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King Mod Premium Dämmset - Big-Tower Universal

King Mod Service: Dämmsets
Im PC gibt es diverse Geräuschquellen, die sich mit herkömmlichen Lösungen wie Drehzahlreduzierung und Entkopplung zwar eindämmen, aber nicht vollkommen ausschalten lassen. Wer sich an dieser Stelle befindet, bereits diverse Maßnahmen getroffen hat und noch immer nicht mit dem Ergebnis zufrieden ist, sollte die Möglichkeit einer Gehäusedämmung in Betracht ziehen. Ebenso empfehlenswert ist diese Methode, um sich als Komplettlösung eventuell aufwändigere Einzelumbauten zu ersparen.

Wirkungsprinzip

Ausgangspunkt des Lärms ist in allen Fällen eine spezifische Form von Bewegung oder Vibration, die Luft zum Schwingen bringt, gleichzeitig aber auch über die Hardware selbst übertragen wird und an anderer Stelle wiederum Luft anregt. Lüfterdrehung führt beispielsweise zu Schwingungen, die über den Rahmen und die Luft an das PC-Gehäuse übertragen werden, dieses zum mitschwingen anregen, womit es ebenfalls zur Geräuschquelle wird.

Damit zeigt sich ein grundlegendes Phänomen über die Beschränktheit anderer Lärmreduktionsmaßnahmen. Sie setzen meist nur an einer Seite des Problems an - der Schwingungsübertragung via direktem Kontakt und blenden die Übertragung via Luft aus.

Dämmmatten tragen zur Lärmreduzierung zunächst durch ihr bloßes Eigengewicht bei. Damit erhöhen sie die Masse der Gehäuseaußenteile, womit mehr Energie - also größere Vibration - aufgewandt werden muss, um die Panels zum Schwingen zu bringen.

Das erzielte Ergebnis ließe sich auch mit anderen Maßnahmen erzielen, wobei Matten zusätzlich natürlich den Effekt nochmals verbessern. Aber Dämmmatten gehen darüber hinaus und verhindern ebenso, dass Luftschwingungen auf das Gehäuse zurückwirken. Hierbei absorbiert das besonders weiche Material eintreffende Schallwellen und verhindert damit, dass sie die Außenwände zum vibrieren bringen können und senken zugleich rapide den reflektierten Schall.

Im Ergebnis erzielen sie Wirkung über zwei Methoden und sind damit prinzipbedingt wirkungsvoller als herkömmliche Maßnahmen. Damit sind sie der Königsweg zur Noise-Reduction und die beste Möglichkeit, die Geräuschentwicklung des PCs zu reduzieren.

Gehäusedämmung

Vorweg eine allgemeine Feststellung: Jede Öffnung im Gehäuse bietet eine Möglichkeit für den Schall, nach Außen zu dringen und dort als Lärm zu stören. Deshalb sollte es das Ziel sein, die Dämmmatten so flächig wie möglich zu verwenden. Es besteht daher zwangsläufig ein Zielkonflikt zwischen Belüftung und Dämmung, da jede Lüfteröffnung eine potentielle Lärmquelle darstellt (als direkte Geräuschquelle infolge der Lüfterdrehung und indirekt durch die Öffnung, welche es Schall erlaubt, das Gehäuse zu verlassen). Dies ist der Hauptgrund, warum auch ein Dämmmattenset nicht für einen geräuschlosen Betrieb garantiert. Es geht stets nur um die Reduzierung des Lärms.

Damit die Dämmmatten ihre Wirkung optimal entfalten, müssen sie möglichst große Flächen aller sechs Seitenteile bedecken (Front, 2x Seiten, Heck, Deckel, Boden). Damit sollte klar sein, dass nicht jedes Gehäuse im gleichen Maße dafür geeignet ist, gedämmt zu werden. Oder anders ausgedrückt: Das Ergebnis der Lärmreduktion hängt bereits vom Gehäuse selbst ab. Vorteilhaft sind durchgängig geschlossene Außenteile. Windows, Meshgitter und Öffnungen sind demgegenüber nachteilig, weil sie entweder den Einbau erschweren oder stellenweise sogar verhindern.

