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Die Phanteks EX5 Serie räumt mit dem klassischen Aufbau eines PC-Gehäuses auf. Statt Mainboard, Grafikkarte und Netzteil gemeinsam in einen großen Innenraum zu setzen, verteilt Phanteks die Hardware auf getrennte Kammern. Das sieht ungewöhnlich aus, erleichtert das Kabelmanagement und verfolgt vor allem ein Ziel: Frischluft soll möglichst direkt dort ankommen, wo sie gebraucht wird.
Mit Phanteks EX5, EX5 PLUS und EX5 MAX stehen gleich drei Varianten zur Auswahl. Das Grundkonzept bleibt gleich, bei CPU-Kühlung und Ausstattung unterscheiden sie sich jedoch deutlich. Zeit also für einen genaueren Blick darauf, welches EX5 zu deinem nächsten Gaming-PC passt.
Phanteks EX5: Warum drei getrennte Hardware-Kammern?

Das auffälligste Merkmal der EX5-Serie steckt nicht außen, sondern im Inneren. Phanteks trennt Mainboard, Grafikkarte und Netzteil räumlich voneinander.
Mainboard, CPU, Arbeitsspeicher und M.2-SSDs sitzen im Hauptbereich. Die Grafikkarte bekommt ihre eigene Kammer, während Netzteil und Laufwerke nach unten wandern.
Das bringt vor allem beim Airflow Vorteile. GPU und Netzteil beziehen Frischluft über luftdurchlässige Mesh-Flächen direkt aus ihrer Umgebung, anstatt hauptsächlich mit bereits erwärmter Luft aus dem restlichen Innenraum zu arbeiten.
Beim Mainboard verfolgt Phanteks ebenfalls einen gezielten Ansatz: Ein 120-mm-Lüfter hinter der Platine bewegt Luft in Richtung CPU, Spannungsversorgung und Arbeitsspeicher. Für die CPU-Kühlung sitzt seitlich neben dem Mainboard die Aufnahme für einen 360-mm-Radiator mit drei 120-mm-Lüftern.
Statt möglichst viele Lüfterplätze über Front, Deckel und Boden zu verteilen, setzt das EX5 damit auf wenige, gezielt platzierte Lüfter.
Phanteks EX5, EX5 PLUS oder EX5 MAX: Was ist der Unterschied?
Alle drei Modelle teilen sich Gehäuseaufbau, Platzangebot und Kühlkonzept. Der entscheidende Unterschied steckt bei der CPU-Kühlung.
| Modell | CPU-Kühlung | Besonderheit |
| Phanteks EX5 | Aufnahme für 360-mm-AiO | Freie Wahl der CPU-Kühlung |
| Phanteks EX5 PLUS | 360-mm-AiO vorinstalliert | Drei 120-mm-S25-Lüfter und ARGB an der Pumpenabdeckung |
| Phanteks EX5 MAX | 360-mm-AiO vorinstalliert | Zusätzliches 6-Zoll-LCD für Systeminfos und eigene Inhalte |
Bei allen Varianten stehen außerdem bis zu 358 mm Platz für Grafikkarten, Unterstützung für Mainboards von Mini-ITX bis ATX und Raum für ATX-Netzteile mit bis zu 210 mm Länge bereit.
Phanteks EX5: Für Builds mit eigener Wunsch-AiO

Beim normalen Phanteks EX5 bleibt die Wahl des CPU-Kühlers vollständig bei dir. Seitlich neben dem Mainboard wartet Platz für einen 360-mm-Radiator.
Das macht diese Variante besonders interessant, wenn bereits eine passende AiO vorhanden ist oder du Kühler, Lüfter und Beleuchtung selbst zusammenstellen möchtest.
Trotz des ungewöhnlichen Innenaufbaus bleibt reichlich Platz für Gaming-Hardware. Die separate GPU-Kammer nimmt Grafikkarten mit bis zu 3,5 Slots und 358 mm Länge auf. Zwei Halterungen fixieren die GPU zusätzlich und wirken einem Absinken entgegen.
Durch Tempered Glass bleibt die Grafikkarte gleichzeitig sichtbar. Gerade aufwendig gestaltete Custom-Modelle oder GPUs mit eigener RGB-Beleuchtung verschwinden dadurch nicht hinter einer geschlossenen Abdeckung.
Phanteks EX5 PLUS: 360-mm-AiO direkt dabei
Beim Phanteks EX5 PLUS fällt ein Arbeitsschritt beim Zusammenbau weg: Phanteks verbaut bereits ab Werk eine 360-mm-AiO-Wasserkühlung.
Drei zusammengefasste 120-mm-S25-Lüfter bewegen Frischluft durch den Radiator. Die Pumpenabdeckung bringt zusätzlich eine ARGB-Beleuchtung mit.
Das PLUS richtet sich damit an Builds, bei denen Gehäuse und CPU-Kühlung möglichst direkt zusammenpassen sollen. Eine separate AiO muss weder ausgewählt noch nachträglich in das Kühlkonzept integriert werden.
Gerade beim kompletten Neubau eines Gaming-PCs macht das die Planung einfacher: Mainboard, CPU und Grafikkarte auswählen, Netzteil ergänzen und die zentrale CPU-Kühlung ist bereits Teil des Gehäuses.
Phanteks EX5 MAX: Das 6-Zoll-LCD wird Teil des Builds
Das Phanteks EX5 MAX übernimmt die vorinstallierte 360-mm-AiO des PLUS und ergänzt sie um das auffälligste Feature der Serie: ein 6 Zoll großes LCD auf der Pumpeneinheit.
Darauf lassen sich Systeminformationen oder persönliche Inhalte darstellen. CPU-Werte rücken damit genauso ins Blickfeld wie eigene Grafiken.
Gerade durch die Position neben dem Mainboard wird das Display zu einem festen Bestandteil der Innenraumgestaltung und sitzt nicht versteckt zwischen Schläuchen, RAM und Grafikkarte.
Wer seinen Rechner ohnehin auf dem Schreibtisch stehen hat und die Hardware durch Tempered Glass präsentiert, bekommt beim MAX also deutlich mehr als nur ein zusätzliches Display auf einer AiO.
Große Grafikkarte? Dafür hat die EX5-Serie eine eigene Kammer

