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Während wir noch auf den Release von Intel Nova Lake warten, taucht bereits der mögliche Nachfolger auf. Mit dem Update auf Version 3.02 unterstützt das bekannte Hardware-Tool CPU-Z jetzt auch Intel Razor Lake. Obwohl Intel die neue Prozessorgeneration bisher nicht offiziell angekündigt hat, gibt es bereits einige Gerüchte zu den technischen Daten.



Intel Razor Lake taucht in CPU-Z 3.02 auf

CPU-Z ist ein beliebtes Tool, mit dem du Informationen über deinen Prozessor, das Mainboard und den Arbeitsspeicher auslesen kannst. Damit das auch mit neuen CPUs funktioniert, muss die Software regelmäßig aktualisiert werden.

Mit Version 3.02, die am 4. November veröffentlicht wurde, hat der Entwickler CPUID nun auch die Unterstützung für Intel Razor Lake hinzugefügt. Welche Prozessoren damit genau erkannt werden können, geht aus dem Changelog allerdings nicht hervor.

Das Update bestätigt deshalb noch nicht, dass Intel bereits fertige Razor-Lake-Prozessoren testet oder ein Release unmittelbar bevorsteht. Trotzdem ist es ein weiterer Hinweis darauf, dass sich die nächste CPU-Generation bereits in Vorbereitung befindet.

Was ist bisher über Intel Razor Lake bekannt?

Razor Lake soll auf Intel Nova Lake folgen und sowohl für Desktop-PCs als auch für Notebooks erscheinen. Gerüchten zufolge könnte Intel die Prozessoren als Core-Ultra-500- beziehungsweise Core-Ultra-5000-Serie vermarkten. Offiziell bestätigt ist die Bezeichnung bisher nicht.

Dabei sollen mehrere Varianten geplant sein:

  • Razor Lake-S: Desktop-Prozessoren als mögliche Nachfolger von Nova Lake-S
  • Razor Lake-HX: Leistungsstarke Prozessoren für Gaming-Notebooks
  • Razor Lake-AX: Eine Variante mit besonders leistungsstarker integrierter Grafikeinheit

Vor allem Razor Lake-AX könnte interessant werden. Bisherigen Leaks zufolge soll die CPU bis zu 32 Xe3P-Grafikkerne erhalten. Damit könnte Intel direkt gegen AMDs Ryzen-AI-Max-Prozessoren antreten, die ebenfalls auf besonders leistungsfähige integrierte Grafik setzen.

Razor Lake könnte mehr Cache für Gaming bekommen

Auch beim Cache könnte Intel nachlegen. Gerüchten zufolge sollen weitere Razor-Lake-Prozessoren mit dem sogenannten Big Last-Level Cache (bLLC) ausgestattet werden.

Bei dieser Technologie setzt Intel auf einen besonders großen zusätzlichen Cache, um den schnellen Zugriff auf häufig benötigte Daten zu ermöglichen. Vor allem beim Gaming könnte das Vorteile bringen, ähnlich wie bei AMDs Ryzen-X3D-Prozessoren mit 3D V-Cache.

Schon bei Nova Lake soll Intel erstmals auf bLLC setzen. Mehr dazu findest du in unserem Artikel zu Intel Nova Lake und dem geplanten 52-Kern-Flaggschiff.

Erst Nova Lake, dann Razor Lake

Bevor Razor Lake erscheint, steht bei Intel allerdings noch Nova Lake an. Die kommenden Desktop-Prozessoren sollen als Core Ultra 4000 erscheinen und unter anderem neue Kernarchitekturen sowie den Sockel LGA1954 mitbringen.

In unserem Blog zu den geleakten Intel Core Ultra 4000-Prozessoren haben wir uns bereits mit den möglichen Modellen und ihrer Cache-Ausstattung beschäftigt.

Interessant ist außerdem, dass Intel den neuen Sockel LGA1954 aktuellen Gerüchten zufolge über mehrere Prozessorgenerationen hinweg nutzen könnte. Damit wäre es denkbar, dass Razor Lake-S auf denselben Mainboards wie Nova Lake-S läuft.

Ob Intel tatsächlich bei LGA1954 bleibt, ist aber noch nicht bestätigt.

Wann erscheint Intel Razor Lake?

Ein offizielles Releasedatum gibt es bisher nicht. Aktuelle Gerüchte deuten darauf hin, dass erste Razor-Lake-Prozessoren 2028 erscheinen könnten. Welche Modelle Intel zuerst auf den Markt bringt, ist noch unklar.

Die neue CPU-Z-Unterstützung liefert dazu keine weiteren Informationen. Bis Intel selbst technische Details oder einen konkreten Zeitplan veröffentlicht, bleiben die bisherigen Angaben zu Razor Lake Spekulation.

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