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DLSS Frame Generation bekommt ein ordentliches Performance-Upgrade! NVIDIA testet mit dem neuen Preset C einen schnelleren Algorithmus, der die Bildrate um bis zu 35 Prozent steigern soll.
Das Beste daran: Nicht nur Besitzer einer RTX 50 profitieren davon, sondern auch Spieler mit einer GeForce RTX 40. Allerdings gibt es einen kleinen Haken bei der Bildqualität.
Wann erscheint das neue DLSS Frame Generation Preset C?
Seit dem 13. Oktober 2026 steht der neue DLSS Frame Generation Performance Mode als Beta-Version zur Verfügung. NVIDIA hat das Preset C über ein Update der NVIDIA App veröffentlicht und ermöglicht damit erste Tests auf kompatiblen Grafikkarten.
Anders als bei einem regulären Treiberupdate musst du die experimentellen Funktionen der NVIDIA App zunächst selbst aktivieren. Anschließend kannst du das neue Preset für unterstützte Spiele auswählen.
Einen Termin für die Veröffentlichung der finalen Version hat NVIDIA bislang nicht genannt. Wer die zusätzliche Leistung schon jetzt ausprobieren möchte, kann aber direkt loslegen.
Bis zu 35 Prozent mehr FPS: Wie schnell ist Preset C?
Die ersten Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. In internen Benchmarks hat NVIDIA den neuen Performance Mode mit einer GeForce RTX 5060 mit 8 GB VRAM in Cyberpunk 2077 bei einer Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln getestet.
Dabei soll das neue Preset bis zu 35 Prozent höhere Bildraten gegenüber dem bisherigen Frame-Generation-Modus erreichen.

Allerdings hängt der tatsächliche Leistungsgewinn stark davon ab, wie viele zusätzliche Frames die GPU erzeugt. Besonders bei hohen Multi-Frame-Generation-Multiplikatoren spielt Preset C seine Vorteile aus.
Warum profitiert Multi Frame Generation besonders stark?
Je mehr KI-generierte Zwischenbilder eine Grafikkarte berechnen muss, desto stärker fällt der zusätzliche Rechenaufwand ins Gewicht. Genau diesen möchte NVIDIA mit Preset C reduzieren.
Bei klassischer Frame Generation wird zwischen zwei regulär gerenderten Bildern jeweils ein zusätzlicher Frame erzeugt. Multi Frame Generation geht deutlich weiter und ermöglicht auf RTX-50-Grafikkarten mittlerweile Multiplikatoren von bis zu 6x.
Gerade bei diesen hohen Multiplikatoren kann ein effizienterer Algorithmus für einen spürbaren FPS-Schub sorgen.
Wichtig: Die 35 Prozent stammen bislang aus NVIDIAs eigenen Messungen. Unabhängige Benchmarks über verschiedene Grafikkarten und Spiele hinweg stehen noch aus. Außerdem steigt damit vor allem die ausgegebene Bildrate und nicht automatisch die native Renderleistung deiner GPU.
Wie funktioniert das neue DLSS Frame Generation Preset C?
Für die Berechnung zusätzlicher Frames verwendet NVIDIA bislang zwei KI-Modelle. Das erste analysiert Informationen aus der Spiele-Engine, während das zweite zusätzliche Bewegungsinformationen berechnet.
Dabei verarbeitet das System unter anderem Bewegungsvektoren, Tiefeninformationen und den sogenannten Optical Flow.
Mit Preset C verändert NVIDIA nun die zweite Stufe dieser Berechnung. Statt des bisherigen KI-Modells kommt ein deutlich schnellerer und ressourcenschonenderer Algorithmus zum Einsatz.
Der neue Performance Mode soll dadurch:
- den Rechenaufwand bei der Frame Generation reduzieren,
- höhere Bildraten bei aktivierter Frame Generation ermöglichen,
- besonders bei hohen Multi-Frame-Generation-Multiplikatoren profitieren,
- mit klassischer, Multi und Dynamic Frame Generation funktionieren.