Um den unterschiedlichen Gehäusestandards Rechnung zu tragen, bieten wir Dämmsets in verschiedenen Größen an. Hierbei handelt es sich um ein Set für große Big-Tower-Gehäuse. Die Matten sind in Anzahl und jeweiliger Größe auf die durchschnittlichen Maße dieser Kategorie angepasst und ausreichend, um alle Seiten zu bekleben. Im Einzelfall kann es natürlich Abweichungen geben, da die Gehäusehersteller keine einheitlichen Maßgaben für die Gehäusezuordnung haben.

Bei Unklarheiten sollten daher zunächst die Maße der größten durchgehenden Außenfläche gemessen werden (meist das Seitenteil). Da nicht 100%ig bis zum Rand geklebt wird, können meist noch einmal ein bis zwei Zentimeter je Kantenlänge abgezogen und dieser Wert dann mit den Dämmmatten-Größen verglichen werden.

Zu diesem Set gehören sechs Matten. Zwei quadratische haben die Außenmaße 50 mal 50 Zentimeter und sind für die Seitenteile gedacht. Vier kleinere rechteckige Matten mit 50 mal 20 Zentimetern sind für Front, Heck, Boden und Deckel vorgesehen. Zum Lieferumfang gehört zudem eine umfangreiche Einbauanleitung in Deutsch und Englisch. Diese erklärt detailliert und Schritt-für-Schritt die Vorgehensweise und gibt praktische Tipps.

Materialspezifikationen

Die Dämmmatten sind hochwertige Qualitätsprodukte aus deutscher Herstellung und werden auch für den Kabinenbau eingesetzt. Ihre akustische Dämmwirkung ist daher ebenso bei industriellen Lösungen bewährt und begehrt. Sie bestehen aus weichem PUR-Ester-Akustik-Schaumstoff, der an der Oberseite mit einem fein gelochten Kunstleder versehen wurde. Damit sind die Matten optisch ansprechend, weitgehend schmutzresistent und können abgewaschen werden. Die Unterseite ist selbstklebend.

Besonders effektiv ist die Schallabsorption im Frequenzbereich von 1.800 bis 3.500 Hz. Zwischen 1.200 und 6.000 Hz werden immerhin noch über 40 Prozent des Schalls geschluckt und bei 400 Hz immerhin noch zehn Prozent. Mit diesen Eigenschaften wird ein breites Spektrum abgedeckt. Vor allem das nervende hoch frequente Geräusch vieler Lüfter wird besonders effektiv gemindert. Tiefere Frequenzen wie Dröhngeräusche werden zwar weniger durch das Material selbst absorbiert, jedoch durch das Eigengewicht minimiert.



Einbau

Alle Innenseiten sollten ausgemessen und dabei nach potentiellen Engstellen sowie notwendigen Aussparungen gesucht werden. Eventuell empfiehlt es sich, jeweils eine Schablone anzufertigen und diese testweise aufzulegen, um die korrekten Schnittmaße herauszufinden. Nachdem die Größe feststeht, wird diese auf die Dämmmatte übertragen und eingezeichnet. Zum Abtrennen kann entweder ein sehr scharfes Messer (vorzugsweise Cutter / Teppichmesser) oder eine scharfe Schere genutzt werden. Um möglichst sauber zu arbeiten, kann das Messer entlang eines Metall-Lineals (wirklich nur Metall!) geführt werden.

Beim Einbau sollte zuerst mit den größten Teilen begonnen werden. Dies hat zwei Gründe: Erstens ist der Verschnitt gering und spätere Teile müssen nicht aus mehreren Einzelstücken zusammengesetzt werden. Außerdem sind die großen Teile insgesamt einfacher zu montieren, was eine gute Möglichkeit zum Üben bieten, so dass vor den kniffligeren Passagen schon praktische Erfahrung gesammelt werden.

