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2025 war so ein Gaming-Jahr. So eins, bei dem man eigentlich nur kurz reinschauen wollte – und plötzlich war es drei Uhr morgens, der Kaffee kalt und der Schlafrhythmus Geschichte. Neue Releases, alte Reihen in Höchstform, überraschend starke Indies und Games, in denen wir uns komplett verloren haben.
Wir wollten wissen, welche Spiele unser Caseking-Team dieses Jahr wirklich gepackt haben. Also haben wir gefragt. Hier sind die Antworten.
Thomas Meinecke – Shop Manager
Die Lieblingsgames 2025 von Thomas waren Anno 117: Pax Romana & Kingdom Come: Deliverance 2

Thomas und Anno – das ist Liebe. Eine lange, stabile Beziehung. Und 2025 hat sie ein neues Kapitel bekommen. Anno 117: Pax Romana reiht sich für ihn nahtlos in eine Serie ein, die er komplett besitzt und seit Jahren feiert. Jedes Anno ist anders, aber die DNA bleibt – und genau das macht für ihn den Reiz aus.
Parallel dazu hat ihn Kingdom Come: Deliverance 2 komplett eingesogen. Nach 116 Stunden war zwar die Story durch – aber fertig? Noch lange nicht. Wer KCD kennt, weiß: Das Spiel lässt einen nicht einfach gehen.
Entsprechend klar ist auch der Blick nach vorn: Mit weiteren DLCs für Anno 117 darf das nächste Zeitloch gern schon geplant werden
Florian Marx – Product Owner PIM
Auch Florian nennt Kingdom Come: Deliverance 2 als sein Lieblingsgame von 2025.
Für ihn war es das Singleplayer-Spiel des Jahres. KCD2 hat es geschafft, ihn komplett in seine Welt zu ziehen – durch Detailverliebtheit, Atmosphäre und Quests, die sich nicht wie Aufgaben, sondern wie echte Geschichten anfühlen. Ein Spiel, in dem man sich verlieren kann, ohne es zu merken.

Der Blick geht aber auch schon nach vorn: Mit 007: First Light hofft er auf ein modernes Bond-Spiel mit frischem Ansatz, leichtem Hitman-Vibe und endlich wieder einem echten 007-Erlebnis nach gefühlt einer Ewigkeit.
Elizabeta Dreyer – Senior UX Designer
Eine erneute Nennung von KCD 2. Auch Elizabeta hat sich in der detailverliebten Welt des mittelalterlichen Böhmens verloren.

Noch eine Stimme für Kingdom Come – und Elizabeta macht direkt klar: Das ist kein Zufall. Für sie ist es nicht nur eines der besten Spiele des Jahres, sondern das beste RPG, das sie seit einem Jahrzehnt gespielt hat. Detailtiefe, Story, herausragend geschriebene Sidequests und Charaktere, die sich wirklich lebendig anfühlen.
Dass bereits mehrere Kollegen das gleiche Spiel nennen, sieht sie als das, was es ist: ein ziemlich eindeutiges Qualitätsmerkmal.
Für die Zukunft blickt sie gespannt auf Heroes of Might and Magic: Olden Era und natürlich auf The Witcher 4 – zwei Spiele, die ganz unterschiedliche Bedürfnisse bedienen, aber beide das Potenzial haben, wieder viele Stunden zu verschlingen.
Svenja Zenker – Social Media Managerin
Svenja ist ehrlich: Sie ist meistens zu spät dran.
Wenn sie ein Spiel für sich entdeckt, ist der große Hype oft schon vorbei – dafür taucht sie dann umso tiefer ein. 2025 bedeutete das einen kompletten Absturz in Anno 1800. Mit allen DLCs. Über Monate hinweg. So intensiv, dass sie neue Produktionslayouts selbst im Schlaf schon aufgesagt hat.
Daneben kam es zu einem unerwarteten Wiedersehen mit League of Legends und einer großen Portion Liebe für Mount & Blade II: Bannerlord. Auch wenn das War Sails-DLC nicht ganz die erhoffte Euphorie ausgelöst hat, bleibt die Faszination für das Spiel bestehen.

Für 2026 steht für sie fest: Wenn Fable, Monster Hunter, The Witcher 4 und Ark 2 erscheinen, wird wieder komplett abgetaucht.
Gina Wollschläger – Content Managerin
Für Gina war das Jahr 2025 ein kleines Gaming-Comeback. Nach längerer Pause, neuer Wohnsituation und einer frischen PS5 wurde auch wieder richtig gezockt. Viel ausprobiert, manches hat enttäuscht – aber Borderlands 4 hat genau das geliefert, was sie gesucht hat: schnelles Gameplay, Humor, Loot und eine offene Welt, die einfach Spaß macht.

