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Devil HDX Soundkarte, 7.1 Channel Surround, PCIe x1

  • High-Performance PCIe Soundkarte mit 124 dB SNR
  • 7.1-Sound-Ausgabe
  • austauschbaren OP-Amps
  • Kopfhörer-Verstärker und leistungsstarker Software.

 

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114,90 €*
 
 
 

Artikel-Nr.: GASC-087

EAN: 4715409186021

MPN: SCM888-DHDX

Hersteller: PowerColor

 
 

Produktinformationen - Devil HDX Soundkarte, 7.1 Channel Surround, PCIe x1

Normalerweise bekannt als AMD-exklusiver Grafikkartenhersteller erweitert PowerColor mit der Devil HDX sein Produktsortiment um die erste Soundkarte. Dieser Schritt gelingt ohne Zweifel, denn hochwertige Komponenten, verbunden mit einem durchdachten Design, ergeben kristallklaren Sound, welchen Audiophile und Gamer lieben und schätzen werden.

Das Herzstück der Soundkarte ist ein Cmedia CM8888 Audio-Prozessor, welcher mit einem Wolfson WM8741 DAC (Digital-zu-Analog-Konverter) gepaart wurde. Durch Unterstützung des Kopfhörerverstärkers TI LM 4562 können Kopfhörermodelle bis 600 Ohm betrieben werden. Zusätzlich profitiert die Devil HDX von austauschbaren OP-Amps, welche es dem Benutzer erlauben, verschiedene Klangfarben und Klangkombinationen zu erstellen. In Sachen SNR (Signal-Rausch-Verhältnis) arbeitet die Devil HDX auf hohem Niveau und erreicht 124 dB über Cinch und 120 dB über 6,3 mm Klinke.

Die Devil HDX verwendet einen eigenen 4-Pin-Molex-Stromanschluss, anstatt den Strom wie bei anderen Soundkarten aus dem Erweiterungsslot zu beziehen. Das bedeutet vor allem eine saubere Stromversorgung und garantiert Interferenz-freien Sound. Um die Qualität bis zum Maximum zu steigern, hat PowerColor der Soundkarte einen "EMI Shield" verpasst, welches nicht nur cool aussieht, sondern die Signale auch gegen jegliche Interferenzen anderer Hardware abschirmt.

Bei der Devil HDX ist eine 7.1 Tochterplatine im Lieferumfang enthalten, welche echten 7.1-Kanal-Surround-Sound mit 120 dB SNR-Ausgängen liefert. Verbunden wird die Tochterplatine mit Hilfe eines Multi-Channel- und eines HD-Audio-Kabels. Die Karte selbst benutzt einen PCIe-Anschluss. Sie ist daher nicht mit herkömmlichen PCI-Steckplätzen kompatibel. Es sollte außerdem beachtet werden, dass Haupt- und Tochterplatine zusammen insgesamt zwei Erweiterungsslots belegen werden.

Das Softwarepaket fällt ebenfalls sehr üppig aus, mit Xear Surround, Xear 3D, Xear SingFX, Xear Audio Brilliant, Xear Dynamic Bass, Xear Smart Volume und Xear Voice Clarity ist der Nutzer für alle Eventualitäten gerüstet und verfügt über umfassende Einstellmöglichkeiten.

Technische Details:
  • Maße:
    Mainboard: 157 x 106 mm (L x B)
    Tochterboard: 50 x 100 mm (L x B)
  • Soundchip: Cmedia CM8888 (max. 192 kHz / 24 bit)
  • Digital zu Analog Konvertierer: Wolfson WM8741
  • Kopfhörerverstärker: TI LM 4562 OP bis 600 Ohm
  • Anschluss: PCIe
  • Auflösung: 24 bit
  • Abtastrate: 192 kHz
  • SNR: 124 dB (RCA), 120 dB (6,3 mm)
  • Kanäle: max. 8 (7.1, 6.1, 5.1, 4.1, 4.0, 2.1, 2.0)
  • Eingänge:
    1x Mikrofon (3,5 mm Klinke)
  • Ausgänge:
    1x S/PDIF (koaxial)
    1x S/PDIF (optisch)
    1x LineOut (6,3 mm Klinke)
    4x LineOut (3,5 mm Klinke)
    2x RCA
  • Kompatibilität: Windows XP, 7, 8.1
  • Lieferumfang:
    Devil HDX Soundkarte
    7.1-Tochter-Board
    2x Kabel zum Verbinden beider Boards
    6,3-mm zu 3,5-mm-Adapter
    Schnellanleitung
    Treiber- / Software-CD
 