Dafür nimmt NVIDIA allerdings kleinere Kompromisse bei der Bildqualität in Kauf. Wie deutlich diese im tatsächlichen Spielebetrieb ausfallen, müssen weitere Tests zeigen.
Welche Grafikkarten unterstützen DLSS Preset C?
Eine gute Nachricht gibt es für Besitzer älterer RTX-Grafikkarten: NVIDIA beschränkt das neue Preset C nicht auf die aktuelle RTX-50-Generation.
Auch die GeForce-RTX-40-Serie wird vollständig unterstützt. Zusätzlich steht der neue Performance Mode für RTX-Spark-Laptops zur Verfügung.
| Grafikkarten-Serie | Preset C | Unterstützte Frame Generation |
| GeForce RTX 50 | Ja | Frame Generation, Multi Frame Generation und Dynamic MFG |
| GeForce RTX 40 | Ja | Klassische DLSS Frame Generation |
| NVIDIA RTX Spark | Ja | Unterstützte Frame-Generation-Modi |
| GeForce RTX 30 | Nein | Keine native DLSS Frame Generation |
| GeForce RTX 20 | Nein | Keine native DLSS Frame Generation |
Welche Funktionen du tatsächlich nutzen kannst, hängt weiterhin von deiner Grafikkarte und der Unterstützung durch das jeweilige Spiel ab.
Besonders für RTX-40-Besitzer könnte Preset C dennoch einen willkommenen Leistungsschub darstellen. Schließlich müssen sie dafür keine neue Grafikkarte kaufen.
Wie aktivierst du DLSS Frame Generation Preset C?
Die Aktivierung erfolgt direkt über die NVIDIA App. Da sich der Performance Mode derzeit noch in der Beta befindet, musst du die experimentellen Funktionen zunächst freischalten.
So funktioniert die Aktivierung:
- Lade die aktuelle NVIDIA App herunter und installiere sie.
- Öffne die Einstellungen und wechsle in den Bereich „Über“.
- Aktiviere die Option „Zugriff auf Beta- oder experimentelle Funktionen aktivieren“.
- Installiere das angebotene Beta-Update und öffne anschließend den Bereich „Grafik“.
- Wähle ein kompatibles Spiel und öffne unter „Treibereinstellungen“ den Punkt „DLSS-Überschreibung – Modellvoreinstellungen“.
- Wähle „Benutzerdefiniert“ und stelle bei „Frame Generation“ das neue Preset C ein.
- Klicke auf „Anwenden“, um die Änderung zu übernehmen.
Alternativ kannst du die Einstellung auch unter „Globale Einstellungen“ aktivieren, um das Preset auf sämtliche unterstützten Spiele anzuwenden.
Sollte Preset C nach dem Update nicht angezeigt werden, empfiehlt NVIDIA einen Neustart des Systems.
Beachte außerdem, dass Frame Generation im jeweiligen Spiel aktiviert sein muss. Preset C ergänzt die vorhandene Technologie, schaltet sie aber nicht automatisch in jedem Spiel frei.
Preset B oder Preset C: Was ist besser?
Mit dem neuen Performance Mode erweitert NVIDIA die Auswahlmöglichkeiten seiner Frame Generation. Bislang stand bei den jüngsten Verbesserungen vor allem die Bildqualität im Mittelpunkt.
Das bereits verfügbare Preset B verbessert beispielsweise die Darstellung von Benutzeroberflächen, Minikarten und anderen HUD-Elementen. Dafür verwendet das Modell zusätzliche Informationen aus unterstützten Spiele-Engines.
Preset C verfolgt dagegen ein anderes Ziel: möglichst hohe Bildraten bei geringerem Rechenaufwand.
Damit hast du zwei unterschiedliche Optimierungsansätze zur Auswahl. Während Preset B auf eine sauberere Darstellung setzt, priorisiert Preset C die Performance.
