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Wer dieser Tage ein Upgrade für seinen PC plant und dabei neuen Arbeitsspeicher braucht, dürfte beim Anblick der RAM-Preise kurz schlucken. DDR4 und DDR5 werden seit Wochen deutlich teurer – und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Kurve zeigt nur in eine Richtung: steil nach oben. 

Doch warum passiert das gerade jetzt? Und was können PC-Spieler und Hardware-Fans tun? In diesem Beitrag bringen wir etwas Licht in die dunkle Marktlage.

Wie ist die aktuelle Marktlage von Arbeitsspeicher?

Nach den massiven Preissprüngen der vergangenen Monate lohnt sich ein genauer Blick auf die aktuelle Entwicklung. Bleibt es beim steilen Aufwärtstrend – oder sehen wir erstmals eine echte Gegenbewegung im Markt?

Update vom 22.04.2026: RAM-Preise treten auf der Stelle – der Sommer bleibt unsicher

Nach den leichten Rückgängen im März und den vorsichtigen Entspannungssignalen Mitte April zeigt sich aktuell kein klarer weiterer Preisrutsch. Stattdessen laufen viele RAM-Preise derzeit eher seitwärts. Das wirkt weniger wie eine echte Entspannung und mehr wie eine Pause auf weiterhin hohem Niveau. 

Quelle: pcpartpicker.com

Damit bekommt die Hoffnung auf weiter fallende Preise im Sommer einen Dämpfer. Es ist gut möglich, dass die Preise in den kommenden Monaten nicht wie erhofft weiter sinken, sondern eher stabil bleiben und nach dem Sommer wieder anziehen. Ausgeschlossen ist inzwischen sogar nicht mehr, dass es schon im Sommer wieder nach oben geht. 

Der Grund dafür bleibt die angespannte Versorgungslage. Herstellerkapazitäten sind weiter stark durch KI- und Rechenzentrumsnachfrage gebunden, während Consumer-RAM nicht im gleichen Maß entlastet wird. 

Wenn du aktuell ein gutes Angebot findest, ist jetzt wahrscheinlich immer noch einer der besseren Zeitpunkte zum Kaufen, statt auf einen deutlich größeren Preisrutsch zu spekulieren. 

Update vom 15.04.2026: RAM-Preise geben leicht nach – der Sommer könnte spannend werden

Nach dem ersten spürbaren Rückgang im März zeigen sich inzwischen auch über mehrere Händler und Preisvergleiche hinweg weitere kleine Entspannungssignale. Von einem echten Preissturz kann noch keine Rede sein, aber bei einzelnen DDR5-Kits sind weitere Nachlässe sichtbar, während andere Modelle zumindest nicht mehr weiter zulegen. Der Markt wirkt aktuell also weniger wie im nächsten Preissprung und mehr wie in einer vorsichtigen Abkühlungsphase.

Ob dahinter schon das klassische Sommerloch steckt, lässt sich noch nicht sauber belegen. Ganz ausgeschlossen ist es aber nicht, denn die Nachfrage im PC-Bereich bleibt weiter schwach. Genau so ein Umfeld kann im Sommer für weitere kleine Preisbewegungen nach unten sorgen, selbst wenn das Tempo vorerst überschaubar bleibt.

Wenn du ohnehin ein RAM-Upgrade plant, solltest du den Markt in den kommenden Wochen und Monaten deshalb genau beobachten. Wenn die Preise weiter leicht fallen, könnte sich hier ein gutes Kauffenster auftun. Sicher ist das aber nicht, denn zum Jahresende kann die Lage auch wieder kippen.

Die Versorgung bleibt angespannt, KI- und Server-Nachfrage binden weiter Kapazitäten, und für den weiteren Jahresverlauf rechnen Marktbeobachter insgesamt weiter mit hohem Preisdruck bei Speicher. Wer ein gutes Angebot sieht, sollte diesen Sommer daher eher nutzen, statt auf einen viel größeren Preisrutsch zu spekulieren.

Update vom 17.03.2026: DDR5-Preise in Deutschland fallen erstmals spürbar

Nach Monaten mit steigenden oder bestenfalls stagnierenden Speicherpreisen zeigt sich aktuell nun erstmals eine deutlich erkennbare Entspannung bei DDR5-RAM im deutschen Einzelhandel.

Dreht der RAM-Markt jetzt wirklich nach unten?