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Kundenbewertungen für "PowerColor Devil HDX Soundkarte, 7.1 Channel Surround, PCIe x1"

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C.Uenues
Powercolor macht Soundkarten? Das war mein Gedanke, als ich zum ersten mal von der...
Madz
Powercolor Devil HDX Soundkarte Review Einleitung Erst einmal möchte ich mich...
Keine Beschränkungen (2)
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C.Uenues

Für das erste mal, sehr beachtlich!

Powercolor macht Soundkarten? Das war mein Gedanke, als ich zum ersten mal von der PowerColor Devil HDX erfahren habe. Natürlich war ich direkt daran interessiert diese Soundkarte auszuprobieren und das hier sind meine Erfahrungen die ich mit Ihr gemacht habe. Diese kleine Review wird aus folgenden Teilen bestehen:

- Lieferumfang und Überblick
- Spezifikationen
- Soundtest
- Software
- Fazit

Lieferumfang und Überblick

Die PowerColor Devil HDX kommt in einer mattschwarzen und recht stabilen Box, mit schön glänzendem Logoaufdruck. Auf der Innenlasche sind sämtliche verbaute Teile der Soundkarte aufgelistet und auf der Rückseite die Erklärung der Anschlüsse, sowie die Features, die diese Soundkarte mit sich bringt. Öffnet man den Karton springt einem direkt das heiß erwartete Schmuckstück entgegen. Wie bei PCBs gewohnt, liegt die Soundkarte in einer statisch geschützten Verpackung. In dem dahinter liegenden Fach sind eine Treiber CD, ein 3.5 mm auf 6.3 mm Klinken-Adapter, das sogenannte Daugterboard und die Kabel um das Daughterboard mit der eigentlichen Soundkarte zu verbinden und letzten Endes noch ein Handbuch.
Die Devil HDX wirkt erstmal sehr Hochwertig, was unter anderem am schwarzen Board und dem EMI Schild liegt, welches sämtliche Interferenzen verhindern und somit eine ungestörte Audio-Widergabe garantieren soll. Auf dem eben genannten EMI Schild befindet sich ein PowerColor Logo, welches rot aufleuchtet. Die Devil HDX wird über PCI-Express 1x betrieben und via Molex-Stecker mit Strom versorgt. Natürlich lässt sich die Karte auch über einen 4x, 8x oder 16x Slot betreiben – ob das irgendwelche merklichen Vorteile bringt, ist allerdings zu bezweifeln. Der Molex Stromanschluss ist meiner Meinung nach zwar etwas altbacken, aber tut seinen Zweck, da damit Störgeräusche über die PCI-E Slots verhindert werden sollen. Die Soundkarte selbst bietet einen 6.3 mm Kopfhöreranschluss, Stereo-Cinch Anschluss, Optischer Anschluss und einen Coaxial Anschluss. Auf dem Board selbst befinden sich noch die Pins für das Daughterboard, welche übrigens auch von dem Frontpanel des Gehäuses benutzt werden können, falls ihr das wollt. Im Übrigen sind die OP-Amps auf der Soundkarte austauschbar, somit seid ihr für jeden Einsatzbereich gewappnet, falls euch der vorverbaute Verstärker nicht zusagt.
Das mitgelieferte Daughterboard liefert der Devil HDX die Möglichkeit Analog 7.1 Sound auszugeben. An sich macht das alles schon mal einen soliden Eindruck, doch kommen wir mal zu den Kabeln für das Daughterboard. Das erste was man beim Einbauen merkt, ist, dass die Kabel ziemlich knapp bemessen sind und somit einiges an Spannung auf die Pins ausführt, was nicht gerade gut ist. Außerdem hätten schwarze statt hellgraue Kabel einen schöneren, bzw nicht so auffälligen Eindruck gemacht.
Die mitgelieferte Treiber CD ist leider nicht mit dem aktuellen Windows 10 kompatibel was den Download der Windows 10 Version von der Herstellerseite erfordert, was kein Problem wäre, wenn man die rund 23 Mb große Datei nicht mit maximal 10 Kb/s herunterladen könnte. An ihrer Download-Bereitstellungsoptionen muss PowerColor kräftig feilen!

