Against all odds, the bigger manufacturers, bigger, more expensive mice, the little Zowie Mico has actually turned up trumps. It’s a great little mouse: accurate, sensitive enough, comfortable, driver free and light and quick to boot. Its click is excellent and it makes for a great input device for gaming as well as general usage.
Die Zowie MiCO ist eine schön einfach gehaltene Gaming Maus, deren Stärken sich im Detail bzw. unter der Schale verbergen. Hier wird bewusst und erfolgreich Wert auf eine unverspielte und funktionelle Maus gelegt.
Auf den ersten Blick scheint die MiCO eine einfache Notebook-Maus mit minimalistischem Layout und überzogener Preiskalkulation zu sein. Tatsächlich muss man sich erst einmal die Zeit nehmen, hinter die zugegebenermaßen schlichte Hülle zu schauen und übersieht daher leicht die raffinierte Konstruktion dieses Nagers. Das rührt nicht zuletzt daher, dass professionelle Gaming-Mäuse in der Regel extravagante Styles haben. Mäuse ohne aufwendiges Bling-Bling werden daher meist - und in diesem Fall ungerechtfertigterweise - in die Kategorie Office-Nager abgeschoben.
Andererseits setzt die MiCO die Firmenphilosophie von ZOWIE stringent fort. Denn auch die bisherigen Mauspads, Headsets, Mäuse und Tastaturen überzeugten stets mit Funktion statt Optik. Diese wurde jedoch in allen Fällen derart konsequent umgesetzt, dass sich die Marke zu einem führenden Anbieter für professionelle eSportler entwickelt hat.
Schauen wir uns also den Werdegang der MiCO an, denn die Optik ist letztlich nur ein Ergebnis eines längeren Entwicklungsprozesses. Den Startschuss setzte eine Anfrage des koreanischen StarCraft II Profiteams "StarTale", die sich eine spezielle Maus für Clawgrip beziehungsweise kleinere Hände wünschten. ZOWIE nahm daraufhin von diversen eSportlern Maß und filmte zugleich die Spielweise und Mausführung.
Diese Daten wurden schließlich in ein Modell übersetzt, welches intensiv von den Profis getestet und im Detail verfeinert wurde. Neben der Formgebung wurde auf Initiative der StarTale Spieler zudem eine ganze Bandbreite an Tastern ausprobiert. Herkömmliche Modelle boten ihnen zu hohen Auslösedruck, zu lange Aktivierungswege und / oder zu wenig Feedback. Da schlussendlich kein einziger Taster alle Anforderungen erfüllte, entwickelte ZOWIE einen eigenen.
Ebenso aufwändig verlief die Sensoroptimierung. Auch hier trügt der erste Blick, denn trotz der vergleichbar geringen Maximalauflösung von 1.600 DPI arbeitet in der MICO ein absoluter Spezialist. Nach umfangreichen Tests fiel die Wahl auf einen optischen Sensor. Vor allem die hohe Zuverlässigkeit und die Nutzung auf praktisch allen Unterlagen waren maßgebliche Faktoren für diese Entscheidung.
Doch auch nach der Wahl modifizierten die ZOWIE Ingenieure die Abtasteinheit - unter anderem mit einer speziellen Linse - um die Eigenschaften weiter zu optimieren. Ergebnis ist unter anderem eine geringe Lift-off-Distanz von zwei Millimetern.
Kurzum: Wenngleich sich die Maus äußerlich sehr zurückhaltend präsentiert und auch das Datenblatt keine Materialschlacht suggeriert, ist die MiCO ein Modell, welches in vielen Stufen entwickelt und verfeinert wurde und sich in jedem Entwicklungsschritt dem ultimativen Praxistest durch erfahrene eSportler stellen musste.
Das symmetrische Design ermöglicht eine Bedienung mit beiden Händen. Eine Treiberinstallation ist dabei nicht notwendig. Selbst der Wechsel der Auflösung erfolgt direkt an der Maus durch gleichzeitiges Drücken beider Haupttasten und Drehen am Mausrad. Die Beleuchtung des Mausrades signalisiert dabei die gewählte Stufe.