noblechairs collection 2016

Alpenföhn
Atlas CPU-Kühler - 2x92mm

  • Flacher Dual-Tower-Kühler von Alpenföhn
  • mit asymmetrischem Design für ITX-Systeme
  • und 2x Wing-Boost-2-PWM-Lüfter

 

lagernd

59,90 €*
39,90 €*
 
 
 

Artikel-Nr.: CPAF-032

EAN: 4250280302905

MPN: 84000000124

Hersteller: Alpenföhn

 
 

Produktinformationen - Atlas CPU-Kühler - 2x92mm

Eine frische Brise weht durch die Kühlerbranche. Mit zahlreichen Topplatzierungen bei Tests und stets erstklassigen Kundenbewertungen gehören die CPU-Kühler und artverwandte Produkte von Alpenföhn inzwischen zu den gefragtesten am Markt. Hinter der bekannten Marke steckt der Hersteller EKL, der bereits seit 1995 für hervorragende Kühllösungen aus deutscher Entwicklung und asiatischer Fertigung sorgt. Neben Kühlern für Prozessoren werden auch smarte Lösungen für Grafikkarten, RAM und Festplatten sowie separate Lüfter und Zubehör angeboten.

Mit dem nur 125 mm hohen Atlas präsentiert Alpenföhn erstmals einen besonders flachen Dual-Tower-Kühler, dessen ausgeklügeltes Design speziell auf die Verwendung in beengten Mini-ITX- oder Micro-ATX-Systemen ausgerichtet worden ist. Seine beiden in zwei Richtungen asymmetrisch versetzten Kühltürme lassen auch in Kompaktgehäusen genug Freiraum für große Speichermodule, von denen selbst solche mit ausladend hohen Heatspreadern problemlos unterstützt werden.

Ebenso garantiert Alpenföhn, dass es bei der Montage des recht schmalen Atlas nicht zu Konflikten mit PCI-Express-Grafikkarten im ersten (und bei Mini-ITX-Boards einzigen) Steckplatz kommen wird, sogar dann nicht, wenn die verbaute Grafikkarte über eine integrierte Backplate verfügt - und das alles sogar ungeachtet der Platzierung des CPU-Sockels auf dem jeweiligen Mainboard. Der Atlas Twin-Tower-Kühler gewährleistet so maximale Kompatibilität und liefert obendrein auch noch eine fabelhafte Kühlperformance für Prozessoren mit einer TDP (Thermal Design Power) bis 220 Watt.

Verantwortlich dafür sind die zwei vorinstallierten und flüsterleisen Wing-Boost-2-Lüfter mit 92 mm Rahmenbreite, "S-Shape"-Flügelblattgeometrie, langlebigem Hydraulik-Lager und geregeltem 4-Pin-PWM-Anschluss, die den Luftstrom geräuscharm durch die beiden Kühltürme leiten. Letztere werden für eine unmittelbare Wärmeverteilung durch fünf U-förmige Kupfer-Heatpipes mit jeweils 6 mm Durchmesser miteinander verbunden und verfügen selber über gespiegelt zueinander angeordnete und jeweils schräg ausgerichtete Aluminium-Lamellen, die einen gezielten Airflow bei für jeden Kühlturm getrennter Aerodynamik erzeugen.

Der Luftstrom wird dadurch gezielt am zweiten Tower vorbei gelenkt, um zusätzliches Erhitzen zu vermeiden. Die Kupfer-Heatpipes werden allesamt durch die vernickelte Vollkupfer-Coldplate mit "Diamant Cut" geleitet. Diese minimal konvexe Bodenplatte ist speziell für schnelle Intel Haswell CPUs optimiert worden und passt sich der Oberfläche von deren Heatspreadern perfekt an, um so Abwärme rasch an die Kühltürme abführen zu können. In Verbindung mit der von Alpenföhn mitgelieferten Premium-Wärmeleitpaste Permafrost bietet der Atlas damit insgesamt eine extreme Kühlleistung.

Neben der überzeugenden Leistung kann der Atlas schließlich auch mit seiner hohen Sockel-Kompatibilität glänzen, denn das Montagesystem mit stabiler Rückplattenverschraubung unterstützt einfach alle gängigen Desktop-Plattformen von AMD (AM2/AM2+, AM3/AM3+, AM4, FM1/FM2/FM2+) und Intel (775, 1150/1151/1155/1156, 1366, 2011, 2011-v3, 2066). Außerdem befindet sich noch eine Y-Weiche im Lieferumfang des CPU-Kühlers, mittels derer sich beide PWM-Lüfter an einem einzigen 4-Pin-Lüfteranschluss des Mainboards betreiben lassen. Damit ist sichergestellt, dass beide Fans automatisch und einheitlich geregelt werden.

Technische Details:
  • Maße mit Lüftern: 140 x 125 x 105 mm (B x H x T)
  • Maße ohne Lüfter: 115 x 125 x 105 mm (B x H x T)
  • Material: vernickeltes Kupfer (Bodenplatte, Heatpipes), Aluminium (Lamellen)
  • Farbe: Silber (Kühltürme), Schwarz (Lüfter)
  • Heatpipes: 5x Ø 6 mm
  • Gewicht: 650 g (ohne Lüfter)
  • Lüfter: 2x 92 mm Wing Boost 2 (8,0 - 24,3 dB(A), 400 - 1.800 U/min, 63,63 m³/h)
  • Anschlüsse: 2x 4-Pin PWM
  • Kompatibilität:
    Intel 775, 1150, 1151, 1155, 1156, 1366, 2011, 2011-v3, 2066
    AMD AM2, AM2+, AM3, AM3+, AM4, FM1, FM2, FM2+
 

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Alpenföhn
 

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Technische Details

CPU Sockel 1150, 1151, 1155, 1156, 1366, 2011, 2011-V3, 2066, 775, AM2, AM2+, AM3, AM3+, AM4, FM1, FM2, FM2+
CPU-Kühler Bauart Dual Tower
Lüfteranschluss 4Pin (PWM Steuerung)
CPU-Kühler Breite 140 bis 149 mm
CPU-Kühler Höhe 120 bis 129 mm
CPU-Kühler Tiefe 100 bis 109 mm
CPU-Kühler Breite (exakt) 140 mm
CPU-Kühler Höhe (exakt) 125 mm
CPU-Kühler Tiefe (exakt) 105 mm
Material Bodenplatte vernickeltes Kupfer
Material Kühlkörper Aluminium
Gewicht in g 600 - 700 g
max. Umdrehung 1500 - 2000 U/min
max. Lautstärke 20 - 25 dB(A)
max. Fördermenge 50 - 75 m³/h
min. Umdrehung 250 - 500 U/min
min. Lautstärke 5 - 10 dB(A)
Anzahl Heatpipes 5
Durchmesser Heatpipes 6 mm
CPU-Kühler Lüfter im Lieferumfang 2x 92 mm
Kühlkörperfarbe Silber
Lüfterfarbe Schwarz
Zusatzlüfter installierbar nein
Belüftungsart aktiv

