{"id":16158,"date":"2022-08-20T09:00:00","date_gmt":"2022-08-20T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.caseking.de\/blog\/?p=16158"},"modified":"2026-03-24T17:43:14","modified_gmt":"2026-03-24T16:43:14","slug":"grafikkarten-undervolting","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.caseking.de\/blog\/grafikkarten-undervolting","title":{"rendered":"Wieso du deine Grafikkarte undervolten solltest!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Herzst\u00fcck deines Gaming-PCs ist die Grafikkarte. Sie bestimmt ma\u00dfgeblich dein Spielerlebnis hinsichtlich Grafikqualit\u00e4t und fl\u00fcssigem Gameplay. Aber was w\u00e4re, wenn wir dir sagen, dass deine Grafikkarte noch Leistungsreserven hat und bei gleicher Leistung wesentlich effizienter arbeiten kann? In diesem Beitrag erkl\u00e4ren wir dir die Vor- und Nachteile von Undervolting!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist \u00fcberhaupt Undervolting?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder, der schon mal sein Gaming-System \u00fcbertaktet hat, wei\u00df: mit hoher Leistung kommen hohe Temperaturen und ein gesteigerter Stromverbrauch. Undervolting ist salopp gesagt das Gegenst\u00fcck zu Overclocking. Das Ziel: die gleiche Performance bei reduzierter Spannung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vorteile:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gleiche Leistung \/ selbe Taktrate<\/li>\n\n\n\n<li>Geringere Spannung<\/li>\n\n\n\n<li>Weniger Hitzeentwicklung&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Reduzierte L\u00fcfterdrehzahl<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ergo: Du bekommst einen leiseren Pixelbeschleuniger mit weniger Stromverbrauch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorteile von Undervolting liegen auf der Hand, gerade der Stromverbrauch ist in der aktuellen Zeit ein wichtiges Argument. Wer seinem Geldbeutel also etwas Gutes tun m\u00f6chte, setzt auf weniger Spannung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein Beispiel:<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aktuelle High-End-Grafikkarten wie die NVIDIA GeForce RTX 5090 k\u00f6nnen je nach Herstellerdesign \u00fcber <strong>600 Watt<\/strong> aufnehmen. Durch gezieltes Undervolting l\u00e4sst sich die <strong>Total Board Power (TBP)<\/strong> um rund <strong>60 Watt<\/strong> senken &#8211; ganz ohne sp\u00fcrbaren Leistungsverlust im Alltag. Mit einer fein abgestimmten Spannungssenkung sind sogar weitere Einsparungen von bis zu <strong>20 Watt<\/strong> m\u00f6glich. Die Gesamtleistungseinbu\u00dfen liegen dabei in der Regel unter <strong>5\u202f%<\/strong> &#8211; ein Unterschied, der im praktischen Gaming-Einsatz kaum auff\u00e4llt, aber die Effizienz und Lautst\u00e4rke deutlich verbessert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie viel Leistung verliere ich durch Undervolting?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie am Beispiel zu sehen, kann es zu leichten Ver\u00e4nderungen der maximalen Leistung deiner Grafikkarte kommen. Hier ist entscheidend, welchen Fokus du setzt: m\u00f6glichst geringe Spannung oder eine gleichbleibende Leistung?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kann ich jede Grafikkarte undervolten?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich kann jede Grafikkarte undervoltet werden. Bei einigen Architekturen funktioniert dieser Tweak jedoch besser als bei anderen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder Grafik-Chip unterscheidet sich geringf\u00fcgig und kann andere Werte und Effizienz-Level erreichen. Das BIOS der Grafikkarte enth\u00e4lt die vom Hersteller (ASUS, Gigabyte\u2026 usw.) vorgegebenen Taktraten und Spannungswerten. Diese sind meist etwas h\u00f6her angesetzt, um einen konstanten und stabilen Betrieb f\u00fcr wirklich jeden Chip zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie funktioniert Undervolting?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn du die Vorteile von Undervolting genie\u00dfen willst, solltest du zun\u00e4chst verstehen, wie das Zusammenspiel von Takt und Spannung bei deiner Grafikkarte funktioniert. Im VGA-BIOS ist ein Taktprofil in Form eine Kurve hinterlegt, auf welcher jeder Frequenz eine bestimmte Spannung zugeordnet wird.&nbsp;<br>Du nimmst also eine m\u00f6glichst niedrige Spannung bei gleichem Takt ins Visier. