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Gaming

Die Systemanforderungen von Windows 11

Hauke R 6. Okt, 2021 - 3 min Lesezeit

Update: Erste Benchmarks zu Windows 11

ComputerBase.de (externer Link) hat erste Benchmarks für Windows 11 erstellt und diese mit Windows verglichen. Diese Benchmarks wurden auf Systemen mit Intel-Core-CPUs und Ryzen-Prozessoren von AMD durchgeführt. Vorab hatte das IT-Onlinemagazin auch schon AMDs Ryzen Threadripper (externer Link) durch den Windows 11-Benchmark laufen lassen.

Für die Benchmarks wurden die folgenden drei Systeme getestet:

  • AMD Ryzen Threadripper 3970X & Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
  • Intel Core i5-11600K & Nvidia GeForce RTX 3070
  • AMD Ryzen 9 5950X & AMD Radeon RX 6900 XT

Die genauen Ergebnisse können unter den verlinkten Test-Berichten gefunden werden. Als kleines Fazit kann man aber diverse Schlüsse ziehen. Auch die Frage „Lohnt sich ein Wechsel auf Windows 11“ kann beantwortet werden. Denn kurz zusammengefasst kann man aus den Benchmarks zu Windows 11 ablesen, dass hier noch etwas Arbeit seitens Microsoft erfolgen muss.

Aktuell liegen Windows 10 und Windows 11 von der Leistung her noch sehr dicht zusammen und die leichten Vorsprünge von Windows 10 können auf die Reife des Betriebssystems zurückgeführt werden. Langfristig wird sich dies aber bestimmt ändern und vor allem für die neuen Alder Lake-CPUs von Intel kann sich das Bild zugunsten von Windows 11 verschieben.

Alle Gaming-Systeme jetzt auch mit Windows 11

Unser King Mod-Team bietet schon jetzt alle neu gekauften PC-Systeme mit Windows 11 als optionales Betriebssystem an. So könnt ihr ab sofort mit Windows 11 auf eurem Rechner zocken. Da Windows 11 sich automatisch updated, profitiert ihr direkt von allen Verbesserungen, die Microsoft nach und nach an dem Betriebssystem vornimmt.


Originalbeitrag (01.10.2021): Die Systemanforderungen von Windows 11

Am 5. Oktober 2021 erscheint Windows 11. Seit der Ankündigung des neuesten Betriebssystems von Microsoft kam es jedoch immer wieder zur Verwirrung, denn die Systemanforderungen für Windows 11 waren nicht klar formuliert.

Dies lag primär an der Notwendigkeit eines TPM-2.0-Moduls. Das Trusted Plattform Module ist ein an den PC gebundener Chip, der für grundlegende Sicherheitsfunktionen verantwortlich ist. Diese stehen für Microsoft bei Win11 im Fokus.

Da Windows 11 unter anderem die Bedienung vereinfachen soll, wird die Passwort-Eingabe vermehrt durch andere Formen der Sicherheitsabfrage (Gesichtserkennung, Spracherkennung, etc) abgelöst. Hierfür ist das TP-Modul wichtig.

Umfangreiche Informationen sowie eine Anleitung zum Umgehen von einzelnen Anforderungen bei der Installation können bei ComputerBase.de (externer Link) gefunden werden.


Windows 11 Systemanforderungen im Überblick

Hier die Systemanforderungen von Windows 11, wie sie für alle Plattformen (Desktop, Mobile, Smartphone) gelten:

  • TPM 2.0 (Modul oder Firmware (fTPM))
  • Systemfirmware: UEFI Secure Boot
  • Ein kompatibler Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz (64 Bit)
  • Grafikkarte (auch iGPU) mit Kompatibilität zu DirectX 12 und WDDM 2.0
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • 64 GB Speicherplatz
  • 9-Zoll-Bildschirm mit HD-Auflösung (720p)
  • Internetverbindung
  • Microsoft-Konto (für die Home-Version)

Neben diesen Systemanforderungen können gewisse Features von Windows 11 nur mit kompatibler Hardware genutzt werden. Die DirectStorage-API setzt zum Beispiel eine Grafikkarte mit RDNA 2- (AMD) oder Turing/Ampere-Architektur (NVIDIA) voraus.

Auch bei den CPUs werden nur Prozessoren unterstützt, die auf den folgenden Kompatibilitätslisten stehen:


Windows 11 & Intel Alder Lake

Die Intel Alder Lake-CPUs, die vermutlich noch dieses Jahr erscheinen werden, sind in der Kompatibilitätsliste noch nicht aufgeführt. De facto werden diese Prozessoren aber mit Windows 11 kompatibel sein.

Tatsächlich könnte es sogar sein, dass die neuen Intel-CPUs, wie etwa der vermutete Core i9-12900K, Windows 11 benötigen, um ihr volles Potenzial entfalten zu können.

Dies würde an der Mehr-Kern-Architektur liegen, welche zwei unterschiedliche Arten von CPU-Kernen kombiniert. Damit das Betriebssystem den „E-Cores“ und „P-Cores“ die richtigen Tasks zuweist, wird vermutlich ein spezieller Scheduler notwendig sein.

Ein solcher Scheduler (oder Planer) würde die einzelnen Tasks auf die beiden Kerne verteilen. Wenn man zum Beispiel am Zocken ist, könnte das Spiel über die Performance-Kerne (P-Cores) laufen, während Hintergrundanwendungen über die effizienteren E-Cores laufen werden.

Sollten hierzu zusätzliche Information und auch Benchmarks erscheinen, werden wir diese natürlich wie gewohnt ergänzen.

https://www.caseking.de/blog/aisc/

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