Kundenbewertungen für "Alpenföhn Atlas CPU-Kühler - 2x92mm"

Durchschnittliche Kundenbewertung:
Star Rating
(aus 16 Kundenbewertungen)
 
ZAM
Michael
Kühlt den I7 6850 sehr effektiv und extrem leise, selbst wenn nur ein Lüfter...
Jürgen Weiss
Eigentlich ist schon alles gesagt. Sehr schön wie leise erläutert, richtig angenehm!
Keine Beschränkungen (16)
81% (13)
19% (3)
0% (0)
0% (0)
0% (0)
 
ZAM

bin zufrieden , ideale Größe

 
Michael

Top Kühler

Kühlt den I7 6850 sehr effektiv und extrem leise, selbst wenn nur ein Lüfter angeschlossen ist.
Auch bei hohen Drehzahlen bleibt der Geräuschpegel noch in einem angenehmen Bereich.
Montage ist auch bei Verwendung von Metal Pad gut machbar.
Preis/Leistung top, Kaufabwicklung wie immer 1A .

 
Jürgen Weiss

Hat meine Erwartungen voll erfüllt

Eigentlich ist schon alles gesagt.
Sehr schön wie leise erläutert, richtig angenehm!

 
Tamas arga

The Utimate Mini ITX Cooler!

Assymetric design, twin tower heasink, great fans: Alpenföhn Atlas.
I am using this cooler on an overcloked i7-4790K, running @4.4GHz, on average of 62C under load.

All of this in a Mini ITX case!!!
It fits to all of the mini ITX boards in most of the mini ITX cases.

Best product in its category!
On top of this, Alpenföhn's customer support is excellent!

Highly recommended product, highly recommended brand!

 
Alex

Hammer!

Für meinen i7 3770 als Ersatz für den Stock-Kühler. Da liegen Welten dazwischen! Beides im Leerlauf getestet: vorher: 51 Grad bei ~1350 RPM und mit dem Aplenföhn Atlas: 24 Grad bei ~350 RPM und flüsterleise. Die Installation an sich war unkompliziert, die Installationsanleitung könnte trotzdem ein wenig verständlicher ausfallen. Für das Preis/Leistungsverhältnis würde ich diesen Kühler jederzeit wieder kaufen.

 
Markus

starker und schöner Kühler zu fairem Preis. Nicht nur für kleine Systeme

Erstmal zu Caseking. Wie immer alles Top, super freundlich und sehr schnell!!!

Der Atlas von Alpenföhn. ein schöner, kompakter und Leistungsstarker Kühler.
Die Montage ist wie beschrieben sichtlich einfach und unkompliziert.
Allerdings sollte das MB schon ausgebaut werden.
Das feine an dem Kühler ist die frei wählbare Positionierung des Kühlers sowie der Lüfter. So dass es optimal dem Airflow angepasst werden kann.
Er ist recht Kompakt und wirbt mit allerlei RAM Kompatibiltät. Hier muss man aber sagen, je nach Mainboard könne wirklich nur Low Profile Ram´s verbaut werden welche nicht höher als 28mm bauen sonst klappts nicht. Ich benutze diesen Kühler auf einem ATX Board und da ist es schon recht Knapp mit den LP Ram.
Ich empfehle separat eine Wärmeleitpaste zu bestellen.
Die Permafrost ist an sich eine sehr gute, nur sehr sehr zäh und auch recht wenig, besonders für AMD´s.

Die Leistung ist hervorragend.

im IDL bewegt sich die Temperatur meines FX8370 bei ca 28Grad und unter Last bei guten 49Grad. und dabei dreht der Lüfter gerade mal mit 1000RPM. ein schönes leise Kraftpaket.

Fazit:

Ordentlich und sehr schön verpackt. Die Verarbeitung ist hochwertig und ohne Makel. Die Einbauanleitung ist Schlüssig und leicht verständlich. Somit die Installation auch für ungeübte einfach zu erledigen.

Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten der Lüfter sowie einige Adapterkabel liegen bei somit ist eigentlich für fast alle Systeme die Stromversorgung gesichert.
Toll dass beide Lüfter per Y Switch auf einem PWM Steckplatz betrieben werden können.

Er tut was er soll. Er kühlt sehr ordentlich und baut relativ kompakt. Aufpassen mit Ram und NB sowie SpannungswandlerKühlern des Mainboards, unter Umständen wird es hier knapp.
Er sieht gut aus und ist leise.

Was will man mehr.

 
Berger

Viel Tamtam um einen normalen kühlkörper

Also an sich ist der kühler echt richtig gut. Nur dieses ewiger erwähnen das der kühler für kleine Mainboards geeignet ist nervt. Habe ein mATX Mainboard mit 1150er Sockel. Nun ist der CPU so weit am Gehäuse das ich den äußeren Lüfter nur rechts anbringen kann. Leider ist da aber die hauptstrom Versorgung. Also? Hab ihn einfach weggelassen. Kühlt an sicher echt sehr gut. Schön leise. Nur für meinen Geschmack etwas zu heftig angepriesen.

 
Rocco

Alpenföhn Atlas austausch gegen Standard i7 870 CPU Kühler Sockel 1156

Zuerst mal @ Caseking super Shop super Service und schneller Versand!

Der Grund zum Kauf eines neuen CPU Lüfters war der Gedanke das System evtl. wenn es nötig wird ein wenig zu übertakten. :)

Vorher wollte ich jedoch mal austesten wie die Temperaturen und die Geschwindigkeiten beim Standard CPU Kühler sind.

Also mittels HW-Monitor im Windows Leerlauf mal geschaut

50 Grad 2300-2400 Umdrehungen

Beim Spielen SC2, Shooter, Moba 71-80 Grad und 2481 Umdrehungen

Cinebench sowie Prime95 98 Grad 2500 Umdrehungen

erst jetzt beim nachschauen viel mir auf das dieses Ständige surren nicht die Gehäuse lüfter sind ( 2*220er Bitfenix verrichten leise und geschmeidig ihren dienst ) sondern Hauptsächlich die CPU Kühlung gefolgt von der GPU nur bei Spielen.