Die beiden Seitenteile sind daher meist die ersten Versuchsobjekte, sofern kein Window, Meshteile oder Lüfter eingebaut sind. Diese müssen gegebenenfalls ausgeschnitten werden. Zu beachten ist dabei, dass die Matten selten bis zum Rand reichen dürfen, da der Befestigungsmechanismus sonst meist nicht funktioniert. Ein bis zwei Zentimeter Rand sollten daher zu den entsprechenden Seiten ausgespart werden. Nach dem Zurechtschneiden sollte die Klebefolie noch nicht entfernt werden. Erstens muss durch Anlegen geprüft werden, ob die Matte korrekt passt und zweitens bietet sich die Möglichkeit, den Klebevorgang zu üben. Beim Kleben selbst sollte von der Matte zunächst nur ein schmalen Streifen befestigt werden und zwar vorzugsweise an einer geraden Außenseite. Danach wird der Rest Stück für Stück aufgeklebt.

In gleicher Weise fährt man mit den anderen Teilen fort. Nicht genutzte Öffnungen wie Lüfterslots oder Meshgitter können geschlossen werden, wobei jedoch darauf zu achten ist, die Luftzirkulation zwecks Wärmeabgabe nicht unnötig einzuschränken. Die zu beklebende Fläche sollte selbstverständlich sauber und frei von Materialresten sein. Sollte eine Fläche doch zu groß sein, oder keine Matte mit passenden Maßen vorhanden sein, können auch zwei Matten nebeneinander geklebt werden. An besonders winkeligen Passagen ist es ohnehin oft einfacher, mehrere Teilabschnitte zu kleben als einen einzigen großen.

Die Front lässt sich relativ leicht dämmen, wenn sie eine geschlossene Fronttür besitzt. Es sollte jedoch auf eventuell vorhandene Belüftungsöffnungen, Mesh-Gitter oder I/O-Panel geachtet werden, die eventueller Aussparungen bedürfen. Bei fehlender Fronttür sollte wenn möglich das Panel abgenommen und nicht genutzte 5,25 Zoll und 3,5 Zoll Laufwerkblenden einzeln oder komplett mit Dämmmaterial ausgefüllt werden. In gleicher Weise ist mit den anderen Seiten zu verfahren.

Nähere Informationen zu den Material-Spezifikationen des Dämmmaterials sind über das Datenblatt zu beziehen.



Technische Details:
  • Geeignete Gehäusegröße: Big-Tower
  • Inhalt:
    2x Dämmmatten ca. 500 x 500 x 10 mm (BxHxT)
    4x Dämmmatten ca. 500 x 200 x 10 mm (BxHxT)
    Einbauanleitung
  • Material:
    PUR-Ester-Akustik-Schaumstoff
    Fein gelochtes Kunstleder (Oberseite)
    Selbstklebende Rückseite
  • Farbe: Schwarz
  • Schall-Absorption je Frequenzbereich:
    > 80 %: 1.800 - 3.500 Hz
    > 40 %: 1.200 - 6.000 Hz
  • Temperaturbeständigkeit: - 40 bis + 100 °C
  • Wärmeleitfähigkeit: 0,04 W/(m*K) bei 10 °C
  • Eigenschaften:
    Gute akustische Wirkung
    Abwaschbar
    Schmutzunempfindlich
    Ansprechende Optik
King Mod Premium Dämmset - Big-Tower Universal

High-End Premium Dämmset zur Geräuschreduzierung für den Selbsteinbau in Big-Tower-Gehäusen

Review
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lagernd
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Art.Nr.: ZUDM-002

34,90 EUR *

inkl. 19 % MwSt., exkl. Versandkosten

King Mod Premium Dämmset - Big-Tower Universal Verfasser: Brummifahrer1978

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