Zuletzt aktualisiert am: 03. November 2025
Es wird keine neuen Treiberupdates für die Grafikkarten der RX 5000- und RX 6000-Serie geben! Still und heimlich hat AMD den Support eingestellt – was dahintersteckt und was das für dich bedeutet, erfährst du in diesem Blog.
Update vom 3.11.: AMD rudert zurück
Doch kein Grund zur Panik für Besitzer einer RDNA-1- und RDNA-2-GPU: Die Grafikkarten der älteren Generationen werden weiterhin gezielte Optimierungen für Spiele und neue Features erhalten. Diese Änderung der Pläne wurde überraschend in einer Stellungnahme von AMD angekündigt – kurz nachdem Spieler Kritik zu AMDs Vorhaben geäußert haben. Grafikkarten der RX 5000- und RX 6000-Serie werden je nach Marktbedarf weiterhin mit Updates versorgt, so der AMD-Pressesprecher. Was genau sich hinter der „nach Marktbedarf“-Aussage verbirgt, wird sich mit kommenden Updates zeigen.
Keine Treiberupdates für RX 5000 und RX 6000 mehr
Wer sich die Release Notes von AMD Adrenalin 25.10.2 durchliest, wird auf folgende Punkte stoßen:
- Using a magic string that can be configured in SBIOS by customers, the driver will determine what codec must be disabled, this includes HEVC, H264, VP9 and AV1. This is available on Radeon™ RX 7000 and 9000 series graphics products.
- New Game Support and Expanded Vulkan Extensions Support is available to Radeon™ RX 7000 and 9000 series graphics products.
Das bedeutet, neue Funktionen sind nur noch für Grafikkarten der RX 7000- und RX 9000-Reihe verfügbar – ebenso Treiberupdates für neue Spiele. Ältere Grafikkarten – die RX 5000- und RX 6000-GPUs – sind mit diesem Update in den sogenannten Legacy-Status versetzt worden.
Nur noch teilweiser Support für RDNA 1- und RDNA 2-Grafikkarten
AMD betont, dass es weiterhin Updates für die älteren Grafikkarten-Generationen geben wird. Diese beschränken sich allerdings auf kritische Sicherheits- und Fehlerbehebungs-Updates. Spieleoptimierungen wird es zukünftig nicht mehr geben.
Kein FSR 4 für RDNA 2
Im Vorfeld gab es Hoffnungen, AMD würde FSR 4 offiziell für GPUs mit RDNA 2-Architektur freischalten. Die Umstellung in den Wartungsmodus macht diese Hoffnung jedoch zunichte – damit wird die neueste Version von AMD FidelityFX Super Resolution nicht offiziell auf Grafikkarten dieser Generation verfügbar sein.
Inoffiziell sieht es aber anders aus – wer sich damit auskennt, kann FSR 4 auch auf RX 6000-GPUs aktivieren. Du solltest nur bedenken, dass das inoffizielle FSR 4 nicht an das FSR 4 der RX 9000-Grafikkarten herankommt und du je nach Spiel mit einer weniger guten Bildqualität rechnen musst.
Was fehlende Treiberupdates für dich bedeutet
AMD Adrenalin Software stellt mit Updates Spieleoptimierungen zu Verfügung, sodass deine Spiele besser laufen. Außerdem wird die Software konstant mit neuen Funktionen geupdatet.
Als Besitzer einer RX 5000- und 6000-Grafikkarte kannst du in Zukunft nicht mehr von diesen Optimierungen und den neuen Funktionen profitieren.
Sind fehlende Treiberupdates ein Problem für dich?
Prinzipiell ist das für aktuelle Spiele kein Problem. Erscheinen jedoch neue Spiele, bekommst du keine entsprechenden Updates mehr dafür. Auch Zugriff auf neue Vulkan-Erweiterungen und -Funktionen hast du nicht.
Ein Grund, sich eine Grafikkarte mit RDNA 3- oder 4-Architektur zu kaufen?
Dass der Support für RDNA 1 und RDNA 2 teilweise endet, ist kein Grund, deine RX 5000- oder RX 6000-GPU direkt in die Tonne zu hauen – vorausgesetzt, du bist zufrieden und kannst mit den Nachteilen leben.
Wenn du aber sowieso mit dem Gedanken spielst, dir eine neue Grafikkarte zu holen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. In unserem Shop findest du aktuelle RX 9000-Grafikkarten mit RDNA 4-Architektur und FSR 4.
Deine Meinung ist gefragt
Hast du noch eine Grafikkarte der RX 5000- und RX 6000-Generation? Was hältst du von der plötzlichen Umstellung – und ist das ein Grund für dich, dir eine neue GPU zu kaufen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