Also den neuen Lüfter aufgrund seiner Kompakten Bauform gekauft.
Der einbau war nicht Schwierig aber wenn alles im Gehäuse eingebaut bleiben soll ist hier und da kurzzeitig schon eine 3te Hand gut zu Gebrauchen.

Die Grafikkarte ist nicht im weg jedoch musste ich auf meinem Mainboard ( ASUS P7H55/USB3 ) 1 Ram versetzen da der Kühler sonst gegen gestoßen ist. 1 Slot ist also nun Unbrauchbar.

Ram https://www.caseking.de/corsair-vengeance-series-ddr3-1600-cl9-4gb-mecs-047.html

Mainboard https://www.asus.com/de/Motherboards/P7H55USB3/

Nach dem Einbau und dem ersten Systemstart
hatte ich gemischte Gefühle.

Temperatür im Leerlauf bei 38 Grad aber hörbar war er bei 1856 Umdrehungen immer noch.

Im Cinebench beim Zocken und Prime 95 Steigen die Temperaturen jetzt nur noch auf 60 Grad Perfekt.

Nur die Lautsärke musste also noch in den Griff bekommen werden... also ab ins Bios den Silent Mode für CPU Lüfter Aktiviert und Neugestartet.

Beim Hochfahren war Totenstille.

Doch im Windows angekommen stellte ich fest alles bestens CPU im Leerlauf nun etwas wärmer bei 45 Grad mit 500 RPM

im Cinebench 60 Grad mit 1500 Umdrehungen Leichter Surren.

und nach 30 Minuten Prime 95 laufen die Lüfter mit knapp 1780 Umdrehungen und die CPU bei 63 Grad.

Leiser , kühler , besser !

Ich würde es wieder tun ;)

 
Jean86

Super Lüfter ,nur die Montage ist etwas tricky

Ein wirklich Klasse Lüfter, Leistung ohne Ende und das für so einen Zwerg. Jedoch die Anleitung hätte etwas genauer/ausführlicher erfolgen können, Etwas mehr Wärmeleitpaste wäre auch nett. Die Montage der Klammer ist echt etwas verzwickt. Vorteil das man ihn jedoch in jeder Position Montieren kann. Eine Sache gibt es da noch, dies Liegt jedoch nicht in der Hand von Alpenföhn. Bei einigen Systemen kann es sein das man Das Mainboard demontieren muss zur Montage der Backplate.

 
Ralf Justinger

Absolut empfehlenswert.

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. DIe Verarbeitung ist einwandfrei, die Montage geht schnell vonstatten. Bei einem ASUS M5A97 (Prozessor AMD FX 8350 mit 4 GHz) dauerte das Ganze knappe 20 Minuten
Bei Start meckerte mein BIOS zuerst über die geringe Drehzahl von nichtmal 400 U/min. Das Meckern konnte über die entsprechende BIOS-Einstellung abstellen.
In der ASUS-Software habe ich das Profil "Turbo" eingestellt. Bei normaler Nutzung (Büroarbeit mit Surfen) bleibt die CPU bei unter 40° C, die Kühler drehen mit nichtmal 800 U/min und sind praktisch unhörbar.
Unter Last (Film konvertieren) steigt die Temperatur natürlich an, bleibt aber spielend bei ca. 60°C. Die Lüfter halten sich dabei bei knapp 1500 U/min auf. Doch außer einem dezenten Luftrauschen ist nicht viel zu hören.
Natürlich muss die Wärme auch aus dem Gehäuse raus...

Der Boxed-Lüfter der beim FX8350 dabei war kühlt den Prozessor auch zuverlässig, aber er dreht dabei mehr als doppel so hoch (über 3600 U/min) und zirpt extrem nervend.
Die Ruhe in meinem Zimmer seit der Montage des Alpenföhn "Atlas" ist berauschend angenehm.

Mein Fazit: den Kühler halte ich im Auge für kommende PCs.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, die Kühlung ausgezeichnet und die Lautstärke praktisch unschlagbar.

 
Ralf Justinger

Absolut empfehlenswert.

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. DIe Verarbeitung ist einwandfrei, die Montage geht schnell vonstatten. Bei einem ASUS M5A97 (Prozessor AMD FX 8350 mit 4 GHz) dauerte das Ganze knappe 20 Minuten
Bei Start meckerte mein BIOS zuerst über die geringe Drehzahl von nichtmal 400 U/min. Das Meckern konnte über die entsprechende BIOS-Einstellung abstellen.
In der ASUS-Software habe ich das Profil "Turbo" eingestellt. Bei normaler Nutzung (Büroarbeit mit Surfen) bleibt die CPU bei unter 40° C, die Kühler drehen mit nichtmal 800 U/min und sind praktisch unhörbar.
Unter Last (Film konvertieren) steigt die Temperatur natürlich an, bleibt aber spielend bei ca. 60°C. Die Lüfter halten sich dabei bei knapp 1500 U/min auf. Doch außer einem dezenten Luftrauschen ist nicht viel zu hören.
Natürlich muss die Wärme auch aus dem Gehäuse raus...

Der Boxed-Lüfter der beim FX8350 dabei war kühlt den Prozessor auch zuverlässig, aber er dreht dabei mehr als doppel so hoch (über 3600 U/min) und zirpt extrem nervend.
Die Ruhe in meinem Zimmer seit der Montage des Alpenföhn "Atlas" ist berauschend angenehm.

Mein Fazit: den Kühler halte ich im Auge für kommende PCs.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, die Kühlung ausgezeichnet und die Lautstärke praktisch unschlagbar.

 
133Thorsthen

Hervorragende Preis-Leistung nicht nur für kleine PCs

Bevor ich meine Erfahrungen zum Kühler schildere, hier erstmal die wichtigsten Eckdaten zu meinem PC.

Testsystem:
Intel Core i7 3820 @ 4,3GHz, 1,3V
Asus P9X79
4x4GB Corsair Vengeance
2x Sapphire HD 7950 Boost CF
anidées AI7, Lüfter: 4x Front @ 7V, 1x Back @ 12V

Ich habe den Kühler im Vergleich zu meinem alten Scythe Mugen Max antreten lassen. Alle Messungen wurden im selben PC bei jeweils etwa 20°C Umgebungstemperatur vorgenommen. Die PWM Lüfter liefen alle auf dem Standard Profil des Mainboards.
Hier meine Eindrücke:

Verpackung:
+ Ansprechende Gestaltung
+ Alle Informationen auf einen Blick
+ Komponenten gut geschützt

Lieferumfang:
+ Sehr üppig
+ Von Wärmeleitpaste bis hin zu 7V Lüfteradaptern ist alles dabei