Die Spezifikationen

Die PowerColor Devil HDX kommt mit folgenden Spezifikationen und Features im Gepäck:
Signalrauschverhältnis 124dB (Cinch), 120dB (Kopfhörer)

Frequenzbereich 20 Hz – 20 KHz
Samplerate & Auflösung 44.1 KHz/ 48 KHz/ 88.2 KHz/ 96KHz/ 192KHz @ 16Bit/ 24 Bit
Kopfhörer Verstärker bis zu 600 ohm
Anschlüsse
- 6,3 mm mm Kopfhöreranschluss
- Cinch Stereo Anschluss
- Ein optischer Ausgang
- Ein Coaxialer Ausgang
- Daughterboard mit 7.1 HD Audio Ausgängen
Chipset Cmedia CM8888 Audio Prozessor DAC Wolfson WM8741
Dimensionen Devil HDX (106 x 157 mm)
Daughter Board (100 x 50 mm)

Der Soundtest

Ich habe die Soundkarte in Film, Musik und Gaming getestet. Für jeden Test wurden jeweils ein Audio-Technica ATH-AD700 X und ein Sennheiser HD 700 verwendet. Ein Lautsprecher basierendes Soundsystem, kann ich leider nicht testen, da Kopfhörer meine einzige Wiedergabequelle sind. Verglichen wird mit einer Standard Realtek Soundkarte, die sich üblicherweise auf Motherboards befindet. Alle Tests wurden ohne jegliche Effekteinstellung der Treibersoftware betrieben.

FILM

Ich habe mir bestimme Actionszenen, Dialogszenen und Atmosphärische Szenen wiederholt angehört und bin begeistert, was diese Soundkarte an Details rausholen kann. Die Soundkarte holt einiges an Höhen und Tiefen mehr aus den Szenen, als die integrierte Motherboardsoundkarte. Das bringt das ganze schon auf ein Level, was ich nur aus dem Kino kenne. Die extra Klarheit macht das Kino-Erlebnis am Rechner rund. Volle Punktzahl hier.
MUSIK

Im Musikbereich habe ich mich durch drei Alben gehört (CD Lossless). Die drei genannten Alben sind:

Daftpunk - Alive 2007
Parkway Drive – Atlas
Charlie Winston – Hobo

Mit diesen drei Alben ist ein ganz gutes Spektrum an Klängen gedeckt, die es zu hören gilt. Ohne auf die einzelnen Genres einzugehen, kann ich sagen, dass die Soundkarte wie auch beim Film, ein einen gewissen „Klarheitsboost“ gibt. Bassdrums hauen rein, Stimmen werden stärker betont und höhen sind um einiges besser zu hören – und das alles ohne die Klangfarbe selbst zu verändern.

GAMES

Wie auch schon bei den zwei vorherigen Kategorien, liefert die Devil HDX auch hier einen beachtlichen Detailgrad ab. Das kommt besonders in atmosphärischen Spielen durch (z.B Horrorgames). Kein klirren und Mäuse Fiepen geht in der reichen Soundkulisse unter und sorgt somit für verbesserte Immersion, Atmosphäre und folglich Angst.
Auch in Shootern trägt die Soundkarte zu einem reicheren Sound bei. Durch minimale Einstellungen im Equalizer, lassen sich zum Beispiel sogar Schritte wesentlich lauter stellen und somit Gegner leichter orten. Leider fehlt mir im Gaming-Bereich noch Features wie Crystal Voice oder andere Mikrofon verstärkende Fähigkeiten, welche in Voice-Chats durchaus Sinn machen würden. Auch wenn nicht speziell damit geworben wird, eine Gaming-Soundkarte zu sein, hätte ich das von einem Hersteller, welcher sich in erster Linie aufs Gaming konzentriert, schon erwartet.

