Frische Leistung: Intels Haswell Refresh CPUs & 9er-Mainboards!

Caseking12. Mai, 2014 - 2 min Lesezeit

Intel frischt sein Programm an Prozessoren dieser Tage ordentlich auf und nennt passenderweise die neuen Modelle mit der bewährten und in vielen Belangen konkurrenzlosen Haswell-Architektur „Haswell Refresh“. Technisch gab es kaum größeren Handlungsbedarf, denn die LGA1150-CPUs in 22-nm-Fertigung sind weiterhin die Crème de la Crème, wenn es um Spitzenleistung und Energieeffizienz geht. Das Update bei den Intel-Prozessoren bringt somit lediglich noch weiter gesteigerten Takt in Grund- und Boost-Stufe, wobei die TDPs, also der Stromverbrauch, sich nicht verändern.

So bringt der extrem starke Core i7-4790 gegenüber seinem Vorgänger i7-4770 ganze 200 MHz mehr im Grundtakt (3.600 MHz) und zusätzliche 100 MHz im Turbo-Takt (4.000 MHz) mit. Beim neuen Core i5-4690, der ohne das für Gamer weniger wichtige Hyper Threading auskommt, sind es jeweils 100 MHz Taktsteigerung für alle bzw. einzelne Kerne gegenüber i5-4670 in der Basis- sowie Boost-Stufe (3.500/3.900 MHz). Aber auch kleinere und günstigere Haswell-CPUs sind Teil des Refreshs, etwa der Pentium-Zweikerner G3440 mit 3,3 GHz oder der Celeron-Dualcore G1850 mit einer TDP von nur 54 Watt.

Parallel dazu präsentiert Intel mit seinen Partner-Fertigern auch die neuen Mainboard-Chipsätze der 9er-Serie. Z97 und H97 sind die idealen Untersätze für den Haswell-Refresh und stellen auch die Kompatibilität für die später noch erscheinenden neuen Haswell-K-CPUs („Devils Canyon“) sowie die gänzlich überarbeiteten Broadwell-Prozessoren in 14 nm sicher. Viele 9er-Boards besitzen dabei einen M.2-Slot für klitzekleine SSDs, welche den mSATA-Formfaktor beerben, sowie das neue SATA-Express-Interface (SATAe), an dem wahlweise entsprechende Hochleistungslaufwerke mit bis zu 2 GByte/s oder alte SATA-Datenträger (max. 600 MByte/s) betrieben werden können.

Bei Caseking finden Sie vom Start weg nicht nur viele neue Haswell-Prozessoren auf Lager, sondern können auch aus einer Fülle an Z97/H97-Mainboards zwischen Mini-ITX und E-ATX wählen, zum Beispiel von ASUS oder Gigabyte. Das ASUS Maximus VII HERO (C2) aus der RoG-Reihe verfügt etwa neben der CrossFireX- bzw. SLI-Option und „SupremeFX 8“-Sound auch über einen M.2-Port. Außerdem bietet es eine Fülle an Gaming- und OC-Features wie „GameFirst III“, „Extreme Engine Digi+ III“ oder „Sonic Radar II“. Das Z97-D3H von Gigabyte ist zusätzlich auch mit einem SATAe-Interface ausgestattet und ermöglicht 7.1-Sound via ALC1150-Chip.

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