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NVIDIA hat mit DLSS 4.5 auf der CES 2026 ein neues KI-Modell vorgestellt, das Upscaling nicht nur schärfer, sondern vor allem stabiler machen soll. Weniger Artefakte, ruhigere Bewegungen und eine Bildqualität, die selbst im Performance-Modus überzeugen will.

In diesem Artikel erfährst du, was DLSS 4.5 wirklich besser macht, welche Features exklusiv für RTX-5000 sind – und warum dieses Update für viele Gamer wichtiger ist als neue Grafikkarten.
Update vom 10.03.2026: DLSS 4.5 Dynamic Multi Frame Generation noch für März angekündigt
Für einen der spannendsten Bausteine von DLSS 4.5 gibt es jetzt offenbar einen konkreteren Termin. Während NVIDIA bislang nur von einem Release im Frühjahr 2026 sprach, soll Dynamic Multi Frame Generation laut aktuellen Meldungen nun am 31. März erscheinen.
Dynamic Multi Frame Generation soll Ende März starten
Dynamic Multi Frame Generation ist die automatische Weiterentwicklung von Multi Frame Generation. Statt dauerhaft bei einem festen Multiplikator zu bleiben, passt das Feature die Anzahl der generierten Frames in Echtzeit an Szenenlast und Bildwiederholrate des Monitors an. Ziel ist es, nur so viele zusätzliche Frames zu erzeugen, wie für eine möglichst flüssige Darstellung bei 120, 144 oder 240 Hz tatsächlich nötig sind.
RTX-5000-exklusiv als Teil von DLSS 4.5
Das Feature bleibt weiterhin Teil von DLSS 4.5 und ist wie der neue 6X-Modus der Multi Frame Generation für GeForce-RTX-5000-GPUs vorgesehen. Ältere GPUs gehen hier aktuell leer aus.
Welche Neuerungen bringt NVIDIA DLSS 4.5?
Wenn du NVIDIAs Deep Learning Super Sampling (DLSS) schon länger nutzt, kennst du die typischen Momente: In statischen Szenen sieht das Bild oft brutal gut aus – doch sobald Bewegung reinkommt, tauchen Artefakte auf. Gerade schnelle Kameraschwenks oder flinke Animationen können Schlieren und Ghosting erzeugen.
NVIDIA zeigt das selbst an aktuellen Beispielen wie Oblivion Remastered mit dem eigentlich modernen DLSS 4.0 Upscaler: Mit DLSS 4 hinterlässt ein schnell bewegtes Schwert sichtbare Spuren, DLSS 4.5 soll diese Rückstände deutlich reduzieren.
Ein Grund, wie NVIDIA diese Probleme beheben oder zumindest verbessern konnte, ist NVIDIA Super Resolution mit einem verbesserten Transformer-Modell.
NVIDIA Super Resolution mit Transformer-Modell 2.0: ruhiger, schärfer, stabiler
DLSS 4.5 basiert auf einem Transformer-Modell der zweiten Generation, das NVIDIA besser trainiert und mit deutlich mehr Daten gefüttert hat. Die KI soll die Szene besser verstehen – nicht nur Pixel hochskalieren, sondern Zusammenhänge erkennen, Bewegungen sauberer interpretieren und schwierige Bereiche wie feine Details, Kanten oder Partikeleffekte stabiler darstellen.