Nach den ersten vorsichtigen Entspannungssignalen Ende Februar gibt es jetzt erstmals einen klaren Rückgang im deutschen Einzelhandel: Der DDR5-Preisindex von 3DCenter fällt im März von 440 auf 408 Punkte. Das entspricht einem Minus von 7,2 Prozent gegenüber Februar und ist damit der erste wirklich deutliche Preisrutsch nach Monaten fast durchgehend steigender Kurven.

Für Gamer ist das erstmal eine gute Nachricht, auch weil einige stark nachgefragte Kits spürbar günstiger geworden sind. Besonders deutlich fällt der Rückgang bei 2×32-GB-Kits aus.

Ein DDR5-6000-CL28-Kit liegt im Monatsvergleich 19 Prozent niedriger, ein 2×32-GB-DDR5-6400-Kit sogar 14 Prozent. Damit wird aus der leichten Korrektur, die sich zuletzt schon angedeutet hat, nun erstmals ein klar sichtbarer Preisrückgang auf dem deutschen RAM-Markt.

Ganz vorbei ist die Speicherkrise damit aber noch nicht. Trotz des Rückgangs liegt DDR5 im Schnitt weiterhin deutlich über dem Niveau von Juli 2025. Nicht alle Speicherprodukte werden günstiger. Interne SSDs haben im März laut demselben Index sogar nochmals leicht zugelegt. Für Arbeitsspeicher sieht es also besser aus als im Februar, bei Speicherpreisen insgesamt bleibt die Lage aber gemischt.

Update vom 24.02.2026: Sinken die RAM-Preise endlich wieder?

Nach Monaten mit immer neuen Höchstständen zeigt sich bei DDR5-Arbeitsspeicher in Europa erstmals eine leichte Entspannung. Die Preise bleiben hoch – aber die Kurve knickt zumindest etwas ab. Wir schauen uns an, was sich konkret verändert hat und was das für dein nächstes Upgrade bedeutet.

Quelle: Reddit/Tweakers

Entspannen sich die RAM-Preise in Europa?

Eine Auswertung für ein „durchschnittliches“ 32-GB-DDR5-Kit in der EU zeigt: Nach dem massiven Anstieg seit Oktober und dem Peak Anfang Februar dreht der Trend leicht nach unten.

Im Spätsommer 2025 lagen entsprechende Kits noch bei rund 100 Euro. Ab Oktober zogen die Preise stark an und erreichten Anfang Februar im Schnitt etwa 430 bis 470 Euro. Zuletzt deutet die Kurve auf eine Korrektur hin – keine Rückkehr zu alten Tiefstständen, aber ein erstes Signal nach unten.

Wie entwickelt sich der Speicher-Markt in Deutschland?

Analysen mehrerer 32-GB-DDR5-6000/6400-Kits bekannter Hersteller auf Amazon zeigen ebenfalls: Einige Modelle sind inzwischen günstiger als noch vor wenigen Wochen.

  • Ein Corsair-Kit fiel von rund 480 Euro Anfang Februar auf etwa 425 Euro
  • Ein Kingston-Kit sank von rund 550 Euro Anfang Januar auf etwa 463 Euro
  • Crucials Pro Overclocking 32 GB DDR5 verzeichnete zwischen Mitte Januar und Mitte Februar ein Minus von rund 20 Prozent

Seit September sind die Preise im Schnitt um über 300 Prozent gestiegen. Im Vergleich zu Januar sind allerdings neun von zwölf untersuchten Kits günstiger geworden. Der Markt stabilisiert sich – auf sehr hohem Niveau.

Bleibt die Speicher-Krise in den USA weiter angespannt?

Während Europa erste Korrekturen sieht, erreichen viele DDR5-Kits in den USA weiterhin sehr hohe Preisniveaus. Einzelne Modelle zeigen zwar eine leichte Seitwärtsbewegung oder minimale Rückgänge, ein klarer Abwärtstrend ist aber nicht erkennbar.

Ist das die lang ersehnte Trendwende?

Aktuell wirkt die Entwicklung eher wie eine überfällige Korrektur nach einer extremen Preisrallye. Die Preise sind weiterhin stark aufgebläht – allein zwischen September und Mitte Februar haben sie sich im Schnitt mehr als vervierfacht.

Dass mehrere Kits aber inzwischen unter ihren jeweiligen Peaks liegen und es im Februar in Deutschland keine neuen Aufschläge gab, ist ein wichtiges Signal. Der Markt beruhigt sich zumindest kurzfristig.

