche SFX-PSU am Boden zur Verfügung stehen. Damit können also in dem relativ kleinen Phanteks Enthoo Mini XL zwei SFF-Systeme auf einmal realisiert werden, wobei eines sogar ein Micro-ATX-Board aufweisen darf.

Das flexible Gehäuse mit seinen vielen Tool-Less-Lösungen und sogar Modding-freundlichen Schrauben anstelle von Nieten kommt zudem mit der vom Enthoo Primo bekannten LED-Linie, welche sich rechts über Vorder- und Oberseite entlangzieht. Die Beleuchtung ist in 10 unterschiedlichen Farben wähl- oder deaktivierbar. Das Umschalten geschieht per Druckknopf am I/O-Panel. Über einen zusätzlichen Konnektor lässt sich ein weiteres, optionales LED-Band (MOLS-049/MOLS-050) im Case verlegen, so dass das schwarzen Phanteks Enthoo Mini XL innen in der gleichen Farbe erstrahlen kann wie außen. Der geniale “Super Micro Tower” wird voraussichtlich ab dem 11.02. ausgeliefert und ist jetzt vorbestellbar!

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