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die entsprechenden Einstellungen vornehmen zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigst du eine passende Software. Hier kommt ein alter Bekannter ins Spiel: der <a href=\"https:\/\/www.msi.com\/Landing\/afterburner\/graphics-cards\">MSI Afterburner<\/a>. Das OC-Tool eignet sich n\u00e4mlich auch hervorragend zum Undervolting deiner GPU.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die richtigen Einstellungen finden<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir empfehlen dir, die Spannung in kleinen Schritten zu reduzieren und mit wiederholten Benchmarks die Stabilit\u00e4t deiner Karte zu testen. Das Optimum liegt bei den meisten NVIDIA-GPUs zwischen 0,8 und 0,9 V bei gleichbleibender Leistung. Bei AMD-Radeon-Grafikkarten liegt dieser Wert in der Regel zwischen 0,95 V und 1,05 V und ist damit etwas h\u00f6her.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings solltest du etwas Zeit einplanen, um die idealen Werte zu ermitteln. Da jeder Chip unterschiedliche Resultate erzielt, kannst du deine Karte nur auf die altbew\u00e4hrte Art und Weise testen: Indem du dich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck an den Sweet-Spot ann\u00e4herst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Undervolting bei RTX 5000-Grafikkarten (Blackwell)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die RTX-5000-Serie umfasst nicht nur Flaggschiffe wie die RTX 5090, sondern auch Mittelklassemodelle wie die RTX 5070, 5060 Ti und 5060. Trotz unterschiedlicher Leistungsstufen zeigt sich durch die Bank: Undervolting lohnt sich &#8211; sowohl im puncto Stromverbrauch als auch Lautst\u00e4rke.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">RTX 5060 &amp; 5060 Ti: Alltags-Gaming mit besserer Effizienz<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade bei den RTX 5060- und 5060-Ti-Modellen l\u00e4sst sich die Leistungsaufnahme im Gaming-Alltag um rund 20-30\u202fWatt senken. Das bringt nicht nur einen leiseren Betrieb in kompakten Systemen, sondern verbessert auch die thermische Gesamtbilanz. Bei rund 0,85 bis 0,9\u202fVolt sind stabile Taktfrequenzen ohne Einbu\u00dfen m\u00f6glich &#8211; ideal f\u00fcr 1080p- und 1440p-Gaming.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">RTX 5070 &amp; 5080: Leistungsstark, aber optimierbar<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die RTX 5070 und 5080 liegen leistungstechnisch im oberen Segment, k\u00f6nnen aber ebenfalls stark vom Undervolting profitieren. Bei beiden Karten sind Einsparungen von bis zu 50\u202fWatt realistisch, ohne dass FPS oder Raytracing-Leistung sp\u00fcrbar sinken. Besonders bei langen Gaming-Sessions auf hohen Settings ist das ein gro\u00dfer Vorteil f\u00fcr K\u00fchlung und Ger\u00e4uschpegel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">RTX 5090: Extreme Leistung, erstaunlich effizient<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Flaggschiff RTX 5090 profitiert in gleichem Ma\u00dfe &#8211; trotz hoher TDP ab Werk. In Tests konnte die Karte mit einem Undervolting auf 925 mV bis zu 80\u202fWatt sparen, ohne Leistungsverlust bei maximalen Einstellungen. Wichtig ist hier: VRAM-Takt kann leicht absinken, l\u00e4sst sich aber mit GPU-Clock-Tuning ausgleichen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Undervolting bei RTX 4000?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die NVIDIA-Grafikkarten der 40er-Serie (Ada Lovelace)&nbsp; folgen beim Undervolting demselben Muster wie die RTX-30er-Karten (Ampere). Es gibt jedoch eine kleine Ausnahme: Bei Ada-Lovelace-GPUs wird beim Undervolting der VRAM-Takt automatisch nach unten angepasst. Dies kann durch eine leichte Erh\u00f6hung des GPU-Clocks wieder ausgeglichen werden, sodass du am Ende keinen Performance-Verlust hast.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daf\u00fcr sind aufgrund der recht hohen Leistungsaufnahme gerade bei NVIDIA GeForce RTX 4090-Grafikkarten die Undervolting-Ergebnisse am besten:<br><br>Wir haben es geschafft, mit einer RTX 4090 TUF OC von ASUS sagenhafte 70 Watt einzusparen und die Leistungsaufnahme im Durchschnitt von 410 Watt auf 340 Watt zu reduzieren. Getestet wurde mit dem eingebauten Benchmark von Cyberpunk 2077 auf maximalen Grafikeinstellungen (mit Pathtracing). Im selben Atemzug wurden au\u00dferdem auch die Temperaturen von 59 Grad auf 54 Grad reduziert und das alles ohne Leistungseinbu\u00dfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer derart erheblichen Reduktion des Stromverbrauchs tust du sowohl deiner Stromrechnung als auch der Umwelt einen Gefallen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Undervolting mit einer RTX-3000-Karte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist ganz einfach, deine NVIDIA-GPU zu undervolten: Im ersten Schritt \u00f6ffnest du den Curve-Editor im MSI Afterburner.