Installation:
+ Auf Sockel 2011 sehr einfach
+ Innerhalb von 10 Minuten problemlos machbar
+ Gut bebilderte Anleitung lässt keine Fragen offen
- Widersprüchliche Darstellung zur Orientierung der 2 Halterungen für die Befestigungsplatte
- Lüfterklemmen waren etwas schwierig zu handhaben

Kompatibilität:
+ Sehr kompakte Ausmaße
+ Größtmöglicher Abstand zum ersten Grafikkarten-Slot
+ Niedrige RAM Module können in allen 8 Slots verbaut werden
+ Hohe RAM Module können in 7 von 8 Slots verbaut werden (der Nächste auf der linken Seite wird überragt)
- Bei hohen RAM Modulen kann der vordere Lüfter evtl. nicht montiert werden

Kühlleistung:
Angezeigter CPU Verbrauch: 57W Idle, 142W Prime95
Scythe Mugen Max: Idle 41°C, Prime95 74°C, League of Legends 60°C
Alpenföhn Atlas: Idle 38°C, Prime95 76°C, League of Legends 65°C
+ Lüfter nie aus dem System herauszuhören

Fazit:
Der Alpenföhn Atlas überzeugt auf ganzer Linie.
Die ansprechende Verpackung ist nicht nur informativ, sondern beinhaltet gut geschützt sowohl den Kühlkörper selbst als auch das umfassende Zubehör. Hier bleiben keine Wünsche offen.
Die Montage auf dem Sockel 2011 ging erwartungsgemäß einfach von der Hand und kann auch von unerfahreneren Anwendern problemlos alleine bewältigt werden. Bei mir war es noch nicht einmal nötig, die Hardware aus dem Gehäuse zu nehmen. Dass ein Bild die Ausrichtung der Halterungen falsch anzeigte, ist dabei schnell vergessen.
Die Ausmaße sind wirklich gering, was im Vergleich zum Mugen Max sofort auffällt. Während jener noch meine Gehäusewand touchierte, bleibt um den Atlas in allen Richtungen jede Menge Freiraum. Das kommt nicht zuletzt dem Airflow in meinem doch recht kleinen Gehäuse zugute, der bei meinem Dual GPU Gespann sehr wichtig ist. Was meinen Arbeitsspeicher angeht gab es überhaupt keine Schwierigkeiten, lediglich bei Verwendung höherer Module hätte ich die Lüfteranordnung oder die Slotbelegung anpassen müssen.
Besonders eindrucksvoll ist, wie der Atlas meine CPU problemlos kühlt und dabei dem großen Mugen Max durchaus Konkurrenz macht, ihn bei den Idle Temperaturen sogar noch übertrifft. Lediglich bei maximaler Dauerbelastung muss er sich um Haaresbreite geschlagen geben, was er aber durch die deutlich niedrigere Lautstärke – in meinem Fall nicht heraushörbar – wieder wettmacht.

Zusammenfassend hat der Alpenföhn Atlas wirklich in jeder Situation überzeugt und war weder durch den von 2 GPUs aufgeheizten Innenraum meines kompakten Gehäuses, noch durch den stark übertakteten Prozessor aus der Ruhe zu bringen. Somit kann ich ihn uneingeschränkt für kleine wie große Systeme empfehlen.

 
SlawekS

Ein durchdachtes System mit TOP-Leistung

Endlich halte ich meinen neuen CPU-Kühler in den Händen, oder besser gesagt die Verpackung.
Nach dem Zwiebelprinzip wollen wir uns dann von außen nach innen arbeiten.

Verpackung

Wenn man erst mal die Verpackung in den Händen hält, merkt man schnell wie der Puls steigt.
Edel in Hochglanz mit einem Plastiktrageriemen kommt der Atlas aus dem Hause Alpenföhn.
Auf jeden Fall schon von außen ein Blickfang, wobei nicht sofort erkennbar ist, was die Verpackung verbirgt, da der „Inhalt“ nur schemenhaft abgebildet ist. Wenn es in einem Regal neben anderer Hardware steht, muss man genauer hinsehen.
Ist dieses in einem CPU-Kühler-Regal, dann kann man nicht an der Verpackung einfach so vorbei gehen.

Inhalt/Lieferumfang

Plastikriemen zurückgeklappt, eine Lasche auf, die andere Lasche auf und schon erstrahlt das weiße Innere. Nicht wie üblich in einem braunen Karton verpackt, erstrahlen die einzelnen Päckchen strahlend weiß. Wieso Mehrzahl? Weil jedes Hauptbauteil einzeln verpackt ist.
Erst ein kleiner Karton mit dem ersten Lüfter. Darunter verbirgt sich dann noch ein Karton mit weiteren Lüfter. Erst danach kommt der Part mit dem Kühler, der in einem Schaumstoff-Gummi-Schutz transportsicher verpackt ist.
Und zum Schluss ein Karton mit dem ganzen Installationszubehör.
Dazu gehört das komplette Montage-Set für Intel-Prozessoren, sowie zwei unterschiedliche Montagevorrichtungen für AMD, aber darauf komme ich später zurück.
Schrauben, Retention-Modul, Antivibrationspuffer, Kabel, Kabeladapter, Kühlerkontaktpaste (Wärmeleitpaste) und eine Anleitung runden das Paket ab.

Kühler

Mit einem Atlas würde man einen Riesen, einen Titanen vermuten, aber so groß und so klobig wirkt der Kühler nicht. Die Kühllamellen aus hochglänzenden Aluminium zaubern uns das zweite WOW auf die Lippen. Acht symmetrisch angebrachte Heatpipes bilden eine Einheit mit den Lamellen.
Die hochglanzpolierte Platte (oder wegen der Dicke würde ich es als Block bezeichnen) ist aber nicht zentral unter dem Kühlerblock. Wenn man es grob bezeichnen möchte, dann ist der Kühler etwas nach hinten und gleichzeitig nach rechts verschoben. Das hat den Vorteil, dass man da nicht so schnell in ein Konflikt mit den Speicherriegeln oder Grafikkarte kommt.
Diese Bauweise soll wohl gerade für den Einsatz auf einem ITX-Board entsprechende Vorteile schaffen.
Abschluss der Heatpipes macht einen sehr guten, wenn nicht sogar hervorragenden Eindruck.
Hier hat man wirklich auf Qualität geachtet.
Sehr interessant ist auch die Anordnung der Lamellen. Wenn man von dem Luftstrom ausgeht, dann sind die vorderen Lamellen von unten nach oben gerichtet, bei dem zweiten Kühlturm, von oben nach unten. Das wird wohl auch dafür sorgen, dass der Luftstrom nach unten abfällt und etwas die Komponenten um die CPU mit kühlt.

