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Braucht man HDMI 2.0b & DisplayPort 1.4? Wir erklären alle Unterschiede und Features!

Viele Gamer interessieren sich nicht für die verwendete HDMI- oder DisplayPort-Version. Die neuen Versionen sind zwar abwärtskompatibel, einen 4K-Monitor mit HDR an einer alten Grafikkarte mit HDMI 1.4 zu betreiben macht aber dennoch wenig Sinn, denn dieser wird dort nie seine volle Farbenpracht entfalten können. Im Folgenden zeigen wir die Unterschiede der verschiedenen Versionen auf, denn auch Gamern bieten die neuen Versionen tolle Features.

Die HDMI- & DisplayPort-Versionen im Überblick

AnschlussHDMI
1.4b
HDMI
2.0
HDMI
2.0a
HDMI
2.0b
DisplayPort
1.3
DisplayPort
1.4
Maximale Auflösung 4K 4K 4K 4K 8K 8K
Maximale Bildwiederholrate bei 4K 30 Hz 60 Hz 60 Hz 60 Hz 120 Hz 240 Hz
Maximale Bandbreite 8,16
Gbit/s
14,4
Gbit/s
14,4
Gbit/s
14,4
Gbit/s
25,92
Gbit/s
25,92
Gbit/s
HDCP 2.2
HDR/WCG
Dynamic HDR
Daisy Chain

Welchen HDMI- & DisplayPort-Standard unterstützen die Grafikkarten?

Bereits seit dem Jahr 2014 wird DisplayPort 1.2 verwendet. Somit ist beinahe jede noch kaufbare Grafikkarte mit diesem Standard verfügbar. Ähnlich sieht es bei dem 2013 eingeführtem Standard HDMI 2.0 aus. Wer DisplayPort 1.3 und HDMI 2.0b nutzen möchte, wird jedoch auf eine aktuelle Grafikkarte zurückgreifen müssen. Beide Standards wurden erst im Jahr 2016 eingeführt. Alle Grafikkarten seit der AMD RX 400-Serie bzw. der NVIDIA GTX 10-Serie unterstützen daher DisplayPort 1.3 sowie HDMI 2.0b.

 

Wie hoch sollten Auflösung und Bildwiederholrate sein?

Besonders die Höhe der Bildwiederholfrequenz ist eine endlose Diskussion unter Gamern. Sie gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde angezeigt werden. Besonders professionelle Spieler schwören auf Monitore mit einer hohen Bildwiederholrate von 144 Hz oder sogar bis zu 240 Hz. Im Office-Bereich sieht man dagegen fast immer nur 60 Hz. Wichtig ist, dass die Grafikkarte leistungsstark genug ist, um bei der verwendeten Auflösung diese hohe Bildwiederholrate zu leisten. Ansonsten kann es zu Rucklern und anderen negativen Bildeffekten kommen. Dann empfiehlt es sich die Auflösung zu senken. Auflösung und Bildwiederholrate sollten also immer so hoch wie möglich sein, die Bildwiederholrate ist jedoch in manchen Situationen einer hohen Auflösung vorzuziehen.

4K Monitor

Was braucht man für 4K/UHD?

Grundsätzlich unterstützen alle hier aufgeführten Übertragungsstandards eine Übertragung von 4K-Inhalten. Lediglich mit HDMI 1.4 ist eine Übertragung nur mit 30 Hz möglich, was auch für Office-Arbeiten in der Regel zu wenig ist. Doch auch die möglichen 60 Hz mit HDMI 2.0, 2.0a und 2.0b sind für manche Gamer nicht ausreichend. Gamer sollten, sofern sie in 4K zocken möchten, daher auf DisplayPort setzen. Nur mit diesen Anschlüssen ist eine gute Bildübertragung in 4K/UHD mit hohen Bildwiederholraten möglich. Sowohl der Monitor als auch die Grafikkarte sollten dies unterstützen.

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Was bedeutet HDCP 2.2?

Hinter HDCP 2.2 verbirgt sich ein Kopierschutz, der 2015 eingeführt wurde. Mit ihm werden Ultra HD-Inhalte geschützt. Nicht nur Blu-rays sind mit dem Kopierschutz ausgestattet, auch Streaming-Anbieter nutzen HDCP 2.2 um einen Mitschnitt zu unterbinden. Damit die Ultra HD-Inhalte genossen werden können, müssen alle Geräte innerhalb der Wiedergabekette HDCP 2.2 unterstützen. Ansonsten gibt es weder Ton noch Bild. HDCP 2.2 wird ab HDMI 2.0 unterstützt, ist jedoch nicht mit dem Übertragungsstandard gekoppelt. DisplayPort 1.3 und 1.4 sind ebenso kompatibel zu HDCP 2.2.