Was heißt das für dein nächstes RAM-Upgrade?

Wenn du Anfang Februar noch vor absurden Preisschildern zurückgeschreckt bist, sieht es jetzt minimal besser aus – vor allem hierzulande. Die Preise fallen nicht ins alte Normalmaß zurück, aber sie entfernen sich Schritt für Schritt vom absoluten Hoch.

Wenn du dringend aufrüsten musst, bekommst du aktuell etwas günstigere Konditionen als noch vor wenigen Wochen. Wer flexibel ist, beobachtet den Markt weiter genau. Zum ersten Mal seit Monaten zeigt die Kurve nicht nur nach oben – und das allein ist schon eine kleine, aber spürbare Veränderung.

Update vom 16. Dezember 2025: Die Preise steigen fröhlich weiter – kein Ende in Sicht

Die Lage am RAM-Markt hat sich zuletzt weiter drastisch verschärft. Ein Blick auf die Preisentwicklung des vergangenen Monats zeigt, dass sich die Durchschnittspreise für DDR5-Arbeitsspeicher seit November erneut mehr als verdoppelt haben.

Während einfache DDR5-5600-Module mit 16 GB noch vor wenigen Monaten ab rund 60 Euro erhältlich waren, beginnen die Kits inzwischen häufig erst bei etwa 150 Euro. Besonders leistungsstarke oder hochkapazitive Kits erreichen aktuell Preisregionen, die bislang eher Grafikkarten vorbehalten waren. Für 64-GB-DDR5-Kits werden bereits vierstellige Preise aufgerufen.

Haupttreiber dieser Entwicklung ist die anhaltende globale Speicherkrise in Kombination mit der extrem hohen Nachfrage nach DRAM-Chips aus dem KI- und Server-Segment. Hersteller wie Samsung, Micron und SK Hynix priorisieren lukrative Großabnehmer, wodurch der Desktop-Markt weiter unter Druck gerät.

Zwar steigen auch die Preise für DDR4 spürbar an, doch profitieren ältere Plattformen wie AM4 aktuell noch davon, dass DDR4-Speicher im Vergleich zu DDR5 weiterhin deutlich günstiger bleibt. Eine kurzfristige Entspannung der Situation ist nach aktuellen Marktprognosen jedoch nicht absehbar.


Weltweit sind die RAM-Preise innerhalb weniger Wochen massiv gestiegen.

  • Ein DDR5-5600-Modul mit 16 GB kostet inzwischen mindestens 60 Euro, im August lagen die Preise bei 45 Euro.
  • Bei DDR4 fällt der relative Anstieg sogar noch stärker aus, weil die Preise zuvor extrem niedrig waren.
  • Viele Kits, die noch vor Monaten um die 95 Euro zu haben waren, liegen inzwischen bei 160–200 Euro oder mehr.

Im Vergleich zu anderen Komponenten wie SSDs oder SD-Karten ist die Preisexplosion beim RAM besonders drastisch – und trifft damit vor allem Gamer und Enthusiasten, die sich vielleicht vor Weihnachten noch ein PC-Upgrade gönnen wollten.

G.Skill Trident Z5 NEO RGB schwarz UDIMM 32GB Kit, DDR5-6000, CL30

Warum explodieren die RAM-Preise?

Die Gründe sind vielfältig, greifen aber am Ende ineinander:

Der KI-Boom zieht DRAM vom Markt

Der wichtigste Faktor ist der anhaltende KI-Hype.

  • KI-Beschleuniger setzen zwar vorrangig auf HBM oder GDDR6/7
  • Aber extrem viele Server verschlingen inzwischen LPDDR5X-Chips – und diese werden auf denselben Fertigungslinien produziert wie klassische DDR4/DDR5-Speicherchips.
  • Samsung, SK Hynix und Micron haben daher große Teile ihrer Produktion umgestellt.

Das bedeutet: Weniger Kapazität für normalen Desktop-RAM, während die Nachfrage gleichzeitig steigt.

Windows-10-Support-Ende treibt Nachfrage an

Das Auslaufen des Windows-10-Supports sorgt dafür, dass viele Nutzer auf neue Systeme umsteigen – und damit verstärkt DDR5-RAM sowie LPDDR5X-Notebook-Module benötigt werden.