Montage

Kommen wir zum Vorbereitung und Anbringung des Kühlturms.
In der bebilderten Anleitung wird gezeigt, wie man bisherige Retention-Module (Kühlerhalterungen) auf den Standard-Mainboards entfernt und diese mit dem dazugehörigen Modul von Alpenföhn ersetzt.
Ich werde mit Euch mal meine Erfahrung mit meinem AM2 Prozessor auf einem Gigabyte Board teilen.
Auch wenn man Gehäuse das hergibt, dass man einfach die Hinterwand entfernt und ohne weiteres an die Unterseite des Mainboard herankommt, so wurde mir der komplette Ausbau nicht erspart.
Die bisherige Kunststoffhalterung für die Kühlung musste weichen. Auch das Backplate (wird auf der Rückseite des Mainboard montiert), was wie schwarzmattiertes Metall aussah, war auch nur aus Plastik.
Nehmen wir jetzt das Universal-Backplate von Atlas, was dann aber tatsächlich aus Metall ist und bringen wir es an. Ein sehr durchdachtes System: An den entsprechenden Stellen Schrauben reinstecken, mit gummierten „Handschuhen“ festziehen und durch die Löcher im Mainboard durchstecken. Diese Gummipuffer, die man einfach über diese Schrauben darüber zieht, macht die Montage schnell und sorgt natürlich dann für entsprechende Vibrationsdämpfung.
Sauber. Halterung aus Metall gibt die Sicherheit, gummierte Puffer sorgen für Vibrationsminimierung.
Jetzt kann man sich den Installation-Streben wenden, die später den kompletten Kühler aufnehmen wird. Auch hier kommen Puffer aus Weichplastik, die einfach über die Schrauben gesteckt werden. Gut durchdacht. Nächster Punkt an EKL.
Durch die zwei verschieden große Metallplatten, kann man sich entscheiden ob der Kühler so angebracht werden soll, dass die Luft von vorne nach hinten geblasen wird oder doch von unten nach oben.
Ich habe mich wieder für die Standardvariante entschieden: von vorne nach hinten.
Also es mussten die langen Platten her.
Jetzt kosten wir natürlich die etwas angeschrägte Anordnungen aus, die den Kühler etwas nach hinten versetzt.
Ich empfehle wirklich die Lüfter erst am Ende anzubringen, ansonsten kommt man nicht mehr daran um die Schrauben für die Arretierung festzuziehen.
Die Kühlpaste auf den Prozessor und gleichmäßig verteilen. Die Paste ist irgendwie fest und etwas zäh und lässt sich nicht optimal verteilen. Aber ich wollte eben den Test machen mit dem Standardzubehör. Für Enthusiasten empfehle ich doch eine Paste vom Drittanbieter.
Kühler ausgerichtet und vorsichtig den Kontakt mit der CPU hergestellt. Jetzt kommt die Arretierungsklammer in die Mitte, die dann den kompletten Kühlkörper erstens an die CPU presst und zweitens auch zentral ausrichtet.
Hier muss man doch etwas kämpfen. Diese Klammer ist sehr robust und gibt nur schwer nach. Die Rändelschrauben (Thumbscrews) kriegt man kaum mit den Fingern gefasst und entsprechend festgeschraubt.
Deshalb sollte man hier schon einen Schraubendreher (Schlitz oder Kreuz) zur Hand haben.
Nach einigen Kratzern an den Fingern, Druckstellen an Daumen sind beide Schrauben fest.
Jetzt kommen die Lüfter, die doch etwas anders aussehen, als auf den Beispielbildern.
Die Lüfter sind recht schnell und vor allem schraubenlos mit Drahtbügeln montiert.
Bitte nicht wundern, dass diese etwas kürzer ausfallen als die Lochöffnung der Ventilatoren. Das sieht nur so aus, denn wenn man beide Nasen einrasten lässt, sitzen die Ventilatoren bombenfest.
Und auch hier hat sich die Firma EKL was einfallen lassen. Auf der Innenseite der Lüfter kann man beiliegende Gummipuffer ankleben und somit überträgt sich die Vibration der Ventilatoren nicht auf den Kühler. Somit wurde jetzt wirklich jede Berührungsmöglichkeit und die Vibrationsübertragung eliminiert: Backplate, Installationsrahmen und Ventilatoren.
Wenn auch dem ganzen Paket verschiedene Kabeladapter vorliegen um die Ventilatoren an Laufwerksanschlüsse anzuschließen, so haben die Ventilatorkabel zwei Anschlüsse: 4 PIN Molex, was man ohne Weiteres an jedes Mainboard anschließen kann.
Doch moment...zwei Ventilatoren, ein Anschluss? Kein Problem, denn jedes Kabel hat noch einen Stecker. Somit verbindet man Ventilator A mit dem Ventilator B und diesen erst an das Mainboard.

Somit ist das ganze System durchdacht.
Jedoch musste ich den vorderen Lüfter doch paar Millimeter nach oben versetzen, denn der RAM war im Weg und es sind nicht mal hohe Riegel (also keine Kühlrippen).

Aber ihr wollt bestimmt wissen, wie die Kühlleistung ist.
Ich habe hier keine Benchmarks laufen lassen, sondern eine Situation nachgestellt, die mir durchaus nicht fremd ist.

Testlauf

Es ist ein betagter AM2 Athlon64 X2 mit 2x2,9 GHz mit 89W TDP (Atlas ist für 200W TDP ausgelegt). Bis jetzt werkelte dort ein Kühler „ARCTIC Freezer 64 Pro“.
Also Testlauf mit der alten Umgebung.
Nach dem Rechnerstart im BIOS die Vitalwerte ausgelesen: 21° C bei einer Drehzahl von 850 RPM.
Nach Windows-Start über HWInfo folgende CPU Temperaturen ausgelesen:
Core#1 33,4°C / Core#2 30,5°C.
Und jetzt wird eine Stunde „ARMORED WARFARE“ gespielt.
Wieder HWInfo und CPU Temperatur ist angestiegen auf 46,0 / 44,8 also gute 13-14°C mehr.
Zum Schluss nochmal ins BIOS und nachschauen: 37°C und RPM bei 1238, also hat er schön Gas gegeben.

