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SUPERSTAR M.2-SLOT - Caseking hat alles, was Sie brauchen!

Bei einigen Tablets und Notebooks schon etwas länger unter dem Arbeitstitel "Next Generation Form Factor" (NGFF) bekannt, ist das nunmehr "M.2" getaufte neue Interface für kleine SSD-Laufwerke mittlerweile auch im Desktop-Segment richtig angekommen. Grund dafür sind Intels noch junge 9er-Mainboardchipsätze für die kürzlich erschienenen, überarbeiteten "Haswell Refresh"- und "Devil's Canyon"-Prozessoren. Die meisten Z97- oder H97-Mainboards weisen nämlich mindestens einen solchen M.2-Slot auf.

Entsprechende M.2-SSDs sind mit 22 mm noch schmaler als ihre mSATA-Vorgängerinnen und kommen je nach Kapazität in Längen zwischen 30, 42, 60 oder 80 mm vor, woraus sich ihr Format-Hinweis ergibt: 2230/2242/2260/2280. Zwar ist eine geringe Ausdehnung besonders bei mobilen Geräten ein Vorteil, der eigentliche Clou der M.2-Schnittstelle ist aber, dass sie u. a. die flotte PCI-Express-Technologie nutzen kann, was weitaus höhere Datenübertragungsraten ermöglicht als der SATA-Standard.

Und das ist mit immer mehr SSDs, welche die maximal möglichen 550 MB/s (6 Gbit/s) bei SATA 6G übertreffen können, auch absolut nötig. Eine der derzeit schnellsten M.2-SSDs, die Samsung XP941, erreicht in der 512-GB-Version z. B. unglaubliche Transferraten von bis zu 1.170 MB/s und 950 MB/s im sequenziellen Lesen bzw. Schreiben. Die meisten Mainboards mit Intel-9er-Chipsatz besitzen aber M.2-Ports, die lediglich mit zwei PCIe-2.0-Lanes an den Chipsatz angebunden sind (PCIe 2.0 x2).

Somit ist eine maximale Übertragungsrate von etwa 800 MB/s (10 Gbit/s) möglich - also noch immer ca. 250 MB/s mehr als die 550 MB/s von SATA 6G. Das reicht für die meisten aktuellen M.2-SSDs noch aus, aber eine Samsung XP941 würde hier bereits heute schon ausgebremst. Eine Ausnahme bildet das ASRock Z97 Extreme6, das über gleich zwei M.2-Slots verfügt, wobei der "Ultra M.2 Port" sogar via vier PCIe-3.0-Lanes (PCIe 3.0 x4) direkt an die CPU angebunden ist, was mit theoretisch bis zu 3.938 MB/s (32 Gbit/s) sogar der Samsung XP941 mehr als genug Spielraum gibt.
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Wer diesen Spielraum auch auf jedem anderen Mainboard genießen möchte, der kann eine Adapterkarte zu Hilfe nehmen, beispielsweise die von Delock. Darauf können M.2-SSDs gesteckt werden (zu beachten: Key M; bis Typ 2280). Anschließend wird die Karte in einen freien PCIe-x4-Steckplatz des Mainboards gesteckt. Natürlich lässt sie sich ebenso in allen mechanischen PCIe-Slots oberhalb von x4 betreiben, also auch PCIe x8 oder PCIe x16. Sie ist kompatibel zu PCI Express 3.0, bindet M.2-SSDs aber ebenso an einen Slot mit PCIe 2.x an, dann natürlich mit entsprechend niedrigerer Datenrate, aber noch immer mit ganzen 4 Lanes (1.600 MB/s bzw. 20 Gbit/s)!

Ebenfalls sehr praktisch ist Delocks Konverter-Platine von 4x SATA 6G auf 4x M.2: Der Adapterrahmen kann in einen freien 3,5-Zoll-Gehäuse-Slot eingebaut werden und nimmt dann bis zu vier (auch beidseitig mit Flash-Bausteinen versehene) M.2-SSDs auf (alle Längen und Key B als auch Key B+M). Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt aber bei 550 MB/s respektive 6 Gbit/s. Für die Anbindung ans Mainboard jeder der M.2-SSDs ist ein eigener SATA-Daten-Anschluss an der Platine des Konverters vorhanden, die Stromversorgung erfolgt über einen 4-Pol-Molex-Anschluss.

 

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