Im Gaming-Alltag sorgt dieses Feature für weniger Flimmern, weniger Ghosting und saubere Kanten. NVIDIA betont außerdem, dass die Verbesserungen gerade in den Einstellungen Performance und Ultra Performance am stärksten sichtbar sein sollen. Sie gehen sogar so weit zu sagen, dass DLSS im Performance-Modus an native Bildqualität herankommt oder sie teils übertreffen kann.
Ob das wirklich durchgängig stimmt, müssen unabhängige Tests zeigen – aber wenn du 4K spielst, wird Ultra Performance damit zumindest wieder interessant.
Doch ein Haken bleibt trotzdem zurück:
Das neue Upscaling-Modell braucht etwas mehr Leistung als DLSS 4. Klingt erstmal negativ, ist aber logisch – du erkaufst dir Bildqualität durch mehr Rechenaufwand. In der Praxis kannst du das ausgleichen, indem du stärkere Upscaling-Modi nutzt. Wenn DLSS 4.5 also wirklich stabiler arbeitet, kannst du von Quality auf Balanced oder von Balanced auf Performance wechseln, ohne dass das Bild auseinanderfällt.
NVIDIA Frame Generation & Multi Frame Generation 6x
Frame Generation bleibt ein zweischneidiges Schwert: Es sieht flüssiger aus, fühlt sich aber nicht automatisch flüssiger an, weil die Eingabelatenz steigt. Dazu kommen Artefakte – besonders dann, wenn die Basis-FPS niedrig sind oder UI-Elemente wie Fadenkreuz und Minimap über dem Spielbild liegen.

Genau hier soll DLSS 4.5 nachlegen. NVIDIA hat die Darstellung von Interface-Elementen bei aktivierter Frame Generation verbessert. Das bedeutet weniger Schlieren bei statischen HUDs, klarere Overlays und ein saubereres Gesamtbild. Das ist ein wichtiger Punkt, weil UI-Artefakte oft der Moment sind, in dem Frame Generation “künstlich” wirkt.
Dazu kommt das nächste große Feature, aber nur für RTX 5000: Multi Frame Generation bis 6x. Bisher lag das Maximum bei 4x – jetzt kann ein gerendertes Bild mit bis zu fünf KI-Zwischenbildern aufgefüllt werden. Rein theoretisch kannst du so aus 60 echten FPS 360 Output-FPS machen.

Das klingt insane, ist aber auch nur mit Vorsicht zu genießen. Wenn du mit sehr niedrigen Basis-FPS arbeitest, kann die Steuerung indirekt wirken. NVIDIA versucht, das über Reflex und neue Modelle abzufedern. Multi Frame Generation 6x bleibt daher trotzdem ein Werkzeug, kein Standard-Setting.
NVIDIA Dynamic Multi Frame Generation
Ein weiteres neues Feature von DLSS 4.5 ist die Dynamic Multi Frame Generation. Stell dir das wie eine Automatik beim Auto vor: Statt einen festen Multiplikator zu wählen, passt DLSS 4.5 den Frame-Gen-Faktor dynamisch an. Leichte Szene? Weniger KI-Frames, mehr echte Frames. Schwere Szene? Mehr KI-Frames, damit dein Gaming-PC deine Ziel-FPS oder die Refresh-Rate deines Monitors halten kann.

Ab wann ist DLSS 4.5 verfügbar?
Bevor du jetzt voller Euphorie in die NVIDIA App springst: DLSS 4.5 ist nicht gleich DLSS 4.5. NVIDIA teilt die Neuerungen diesmal ganz klar in zwei Bereiche auf – und die sind für unterschiedliche Hardware gedacht.
Der wichtigste Teil, den wirklich fast jeder sofort nutzen kann, ist Super Resolution, mit dem neuen Transformer-Modell der zweiten Generation. Das betrifft die Bildqualität direkt. Weniger Ghosting, bessere Stabilität und sauberere Kanten.
Die anderen großen Features drehen sich um Multi Frame Generation. Hier zieht NVIDIA eine harte Linie: Die neuen Modi wie Dynamic MFG und Multi Frame Generation 6x sind an die RTX-5000-Serie gebunden. Das macht auch technisch Sinn, weil NVIDIA die hohen Multiplikatoren und die neue Dynamik klar auf Blackwell optimiert.
| Kategorie | RTX 5000 | RTX 4000 | RTX 3000 | RTX 2000 |
| Super Resolution | verfügbar | verfügbar | verfügbar | verfügbar |
| MFG 6x | angekündigt | nicht verfügbar | nicht verfügbar | nicht verfügbar |
| Dynamic MFG | angekündigt | nicht verfügbar | nicht verfügbar | nicht verfügbar |
TLDR: Wer bekommt was, was bringt’s und wann?
Wenn du eine RTX 2000, 3000 oder 4000 hast, bekommst du DLSS 4.5 Super Resolution ab sofort und profitierst vor allem von weniger Ghosting, stabileren Details und saubereren Kanten.
Wenn du eine RTX 5000 hast, bekommst du das gleiche Feature ebenfalls jetzt schon, und zusätzlich kommen Dynamic Multi Frame Generation und Multi Frame Generation 6x im Frühjahr 2026, damit du je nach Szene automatisch gleichbleibende Frames bekommst.
Wie aktiviere ich NVIDIA DLSS 4.5?
Um die bereits verfügbaren Features von NVIDIA DLSS 4.5 zu nutzen, musst du ein paar einfache Schritte befolgen, die wir dir hier zur Übersicht aufgelistet haben:
Schritt 1: NVIDIA App öffnen und Treiber aktualisieren
Starte die NVIDIA App, gehe in den Bereich Treiber und installiere den aktuellsten Game-Ready-Treiber. Ohne das Update taucht die DLSS-Override-Funktion oft gar nicht auf.