Software

Die Software kommt mit der mitgelieferten CD, welche allerdings nicht mit dem aktuellen Windows 10 kompatibel ist. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als die Betatreiber von der Herstellerseite herunterzuladen, was nicht gerade angenehm war, aufgrund der sehr stark begrenzten Downloadgeschwindigkeit seitens PowerColor. Eventuell würde es mehr Sinn machen die Treiber in eine Googlecloud oder Dropbox hochzuladen.
Kommen wir nun zur Software selbst:
Die Treibersoftware ist relativ einfach zu verstehen und ist auch genauso intuitiv zu bedienen. Das Design entspricht nicht unbedingt meinen Geschmack – so sah GUI vor 5 Jahren noch aus. Ein simpleres und materielles Design hätte den Zahn der Zeit wohl besser getroffen, aber das ist auch nur der subjektive Eindruck. Durch einfaches anklicken lässt sich problemlos zwischen den einzelnen Ausgängen hin- und her wechseln. Es gibt schon einige vorgefertigte Equalizer-Profile, es lassen sich aber auch eigene Einstellungen abspeichern und abrufen. Ansonsten sind sämtliche Xear Technology Features abrufbar. Diese wären:
- Xear SingFX
- Xear Surround Speaker
- Xear Audio Brilliant
- Xear Dynamic Bass
- Xear Smart Volume
- Xear Voice Clarity

- Xear Surround Max
Im großen und ganzen liefert die Treibersoftware genug Anpassung um jedes Ohr zufrieden zu stellen.

Resume

Ich bin begeistert von der PowerColor Devil HDX. Ich hätte nicht gedacht, dass mit der 1. Soundkarte der Firma PowerColor so ein solides Produkt entstehen würde. Ich bin sehr zufrieden mit dem Produkt, dass der Grafikkarten Hersteller hier abgeliefert hat und spreche auch eine klare Kaufempfehlung aus, sofern man noch auf on-board-Audio läuft. Klanglich gesehen taucht man damit in eine komplett andere Welt ein. Das einzige was ich zu bemängeln habe, ist das Problem mit den grauen und zu kurzen Kabeln – das muss definitiv behoben werden. Außerdem wäre ein schnellerer Downloadserver bzw. Alternative Download Mirrors für die Treibersoftware angemessen. Im großen und ganzen liefert die PowerColor Devil HDX einen sehr soliden Eindruck ab und steht auch in einem ordentlichen Preis-/Leistungsverhältnis!

 
Madz

Powercolor Devil HDX - gelungener Einstand?

Powercolor Devil HDX Soundkarte
Review

Einleitung

Erst einmal möchte ich mich bei Caseking.de für die Bereitstellung des Testsamples bedanken.
Powercolor dürfte den meisten Nutzern bisher nur als Boardpartner von AMDS Radeon Grafikkarten ein Begriff sein. Mit der Powercolor Devil HDX betritt der Hersteller also ein komplett neues Terrain.
Wie der Einstand gelungen ist, welche Funktionen und technischen Rafinessen geboten werden, möchte ich in diesem Test herausarbeiten und dabei einen Vergleich zur schon vorhandenen Asus Xonar Essence STX ziehen.
Selbstverständlich darf hierbei nicht der obligatorische Klangtest nicht fehlen.

Powercolor liefert die Karte in einer schicken, mattschwarze, mit einem glänzend roten Logo und roter Schrift verzierten Karton aus.
In diesem findet man nach dem Auspacken folgendes vor:
• Powercolor Devil HDX Soundkarte
• Seperates Anschlusspanel zur Bereitstellung der analogen 7.1 Anschlüsse
• Zwei Anschlusskabel zur Verbindung selbiger mit der Karte
• Eine DVD mit den nötigen Treibern
• Ein gedrucktes Installationshandbuch (mehrsprachig)
• Einen vergoldeten 6,3 auf 3,5mm Klinkenadapter
Der Lieferumfang darf damit getrost als komplett bezeichnet werden. Jedenfalls vermisse ich nichts.

Testsystem
In Punkto Testsystem lasse ich die Hardware des Rechners einmal außen vor. Solange man über den nötigen 4 Pin Molex Anschluss, einen freien PCIe 4 oder 16 Slot, mindestens einen Dual Core Prozessor und mindestens Windows Xp verfügt, steht einem Einsatz der Karte nichts mehr im Weg.
Als Anlage steht mir dieses Equipment zur Verfügung
• 1 Paar Arcus TL 500 Vintage High-End Standlautsprecher (30 Jahre jung, ehemals 6000 DM UVP)
• 1 Onkyo TX-NR 807 AVR
• BGW Model 150 Endstufe für die Arcus
• Oehlbach Cinch Kabel zum Anschluss der Soundkarte an den AVR
• Lautsprecherkabel alle aus hochreinem Kupfer mit 4mm Kabelquerschnitt
• Asus Xonar Essence STX Soundkarte mit aktuellsten Unitreibern

