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Die RTX 5090 könnte schon bald Geschichte sein! Laut aktuellen Gerüchten will NVIDIA die Produktion seiner leistungsstärksten Gaming-Grafikkarte einstellen.
Der verbaute GB202-Chip soll künftig ausschließlich für professionelle RTX-PRO-Grafikkarten verwendet werden. Damit könnte sich NVIDIA endgültig von seinem bisherigen Gaming-Flaggschiff verabschieden.

Update vom 19.10.2026: Nvidia dementiert EOL der RTX 5090
Die GeForce RTX 5090 wird nun doch nicht eingestellt! Nachdem zuletzt Gerüchte über einen Produktionsstopp des Blackwell-Flaggschiffs die Runde machten, hat Nvidia diesen Meldungen jetzt offiziell widersprochen. Demnach soll die RTX 5090 weiterhin produziert und ausgeliefert werden.
Für Klarheit sorgte Jeff Fisher, Senior Vice President für Personal Computing bei Nvidia, während einer Veranstaltung in Taiwan. Er bestätigte, dass die GeForce RTX 5090 keineswegs das Ende ihres Produktlebenszyklus (End of Life, EOL) erreicht habe. Nvidia werde die Grafikkarte auch künftig ausliefern.
Damit widerspricht Nvidia den ursprünglichen Gerüchten des Leakers MEGAsizeGPU, wonach der GB202-Grafikchip künftig ausschließlich für professionelle RTX-Pro-Grafikkarten vorgesehen sei.
RTX 5090 bleibt verfügbar – aber zu welchem Preis?
Ganz vom Tisch sind die Probleme damit allerdings nicht. Fisher räumte ein, dass die Lieferkapazitäten derzeit eingeschränkt seien. Nvidia arbeite jedoch daran, weiterhin Grafikkarten auf den Markt zu bringen.
Die aktuelle Marktlage bleibt trotzdem angespannt. Zuletzt wurden für lieferbare RTX-5090-Modelle Preise ab rund 6.800 Euro aufgerufen. Einzelne Custom-Designs erreichten sogar die Marke von 10.000 Euro und mehr. Zum Vergleich: Die ursprüngliche UVP der Founders Edition liegt bei 2.099 Euro.
Die gute Nachricht: Die RTX 5090 ist laut Nvidia nicht EOL und soll weiterhin ausgeliefert werden. Ob dadurch auch die Verfügbarkeit steigt und die Preise wieder sinken, bleibt abzuwarten. Entscheidend wird sein, wie viele der begehrten GB202-Chips Nvidia tatsächlich für Gaming-Grafikkarten bereitstellt.
Wann wird die RTX 5090 eingestellt?
Am 10. Oktober 2026 veröffentlichte der bekannte Hardware-Leaker MEGAsizeGPU auf der Plattform X neue Informationen zur Zukunft der GeForce RTX 5090.
In seinem Beitrag auf X behauptet der Leaker, dass NVIDIA künftig sämtliche GB202-Grafikchips exklusiv für seine RTX-PRO-Serie reserviert. Neue Chips sollen demnach nicht mehr für die GeForce RTX 5090 bereitgestellt werden.
Das würde nicht nur die reguläre RTX 5090 betreffen, sondern auch die speziell für den chinesischen Markt entwickelten Varianten RTX 5090 D und RTX 5090 D V2.
Eine offizielle Bestätigung von NVIDIA gibt es bislang allerdings nicht. Ebenso fehlt ein konkretes Datum für ein mögliches Produktionsende. Sollten die Informationen stimmen, könnten bereits produzierte Grafikkarten weiterhin verkauft werden, bis die verbleibenden Lagerbestände aufgebraucht sind.
Warum soll NVIDIA den GB202-Chip nur noch für RTX PRO verwenden?
