Caseking ShopKontaktnoblechairsCaseking B2B
Blog Beitragsbild - Steam Machine preise

Seit Valve die Steam Machine offiziell bestätigt hat, warten Gamer weltweit auf Antworten. Leistung, Formfaktor und Features klingen vielversprechend, doch eine Frage drängt sich immer wieder in den Vordergrund: Wie tief muss man für die Steam Machine in die Tasche greifen?



Update vom 23.06.2026: Die Steam-Machine-Preise sind endlich da!

Nach langem Warten, großen verschiebungen, und sogar Gerüchten, dass Valve die Steam Machine komplett kippen wird, ist es endlich so weit: Die Steam-Machine-Preise sind offiziell. Doch nicht nur die Preise, sondern auch die Specs hat Valve nun offengestellt. 

Steam Machine Preise

Die Steam-Machine-Preise im Überblick:

ModellPreisSpeicherplatzArbeitsspeicher / VRAMController dabei?Zubehör
512 GB1.039€512 GB NVMe16 GB DDR5 + 8 GB GDDR6NeinNein
512 GB inkl. Controller1.108€512 GB NVMe16 GB DDR5 + 8 GB GDDR6JaNein
2 TB1.359€2 TB NVMe16 GB DDR5 + 8 GB GDDR6NeinZwei Frontblenden aus Stoff und Walnussholz
2 TB inkl. Controller1.428€2 TB NVMe16 GB DDR5 + 8 GB GDDR6JaZwei Frontblenden aus Stoff und Walnussholz

Was auf den ersten Anschein direkt klar wird: Außer dem erweiterten Speicherplatz und einigen speziellen Zubehör-Extras unterscheiden sich die 512-GB- und die 2-TB-Variante kaum. Das bedeutet, dass man auch mit der 512-GB-Variante überhaupt nichts falsch machen kann, da die SSD bzw. der Speicherplatz mit einer microSD-Karte problemlos erweitert werden kann. 

Das ist anders als beim Steam Deck, bei dem die Varianten mit höheren Speicherplätzen substanzielle Unterschiede geboten hatten, wie zum Beispiel ein besseres Display, schnelleren Arbeitsspeicher oder hochwertigere Speichergeräte. 

Grund dafür könnte auch die Speicherknappheit am Markt sein – wodurch Valve auch bei der Variante mit größerem Speicherplatz nicht den Arbeitsspeicher erhöht. Im Gegensatz zum Steam Deck genießt du also mit jeder Steam-Machine-Variante dasselbe Maß an Leistung fürs Zocken im Wohnzimmer.

Aber: Die Zeit läuft. Noch bis Donnerstagabend hast du die Chance, dich in die Warteliste für eine Art „Raffle“ für den Kauf einer Steam Machine einzutragen.

Eintragen kannst du dich ganz einfach auf der Seite von Steam, indem du dich mit deinem Steam-Account einloggst. Alternativ kannst du dich auch direkt in der Steam-App eintragen, und dir einen Log-in im Browser sparen. Falls du auch eine Steam Machine in deinem Wohnzimmer stehen haben möchtest, ist jetzt der Zeitpunkt!


Erste Hinweise liefern nun tschechische Onlinehändler – und die deuten auf Preise hin, die deutlich über klassischen Konsolen liegen.

Preis-Leak aus Tschechien: Wie teuer ist die Steam Machine?

In den vergangenen Tagen sind Nutzer auf Einträge beim tschechischen Retailer Smarty.cz gestoßen, die sich zwar nicht direkt im Shop finden lassen, aber im Quellcode der Website auftauchen. Dort werden zwei Varianten der Steam Machine geführt, einmal mit 512 GB und einmal mit 2 TB SSD-Speicher.

Nach aktueller Umrechnung liegt die kleinere Version bei rund 950 US-Dollar, während das größere Modell etwa 1.070 US-Dollar kosten soll. Auf den europäischen Markt übertragen, inklusive Mehrwertsteuer, entspricht das ungefähr 810 Euro für die 512-GB-Version und rund 910 Euro für das 2-TB-Modell.

Wichtig ist dabei zu beachten, dass diese Preise von einem Drittanbieter stammen. Händler kalkulieren eigene Aufschläge ein, weshalb der finale Direktpreis von Valve niedriger ausfallen könnte. Interessant ist jedoch, dass ein weiterer großer tschechischer Händler ähnliche Preisstrukturen zeigt – ganz aus der Luft gegriffen scheinen die Zahlen also nicht zu sein.