Der Blick auf 2026 ist dafür umso voller Vorfreude. GTA 6 steht ganz oben, aber auch Control Resonant weckt große Hoffnungen, weil der erste Teil mit seiner Story und den Mechaniken nachhaltig Eindruck bei ihr hinterlassen hat. Dazu kommen Directive 8020, ein neuer Tomb Raider und The Sinking City 2 – genug Stoff, um das nächste Jahr spielerisch gut zu füllen.
Marcel Fleischer – Content Lead
Für Marcel war Kingdom Come: Deliverance 2 genau dieses eine Spiel, bei dem man nach ein paar Minuten merkt: Das wird nichts mit „nur kurz reinschauen“. Ehrliches, dreckiges Mittelalter, kein Fantasy-Glanz, keine Abkürzungen. Dazu ein Setting, das sich für ihn überraschend vertraut anfühlt – besonders, wenn man die Regionen kennt, die das Spiel inspiriert haben.
Storytelling und Gameplay greifen perfekt ineinander, alles fühlt sich runder und flüssiger an als im ersten Teil. Auch wenn er aktuell wieder tief in Path of Exile 2 versackt ist, richtet sich sein Blick nach vorn klar auf neue PoE 2-Akte – und auf die kommende Diablo 4-Erweiterung, die 2026 weiteres Suchtpotenzial verspricht.

Jeremy Riedel – Senior Content Manager
Jeremy hat 2025 genau das bekommen, was er sich lange gewünscht hat: ein Battlefield, das sich wieder wie Battlefield anfühlt. Große Maps, Squadplay, Chaos und dieses „Eine Runde geht noch“-Gefühl. Battlefield 6 hat ihn genau damit abgeholt – unkompliziert, laut und einfach spaßig.

Für die Zukunft steht ein Titel ganz oben auf seiner Liste: GTA 6. Eine neue Rockstar-Open-World, frische Miami-Vibes und dieses gefährliche Gefühl, eigentlich nur kurz irgendwohin fahren zu wollen – und plötzlich sind drei Stunden weg.
Kagan Zeynet – Content Werkstudent
Kagan beschreibt seine Beziehung zu War Thunder selbst als Hassliebe. Das Spiel ist frustrierend, gnadenlos und nicht selten unfair – aber im Bereich Vehicle-Combat nahezu konkurrenzlos. Die Detailtiefe der Fahrzeuge, das komplexe Schadensmodell und die intensiven Matches sorgen immer wieder für diese extremen Hochs, die ihn trotz allem zurückziehen.
Was ihn in den letzten Jahren besonders überrascht hat, ist der Vormarsch von Indie-Games. Viele der intensivsten Multiplayer-Momente hatte er mit kleinen Titeln, die wenig kosten, dafür aber umso mehr Spaß liefern.

Trotzdem ist klar: Auf GTA 6 freut er sich ganz besonders. GTA hat seine Gaming-Erfahrung geprägt – und nach über 13 Jahren Wartezeit ist die Vorfreude entsprechend groß, auch wenn der PC-Release vermutlich wieder Geduld verlangt.
Marcel Bruns – Junior Content Manager
Als langjähriger Fan der Assassin’s-Creed-Reihe war Assassin’s Creed: Shadows für mich fast schon Pflichtprogramm. Das japanische Setting und die Atmosphäre haben meine Begeisterung für die Reihe nochmal verstärkt. Gleichzeitig hat mich Kingdom Come: Deliverance 2 komplett verloren – eine lebendige Open World, umfangreiche Mechaniken und eine Welt, aus der man nur schwer wieder auftaucht.

Ein weiteres prägendes Erlebnis 2025 war Clair Obscur: Expedition 33. Ein Spiel, bei dem eigentlich nicht viel erklärt werden muss: Wer es gespielt hat, checkt sofort, warum es so gefeiert wurde.
Mein Blick nach vorn geht klar Richtung GTA 6 und The Witcher 4. The Witcher 3 war das Spiel, das mich damals zum RPG-Fan gemacht hat – und die Weitererzählung der Geschichte, nun mit Ciri im Fokus, fühlt sich wie der perfekte nächste Schritt an.
Ein Jahr, viele Games: Unsere persönlichen Highlights 2025
2025 war offensichtlich kein leises Gaming-Jahr. Wenn man sich durch die Stimmen im Team liest, wird schnell klar: Es gab nicht nur viele gute Spiele, sondern auch ein paar echte Perlen, die immer wieder auftauchen. Titel, die unabhängig voneinander genannt wurden, weil sie etwas richtig gemacht haben – sei es durch Atmosphäre, Storytelling, Spieltiefe oder einfach dieses schwer zu erklärende Gefühl, komplett in einer Welt zu verschwinden.
Gerade Spiele wie Kingdom Come: Deliverance 2 zeigen das sehr deutlich. Unterschiedliche Rollen, unterschiedliche Geschmäcker – und trotzdem dieselbe Begeisterung. Aber auch abseits davon war 2025 ein Jahr, in dem sich viele verloren haben: in endlosen Aufbaurunden, in chaotischen Multiplayer-Schlachten, in Open Worlds, die man eigentlich nur kurz betreten wollte. Und nicht zuletzt in kleineren Indie-Games, die oft für die intensivsten Momente gesorgt haben, gerade wenn man sie gemeinsam erlebt.
Vielleicht ist das genau das Beste an diesem Jahr gewesen: nicht das eine „perfekte“ Spiel, sondern die Vielfalt. Große Blockbuster neben kleinen Überraschungen. Alte Reihen, die nochmal gezeigt haben, warum man sie liebt. Und neue Titel, die sich ganz still in die persönliche All-Time-Favorites-Liste geschlichen haben.
Welche Games haben euer 2025 geprägt? Gab es für euch auch diesen einen Titel, der immer wieder gestartet wurde? Oder eine Überraschung, mit der ihr nicht gerechnet hättet? Und worauf freut ihr euch als Nächstes? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!


