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Diablo 5 ist offiziell angekündigt – und Blizzard lässt sich für den nächsten großen Teil der Reihe noch etwas Zeit. Zur BlizzCon 2026 wurde Diablo V erstmals gezeigt und direkt für das Frühjahr 2029 bestätigt.
Doch diesmal beginnt die Geschichte an einem Punkt, den wir aus Diablo so bisher nicht kennen: Sanktuario ist gefallen. Die alten Helden sind verschwunden. Und Diablo hat gewonnen.
Wann erscheint Diablo 5?
Der Release von Diablo 5 ist für das Frühjahr 2029 geplant. Einen konkreten Tag oder Monat gibt es aktuell noch nicht.
Das Spiel befindet sich weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase. Ab 2027 will das Entwicklerteam regelmäßig neue Einblicke in die Entwicklung, Systeme und Features geben.
Auch die Plattformen wurden bislang noch nicht offiziell genannt. Gleiches gilt für Preis, Editionen oder einen möglichen Vorbestellerstart.
Was wurde zu Diablo 5 angekündigt?
Die vielleicht größte Überraschung ist nicht der Release, sondern die Ausgangslage der Geschichte.

Diablo muss diesmal nicht erst aufgehalten werden. Er hat bereits gewonnen.
Sanktuario wurde erobert und der Herr des Schreckens herrscht von Westmark aus über die verbliebene Bevölkerung. Menschen und ihre Seelen nutzt er als Waffen im Ewigen Konflikt und für seinen geplanten Angriff auf die Himmel.
Damit soll Diablo selbst deutlich präsenter sein als in früheren Teilen. Statt irgendwo am Ende der Geschichte auf den großen Bösewicht zu warten, beeinflusst er von Beginn an die Welt und den Weg deines Charakters.
Du spielst den Erben von Westmark
Dein Charakter übernimmt die Rolle des Erben von Westmark und flieht durch die Überreste des zerstörten Königreichs.
Nur wenige Menschen haben Diablos Herrschaft überlebt. Andere haben sich ihm angeschlossen oder wurden zu mächtigen Schreckenskommandanten verdorben.
Zusätzlich besitzt dein Charakter eine bislang nicht näher erklärte Verbindung zu Diablo. Sie macht dich einerseits zu einer Gefahr für ihn, gleichzeitig aber auch besonders anfällig für seinen Einfluss.
Sanktuario verändert sich
Auch die Spielwelt soll deutlich stärker auf Diablos Herrschaft reagieren.

Gelände, interessante Orte, Monster und sogar Belohnungen können sich verändern, wenn du bestimmte Gebiete erneut besuchst. Das dürfte dafür sorgen, dass bekannte Regionen nicht bei jedem Durchlauf exakt gleich aussehen oder funktionieren.
Das passt zum neuen Szenario: Sanktuario steht nicht kurz vor der Apokalypse – die Apokalypse ist bereits passiert.
Deine Karawane ersetzt die sichere Stadt
Eine weitere interessante Neuerung betrifft deine Basis.
Statt dauerhaft auf Städte oder zurückeroberte Festungen zu setzen, baust du in Diablo 5 eine Karawane aus Überlebenden auf, die dich durch das zerstörte Sanktuario begleitet.
Diese Gruppe wächst im Laufe des Spiels. Händler und weitere Begleiter schließen sich dir an und bringen eigene Geschichten und Ziele mit.
Bestätigt sind unter anderem eine ehemalige Schwester des Verborgenen Auges und – deutlich kurioser – ein gestrandeter Schatzgoblin, der in einer Welt ohne wirklichen Wert für Reichtum nach einem neuen Sinn sucht.
Welche Klassen gibt es in Diablo 5?
Drei spielbare Klassen wurden bereits offiziell vorgestellt. Dabei kehren zwei bekannte Favoriten zurück, während eine komplett neue Klasse hinzukommt. Weitere Klassen sollen später enthüllt werden.