Warum wird die Steam Machine teurer als erwartet?

Der Zeitpunkt für neue Hardware könnte kaum ungünstiger sein. Der Markt leidet aktuell unter einer massiven Speicherknappheit. DDR5-RAM und Flash-Speicher sind in kurzer Zeit deutlich teurer geworden, teilweise um ein Vielfaches. Der Grund liegt vor allem im Boom von KI-Rechenzentren, die große Teile der weltweiten Speicherproduktion binden.

Die Steam Machine nutzt aktuelle Komponenten, darunter DDR5-Arbeitsspeicher, zusätzlichen GDDR6-Grafikspeicher und eine NVMe-SSD. Allein der größere Massenspeicher erklärt bereits einen erheblichen Preisunterschied zwischen den beiden Varianten. Rechnet man aktuelle Marktpreise zusammen, wirken die geleakten Zahlen technisch betrachtet überraschend realistisch.

Valve bleibt seiner Linie treu

Valve selbst hat sich bislang nicht konkret zum Preis geäußert. Klar ist jedoch, dass die Steam Machine nicht wie eine klassische Konsole subventioniert wird. Anders als bei Playstation oder Xbox soll die Hardware wirtschaftlich eigenständig sein. Viele potenzielle Käufer besitzen bereits eine umfangreiche Steam-Bibliothek. Zusätzliche Exklusivtitel als Verkaufsargument spielen hier also kaum eine Rolle.

Hinzu kommt, dass die Steam Machine kein gewöhnlicher PC ist. Das System setzt auf ein extrem kompaktes Design, eine speziell entwickelte Kühlung und individuell angepasste Komponenten. Wer versucht, einen vergleichbaren Small-Form-Factor-PC selbst zusammenzustellen, merkt schnell, dass auch hier vierstellige Beträge keine Seltenheit sind.

Frühere Erwartungen vs. aktuelle Realität

Noch vor wenigen Monaten gingen viele Beobachter von Preisen um die 800 Euro aus. Diese Einschätzung entstand allerdings vor dem drastischen Anstieg der Speicherpreise. Ein Preisniveau wie bei der Playstation 5 war von Anfang an unrealistisch – selbst bekannte Hardware-YouTuber berichten, dass solche Zahlen intern eher für betretenes Schweigen gesorgt haben.

Mit den aktuellen Marktbedingungen rückt die Steam Machine nun klar in Richtung Mittelklasse-PC, verpackt in ein konsolenähnliches Format.

Wann erfahren wir den finalen Preis?

Valve spricht weiterhin von einem Launch Anfang 2026. Sollte sich ein Release im Frühjahr bestätigen, dürfte die offizielle Preisankündigung nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bis dahin bleiben die tschechischen Listings ein spannender Vorgeschmack – mit dem nötigen Maß an Skepsis.

Eines zeichnet sich jedoch schon jetzt ab: Die Steam Machine wird kein günstiger Einstieg in die PC-Welt, sondern ein Produkt für Enthusiasten. Wenn Leistung, Lautstärke und Verarbeitung am Ende überzeugen, könnte der Preis für viele Spieler dennoch gerechtfertigt sein – vor allem für alle, die maximale Freiheit jenseits klassischer Konsolen suchen.

Wie siehst du das Ganze? Ist ein Preis von rund 1.000 Euro für die Steam Machine gerechtfertigt oder geht Valve hier einen Schritt zu weit? Würdest du zur Steam Machine greifen oder bleibst du lieber bei klassischem Gaming-PC oder Konsole? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare!

5 3 votes
Artikelbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
12 Kommentare
Newest
Oldest Most Voted
Marcel Fleischer
Admin
10 Tage zuvor

Mich würde mal interessieren, was die Steam Machine für Valve eher ist: eine Konsole oder ein PC? Für mich irgendwie ein Produkt, was gar nicht in eine Kategorie passt, aber auch genau deswegen total zwischen den Usecases steckt und imho dadurch auch die Zielgruppe verpasst. LEIDER. 😀

Auch Upgradability ist ja ein fairer Punkt, ich bin echt gespannt, wie sich das Ganze verkauft!

Sammel
Sammel
1 Monat zuvor

Die Hardware der Steam Machine ist veraltet und Eigenbau ist vergleichsweise besser, gerade wenn man bereits Hardware hat. Selbst für ehemalige Konsoleros die vielleicht noch eine PS5/Xbox series zuhause haben, lohnt sich das für tausend Euro nicht.
Würde die 500gb Version 600-700€ kosten würde das definitiv ein guter Preis sein.
Der Steam Controller steht ja auf meiner Wunschliste aber persönlich bleibe ich bei meiner selbstgebauten Steam Machine die leistungstechnisch besser ist.
Finde das die 8gb Grafikspeicher einfach zu wenig für den Preis sind.