Welche Vorteile bieten HDR und WGC?

Nicht nur eine hohe Auflösung sorgt für ein schöneres Bild, sondern auch die Farbenvielfalt und der entsprechende Kontrast. Bildschirme mit HDR (High Dynamic Range) bieten einen hohen Dynamikumfang, der der menschlichen Helligkeitswahrnehmung sehr nahe kommt. Somit können realitätsnahe Farbkontraste dargestellt werden. Der unbekanntere Begriff WGC (Wide Color Gamut) ist zwar oft mit HDR gekoppelt, aber nicht zwangsweise. WGC erhöht die Farbvielfalt, die dargestellt werden kann. Dies gelingt indem die Bittiefe erhöht wird, es gibt also "roteres" Rot, "grüneres" Grün und "blaueres" Blau, die zu weiteren Farben gemischt werden. Mit WGC können somit nicht nur 16,7 Millionen Farben dargestellt werden, sondern über eine Milliarde. Mit HDR und WGC erhält man also ein deutlich realistischeres Bild. HDR und WGC werden seit HDMI 2.0a bzw. DisplayPort 1.4 unterstützt.

Quelle: NVIDIA

Ohne HDR
Mit HDR

 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Dynamic HDR?

Dynamic HDR ist eine Weiterentwicklung von HDR. Während unter HDR die Parameter für Helligkeit und Kontrast während der gesamten Wiedergabe von HDR-Inhalten statisch sind, können diese mit Dynamic HDR für jeden Frame einzeln eingestellt werden. Somit können helle und dunkle Szenen besser voneinander abgehoben werden und ein noch schöneres Farbspiel genossen werden. Dynamic HDR bzw. Dynamic Metadata wird von DisplayPort 1.4 unterstützt.

Warum lieben Gamer AMD FreeSync und NVIDIA G-SYNC?

AMDs FreeSync und NVIDIAs G-SYNC sind sich sehr ähnlich. Es handelt sich um Technologien zur Synchronisierung der Bildwiederholrate zwischen Grafikkarte und Monitor. Dies verbessert das Spielerlebnis deutlich. Monitore ohne FreeSync oder G-SYNC besitzen eine feste Bildwiederholrate (z. B. 60 Hz), die meist nicht mit der Framerate der Grafikkarte übereinstimmt. Somit arbeitet die Grafikkarte entweder mehr als sie bräuchte, indem sie mehr Bilder berechnet als der Monitor darstellen kann, oder sie berechnet nicht genug. Beide Fälle wirken sich negativ auf das dargestellte Bild aus. Berechnet die Grafikkarte zu viele Frames, zeigt der Monitor möglicherweise zwei (Halb-)Bilder gleichzeitig an, die nicht zusammenpassen (Tearing). Bei zu wenig berechneten Frames kommt es zu Rucklern. Durch FreeSync oder G-SYNC werden diese Effekte beseitigt.

Wie kann Daisy Chain eingesetzt werden?

Als Daisy Chaining bezeichnet das Hintereinanderschalten von mehreren Geräten, in Zusammenhang mit DisplayPort die Reihenschaltung mehrere Monitore. Es muss also nicht jeder Monitor einzeln an die Grafikkarte angeschlossen werden, ein Anschluss reicht. Stattdessen wird der Ausgang eines Monitors mit dem Eingang des nächsten verbunden. Das ist deutlich einfacher zu verkabeln. HDMI unterstützt momentan noch kein Daisy Chain.

Fazit

Moderne Grafikkarten unterstützen das aktuelle HDMI 2.0b sowie DisplayPort 1.4. Damit ist eine Übertragung von 4K-Inhalten ohne Einschränkungen möglich, einige Gamer werden aufgrund der höheren Frameraten jedoch den DisplayPort-Anschluss bevorzugen. Monitore besitzen meist beide Anschlüsse und sind somit kompatibel.

 
 

2 Kommentare

  • Benjamin Wagener 9. Oktober 2017 9

    Unterschied bei HDMI 2.0a und b?

    Irgendwie kann ich den Unterschied im Artikel nicht finden. Was kann HDMI 2.0b mehr als a?
     
  • Caseking 10. Oktober 2017 10

    Unterschied zwischen HDMI 2.0a & 2.0b

    Hallo Benjamin,

    der Unterschied zwischen HDMI 2.0a und HDMI 2.0b ist zu vernachlässigen, weshalb wir uns nicht darauf konzentriert haben. Die einzige Verbesserung besteht in einer dynamischen Synchronisation von Video- und Audiostreams, wodurch eine flüssigere Wiedergabe gewährleistet werden soll. Mit HDMI 2.1 werden wieder interessantere Neuerungen anstehen.

    Beste Grüße,
    Simon vom Caseking-Team
     
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