H Frame King Size – Fantastische XXL-Version des Designer-Gehäuses

Caseking26. Aug, 2013 - 2 min Lesezeit

In Wins Slogan “Zeitgenössisch und Innovativ” ist bei dem Kunstobjekt H-Frame vielleicht sogar schon zu tief gestapelt. Einzigartig trifft es da schon eher. Mit der King Size Ausgabe legen die Taiwaner allerdings noch einmal eine Schippe drauf – mehr Platz und aggressivere Optik. Die Anzahl der Ebenen ist im Vergleich zum ATX-Model sogar auf 14 gestiegen, da auch die Seitenwände mehrschichtig aufgebaut sind. Der positive Nebeneffekt des Größenzuwachs ist die Möglichkeit Mainboards bis zum HPTX-Standard zu verbauen und insgesamt noch einmal deutlich mehr Hardware unterzubringen.

Die Materialstärke, die gefasten Kanten und die gebürsteten Oberflächen lassen das Gehäuse jedoch gleichzeitig auch sehr edel aussehen. Als Besonderheit liegt dem Gehäuse noch eine zweite linke Seitenwand bei – analog zur serienmäßigen Alu-Seitenwand besteht diese aber aus sehr stabilem gehärteten Glas, und selbstverständlich sind es auch hier zwei Schichten, die mit etwas Abstand miteinander verbunden sind.

Bei der Front verwendet In Win nun ein rotes Mesh, wo bei der normalen Variante noch der freie Blick auf die verbaute Hardware gegeben war. Davor sitzt eine Aluminiumplatte mit einer dreieckigen Grundform, die das In-Win-Logo trägt und neben den Power- und Reset-Buttons ganze sechs USB-3.0- sowie zwei Audio-Ports bereitstellt. In die erwähnte Schräge hat In Win einen rot eloxierten 5,25-Zoll-Laufwerkstray integriert, der sich nach Lösen von Schrauben herausziehen und mit einem entsprechenden Drive bestücken lässt. Direkt darüber befindet sich ein Ladeanschluss für ein iPhone oder ein iPad, welches dann auf dem mit Silikonschützern gepolsterten Platz zwischen den beiden Griffen abgelegt werden kann. Im Deckel gibt es – neben einem weiteren USB-3.0-Anschluss – einen Docking-Port für SATA-Laufwerke wie Festplatten oder SSDs.

Für den Betrieb mit bis zu vier sehr langen und schweren Highend-Grafikkarten bietet der Innenraum eine vertikale Verstrebung, auf der vier dreh- und verschiebbare Halterungen angebracht sind. Auch für Laufwerke bietet das Gehäuse sehr viel Platz: Es stehen herausnehmbare Einschübe für sechs 3,5-Zoll- sowie zwei für 2,5-Zoll-Geräte bereit, die sich allesamt im Luftstrom der optionalen Lüfter im Boden befinden. Alle acht Einschübe verfügen über vorinstallierte Strom- und Datenkabel, sodass für einen Wechsel die rechte Seite des Gehäuses geschlossen bleiben kann.

Das Netzteil wird am Boden befestigt – direkt auf den Platten sehr gut belüftet – und kann bis zu 20 Zentimeter lang sein. Über dem Netzteil befinden sich elf Erweiterungsslots. Auch diese sind mit Aluminium-Blenden versehen – optisch homogen. Dank des XXL-Formats passen bis zu 42 cm lange Grafikkarten in das H-Frame. In die bereits erwähnten fünf Lüfterslots lassen sich 120- oder 140-mm-Lüfter montieren. Allerdings sind alle Lüfter nur optional zu verbauen. Durch die Open-Frame-Bauweise ist das H-Frame auch durchaus für einen lüfterlosen Betrieb vorgesehen, sollte nicht gerade eine extrem stromhungriges und kühlungsintensives System verbaut sein. Das ganze Case steht auf unten angebrachten Kunststoff-Füßen, die für eine Entkopplung und Stabilität sorgen.

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