&nbsp; Dieser kann je nach optischem Skin an unterschiedlichen Stellen zu finden sein.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Im Afterburnder den Curve-Editor \u00f6ffnen&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Kurve nach unten ziehen<\/li>\n\n\n\n<li>Taktfrequenz f\u00fcr Spannungswert festlegen<\/li>\n\n\n\n<li>Speichern und Testen<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sobald der Curve-Editior ge\u00f6ffnet ist, zeigt er dir die Standard-Kurve deiner Grafikkarte. Halte die Shift-Taste gedr\u00fcckt und ziehe mit der Maus diese Kurve nach unten. Hierbei ist der Wert nicht Ausschlag gebend. Danach suchst du dir deine Spannung auf der x-Achse des Graphen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir empfehlen dir, mit einem etwas h\u00f6herem Wert von zum Beispiel 975 mV anzufangen. Dann ziehst du den Punkt an dem von dir gew\u00e4hlten Spannungswert auf die gew\u00fcnschte Taktfrequenz auf der y-Achse. F\u00fcr die gleiche Leistung empfehlen wir dir, den urspr\u00fcnglichen Takt deiner Grafikkarte zu w\u00e4hlen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt speicherst du nur noch deine Einstellungen und dann geht\u2019s ans Testen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welchen Benchmark f\u00fcr Undervolting?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich kannst du mit jedem Stresstest, der deine GPU ordentlich zum Schwitzen bringt, die Stabilit\u00e4t der von dir eingestellten Werte testen. Wir empfehlen die Benchmarks von <a href=\"https:\/\/www.3dmark.com\/\">3DMark<\/a>, wie den Time Spy oder Fire Strike Extreme. Alternativ eignet sich ebenso jedes Spiel mit einem eingebauten Benchmark und hohen Grafikanforderungen, um ein passables Testergebnis zu erzielen. Herausragende Arbeit leistet hier der Built-In-Benchmark von Cyperpunk 2077 mit aktiviertem Raytracing.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber denke daran, dass jede Grafikkarte anders ist und manche Chips effizienter arbeiten als andere. Die Stabilit\u00e4t deines Systems steht an oberster Stelle. Sollte beim Testvorgang alles glattlaufen, kannst du die Spannung weiter reduzieren. Aber Achtung, zu gro\u00dfe Spr\u00fcnge bergen Risiken f\u00fcr deinen Gaming-PC:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ist Undervolting sch\u00e4dlich f\u00fcr die Grafikkarte?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich ist Undervolting nicht sch\u00e4dlich f\u00fcr deine Grafikkarte. Aber eine zu niedrige Spannung kann zu einem instabilen Betrieb und Abst\u00fcrzen f\u00fchren. Nach solchen System-Crashes werden die Werte f\u00fcr deine Grafikkarte im MSI Afterburner wieder auf die Werkseinstellungen zur\u00fcckgesetzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Undervolting bei AMD Radeon RX 9000-Grafikkarten (RDNA4)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">AMD setzt bei der RX-9000-Serie konsequent auf Effizienz &#8211; und dennoch lassen sich durch Undervolting noch erstaunliche Reserven aktivieren. Von der RX 9060 XT bis hin zur RX 9070 XT sind gute Stromersparnisse m\u00f6glich &#8211; bei gleichbleibender Bildrate und stabiler Boost-Performance.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">AMD RX 9000-Grafikkarten undervolten mit der Adrenalin Software<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die einfachste und sicherste M\u00f6glichkeit, deine RX 9000er-Grafikkarte zu undervolten, bietet AMDs eigene <strong>Adrenalin Software<\/strong>. Hier kannst du direkt im Treiber gezielt Spannung und Takt anpassen &#8211; ganz ohne Drittanbieter-Tools.