Dämonenjäger
Der Dämonenjäger feiert sein Comeback und setzt erneut auf zwei Armbrüste, hohe Beweglichkeit und Angriffe aus dem Schatten.
Wer den schnellen Fernkampf-Spielstil der Klasse aus früheren Diablo-Teilen mochte, dürfte sich entsprechend schnell heimisch fühlen.
Mönch
Auch der Mönch kehrt zurück.
Im Mittelpunkt stehen schnelle Nahkampfangriffe, Martial-Arts-Fähigkeiten und heilige Kräfte. Damit bekommt Diablo 5 erneut eine Klasse für Spieler, die sich lieber mitten durch die Dämonenhorden prügeln.
Pestritter
Komplett neu ist dagegen der Pestritter.
Die schwer gerüstete Klasse verbreitet Krankheiten und Pestilenz auf dem Schlachtfeld und nutzt diese anschließend für die eigene Stärke. Blizzard beschreibt ihn sinngemäß als wandelnden Tod.
Details zu Skilltrees, Builds und der Progression der drei Klassen sollen später folgen.
Diablo 5 orientiert sich beim Loot wieder an Diablo 2
Auch beim Item-System zeichnet sich bereits eine interessante Richtung ab.
Für Diablo 5 schaut das Entwicklerteam ausdrücklich auf Diablo 2 zurück. Gegenstände sollen wieder leichter verständlich sein, gleichzeitig aber genügend Tiefe bieten, damit die Jagd nach besserem Loot auch nach Hunderten Stunden interessant bleibt.
Aktuell wird beispielsweise mit Attributanforderungen für Ausrüstung experimentiert.
Auch das klassische Inventarsystem kehrt stärker zurück: Große Gegenstände sollen wieder mehrere Inventarplätze beanspruchen.
Sets sind ebenfalls bestätigt. Dazu kommt ein umfangreiches Crafting-System sowie Runen und Runenwörter im Stil von Diablo 2.
Gerade für Fans der älteren Serienteile dürfte das eine der interessantesten Ankündigungen rund um Diablo 5 sein.
Gibt es schon Systemanforderungen für Diablo 5?
Nein. Offizielle Diablo-5-Systemanforderungen gibt es derzeit noch nicht.
Da das Spiel erst im Frühjahr 2029 erscheinen soll und sich aktuell noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet, wären konkrete Hardware-Empfehlungen momentan reine Spekulation.
2027 soll es regelmäßig neue Infos geben
Bis zum Release ist es noch ein gutes Stück. Komplett still soll es um Diablo 5 aber nicht bleiben.
Ab 2027 möchte das Entwicklerteam regelmäßig über den Entwicklungsstand informieren und neue Systeme und Features vorstellen. Gleichzeitig läuft auch Diablo IV weiter: Für die erste Hälfte 2027 ist unter anderem die Rückkehr der Amazone geplant.
Wir dürften also lange vor dem Release noch deutlich mehr über Klassen, Charakterfortschritt, Endgame, Multiplayer und die Technik hinter Diablo 5 erfahren.
FAQ zu Diablo 5
Diablo 5 dreht die bekannte Formel um
Schon die ersten Informationen machen deutlich, dass Diablo 5 nicht einfach nur ein größerer Nachfolger werden soll.
Die Idee, nach Diablos Sieg in ein bereits zerstörtes Sanktuario zurückzukehren, verändert die Ausgangslage der gesamten Reihe. Dazu kommen die mobile Karawane, eine sich verändernde Welt und ein Loot-System, das sich wieder stärker an Diablo 2 orientieren soll.
Bis Frühjahr 2029 kann sich natürlich noch einiges verändern. Die Richtung steht aber bereits – und die dürfte gerade langjährige Diablo-Fans neugierig machen.
Was hältst du von Diablo 5? Gefällt dir die Idee eines bereits gefallenen Sanktuarios, oder hättest du dir für den nächsten Teil eine andere Richtung gewünscht? Schreib es uns in die Kommentare!