Jetzt genau der gleiche Lauf mit dem neuen Kühler ein Tag später bei gleicher Raumtemperatur:
BIOS 28° @ 490 RPM = dreht um die Hälfte langsamer, was sich natürlich auf die Temperatur auswirkt.
Wir schauen was HWInfo sagt: 37,9 / 36,9 somit ist es 4-6° wärmer.
Doch lassen wir unsere CPU etwas werkeln und wieder 60 Min „ARMORED WARFARE“.
Und hier zeigt der ATLAS, dass ihm die Puste nicht ausgeht: 45,8/44,5 im HWInfo.
Somit sind die Werte etwas kühler als am Vortag. Aber zwischen dem Spielstart und Spielende sind die Temperaturen nur um 7-8°C gestiegen, also gerade nur die Hälfte.
Enttäuscht? Nein! Im BIOS gibt mir den Grund zum Lächeln, denn hier sind nur 36° C (1° weniger) bei einer Umdrehung von 945 RPM (das sind rund 290 RPM weniger).
Da die Ventilatoren bis zu 1800RPM ausgelegt sind, haben diese noch recht viel Power nach oben.
So vermute ich stark, dass bei einer angepassten Drehzahl auf 1240 wäre die Kühlleistung noch bemerkenswerter.

Aber im Resümee: Niedrigere Temperaturen bei langsamerer Drehgeschwindigkeit und somit leiser = TOP !

PROs:
+ Sehr gute Kühlleistung, bei geringeren Geräuschentwicklung
+ Qualitativ hochwertig
+ stabile Montage
+ Vibrationsdämpfende Montage
+ gut durchdachtes Gesamtpaket
+ asymmetrischer Aufbau und somit kein Konflikt mit RAM oder Grafikkarten

CONTRAs

- Wärmeleitpaste etwas fest und zäh- möglicherweise Mainboardausbau, wegen Backplate (Caseabhängig)
- etwas fummelige und kraftraubende Montage

 
Simon Nußbaumer

Der Atlas ist ein Kompromiss-Kühler. Er liefert gute Kühlleistung und braucht nicht viel Platz.

Der Alpenföhn Atlas ist ein kompakter Twin-Tower-Kühler, der für kleinere Gehäuse konzipiert wurde. Ich habe den Lüfter im Zuge eines Gewinnspiels von CaseKing.de gewonnen und durfte ihn im Gegenzug dazu testen.
Das Gehäuse meines PCs ist ein Corsair Carbide 400R Mid-Tower ATX. Nicht gerade das kompakteste Gehäuse, aber darin hat der Atlas-Lüfter auf jeden Fall Platz.
Der Testbericht ist in drei Kategorien unterteilt, welche ich jeweils mit 10 Punkten bewerten werde. Die Gesamtwertung ergibt sich somit aus dem Schnitt der drei Teilwertungen. Die drei Kategorien sind:
- Einbau
- Lautstärke
- Leistung / Temperatur

--- Einbau ---

Der Einbau sah auf den ersten Blick sehr vielversprechend aus, einfach und schnell. In der Theorie ist er das auch, aber eben nur in der Theorie. In anderen Testberichten ist von zehn bis 15 Minuten Einbauzeit die Rede. Ich brauchte für den Einbau wesentlich länger. Warum, dazu komme ich später noch.
Zunächst betrachtet man die Einbauanleitung. Diese erklärt den Einbau ausführlich und in nur wenigen Schritten. Man kann im Prinzip nichts falsch machen, wenn man diese Anleitung genau befolgt.
Dabei wird, je nach Prozessor-Hersteller und Sockel, auch eine entsprechende Anleitung angeboten. Während der Einbau für Intel-Prozessoren verschiedenen Sockeltyps annähernd gleich verläuft (bis auf ein paar wechselnde Bauteile), so verläuft der Einbau für AMD-Prozessoren ein wenig anders. Getestet habe ich allerdings nur den Einbau für einen Intel-Prozessor, da mein PC über einen Intel-Prozessor verfügt.
Das Anbringen der Backplate war wirklich einfach. Pluspunkte erhält Alpenföhn bzw. der Hersteller EKL auch dafür, dass eine Isolierscheibe und Gummipuffer gegen Vibration beigelegt waren. Das hatte der doppelt so teure Dark Rock Pro 2 von be quiet, welchen ich ursprünglich in meinem PC verbaut habe, nicht. Auch gestaltete sich der Einbau der Backplate beim Dark Rock Pro 2 wesentlich schwieriger, als es beim Alpenföhn Atlas der Fall war. Isolierscheibe an die Backplate angebracht, Schrauben in die richtigen Löcher drehen (je nach Sockel sind unterschiedliche Löcher zu nutzen) und dann die Gummipuffer auf die Ecken stecken. Anschließend wird die Backplate hinten an das Motherboard angebracht.
Jetzt konnten die Abstandshalter vorne am Motherboard auf die durchragenden Schrauben gesteckt werden und danach mit den Befestigungsstegen verbunden werden. Der Rahmen war somit schon angebracht.
Jetzt war es Zeit, den Prozessor für den Wiedereinbau vorzubereiten. Praktischerweise ist dem Atlas bereits eine kleine Portion Wärmeleitpaste beigelegt. Diese trägt man dann vorsichtig auf den Prozessor auf, verstreicht sie, bis sie die Kontaktstelle des Prozessors gut bedeckt.
Jetzt kann man den Prozessor in den Sockel geben und den Lüfter darauf stecken. Zwischen die zwei Kühltürme wird nun die Halteplatte gelegt. Bis hier hin dauerte der Einbau wirklich nur wenige Minuten und theoretisch würde der nächste (und letzte) Schritt auch nur noch einen kurzen Moment dauern.
Allerdings gestaltete sich das Festschrauben der Halteplatte an den Rahmen wesentlich schwieriger, als ich es zunächst erwartet hätte. Das Problem war, dass die Schrauben nicht lange genug waren, um in die Löcher des Rahmens zu passen. Schraubte ich eine Schraube fest, so wurde das andere Ende der Halteplatte nach oben gedrückt und ein Festschrauben dort war unmöglich. Gerade für jemanden, der noch nie zuvor einen Lüfter eingebaut hat, ist dieser Moment sehr verunsichernd. Auch ich war verunsichert, obwohl ich bereits Lüfter verbaut hatte. Ich hatte Angst, dass ich mit zu viel Druck wichtige Komponenten oder sogar den Prozessor selbst beschädigen könnte.
Mit viel Fingerspitzengefühl und trotzdem ordentlich Druck konnte ich den Lüfter schlussendlich mit dem Rahmen verbinden und wackelfest anschrauben. Wichtig war, dass ich eine der beiden Schrauben zunächst nur ganz leicht anschraube, so dass sie gerade so hält. Danach musste ich die andere Seite fest nach unten drücken und gleichzeitig versuchen, die Schraube in das Schraubloch zu bekommen. Während dieser akrobatischen Fingerübung war es auch wichtig, dass man gleichzeitig die Schraube dreht, damit sie sich gleich im Schraubloch verhaken und reindrehen kann. Hat sie das einmal gemacht, kann man sie ganz normal reindrehen.
Der Einbau ist somit abgeschlossen.
Prinzipiell ist der Einbau super einfach und schnell hinter sich gebracht. Dadurch, dass die Halteplatte aber nervig anzubringen ist und einen Anfänger sehr verunsichern kann, werden hier Punkte abgezogen.