Schritt 2: Beta-Features freischalten
Gehe in der NVIDIA App auf Einstellungen → Info und aktiviere die Option für Beta bzw. Experimental Features. Danach die App einmal komplett neu starten, damit die neuen Menüpunkte geladen werden.

Schritt 3: Zu den Grafik-Einstellungen wechseln
Nach dem Neustart öffnest du den Tab Grafik und gehst in die Globalen Einstellungen. Hier findest du die zentralen Optionen, die für alle Spiele gelten.

Schritt 4: DLSS Override auf “Latest” setzen
Suche nach DLSS Override – Model Presets und stelle die Option auf Latest. Alternativ kannst du das auch pro Spiel aktivieren, wenn du es nicht global anwenden möchtest.

DLSS 4.5 erfolgreich für deine Games aktiviert
Wenn du alle Schritte bis hier hin durchgeführt hast, sollte NVIDIA DLSS 4.5 jetzt erfolgreich für deine Games aktiviert sein. Ab jetzt nutzt die NVIDIA App automatisch das aktuelle DLSS-Modell in kompatiblen Spielen – ohne dass du auf einzelne Updates der Entwickler warten musst.
Deep Learning Super Sampling 4.5 – Mehr Ruhe im Bild, mehr Spaß im Game
DLSS war schon lange ein Performance-Monster. DLSS 4.5 wirkt jetzt wie der Schritt, der die Technik endlich “erwachsener” macht: weniger Ghosting, stabilere Details, sauberere Bewegung und weniger typische KI-Artefakte. Außerdem ist die breite Verfügbarkeit von DLSS Super Resolution ein weiterer großer Pluspunkt.
Und ja, natürlich bleibt nach der CES 2026 auch eine Frage hängen. Warum gab es keine neuen GeForce-Karten auf der Bühne. NVIDIA hat sich diesmal bewusst zurückgehalten und den Fokus stattdessen auf Software und KI-Features gelegt, während die Hardware-Gerüchte rund um einen möglichen Super-Refresh weiter durch die Timeline geistern. Wenn du dich dafür interessierst, warum die RTX-5000-Super-Modelle laut Leak wohl nach hinten geschoben wurden, findest du hier unseren Artikel dazu.
Die neuen Multi-Frame-Features sind dagegen klar RTX-5000-Territorium und sollen erst im Frühjahr erscheinen. Aber selbst da ist das Wichtigste nicht die 6x-Zahl, sondern Dynamic MFG: Wenn NVIDIA das gut hinbekommt, bedeutet das flüssige Frames genau dann, wenn du sie in anspruchsvollen Szenen brauchst.
Und mal ehrlich, 2026 ist sowieso das Jahr, in dem alles KI sein muss, sogar dein Toaster will dir jetzt Frames generieren. Wenn DLSS 4.5 am Ende aber wirklich sichtbare Verbesserungen bringt, nehmen wir diesen Trend gerne mit.
Hast du DLSS 4.5 schon ausprobiert? Schreib uns in die Kommentare, ob du den Unterschied siehst – und in welchem Spiel!