Technische Daten, Ausstattung und Inbetriebnahme

Powercolor gibt an die Devil HDX mit einem Wolfson WM8741 DAC (Digital/Analog Converter), Nichison Muse Audio Kondensatoren und einer seperaten Stromversorgung zu bestücken.
Tatsächlich kann man die Karte erst nach Anschluss eines zusätzlichen 4-PinMolex Stromsteckers zum Leben erwecken. Dies dient laut Powercolor der Störungeliminierung, wie sie durchaus bei Belastung der Grafikkarte auftreten können.

Als weitere Spezifikationen und Anschlüsse darf die HDX auf der Habenseite verbuchen:

• Signalrauschabstand – 124db (Cinch) 120 db(6,63mm Kopfhöreranschluss
• Frequenzbereich - 20hz bis 20khz
• Samplingrate und Auflösung - 192khz@16/24bit
• 600 ohm Kopfhörerverstärker
Anschlüsse:

• 6,3 mm mm Kopfhöreranschluss mit Verstärkung bis 600 ohm
• 2 mal Cinch (Stereo)
• 1 Coaxialer Ausgang
• 1 optischer Ausgang
• 1 Mehrkanalanschluss zum Zusatzpanel
• 1 Hd Audio Anschluss zum Frontpanel oder Zusatzpanel

Zusätzlich bietet die Erweiterungskarte einen 3.5mm Mikrofonanschluss und vier Ausgänge für ein analoges 7.1 System.
Powercolor folgt mit der HDX Asus Beispiel und statte die Devil mit wechselbaren OP-AMPS aus, um den Klang weiter an die Bedürfnisse des Nutzers anpassbar zu gestalten. In wie weit sich dies auswirkt, kann ich mangels Austauschamps nicht untersuchen.
Nutzerberichte von der Essence STX erzählen aber von einem eher geringen Nutzen
Die Karte macht nach dem Auspacken einen guten, hochwertig verarbeiteten Eindruck. Optisch weis sie mit einem schwarzen EMI Schild zu gefallen, auf dem das Devil HDX Logo gedruckt wurde. Das Schild darf man aber getrost unter „optische Spielerei“ verbuchen. Eine wirkliche abschirmende Wirkung hat dies nicht.
Im direkten Vergleich zur schon vorhandenen Asus Xonar Essenxe STX fällt sofort das geringere Gewicht und die etwas kompakteren Abmessungen auf.
Der Einbau selbst gestaltet sich erwartungsgemäß simpel. Einstecken, mit der Slotblende verschrauben, den seperaten Stromanschluss nicht vergessen und den Rechner starten.
Nach Einschalten des Rechners sticht sofort das blutrot beleuchtet Powercolor Logo auf der Seite der Karte ins Auge. Für optisch veranlagte Zeitgenossen und Casemodding Freunde sicher ein schöner Blickfang .
Der Versuch der Treibermontage ist schon der erste Wehmutstropfen in diesem Test. Powercolor schafft es leider nicht, die für mittlerweile einige Anwender nötigen Windows 10 Treiber auf die DVD zu brennen.
In Zeiten schnellen Internets eigentich absolut kein Beinbruch – hätte ich die Rechnung ohne den Wirt – oder in diesem Fall – die Powercolor FTP Server in Taiwan gemacht.
Powercolor stellt für die benötigten Treiber nämlich nur einen einzigen Mirror zuer Verfügung und dieser lief mit steinzeitlichen 7 kb/s. Als Besitzer einer 100 mbit Leitung fühlt man sich so gezwungenermaßen ins Jahr 2000 und ISDN Kanalbündelungszeiten zurückversetzt.
Eine Downloaddauer von 60 min für 23 mb ist jedenfalls schon seit über einem Jahrzehnt nicht mehr zeitgemäß.
Die Installation der Windows 10 Treiber gestaltete sich dann aber doch erfreulich unproblemtisch.