Einbau: 7/10

--- Lautstärke ---

Nicht unwichtig bei einem Prozessorkühler ist die Lautstärke. Die meisten Nutzer wollen, dass ihr PC so leise wie nur möglich ist. Da ich kein professioneller Gerätetester bin, habe ich leider kein Dezibel-Testgerät zur Hand und kann somit nur vermitteln, wie es sich für mich anhört.
Durch PWM lässt sich die Rotationsgeschwindigkeit der Lüfter kontrollieren. Mein Mothboard bietet nur einen Anschluss für einen CPU-Lüfter an, der Atlas kommt aber mit zwei Lüftern. Kein Problem, denn die zwei Lüfter lassen sich zusammenstecken und teilen sich somit nur einen Anschluss. Wer genügend Anschlüsse am Motherboard hat, kann auch beide Lüfter einzeln anschließen.
Die Lüfter lassen sich auf bis zu 397 Umdrehungen Pro Minute herunterregeln. Bei dieser Geschwindigkeit sind sie praktisch nicht mehr zu hören, zumindest werden sie von den Gehäuselüftern übertönt. Auch bei 50% Leistung sind die Lüfter kaum wahrzunehmen und werden weiterhin von den Gehäuselüftern übertönt. Erst bei 100% Leistung (1.827 Umdrehungen pro Minute) sind die Lüfter als „eigenständiges“ Geräusch deutlich zu erkennen, sind aber keinesfalls laut oder störend.
Da ich meist ein Headset trage, höre ich zusätzlich weniger von den Lüftergeräuschen des PCs. Ich nehme dann auch bei 100% Lüfterleistung des Atlas fast nur die Gehäuselüfter wahr.
Die Lautstärke des Alpenföhn Atlas ist nicht laut und keinesfalls störend. Läuft der Lüfter mit ordentlich Leistung, ist sie deutlich wahrnehmbar, aber selbst dann wird sie einem kaum auffallen. Trägt man zusätzlich noch ein schalldämmendes Headset wird man vom Lüfter selbst kaum etwas bemerken.

Lautstärke: 9/10

--- Leistung / Temperatur ---

Getestet habe ich den Alpenföhn Atlas mit einem Intel i7 3770k übertaktet auf 4,2GHz Basistakt.
Im Idle- bzw. Office-Betrieb (nur CPU-schonende Programme wie Office, Browser etc. sind geöffnet) steigt die Temperatur nicht über 55°C an. Das Minimum liegt bei 25°C, was eine ordentliche Leistung für einen so kompakten Kühler wie den Atlas ist. Die Zimmertemperatur liegt zum Test bei 20°C.
Temperaturen jenseits der 40°C werden im Office-Betrieb nur kurzzeitig erreicht, wenn beispielsweise Programme gerade gestartet werden und der Prozessor mehr Leistung benötigt. Im Schnitt liegt die Temperatur aller Kerne aber bei ca. 30°C bei einem Energieverbrauch von ca 30 Watt.

Im Spiel-Betrieb (getestet habe ich Grand Theft Auto V mit Grafikeinstellungen auf Hoch) steigt die Maximaltemperatur auf 61°C an, im Schnitt liegt sie bei 40-45°C bei einer Leistung von ca. 50 Watt.
Die Werte sind dem Programm Core Temp entnommen und können natürlich von den realen Werten abweichen. Wie gesagt, bin ich kein professioneller Tester und muss somit auf „alltägliche“ Mittel zurückgreifen.
Klar, ein Dark Rock Pro 2 kühlt den Prozessor entsprechend mehr, da er um ein gutes Stück größer ist und auch größere Lüfter hat. Dafür ist der Alpenföhn Atlas aber auch um einiges leiser. Der Atlas ist ein Kompromiss-Kühler. Er liefert gute Kühlleistung und braucht nicht viel Platz. Wer seinen Prozessor tiefer herunterkühlen möchte, braucht einen größeren Lüfter oder eine viel teurere Wasserkühlung. Allerdings würde dies auch nicht dem Sinn des Alpenföhn Atlas entsprechend. Er wurde für kleine Gehäuse konzipiert, die nicht viel Platz bieten. Durch seine kompakte Bauweise versperrt der Kühler keine wichtigen Komponenten wie den RAM. Mit seinen zwei 90mm Lüftern und den zwei Kühltürmen kann er allerdings trotzdem viel Wärme vom Prozessor durch die fünf Heatpipes an jeder Seite abführen.

Leistung / Temperatur: 8/10

Gesamtwertung: 8/10

 
Willi Werkel

Super Kühler zum Super Preis

+ Der CPU-Kühler ist gut verpackt: Der Kühler selbst in Schaumstoff festgehalten, er kann beim Transport also nicht beschädigt werden. Beide Lüfter und das Zubehör sind in je einer Pappschachtel verpackt. Auf der Verpackung sind die Abmessungen, Beschreibung auf Englisch, Spezifikationen und Kompatibiltät aufgedruckt. Der Dual Tower selbst hat ein asymetrisches Design um keine Probleme mit dem RAM zu verursachen. Der Kühler ist super verarbeitet und die Lamellen lassen sich nicht aus versehen verbiegen. Die Kontaktfläche zur CPU hat kein Direct Touch und ist plan geschliffen.

+ Zubehör: Es sind verschiedene Halterungen für AMD und Intel dabei, Abstandhalter für den 2011er-Sockel, ein Molex Adapter zum Betrieb der Lüfter am Netzteil und zwei 7-Volt Adapter zum Silentbetrieb.

+ Die Lüfter besitzen eine Weiche, beide lassen sich also gleichzeitig an einem Lüfterport betreiben. Die Lüfterkabel sind gesleeved was super aussieht.

+ Es liegen zwei 7V Adapterkabel bei, sie sind aber "unnötig", denn die Lüfter sind auch ohne den Adapter absolut unhörbar im Idle mit etwa 350rpm. Dennoch sind sie für die richtigen Silentfreaks super.

+ Die höchste Temperatur unter Last war maximal 55°C. Zum Vergleich der Stock-Kühler von Intel beim Spielen etwa 70°C. Nach beenden des Spiels kühlt der Kühler schnell wieder auf Raumtemperatur ab. Die mitgelieferte Wärmeleitpaste ist nicht schlechter oder besser als Arctic MX-2, sie ist lediglich etwas fester als die Arctic-Paste was allerdings kein Nachteil ist.