Spot-Preise und Engpässe verstärken den Effekt

  • Die Spot-Preise für DDR5-Chips haben sich innerhalb eines Jahres nahezu verdreifacht.
  • Allein im letzten Monat haben sich 16-Gbit-ICs fast verdoppelt.
  • Viele Speicherkits sind im Preis um 30 bis 50 Prozent gestiegen.
  • Hersteller wie Adata berichten von „akuter Angebotsknappheit“ und priorisieren große Cloud-Kunden statt Endkunden.

Unsichere Marktlage & Energiepreise

Inflation, Energiekosten und internationale Handelspolitik (z. B. US-Zölle) wirken zusätzlich als Preistreiber.

Hersteller verschieben neue Modelle

Wegen der instabilen Marktsituation und teuren Speicherchips haben mehrere RAM-Hersteller geplante Neuheiten auf 2026 verschoben – es kommt also kurzfristig auch weniger neue Ware auf den Markt.

Crucial DDR5 RAM mit Mainboard

Was kannst du jetzt gegen die RAM-Preise tun?

Ganz schlechte Nachrichten: Eine schnelle Entspannung ist laut TrendForce weder für 2025 noch für 2026 zu erwarten. RAM bleibt teuer – vielleicht wird er sogar noch teurer.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten zum Abwägen:

In der Ruhe liegt die Kraft

Wenn dein System noch läuft und kein zwingendes Upgrade nötig ist, solltest du mit einem Upgrade warten, bis sich der Markt beruhigt hat. Die kommenden Monate bleiben laut Prognosen zwar volatil, aber kurzfristige Preisdellen sind möglich – einmal tief durchatmen und beobachten.

Zumal leben DDR4-Systeme länger als du denkst. Wenn du also nicht zwingend einen neuen Gaming-PC bauen musst, fährst du günstiger damit, dein aktuelles Setup noch ein bis zwei Jahre zu behalten.

Der Schnäppchenjäger

Auch wenn die Grundpreise steigen, Rabattaktionen bleiben. In Erwartung auf die Black-Friday-Angebote werden sich die Chancen auf bezahlbaren RAM wahrscheinlich so stark erhöhen wie lange nicht mehr und wahrscheinlich bleibt das in nächster Zeit die einzige Möglichkeit, an bezahlbaren Arbeitsspeicher zu kommen.

Stöbere also auf jeden Fall einmal durch die Black-Friday-Deals von Caseking und wer weiß, vielleicht findest du ja genau das RAM-Kit, das du dir eh kaufen wolltest, im Angebot.

Wie viel RAM brauchst du wirklich?

Muss es wirklich 64 GB sein? Für die meisten Gamer reichen weiterhin 32 GB aus – selbst in aktuellen AAA-Titeln. Falls du dir unsicher bist, wie viel Arbeitsspeicher du wirklich brauchst, findest du in diesem Blogbeitrag eine Auflistung der RAM-Arten sowie Erklärungen, welcher am besten für deine Zwecke geeignet ist.

Die RAM-Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos

Die Arbeitsspeicher-Preise sind gerade auf einem Rekordhoch – und die Kombination aus KI-Boom, Produktionsverlagerungen, Windows-10-Ablösung und globalen Marktbedingungen sorgt dafür, dass uns dieser Aufwärtstrend noch lange begleiten wird. Wer aktuell nicht dringend aufrüsten muss, sollte genau abwägen, ob es nicht besser ist, zu warten oder gezielt bei Aktionen wie dem Black Friday zuzuschlagen.

Wie sieht’s bei dir aus? Wartest du ab, bis sich der Markt beruhigt – oder kaufst du trotzdem bald neuen RAM? Schreib’s in die Kommentare!

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4 Kommentare
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Andre
Andre
3 Monate zuvor

Wollte mir ein neues System bauen und den selben RAM den ich 2024 gekauft habe, erneut nehmen…
64 GB corsair 5600 kit
Preis 2024 = 209 Euro
Preis heute = 771 Euro
562 Euro mehr??? Die brennen doch

Kaan
Kaan
6 Monate zuvor

Die haben uns trocken gegeben genau jetzt wenn ich mal ans aufrüsten denke…

Florian
Florian
6 Monate zuvor

Wollte genau zu Weihnachten mein neuen Build fertig bekommen und mit dem RAM wollte ich warten. Boom 100%+ Steigerung

Bob
Bob
6 Monate zuvor

Mich würden in 3 Monaten mal Statistiken interessieren, wie stark der Verkauf von CPUs und Mainboards rückläufig ist.