Treibermenü und Einstellungen
Im Vergleich zur Treibersoftware der Essence STX ist das Treibermenü der Powercolor sehr übersichtlich, mit Tendenz zum Spartanischen. Wo Asus noch diversne DSP und Effekte bietet, begnügt sich der Hersteller der Devil mit Voreinstellungen für den Equilizer genauer gesagt die Presets „Hifi“, „Spiele“, „Filme“ und einem manuellen Modus.
Ein Klick auf letztere Einstellungen bewirken in meinem Fall aber absolut nichts. Weder poppte ein Equilizer auf, noch geschah etwas Anderes.
Ansonsten lässt sich im Treiber noch zwischen den Cinch, Spdif, optischem Ausgang und dem 6,3mm Kopfhöreranschluss wechseln, die Lautstärke regeln und die Asio Latenz einstellen.
Asus bietet hier eindeutig mehr, wenn auch unübersichtlicher.


Klangcheck

Vorab möchte ich betonen, dass klangliche Eindrücke immer höchst subjektiv sind. Jeder nimmt Klang anders wahr.
Während des Test waren alle Equilizer Einstellungen ausgeschaltet, die Soundkarten mittels Cinch an den Onkyo angeschlossen, welcher ebenfalls mit „Pure Audio“ und es wurde in den Stücken schnell zwischen den beiden Karten gewechselt.
Abspieler ist ist Winamp.


Potential Badboy – Beat of the Ghetto (Jungle/Drum and Bass) (320 kbit)
Dies war das Erste der getesteten Stücke. Beim schnellen Wechsel zwischen den Karten war mein erster Eindruck, dass sich die Devil „flacher“, weniger druckvoll anhört, besonders bei der doch recht dominanten Bassdrum kam dies deutlich zum Tragen.
Alles schien etwas nach hinten gerückt und mir war, als wären meine Lautsprecher etwas um Ihre Räumlichkeit beschnitten.
Dies hatte ich so nicht erwartet. Also zum nächsten Stück.

Pink Floyd – the Wall (Japan 1979, FLAC, von originaler, nicht remastered CD gerippt)

Der Eindruck des ersten Stücks setzte sich auch bei „Another Brick in the Wall Part I“ und „The best days of our lives“ fort. Alle Instrumente klangen weniger präsent, weiter zurückstehend und nicht so „mitten drin“, wie mit der Asus Karte.
Die Stimmen waren ebenfalls eher weiter zurückstehend.
Diese Wahrnehmung war teils so prägnant, dass ich umgehend nochmals die Deaktivierung aller den Klang beinflussenden Einstellungen und den Pegel überprüfte. Aber alles ok, meine Ohren hatten mich nicht getäuscht.

Kopfhörersound

Der klangliche Eindruck der Devil setzte sich auch am Beyerdynamic DT 880 Edition fort. Der Hörer wird im Vergleich zur Xonar auf maximaler Verstärkung sauber und laut angetrieben, aber mit den beschriebenen klanglichen Defiziten zur Asus.


Fazit

Es galt in diesem Test die Frage zu klären, ob Powercolor die Hausaufgaben gemacht hat und ein ordentliches Erstlingswerk abliefert.
Für mich muss ich dieses Frage mit Ja und mit nein beantworten.
Für sich genommen ist die Devil HDX sicherlich eine gelungene Karte. Sie liefert umfangreiche Anschlussmöglichkeiten, als einzige Mainstream Karte zu diesem Preis RCA, Anschlüsse, einen 6.3mm Anschluss mit 600 ohm Verstärkung und saubere, schlanke Treiber.
Kombiniert dies mit einemordentlichen, vollständigen Lieferumfang und - einzel betrachtet- absolut ordentlichen akustischen Eigenschaften.
Stellt man nur aber die Asus Xonar Essence STX daneben relativeren sich zumindest die tonalen Eindrücke deutlich. Durch die druckvollere, räumlichere, präsentere Wiedergabe würde ich dort jederzeit der Essence STX den Vorzug geben, so lange es nur um die möglichste hochwertige Wiedergabe von analogen Stereosignalen geht.
Möchte man allerdings auch ein 5.1 oder gar 7.1 System analog an der Karte anschliessen, führt kein Weg an der Powercolor Devil HDX vorbei.
Je nachdem wie die individuelle Gewichtung ausfällt, neigt sich die Waage einmal zur einen und dann wieder zur anderen Seite.
Von mir bekommt die Karte jedenfalls ein „gut“ als Note, für ein „sehr gut“ reichen mir gefällt mir der Klang nicht gut genug,.





 
 
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