Mini-PCs gewinnen immer mehr Aufmerksamkeit und versprechen volle Gaming-Power auf kleinstem Raum. Während sie zwar sinnvoll für jeden sind, der nur begrenzt Platz an seinem Schreibtisch hat oder den PC vielleicht sogar transportieren möchte, gibt es einige Dinge, die man beim Bau eines Mini-Gaming-PCs beachten muss.
In diesem Blog erfährst du, welche Vorteile ein kleiner Gaming-PC hat und worauf du achten musst, wenn du dir einen Mini-PC zusammenbauen willst.
Inhaltsverzeichnis
Welche Vorteile hat ein Mini-PC?
Der größte Vorteil von Mini-PCs ist ihre kompakte Bauweise. Sie lassen sich problemlos ins Wohnzimmer integrieren oder auf dem Schreibtisch platzieren und wirken deutlich unauffälliger als klassische Midi-Tower.
Ein weiterer Pluspunkt ist die einfache Transportierbarkeit: Kompakte Gaming-PCs sind deutlich leichter und lassen sich leicht zur nächsten LAN-Party mitnehmen.
Allerdings erfordern Mini-Builds eine sorgfältigere Planung als größere Systeme. Aspekte wie Kühlung, Grafikkartenlänge oder die Wahl des Mainboards spielen eine entscheidende Rolle, bevor du deine Hardware kaufst.
Mainboard – Mini-ITX oder Micro-ATX?
Für Mini-PCs kommen vor allem zwei Mainboard-Formate infrage: Mini-ITX und Micro-ATX. Mini-ITX-Mainboards sind maximal 170 × 170 mm groß, während Micro-ATX-Boards mit 244 × 244 mm deutlich mehr Platz bieten.
Durch die größere Fläche verfügen Micro-ATX-Mainboards über mehr Anschlüsse und Erweiterungsmöglichkeiten. Mini-ITX hingegen punktet mit besonders kompakten Abmessungen, bringt aber naturgemäß Einschränkungen bei der Ausstattung mit sich.
Während Micro-ATX-Boards in der Regel genauso viele RAM-Slots wie ATX bieten, verfügen Mini-ITX-Mainboards meist nur über zwei. Bei den USB-Anschlüssen und M.2-Slots gibt es – je nach Modell – jedoch kaum noch Unterschiede.
Diese hohe Integration hat allerdings ihren Preis: Mini-ITX-Mainboards sind oft teurer als größere Modelle, da ihre Herstellung aufwendiger ist.

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IN DEN WARENKORBPC-Gehäuse für dein kompaktes System
Die Wahl des Gehäuses bestimmt maßgeblich, welche Hardware du verbauen kannst. Für kompakte Systeme gibt es unterschiedliche Varianten: Einige unterstützen Mainboards bis Micro-ATX, andere sind ausschließlich für Mini-ITX ausgelegt.
Wichtig ist, immer die maximal unterstützten Maße für Grafikkarte, Netzteil und CPU-Kühler zu prüfen. Gerade bei sehr kleinen Gehäusen werden Kompromisse nötig – etwa weniger Lüfterplätze zugunsten längerer Grafikkarten.
Auch optisch hast du viele Möglichkeiten: von dezent und minimalistisch bis auffällig mit RGB, in Weiß, Schwarz oder anderen Farben.

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IN DEN WARENKORBWie kühle ich meinen Mini-PC am besten?
Ein besonders wichtiger Punkt bei kompakten Systemen ist die Kühlung. Damit deine Hardware dauerhaft ihre volle Leistung abrufen kann, muss der Airflow gut geplant sein.
Durch das geringe Volumen – insbesondere bei Mini-ITX-Gehäusen – hat die Luft weniger Platz zum Zirkulieren. Deshalb ist ein durchdachtes Kühlkonzept entscheidend.
AiO-Wasserkühlung oder Luftkühlung?
Egal, ob du dich für Mini-ITX oder Micro-ATX entscheidest: Du hast die Wahl zwischen AiO-Wasserkühlung und klassischer Luftkühlung. Je nach CPU kann eine AiO sinnvoll sein, allerdings musst du immer prüfen, was dein Gehäuse unterstützt. Gerade sehr kompakte Cases haben Einschränkungen bei der Radiatorgröße.
Dasselbe gilt für Luftkühler: Achte unbedingt auf die maximal zulässige Bauhöhe. In besonders kleinen Systemen sind Low-Profile-Kühler oft die beste Lösung.
Gehäuselüfter
Micro-ATX-Gehäuse bieten in der Regel ausreichend Platz für mehrere Lüfter und Radiatoren. Ein guter Airflow lässt sich hier relativ einfach umsetzen – zum Beispiel mit drei 120-mm-Lüftern an der Front (Intake) und einem an der Rückseite (Exhaust).
Bei Mini-ITX-Gehäusen sieht es anders aus: Häufig stehen nur ein oder zwei Lüfterplätze zur Verfügung. Deshalb solltest du hier auf hochwertige und leistungsstarke Lüfter setzen.
Grafikkarte und Netzteil in Mini-Gaming-PCs
Mini-PCs können zu einem Großteil dieselben Grafikkarten beherbergen wie auch ein Midi-Tower. In den meisten Micro-ATX-Cases sind lange Grafikkarten kein Problem, während du bei kleinen Mini-ITX-Gehäusen nur kürzere GPUs einbauen kannst. Da es viele Modelle der aktuellen RTX-5000- oder RX-9000-Serien auch mit nur zwei Lüftern gibt, hast du trotzdem eine große Auswahl.
Der eigentliche limitierende Faktor in Mini-ITX-Gehäusen ist die Bauhöhe (Slot-Breite). Achte also darauf, wie viele Erweiterungssteckplätze dein Gehäuse hat.

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IN DEN WARENKORBATX- oder SFX-Netzteil?
Micro-ATX-Gehäuse unterstützen problemlos Standard-ATX-Netzteile. In kleineren Gehäusen musst du aber wahrscheinlich auf ein kompaktes SFX-Netzteil zurückgreifen.
Mini-ITX- oder mATX-Gaming-PC?
Welche Variante für dich die richtige ist, hängt stark von deinen Anforderungen ab. Ein Mini-ITX-PC ist die beste Wahl, wenn du maximale Kompaktheit willst und bereit bist, bei Erweiterbarkeit und Preis Kompromisse einzugehen. Ein mATX-System bietet dir dagegen deutlich mehr Flexibilität bei Komponenten, bessere Kühlmöglichkeiten und oft ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis – bleibt dabei aber trotzdem vergleichsweise kompakt.
Wenn du also einen möglichst kleinen und transportablen Gaming-PC suchst, greif zu Mini-ITX. Willst du hingegen einen guten Mittelweg aus Größe, Leistung und Aufrüstbarkeit, ist Micro-ATX die sinnvollere Option.
Unsere Empfehlung
Überlege dir vor dem Kauf genau, welche Prioritäten du setzt: maximale Kompaktheit, einfache Aufrüstbarkeit oder das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn du deinen Mini-Gaming-PC sorgfältig planst und auf die genannten Punkte achtest, kannst du auch auf kleinem Raum ein leistungsstarkes System zusammenstellen.
Nimm dir die Zeit, Komponenten und Gehäuse aufeinander abzustimmen – denn gerade bei kompakten Builds macht eine gute Planung den entscheidenden Unterschied.
Was ist dir wichtiger – maximale Kompaktheit oder mehr Funktionalität und Aufrüstbarkeit? Schreib es gerne in die Kommentare!

