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Wer den Grafikkartenmarkt verfolgt, weiß: Neue Features wie DLSS oder Frame Generation laufen nur auf aktuellen Modellen – und fehlen sogar gänzlich in älteren Spielen. Genau hier setzt THS mit Lossless Scaling an. Ob für Videos, Filme oder deine Lieblingsspiele – mit einem schnellen und preiswerten Download auf Steam hast du direkten Zugriff auf nützliche Upscaling- und Frame-Gen-Tools für alle deine Apps und Games.
Was ist Lossless Scaling?
Mit der Lossless Scaling-App kannst du für jede Anwendung oder jedes Spiel moderne Upscaling-Tools wie FSR, NIS, Bicubic CAS oder spezielle Algorithmen wie xBR, Anime4K, Integer Scaling oder LS1 anwenden. Ob für Animes, pixel-art, oder Blockbuster-Spiele: Für jeden ist etwas dabei.

Auch Frame-Generation ist im Repertoire von Lossless Scaling enthalten – damit sich jedes Spiel flüssig spielen lässt und einen qualitativen Eindruck macht. Dabei kannst du zwischen LSFG und AFG wählen. LSFG ist dabei eine statische Multiplikation deiner Frameanzahl, während AFG einen adaptiven Multiplikator einsetzt, um die Zielframerate stabil zu halten.
Ein Beispiel:
Kingdom Come: Deliverance II unterstützt nativ keine Form von Frame-Generation. Wer also von 50–60 FPS Basisframerate startet, kann so ganz entspannt auch die höhere Bildwiederholrate für flüssigeres Gameplay ausreizen. Und das Beste? Für nur wenige Euro auf Steam!
Kann ich Lossless Scaling auch mit alter Hardware benutzen?
Auch ältere GPU-Generationen stellen kein Problem für die Benutzung von Lossless Scaling dar. Tatsächlich profitiert ältere Hardware sogar am meisten von Lossless Scaling, vorausgesetzt, du hast ausreichend Hardware-Reserven. Da könnte sogar mal ’ne RTX 3060 als besonders effizienter „Frame Generator“ oder „Scaler“ benutzt werden.
Zwei GPUs wieder im Trend? Dieses Mal mit LSFG!
An das SLI- oder Crossfire-Fiasko erinnert sich jeder, der schon vor 2021 in der PC-Szene geatmet hat: Das Versprechen, dass mehrere Grafikkarten nahtlos zusammenarbeiten, wurde mehr als nur gebrochen: Minimale Verbesserungen in Performance und große Hürden wie Kompatibilität der jeweiligen Spiele haben Zweifel an der Technologie aufgebracht.
Mit Lossless Scaling entstand dank der Community ein neuer Ansatz: Statt wie bei SLI oder Crossfire beide GPUs fürs Rendering zu nutzen, rendert nur die Hauptgrafikkarte das Spiel. Die zweite (evtl. schwächere) GPU erzeugt mit dem LSFG-Algorithmus die zusätzlichen Frames – und das ohne Rendering-Last von deinem Spiel.
Lossless Scaling – die ersten Schritte
Du hast dich dazu entschieden, auf Lossless Scaling zu setzen? Wir zeigen dir, wie du mit der App dein Gaming-Erlebnis verfeinern kannst.
Mit Windows 10 und 11 ist Lossless Scaling nur einen kleinen Kauf auf Steam entfernt. Nachdem du die App auf Steam gekauft und installiert hast, wirst du von folgendem Bildschirm begrüßt:

Hier bekommt man zunächst den Eindruck, dass die Einstellungen zahlreich und hochkomplex sind – in Wahrheit sind die Einstellungen aber ziemlich nachvollziehbar. Wir widmen uns hier den zentralen Features von Lossless Scaling: Scaling und Frame Generation.
Verlustlose Hochskalierung mit Lossless Scaling
Obwohl Algorithmen wie FSR oder NIS in einigen Spielen verfügbar sind, ist die Kompatibilität oft auf das jeweilige Spiel begrenzt. Das bedeutet, dass ältere oder kleinere Spiele davon nicht profitieren können. Hier kommt das Skalierungsfeature ins Spiel.
Solange dein Spiel oder deine Anwendung im Fenster-Modus (oder im randlosen Fenster-Modus) läuft, kannst du mit Lossless Scaling unter dem Reiter „Skalierung“ die Auflösung deines Spiels erhöhen, ohne dass deine Grafikkarte die Auflösung nativ rendern muss. Auswählen kannst du zwischen folgenden Algorithmen:

Wie unterscheiden sich die Algorithmen?
- LS1, FSR, NIS und SGSR eignen sich am besten für normale Spiele
- Integer und xBR eignen sich besonders gut für Pixel-art
- Anime4K ist besonders für Cartoons und Anime geeignet
- Bilinear (scharf) und Nearest Neighbor sind besonders aggressive Algorithmen, teilweise auch nur für 3D-Games geeignet
Prinzipiell arbeiten diese Algorithmen etwas wie DLSS – die originale, kleinere Renderauflösung wird auf die passende Displayauflösung hochskaliert. Beispielsweise von 1.920 x 1.080 zu 2.560 x 1.440, also von Full-HD auf WQHD. Dabei versucht der Algorithmus, so wenig wie möglich an der Bildqualität zu verlieren.
Solltest du deinen Inhalt auf eine beliebige Auflösung hochskalieren wollen, kannst du im benutzerdefinierten Modus auch den Faktor einstellen – wobei es sich meist nicht empfiehlt, weit über 2x zu gehen.

Frame Generation für flüssiges Gameplay
Obwohl dieses Feature nur auf den RTX 50er-Karten zur Verfügung scheint, bietet Lossless Scaling eine besonders performante Alternative für jedermann. Ob mit Dual-GPU-Setup oder nicht – mit Frame-Generation verfeinerst du dein Spielerlebnis mit minimalen Einbußen in der Reaktionsgeschwindigkeit deines Gaming-PCs.
Im besten Fall limitierst du die Framerate deines Spiels auf die Hälfte der Wiederholrate deines Bildschirms – also für 60 Hz auf 30 FPS, oder bei 144 Hz auf 72 FPS. Alternativ bietet es sich auch an, dass du bei aufwendigeren Spielen den Faktor für die Frame-Generierung erhöhst. Das würde zum Beispiel heißen, dass du deine FPS auf 48 limitierst, um genug freie Ressourcen für die Frame-Generierung zu schaffen.

Achte jedoch darauf, den Multiplikator vom LSFG-Algorithmus nicht zu hoch einzustellen – sonst kann es zu spürbarer Eingabeverzögerung kommen. Außerdem empfiehlt es sich, stets den aktuellsten Algorithmus zu benutzen – zurzeit LSFG 3.1.
Falls dein Gaming-PC in bestimmten Spielen keine konstante Leistung erbringen kann, ist es auch möglich, den Multiplikator auf den Modus „Adaptiv“ zu schalten. Dabei wird der Multiplikator durchgehend angepasst, um eine stabile Ziel-Framerate zu erreichen.
Ist Lossless Scaling das Richtige für mich?
Ob Lossless Scaling in deinem Fall etwas bringt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In erster Linie geht es darum, was für eine Art Gamer du bist – für kompetitive Gamer zählt natürlich jede Millisekunde, die im Zweifel mit Frame-Generation verloren geht.
Solltest du dich aber auch mal in Versuchung von Triple-A-Titeln oder älteren Edelsteinen sehen, dann könnte Lossless Scaling selbst für die modernsten Gaming-PCs einen klaren Vorteil ergeben.
Falls du dir bis jetzt nicht sicher bist, was Lossless Scaling genau kann oder welche Vorteile die ausgefeilte Software bietet, dann lohnt sich ein Blick in den offiziellen Guide. Dort findest du ausführliche Erklärungen, anschauliche Videos, übersichtliche Grafiken und spezielle Anweisungen, die dir umso mehr Einsicht in die Funktionen von Lossless Scaling verleihen.
Du hast schon Erfahrungen mit Lossless Scaling?
Obwohl die App bereits seit 2018 verfügbar ist, hat sie mit der Einführung proprietärer Features auf den neuen NVIDIA-50er-Karten in letzter Zeit richtig an Fahrt gewonnen. Egal, ob du Lossless Scaling schon länger nutzt, um dein Gaming-Erlebnis zu optimieren, oder die neuen Funktionen gerade erst für dich entdeckst – wir sind gespannt auf deine Meinung! Hat Lossless Scaling auch deine Gaming-Sessions verbessert?


