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Blog Beitragsbild - R5 7500 und R5 5500F Preise

AMD Ryzen 5 7500 und Ryzen 5 5500F erweitern das CPU-Portfolio nach unten – und jetzt steht auch fest, was die beiden Sechskerner kosten sollen. Während der Ryzen 5 7500 einen günstigeren Einstieg in AM5 ermöglichen soll, bekommt auch die mittlerweile fast zehn Jahre alte AM4-Plattform noch einmal Nachwuchs.



Ryzen 5 7500 und 5500F seit September erhältlich

AMD führt beide Prozessoren mit einem Erscheinungsdatum vom 10. September 2026. Für den US-Markt nennt AMD beziehungsweise der Handel inzwischen auch konkrete Preise: Der Ryzen 5 7500 kostet 189 US-Dollar, während der Ryzen 5 5500F für 99 US-Dollar angesetzt ist. Offizielle deutsche UVPs stehen bislang nicht fest.

Im deutschen Handel sind beide CPUs allerdings bereits aufgetaucht. Der Ryzen 5 5500F ist als Boxed-Version derzeit ab rund 100 Euro erhältlich. Beim Ryzen 5 7500 werden dagegen noch deutlich höhere Preise von rund 229 Euro aufgerufen. Gerade beim AM5-Modell dürfte sich beim Straßenpreis daher noch etwas bewegen.

Ryzen 5 7500: Sechs Zen-4-Kerne für AM5

Der Ryzen 5 7500 setzt auf die Zen-4-Architektur und bietet sechs Kerne sowie zwölf Threads. Der Basistakt liegt bei 3,7 GHz, im Boost sind bis zu 5,0 GHz möglich. Dazu kommen 32 MB L3-Cache und eine TDP von 65 Watt.

Als AM5-Prozessor unterstützt er DDR5 und PCIe 5.0. Anders als der bereits bekannte Ryzen 5 7500F besitzt der Ryzen 5 7500 außerdem eine kleine integrierte Radeon-Grafikeinheit mit zwei Grafikkernen. Für die reine Bildausgabe ist daher keine separate Grafikkarte notwendig. Ein Wraith-Stealth-Kühler gehört bei der Boxed-Version ebenfalls zum Lieferumfang.

Ryzen 5 5500F bringt Zen 3 und PCIe 4.0 auf AM4

Noch günstiger wird es mit dem Ryzen 5 5500F. Auch hier gibt es sechs Kerne und zwölf Threads, allerdings auf Basis der älteren Zen-3-Architektur. Die CPU arbeitet mit 3,0 GHz Basistakt und erreicht maximal 4,4 GHz. Dazu kommen 16 MB L3-Cache und ebenfalls 65 Watt TDP.

Eine Besonderheit gegenüber dem bisherigen Ryzen 5 5500 ist das verwendete Vermeer-Silizium. Dadurch unterstützt der Ryzen 5 5500F PCIe 4.0. Eine integrierte Grafikeinheit gibt es dagegen nicht – eine dedizierte Grafikkarte ist also Pflicht. DDR4 bleibt als Arbeitsspeicher gesetzt.

CPURyzen 5 7500Ryzen 5 5500F
ArchitekturZen 4Zen 3
Kerne / Threads6 / 126 / 12
Boost-Taktbis 5,0 GHzbis 4,4 GHz
L3-Cache32 MB16 MB
SockelAM5AM4
RAMDDR5DDR4
PCIePCIe 5.0PCIe 4.0
iGPUJaNein
TDP65 Watt65 Watt
US-Preis189 US-Dollar99 US-Dollar

Häufige Fragen zum Ryzen 5 7500 und Ryzen 5 5500F

Für den US-Markt werden 189 US-Dollar genannt. Eine offizielle deutsche UVP gibt es bislang nicht.

Der US-Preis liegt bei 99 US-Dollar. Im deutschen Handel ist die Boxed-Version bereits für rund 100 Euro erhältlich.

Ja. AMD verbaut eine kleine Radeon-Grafikeinheit mit zwei Grafikkernen.

Ja. Der Ryzen 5 5500F verwendet den Sockel AM4 und unterstützt unter anderem B450-, B550-, X470- und X570-Mainboards. Je nach Mainboard kann zuvor allerdings ein BIOS-Update notwendig sein.

AM4 bekommt noch einmal eine neue Budget-CPU

Vor allem der Ryzen 5 5500F zeigt, dass AMD die AM4-Plattform noch immer nicht vollständig abgeschrieben hat. Für bestehende Systeme kann der neue Sechskerner eine günstige Upgrade-Option sein, während der Ryzen 5 7500 eher Nutzer anspricht, die möglichst preiswert in die AM5-Plattform einsteigen möchten.

Wie attraktiv der Ryzen 5 7500 hierzulande tatsächlich wird, hängt allerdings stark vom Straßenpreis ab. Rund 229 Euro sind für das Modell aktuell noch deutlich mehr als die umgerechnete US-Preisempfehlung erwarten lässt.

Was meinst du: Würdest du 2026 noch einmal Geld in ein AM4-System stecken oder direkt auf AM5 wechseln? Schreib es uns in die Kommentare!

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