Bei aktuellen Gaming-PCs nimmt die Grafikkarte oft den größten Teil des Innenraums ein. Phanteks reserviert deshalb gleich eine eigene Kammer für sie.
Bei EX5, EX5 PLUS und EX5 MAX stehen bis zu 358 mm Länge zur Verfügung. Die Kammer nimmt große Grafikkarten auf und trennt ihre Abwärme gleichzeitig vom Hauptbereich.
Zwei Halterungen stabilisieren die GPU und reduzieren die Belastung am PCIe-Steckplatz. Das ist gerade bei schweren Grafikkarten praktisch, bei denen GPU-Sag schnell sichtbar wird.
Aluminium und Tempered Glass bilden die äußere Einfassung der Kammer. Die Grafikkarte bleibt dadurch ein sichtbarer Teil des Builds, bekommt aber trotzdem ihren eigenen Bereich.
Kabel und AiO-Schläuche verschwinden aus dem Blickfeld
Die ungewöhnliche Aufteilung dient nicht nur der Kühlung. Sie schafft gleichzeitig Bereiche, in denen Kabel und Schläuche weniger auffallen.
AiO-Leitungen verlaufen über den oberen Bereich in Richtung Radiator und verschwinden hinter vorgesehenen Blenden. Weitere Kabel finden hinter dem Mainboard Platz, während überschüssige Netzteilkabel direkt in der unteren Kammer bleiben.
Dort sitzt außerdem ein ATX-Netzteil mit bis zu 210 mm Länge. Eine 2,5-Zoll-SSD sowie eine 3,5-Zoll-Festplatte finden ebenfalls Platz.
So bleibt der sichtbare Bereich hauptsächlich der Hardware vorbehalten, die du tatsächlich präsentieren möchtest.
ARGB setzt die getrennten Bereiche in Szene
Phanteks integriert in der EX5-Serie zwei ARGB-Leuchtstreifen. Statt das gesamte Gehäuse mit Beleuchtung zu füllen, setzen sie gezielte Akzente rund um die einzelnen Hardwarebereiche.
Beim EX5 PLUS kommt zusätzlich die beleuchtete Pumpenabdeckung der vorinstallierten AiO hinzu. Beim EX5 MAX übernimmt das 6-Zoll-Display einen weiteren Teil der Inszenierung.
Gerade zusammen mit der sichtbaren GPU-Kammer bekommt die EX5-Serie dadurch einen Look, den klassische Midi-Tower mit Mainboard, GPU und Netzteil in einem gemeinsamen Innenraum kaum nachbilden.
Welches Phanteks EX5 passt zu deinem Gaming-PC?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie viel du bei der CPU-Kühlung selbst auswählen möchtest.
Das Phanteks EX5 bietet sich an, wenn bereits eine AiO vorhanden ist oder eine ganz bestimmte 360-mm-Wasserkühlung in den Build soll.
Beim EX5 PLUS gehört die 360-mm-AiO bereits zum Paket. Das reduziert die Komponentenwahl und stimmt Kühlung und Gehäuse direkt aufeinander ab.
Das EX5 MAX richtet sich an Hardware-Fans, die ihren PC nicht nur zusammenbauen, sondern auch präsentieren möchten. Das 6-Zoll-LCD ergänzt die AiO um Systemanzeigen und eigene Inhalte und setzt innerhalb des ohnehin ungewöhnlichen Kammerdesigns noch einmal einen zusätzlichen Akzent.
FAQ zur Phanteks EX5 Serie
Phanteks EX5 Serie bei Caseking
Drei getrennte Hardwarebereiche, direkter Airflow und eine GPU-Kammer, die deine Grafikkarte nicht irgendwo im Innenraum verschwinden lässt: Die Phanteks EX5 Serie verfolgt beim PC-Bau ein ziemlich eigenständiges Konzept.
Ob du deine 360-mm-AiO selbst auswählst, mit dem EX5 PLUS direkt auf eine vorinstallierte Wasserkühlung setzt oder beim EX5 MAX zusätzlich das 6-Zoll-LCD ins Zentrum deines Builds rückst, entscheidest du nach deinem Setup.
Entdecke Phanteks EX5, EX5 PLUS und EX5 MAX bei Caseking und finde die Variante, die zu deinem nächsten Gaming-PC passt.