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unterst\u00fctzte Modelle:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Radeon RX 9060 XT<\/strong><strong><br><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Radeon RX 9070 GRE<\/strong><strong><br><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Radeon RX 9070<\/strong><strong><br><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Radeon RX 9070 XT<\/strong><strong><br><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">So funktioniert\u2019s Schritt f\u00fcr Schritt:<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>AMD Software \u00f6ffnen<\/strong><strong><br><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>In den Performance-Tab wechseln<\/strong><strong><br><\/strong>Dort findest du den Bereich <strong>\u201eTuning\u201c<\/strong> mit allen relevanten Einstellungen.<br><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Advanced Control aktivieren<\/strong><strong><br><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>GPU-Takt fixieren<\/strong><strong><br><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Spannung reduzieren<\/strong><strong><br><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Einstellungen \u00fcbernehmen und testen<\/strong><br><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinweis: Jedes GPU-Exemplar verh\u00e4lt sich individuell &#8211; also immer testen!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">AMD Radeon RX 7000 Grafikkarten undervolten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">AMD Radeon RX-6000- und RX-7000-Grafikkarten lassen sich sowohl \u00fcber den MSI Afterburner als auch mit AMDs hauseigener Software Adrenalin undervolten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">AMD-GPUs mit dem MSI Afterburner undervolten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um \u00e4hnliche Anpassungen vorzunehmen, muss bei AMD-Radeon-Grafikkarten in den Afterburner-Einstellungen zun\u00e4chst die Spannungsregelung aktiviert werden. Anschlie\u00dfend verwendest du die Schieberegler, um die maximale Spannung zu verringern, oder den maximalen Takt der GPU anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">AMD Radeon WattMan f\u00fcr GPU-Undervolting<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt jedoch einen deutlich einfacheren und weniger aufwendigen Weg, der direkt \u00fcber die AMD-Software f\u00fchrt. Im Performance-Tab der AMD Adrenalin Software findest du entsprechende Einstellungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Software \u00f6ffnen&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Advanced Control aktivieren<\/li>\n\n\n\n<li>Taktfrequenz festsetzen&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Spannung in kleinen Schritten reduzieren<\/li>\n\n\n\n<li>Settings anwenden und Testen<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tuning-Software von AMD findest du in den Einstellungen deines Radeon-Treibers. Um die Spannung deiner AMD-Grafikkarte anzupassen, gen\u00fcgt es, zun\u00e4chst in den Profi-Modus wechseln. Daf\u00fcr brauchst du nur den Advanced-Control-Button zu aktivieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entsprechend dem anliegenden Standard-Boost-Takt deiner Grafikkarte stellst du sowohl den Schieberegler f\u00fcr die maximale als auch die minimale GPU-Taktfrequenz auf denselben Wert ein. Dann kannst du beginnen, den Schieberegler f\u00fcr die Spannung in kleinen Schritten (wir empfehlen 10 mV) nach unten anzupassen. Auch bei AMD-GPUs gilt: nach jeder Ver\u00e4nderung solltest du deine Grafikkarte auf Stabilit\u00e4t testen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Du willst eine Grafikkarte, die von Undervolting stark profitiert?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei uns findest du alle aktuellen <a href=\"https:\/\/www.caseking.de\/pc-komponenten\/grafikkarten\">Gaming-Grafikkarten<\/a> von AMD und NVIDIA und Intel.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei niedriger Spannung laufen moderne Grafikkarten extrem effizient und schaffen es immer noch f\u00fcr fl\u00fcssige Frameraten in deinen Lieblingsspielen zu sorgen! Zus\u00e4tzlich sind sie auch leiser, und das nicht nur aufgrund der gesunkenen Temperaturen, die zu einer niedrigeren L\u00fcftergeschwindigkeit f\u00fchren. Undervolting reduziert n\u00e4mlich auch die altbekannte Problematik des Spulenfiepens.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.caseking.de\/pc-komponenten\/grafikkarten\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Neue Gaming-Grafikkarte shoppen<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was w\u00e4re, wenn wir dir sagen, dass deine Grafikkarte noch Leistungsreserven hat und bei gleicher Leistung wesentlich effizienter arbeiten kann? 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