Hinter der möglichen Entscheidung dürften vor allem wirtschaftliche Interessen stecken. Der GB202 ist der größte Grafikchip der Blackwell-Generation und bildet nicht nur die Grundlage der RTX 5090, sondern kommt auch in professionellen Grafikkarten zum Einsatz.
Dazu gehören beispielsweise die NVIDIA RTX PRO 5500 und RTX PRO 6000. Diese richten sich vor allem an Unternehmen, Entwickler und professionelle Anwender, die leistungsstarke GPUs für KI-Berechnungen, 3D-Rendering oder komplexe Simulationen benötigen.
Ein Blick auf die Speicherausstattung verdeutlicht die Unterschiede:
| Grafikkarte | Grafikspeicher | Einsatzbereich |
| GeForce RTX 5090 | 32 GB GDDR7 | Gaming, Content Creation, KI |
| RTX PRO 5500 Blackwell | 84 GB GDDR7 ECC | KI, Workstations, Rendering |
| RTX PRO 6000 Blackwell | 96 GB GDDR7 ECC | KI, professionelle Anwendungen |
Während die RTX 5090 mit 21.760 CUDA-Kernen und 32 GB GDDR7-Speicher bereits enorme Leistung bietet, verfügen die professionellen Modelle über deutlich größere Speicherkapazitäten.
Vor allem bei KI-Anwendungen und großen Sprachmodellen (LLMs) spielt der verfügbare VRAM eine entscheidende Rolle.
Für NVIDIA könnten die professionellen Grafikkarten deutlich lukrativer sein. Durch die höheren Verkaufspreise lässt sich mit dem gleichen GB202-Chip potenziell mehr Gewinn erzielen. Eine Verlagerung der verfügbaren Chips in das professionelle Segment wäre deshalb wirtschaftlich nachvollziehbar.
Ob NVIDIA seine GB202-Produktion tatsächlich reduziert oder lediglich die Verteilung der Chips verändert, ist derzeit unbekannt.
RTX 5090: Drohen jetzt steigende Preise und Lieferengpässe?
Sollte NVIDIA die RTX-5090-Produktion tatsächlich einstellen, könnte das erhebliche Auswirkungen auf den Grafikkartenmarkt haben.

Bereits Anfang Oktober 2026 zeichnete sich eine zunehmend angespannte Verfügbarkeit der RTX 5090 im deutschen Handel ab. Einige Modelle waren nur noch eingeschränkt erhältlich, während die Preise deutlich über der ursprünglichen UVP von 2.099 Euro laen.
Ein endgültiges Produktionsende könnte diese Situation weiter verschärfen. Schließlich wäre die RTX 5090 dann nur noch erhältlich, solange Händler und Hersteller über entsprechende Lagerbestände verfügen.
Besonders für Enthusiasten und Anwender, die auf die 32 GB Grafikspeicher angewiesen sind, könnte das zum Problem werden. Neben anspruchsvollem 4K-Gaming wird die RTX 5090 schließlich auch für lokale KI-Anwendungen eingesetzt.
Allerdings lässt sich derzeit nicht abschätzen, wie viele Grafikkarten tatsächlich noch verfügbar sind oder wie sich die Preise entwickeln werden. Ein Produktionsstopp würde zudem nicht bedeuten, dass bereits verkaufte Karten plötzlich ihren Treibersupport verlieren.
Ist das Ende der RTX 5090 in Sicht?
Noch handelt es sich ausschließlich um Gerüchte. Sollte sich der Leak von MEGAsizeGPU jedoch bewahrheiten, würde NVIDIA sein leistungsstärkstes Gaming-Modell zugunsten profitablerer Profi-Grafikkarten aufgeben.
Für Gamer wäre das ein deutlicher Einschnitt.
Bis NVIDIA selbst Stellung bezieht, bleibt das endgültige Schicksal der RTX 5090 allerdings offen.
Würdest du dir jetzt noch eine RTX 5090 sichern oder glaubst du, dass Nvidia ihre Top-GPU gar nicht einstellt? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare!