- Die Anleitung besteht leider nur aus Bildern, ein wenig Text zur Beschreibung der einzelnen Schritte hätte nicht geschadet.

- Die Backplate hat dünnes, recht instabiles Plastikfenster, man muss aufpassen das man es nicht zerbricht.

- Es ist eine dritte Hand zur Installation der Backplate nötig (randrücken und anschrauben der Backplate an das Mainboard)

- Der Kühler rutscht bei der Installation des Querbalkens der den Kühler am Mainboard fixiert, hier ist wieder eine zweite Person zur hilfe nötig, sonst rutscht der Kühler auf der CPU oder der Balken lässt sich nicht leicht anschrauben ohne wegzukippen. ABER die Installation ist bei den meisten anderen CPU-Kühlern oft nicht anders und nicht einfacher als beim Alpenföhn Atlas.

Wer auf Luftkühlung setzt und auch in seinem ITX oder mATX System nicht darauf verzichten oder auf teuere Wasserkühlung setzen möchte, ist mit dem Atlas super bedient. In seinem Preisbereich gibt es keinen Kühler der für ITX und mATX Systeme besser geeignet ist. Lediglich für 10€ bis 20€ mehr gibt es riesige Kühler wie den Phanteks TC14PE oder Noctua NH-D14/15, für diese wäre aber auch ein dementsprechend größeres Gehäuse nötig. Die Nachteile kann man fast vernachlässigen denn wenn der Kühler einmal installiert ist, macht er seine Arbeit einwandfrei.

 
Patrick

Kleiner Kühler -〉 Große Leistung

Also..wo fange ich an, dieses Produkt mit Lob zu überschütten? Bei der ansprechenden Optik? Bei der
enormen Kühlleistung? Der makellosen Verarbeitung?
Bei diesem Produkt passt einfach alles. Ich hätte nie gedacht, dass dieser "kleine" Kühler in der Lage ist, meinen doch recht stark übertakteten FX 8320E@4,8Ghz selbst unter Prime95 kühl zu halten.
Dazu sei gesagt, dass dieses kleine Kraftpaket selbst meine vorher installierte Alphacool Eisberg 240 in den Schatten stellt (zumindest wenn man die Eisberg auf ein erträgliches Maß an Lautstärke runterdrosselt) und die CPU unter Last bei angenehmen 56-57° Celsius hält.
Weiterhin möchte ich noch anmerken, dass die Montage dieses Kühlers kinderleicht ist (ich habe aus Testgründen den Kühler einmal von meiner Freundin installieren lassen, was sie einbauen kann, kann jeder andere auch ;) ).
Dank des innovativen Designs bekommt man übrigens selbst in kleineren Gehäusen, für den der Atlas ja prädestiniert ist, keine Probleme mit den RAM - Steckplätzen, sodass auch (wie in meinem Fall) RAM - Riegel mit hohen Kühlkämmen wie die G.Skill TridentX verbaut werden können.

Also mal zusammengefasst:
+ Design
+ Leistung
+ Lautstärke
+ ITX Kompatibilität
+ Verarbeitung
+ Montage

Wem würde ich den Alpenföhn Atlas also empfehlen? Prinzipiell erstmal jedem, insbesondere allerdings Leuten, die
keinen 1KG Riesenturm haben wollen, jenen die ein ITX - Case / Mainboard benutzen und natürlich denen unter uns,
die keine Lust auf eine komplizierte Montage haben.

Es gibt von mir die Maximalwertung für dieses Produkt, da es tatsächlich das Erste ist, bei dem ich keinen wirklichen
Nachteil erkennen kann und es uneingeschränkt empfehle! Daumen hoch für Alpenföhn, die ihr Sortiment um einen
fantastischen CPU - Kühler erweitert haben.

 
 
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Awards

  • Hartware - Alpenföhn Atlas

    Positiv:
    + Gute Kühlleistung
    + Verhältnismäßig leise
    + Gutes Preis-Leistungsverhältnis

    zum Review
  • Netzwelt - EKL Alpenföhn Atlas Review - Kleiner Zwerg, ganz groß

    Nach meinen Tests des EKL Alpenföhn Atlas fällt mir nur ein Wort ein: WOW!
    Ich bin wirklich beeindruckt, was ein solch kleiner Kühler alles leisten kann. Die Temperaturwerte sind gut bis sehr gut und solch leise 92mm Lüfter habe ich noch nie gesehen bzw. gehört. Hier verdient EKL Alpenföhn meinen Respekt, wirklich sehr gute Arbeit.

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  • Mod-your-case - Alpenföhn ATLAS Twin-Tower-Kühler

    Der neuen Twin-Tower-Kühler ATLAS von Alpenföhn kann nicht nur durch seine überaus hohe Verarbeitungsqualität punkten, mit welcher der Kühler als auch die Lüfter gefertigt wurden, sondern auch durch seine hohe Kompatibilität und der trotz seiner geringen Größe erreichten Kühlleistung. Der Kühler wurde hochwertig und zudem durch die vernickelten Elemente auch optisch ansprechend verarbeite. Durch seine sehr kompakten Abmessungen und dem asymmetrischen Aufbau eignet sich der ATLAS bestens, um in einem sehr kompakten ITX-System eingesetzt zu werden.

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  • ValueTech - EKL Alpenföhn ATLAS - High-End-Kühler für ITX-Systeme

    Klein aber fein - das beschreibt den Alpenföhn ATLAS am besten. Er ist hochwertig verarbeitet, bietet eine sichere und kinderleichte Montage und die beiden Lüfter verrichten leise Ihre Arbeit. Ebenso weiß die Kühlleistung zu gefallen. Nicht nur für kompakte Systeme eine Überlegung wert, auch für größere lohnt sich ein Blick, wenn es ein kompakter Luftkühler sein soll.

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  • Gamezoom - Alpenföhn Atlas

    Alpenföhn liefert mit dem Atlas einen erfrischend neuen Kompakt-Kühler ab. Der kleine Dual-Tower-Cooler kann problemlos mit der großen Konkurrenz mithalten. Für unser Testmuster sprechen in erster Linie die Verarbeitungsqualität (Kühlkörper und Lüfter), die überzeugende Kühlleistung und auch puncto Lautstärke gibt es nichts zu bemängeln (lediglich bei maximaler Geschwindigkeit erzeugen die mitgelieferten Fans ein leichtes Surren). Kurz gesagt: Compact-System-Anwender die auf der Suche nach einem leistungsstarken Prozessorkühler sind, können problemlos zum neuen Atlas greifen.

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