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NEU: OCZ Neural Impulse Actuator

Science Fiction greift bekanntlich auch nur die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Gegenwart auf und projiziert sie in eine mögliche Zukunft. Nicht zuletzt aufgrund dieser Verankerung im "Hier und Jetzt" haben sich nur wenige Prognosen bewahrheitet. Und so scheinen die Fortschritte wieder einmal die mögliche Entwicklung zu überholen.

Die Kommunikation des Menschen mit dem Computer erfolgt derzeit fast ausschließlich über Tastatur und Maus. Wenngleich Sprachkontrolle schon viele Jahre möglich ist, hält sie nur sehr zögerlich und keinesfalls flächendeckend Einzug, obgleich inzwischen sogar schon Spiele auf diese Möglichkeit direkt zurückgreifen. Bei Raumschiff Enterprise und damit über 200 Jahre in der Zukunft ist diese Methode denn auch vollkommen normal: "Computer: Führe eine Analyse der Warpkern-Versiegelung durch."

Dennoch ist auch diese Methode der Befehlseingabe nicht besonders effizient. Wesentlich direkter und damit schneller wäre eine Kontrolle über das menschliche Gehirn, indem die elektromagnetischen Impulse gemessen und in Steuerungsbefehle übersetzt werden. Klingt wie Science Fiction!? Dabei sind die Fortschritte in diesem Bereich durchaus beachtlich und ermöglichen beispielsweise schon jetzt vollgelähmten Menschen die begrenzte Kontrolle eines Cursors und damit die Verständigung mit der Umwelt.

Bisher waren entsprechende Vorrichtungen jedoch Prototypen und mussten für jede Person einzeln sehr aufwändig kalibriert werden. Mit dem NIA (Neural Impulse Actuator) gelingt OCZ nun der erstmalige Schritt in die Massenproduktion und somit eine universelle Nutzung. Damit gelingt in vielen Fällen sogar der direkte Einstieg – ransetzen und loslegen.

Als Hersteller hochwertigen Speichers, effektiver Kühllösungen und Eingabegeräten betritt OCZ wahrhaftiges Neuland, so dass demnächst die Science Fiction Literatur neu geschrieben werden muss. Keine verbale Steuerung von Captain Picard aktiviert dann den Antrieb und die Phaser, sondern der pure Gedanke bestimmen Geschwindigkeit und Ziel und führen zu einer verzögerungsfreier Umsetzung.

Wie auch immer, zurück in die Gegenwart und zu diesem Wunderwerk der Technik. Ein Gedanke an eine Bewegung nach vorn, Sprung über ein Hinderniss, Schuss, Waffenwechsel, Nachladen, weiterschießen während des Rückzuges. All das ist möglich, parallel und zugleich schneller ausgeführt, als es mit einer konventionellen Steuerung möglich wäre.

Die Vorteile der Steuerung werden daher vor allem bei Spielen deutlich, die sehr schnelle Reaktionen und mehrere gleichzeitige Befehle erfordern. Damit entfällt die Verzögerung, welche dadurch entsteht, dass der Steuerungsimpuls zum Drücken einer Taste vom Gehirn zu den Händen eine gewisse Zeit benötigt.

Dennoch ist die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten unendlich weiter. Der eigenen Phantasie sind damit nur die Grenzen der eigenen Geduld gesetzt, denn je mehr Funktionen ausschließlich mittels Gedanken kontrolliert werden sollen, umso mehr Übung, Probieren und Testen sind notwendig, um die Funktionsweise zu verstehen und herauszufinden, welche Einstellung zu welchem Ergebnis führt, wie die Software den eigenen Anforderungen optimal angepasst werden kann und woran gedacht werden muss, um die gewünschte Reaktion hervorzurufen. Ein Umdenken, im wahrsten Sinn des Wortes, ist in jedem Fall notwendig.

NIA besteht aus zwei Komponenten – einer Sensorkette, die um die Stirn wie eine Krone getragen wird und einer daran angebundenen schicken, schwarzen Metallbox mit der Übersetzungselektronik, die per USB an den Rechner angeschlossen wird.

Das Band sollte möglichst tief und mittig vor der Stirn sitzen. Denn je näher die drei Sensoren sich an den Augen befinden, umso präziser ist in der Regel die Steuerung. Wichtiger ist jedoch der 100%ige Kontakt zur Kopfhaut (keine Haare dazwischen!), wobei eine leicht feuchte oder eingecremte Haut den Effekt oft verbessert. Das "Headset" hat eine universal nutzbare Größe, da es an der Rückseite mit Hilfe eines Gummizuges fixiert wird.

Nun genauer zur Funktion: Die Sensoren messen sogenannte elektrische Potentiale. Dabei handelt es sich um elektrische Signale, die jeweils durch Aktivitäten im Gehirn, in den Muskeln und in den Augen erzeugt werden. Damit wird bereits deutlich – auch eine Augenbewegung, beziehungsweise der vorgelagerte Gedanke daran, kann eine Funktion auslösen. Kontrolle mit einem Wimpernschlag!

Die zunächst einfachste Art von Befehlen sind "Schaltereignisse". Hierbei handelt es sich um schlichte An/Aus Aktivierungen. Nahezu alle direkten Tastatur- und Maustasten-Eingaben funktionieren nach diesem Prinzip: Schuß, Nachladen, Waffenwechsel – sobald ein gewisser Schwellenwert überschritten wird, löst dies den Schalter aus. Diese Reaktionen sind relativ leicht zu beherrschen.

Schwieriger sind sogenannte "Joysticks". Hierbei gibt es nicht nur zwei Zustände, sondern abgestufte Zonen entsprechend einer steigenden Signalstärke. Eine praktische Umsetzung könnte wie folgt aussehen: Bei niedriger Signalstärke, also geringer Konzentration auf den entsprechenden Befehl, wird die Reaktion "Setzen" ausgelöst. Weiter ansteigend wird "Laufen" und schließlich in einer dritten Stufe "Springen" aktiviert.

Hierbei liegt die eigentliche Herausforderung. Denn die Genauigkeit und Vielzahl der kontrollierten Befehle hängt wesentlich von der persönlichen Justierung und der individuellen Programmierung ab. Wenngleich dies zunächst kompliziert erscheinen mag, gibt die beiliegende Software eine hervorragende Hilfe, welche Schritt für Schritt die Optionen erklärt und auch kleine Übungsspiele beinhaltet, um die Funktionen zu testen und die zugleich die Software an den User anzupassen. OCZ gibt zudem eine umfassende Bedienungsanleitung, die über www.ocztechnology.com heruntergeladen werden kann.

Zum OCZ Neural Impulse Actuator

 

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