Jetzt NEU: Passiv gekühlte ITX-Mainboards mit Intel Silvermont SoC

Caseking30. Mai, 2014 - 2 min Lesezeit

Mit dem B3-Stepping der “Bay Trail-D”-Prozessoren auf Basis der Silvermont-Architektur, die selber bereits aus der Reihe der Atom CPUs bekannt ist, konnte Intel erstaunlich effiziente Low-Power-Chips auf den Markt bringen, die durch ihre Sparsamkeit passiv gekühlte Mainboards von MSI, ASRock oder Gigabyte im Kleinstformat möglich gemacht haben.

Die Neuauflage kann zudem mit einer Reihe von technischen Verbesserungen aufwarten, zu diesen zählen zunächst ein höherer Basis-Takt und außerdem wird den CPUs auch noch ein Turbo-Modus sowie eine Steigerung des GPU-Taktes gegenüber den Vorgängermodellen spendiert. Dank des speziell für Low-Power-Chips optimierten 22-nm-Herstellungsprozesses, konnte auch die Energieeffizienz deutlich gesteigert werden. Das ASRock Q1900DC-ITX wird sogar ausschließlich durch ein externes DC-Netzteil mit 9 bis 19 Volt Spannung mit Energie versorgt und benötigt daher keine ATX-Netzteile mehr.

Die Celerons J1900 & J1800 sind SoC-Kombi-Prozessoren (System-on-a-Chip) mit jeweils 2 MB L2-Cache, die sämtliche Prozessorkerne, eine Grafikeinheit und den Mainboard-Chipsatz in sich vereinen und dadurch besonders niedrige Mainboard-Preise ermöglichen. Der Celeron J1900 ist ein sparsamer Quad-Core-SoC mit einem Grundtakt von 2.000 MHz, der mittels Turbo (Burst) bei Bedarf auf bis zu 2.420 MHz gesteigert werden kann. Der Celeron J1800 ist hingegen ein Dual-Core-SoC mit einem Grundtakt von 2.410 MHz und 2.580 MHz Turbo-Takt.

Trotz der herausragend niedrigen TDP von nur 10 Watt, bieten die SoCs ausreichende Leistungsreserven für die meisten Office- und Multimedia-Anwendungen. Auch auf eine ansprechende Ausstattung muss bei den Mainboards im Mini-ITX-Format nicht verzichtet werden. Zwei Speicher-Steckplätze (Dual-Channel) in einer Ausführung für Notebook-Speicher (SO-DIMM-Format) unterstützen DDR3-Module oder energiesparende DDR3L-RAM bei einer nativen Taktfrequenz von 1.333 MHz und können mit einer Gesamtkapazität von 8 GB bis 16 GB zum Einsatz kommen.

Außerdem befinden sich immer ein PCI- oder PCIe-x1-Steckplatz sowie bei den besser ausgestatteten Boards auch noch ein mini-PCIe-Slot für Erweiterungskarten, wie etwa ein WLAN-Modul, mit an Board. Ansonsten lassen sich über interne und externe Schnittstellen zahlreiche Komponenten mit den Boards verbinden, beispielsweise über SATA II bis SATA 6G sowie USB-2.0- oder USB-3.0-Ports. Für die Bildwiedergabe per integrierter “Intel-HD-Graphics”-Grafikeinheit stehen mit VGA, DVI und HDMI alle gängigen Monitor-Ausgänge bereit. Damit ist die Plattform ideal für winzige File-Server, Office- oder Multimedia-Stationen.

0 0 vote
Article Rating
Subscribe
Notify of
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Related Posts