Mäx
Mäx
2 Monate zuvor

In meiner Sicht ist auf langer Sicht die „Steam Machine“ sogar kostengünstiger als die noch aktuellen Konsolengeneration. Wenn wir beachten dass für die Konsolen teils die Spiele teurer als für PC sind und man fürs online Spielen mit Freunden monatlich Geld zahlen muss zahlt sich das nach 1-2 Jahren aus… Vor allem ist die Steam Machine für mich selbst perfekt als Zwischenschritt da wahrscheinlich beginnend im nächsten Jahr neue PC Komponenten von NVIDIA und AMD vorgestellt wird und ich somit warten kann. Und was vor allem auch attraktiv ist dass Valve damit sogar wirbt dass jeder den „Mini PC“ für sich so gestalten wie er mag heißt es kann jeder für sich selbst entscheiden ob man auf die vorhanden Software zugreift oder Windows bzw. Linux installieren möchte… Mal gucken was in der Zukunft Sony anstellen wird weil in der Art wird sich ja auch Microsoft mit der Neuen XBOX Generation ja ebenfalls auch an PC Spieler richten indem man die Steam Bibliothek importieren kann.
Für mich ist das eine der besten Features die ich mir schon seit Jahren wünsche

Ogieredge
Ogieredge
5 Monate zuvor

Woher kommt die Umrechnung? 970$ sind 810€ und nicht 1000€. Wurde hier falsch herum umgerechnet?

Laurin
Laurin
5 Monate zuvor

Ich warte auf die Steam Konsole! Selbst 1000 Euro sind günstig. Rechnet doch einfach die kosten für Spiele bei Steam und bei Ps/Xbox gegen und dann hat man die Differenz von 500 zu 1000 in 2 Jahren locker raus

Der Kurde
Der Kurde
5 Monate zuvor
Reply to  Laurin

Geht es dir noch gut? Hast du dir mal die Spezifikationen angeguckt? Das kommt nicht mal an die Leistung von einer normalen PS5 ran. Und kostet viel mehr als eine PS5, Ich weiß auch dass die spiele günstiger sind. Aber das System an sich passt sich gar nicht an diese 1000 euro preis an.

Zentriefugal
Zentriefugal
11 Tage zuvor
Reply to  Der Kurde

Was interessiert mich die reine Leistung einer PS5, wenn die Steam Machine dafür ganz andere Vorteile bietet? Offenes System, kostenloses Online-Gaming, günstigere Spiele, Mods und Addons ohne Ende, freie Wahl bei Stores, Emulatoren, Desktop-Modus, keine feste Konsolenbindung und generell viel mehr Möglichkeiten als bei einer klassischen Konsole.
Klar, wer nur maximale Rohleistung pro Euro sucht, ist mit einer PS5 wahrscheinlich besser bedient. Aber darum geht es bei so einem Gerät eben nicht nur.

Peter
Peter
5 Monate zuvor
Reply to  Laurin

Wow dann hat man den Preis in 2 jahren raus. Und dann ist das ding einfach mal total veraltet. Sorry aber 1000 euro für nen gerät was gerade mal so mit einer 6 jahre alten ps5 mithalten kann ist einfach arm. Bis dahinsindnschonndie neuen konsole drausen welchen die sm um Welten schlagen werden. Für vernünftige Hardware, die auch mindestens 5 Jahre vernünftig nutzbar ist, würde ich dwn Preis ja zahlen. Jedoch nicht für ein Gerät was vor Release schon veraltet ist .

Zentriefugal
Zentriefugal
11 Tage zuvor
Reply to  Peter

Und so sieht es halt jeder anders. Wer auf Raytracing und 4K verzichten kann, wird vermutlich auch in fünf Jahren noch mit der Steam Machine zufrieden sein. So große Sprünge wie früher gibt es bei neuer Hardware schließlich nicht mehr unbedingt.

Zentriefugal
Zentriefugal
11 Tage zuvor
Reply to  Laurin

Ausserdem spare ich mir pro Jahr knapp 120€ fürs online zocken. Für mich ist die Steam Machine ein Day-One-Buy (falls ich überhaupt eine bekomme)