Die neuen Frame-Generation-Presets solltest du allerdings nicht mit den Super-Resolution-Modellen K, M und L verwechseln. Diese beeinflussen die Bildrekonstruktion und damit einen anderen Bestandteil von DLSS.
Welche Einstellungen sich für deine Grafikkarte und deine Spiele lohnen, erfährst du in unserem ausführlichen Guide zu den NVIDIA DLSS 4.5 Presets.
Hat das neue Preset C etwas mit DLSS 5 zu tun?
Nicht direkt. Preset C ist ein Upgrade für DLSS Frame Generation und funktioniert unabhängig vom neuen 3D-Guided Neural Rendering aus DLSS 5.
Allerdings arbeitet NVIDIA parallel auch an der Performance seines Neural-Rendering-Modells. Das Oktober-Update soll dessen Rechenaufwand halbieren, die Modellgröße um 24 Prozent reduzieren und den VRAM-Verbrauch bei 4K um 20 Prozent senken.
Das optimierte Modell erscheint am 16. Oktober 2026 zunächst in NBA 2K27. Am 23. Oktober soll außerdem NVIDIA RTX Remix ein Update erhalten, das sowohl das schnellere Neural Rendering als auch den neuen Frame Generation Performance Mode integriert.
Damit optimiert NVIDIA gleich zwei unterschiedliche Bereiche seiner DLSS-Technologie: die Berechnung zusätzlicher Frames und die KI-gestützte Darstellung von Licht und Materialien.
Mehr über die Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten erfährst du in unserem NVIDIA DLSS 5 Überblick.
Welche Nachteile hat der neue Performance Mode?
Mehr FPS sind natürlich willkommen. Ganz ohne Gegenleistung bekommst du die zusätzliche Performance allerdings nicht.
NVIDIA selbst spricht von geringfügigen Einbußen bei der Bildqualität. Da Preset C den Berechnungsweg für den Optical Flow verändert, könnten sich Unterschiede insbesondere bei komplexen Bewegungen, Benutzeroberflächen oder Raytracing-Effekten zeigen.
Wie stark solche Artefakte tatsächlich auftreten, ist derzeit noch unklar.
Hinzu kommt, dass Frame Generation weiterhin keine niedrige native Bildrate ausgleichen kann. Auch mit hohen MFG-Multiplikatoren hängt die Reaktionsgeschwindigkeit eines Spiels wesentlich von den regulär gerenderten Frames ab.
Unser Tipp: Teste Preset C zunächst in deinen Lieblingsspielen und achte nicht ausschließlich auf die FPS-Anzeige. Gerade bei schnellen Bewegungen lohnt sich ein genauer Blick auf Bildqualität, Frame Pacing und Eingabelatenz.
FAQ: Häufige Fragen zu DLSS Frame Generation Preset C
Mehr FPS ohne neue Grafikkarte – lohnt sich Preset C?
NVIDIA zeigt mit Preset C, dass bei DLSS Frame Generation offenbar noch einiges an Optimierungspotenzial vorhanden ist. Bis zu 35 Prozent höhere Bildraten ohne neue Hardware klingen jedenfalls vielversprechend.
Besonders erfreulich ist die Unterstützung der GeForce-RTX-40-Serie. Damit profitieren nicht ausschließlich Besitzer der neuesten Grafikkartengeneration.
Ob sich Preset C langfristig als Standard durchsetzt, hängt allerdings davon ab, wie stark die Bildqualität unter dem schnelleren Algorithmus leidet. Hier müssen unabhängige Benchmarks noch zeigen, wie gut der Performance Mode tatsächlich abschneidet.
Wer grundsätzlich mehr Grafikleistung benötigt, findet bei Caseking außerdem eine große Auswahl an NVIDIA GeForce RTX Grafikkarten.
Was hältst du vom neuen DLSS Performance Mode? Würdest du für bis zu 35 Prozent mehr FPS kleinere Qualitätseinbußen akzeptieren oder bleibst du lieber beim bisherigen Preset? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare!


