Inhaltsverzeichnis
Der Elden Ring Film hat endlich einen offiziellen Kinotermin: Bandai Namco Entertainment und A24 bringen die Live-Action-Adaption am 3. März 2028 in die Kinos.
Damit wird eines der erfolgreichsten Action-RPGs der letzten Jahre für die große Leinwand umgesetzt – und zwar nicht als kleines Nebenprojekt, sondern als aufwendig produzierter Fantasyfilm für IMAX.

Für Fans der Zwischenlande ist das eine ziemlich große Nachricht. Elden Ring lebt von gewaltigen Ruinen, kryptischer Lore, tragischen Halbgöttern und dieser ganz eigenen Mischung aus Schönheit, Verfall und absoluter Hoffnungslosigkeit. Genau diese Stimmung jetzt in einen Kinofilm zu übersetzen, dürfte eine der spannendsten Herausforderungen für die Produzenten werden.
Alex Garland übernimmt Drehbuch und Regie
Die kreative Leitung liegt bei Alex Garland, der sowohl das Drehbuch schreibt als auch Regie führt. Garland ist unter anderem für Filme wie Ex Machina, Civil War und die Arbeit an der 28 Days Later-Reihe bekannt.
Gerade für den Elden Ring Film ist das durchaus interessant, denn Garland hat bereits mehrfach gezeigt, dass er große Ideen gerne mit düsteren Bildern, psychologischem Druck und einer eigenen visuellen Sprache verbindet.
Laut bisherigen Informationen soll Garland für seinen Pitch bei FromSoftware einen umfangreichen Entwurf inklusive Konzeptmaterial vorbereitet haben. Das klingt zumindest danach, dass die Verfilmung nicht nur den Namen Elden Ring tragen soll, sondern sich wirklich mit der Welt und ihrer Bildsprache auseinandersetzt.
2026: Die Produktion des Elden Ring Films startet
Die Produktion des Elden Ring Films begann schon im Frühjahr 2026. Damit liegt zwischen Drehstart und Kinostart ein recht langer Zeitraum, was aber auch zu einem Projekt dieser Größenordnung passt.

Bandai Namco bestätigte außerdem, dass der Film für IMAX gedreht wird. Das deutet darauf hin, dass die Zwischenlande nicht nur erzählt, sondern vor allem groß inszeniert werden sollen.

Die Spielwelt funktioniert nicht nur über Dialoge oder klassische Story-Sequenzen, sondern über Architektur, Gegnerdesign, Itembeschreibungen und diese ständige Frage: Was ist hier eigentlich passiert? Ein Film muss diese Atmosphäre anders übersetzen als das Spiel, ohne dabei den Kern zu verlieren.
A24 investiert Millionenbeträge
A24 scheint dem Projekt viel zuzutrauen. Nach aktuellen Informationen soll das Budget des Films weit über 100 Millionen US-Dollar liegen. Für A24 wäre das ein ungewöhnlich großes Projekt, da das Studio historisch eher für kleinere bis mittlere Produktionen bekannt ist. Geplant sein sollen rund 100 Drehtage, unter anderem in England, Schottland und Island.
Ein hohes Budget allein garantiert natürlich keinen guten Film, aber es gibt dem Projekt zumindest die nötige Größe, um die Zwischenlande glaubwürdig auf die Leinwand zu bringen.
Die Besetzung des Elden Ring Films steht fest
Bandai Namco hat bereits die vollständige Besetzung angekündigt. Welche Schauspielerinnen und Schauspieler welche Rollen übernehmen, ist bisher allerdings noch nicht offiziell bekannt. Bestätigt sind:
- Kit Connor
- Ben Whishaw
- Cailee Spaeny
- Tom Burke
- Havana Rose Liu
- Sonoya Mizuno
- Jonathan Pryce
- Ruby Cruz
- Nick Offerman
- John Hodgkinson
- Jefferson Hall
- Emma Laird
- Peter Serafinowicz
Gerade weil Elden Ring so viele ikonische Figuren besitzt, wird die Rollenverteilung natürlich spannend. Marika, Radagon, Godfrey, Morgott, Ranni, Malenia, Miquella, Gideon Ofnir oder auch der Dungfresser gehören zu den Namen, die Fans sofort im Kopf haben dürften. Offiziell bestätigt ist aber noch nicht, wer im Film tatsächlich auftaucht.
Welche Rolle spielt George R. R. Martin?
George R. R. Martin war an der mythologischen Grundlage von Elden Ring beteiligt. Auf dieser Basis formte FromSoftware dann die Welt, die Lore und die Geschichte des Spiels. Für den Film ist Martin nach aktuellem Stand nicht direkt als kreativer Kopf bestätigt, seine Arbeit bleibt aber der Ursprung der Welt, auf der die Adaption aufbaut.
Worum könnte es im Elden Ring Film gehen?
Zur Handlung des Films gibt es bisher noch keine offiziellen Details. Sicher ist nur: Die Vorlage bietet mehr als genug Stoff. Im Spiel zerbricht der Elden Ring, Königin Marika verschwindet aus dem Zentrum der Ordnung, ihre Nachkommen greifen nach den großen Runen und die Zwischenlande versinken in Krieg, Wahnsinn und Verfall.
Spieler übernehmen im Original die Rolle eines Befleckten, der in die Zwischenlande zurückkehrt, die großen Runen sammelt und zum Eldenfürsten aufsteigen kann. Ob der Film diesen Weg direkt nacherzählt, eine Vorgeschichte zeigt oder mehrere Zeitebenen verbindet, ist derzeit offen.
Set-Leaks deuten auf bekannte Orte und Figuren hin
Neben den offiziellen Infos gibt es bereits erste unbestätigte Eindrücke vom Set. Geleakte Bilder sollen unter anderem Aufnahmen aus London zeigen. Fans vermuten darin Hinweise auf Leyndell, die königliche Hauptstadt aus Elden Ring.
Auch Banner mit Erdenbaum-Motiven, Käfige, ornamentale Details und eine Kulisse am Old Royal Naval College in Greenwich werden mit bekannten Elementen aus dem Spiel in Verbindung gebracht.


Besonders viel diskutiert wird ein Bild, auf dem Fans eine junge Marika vermuten. Außerdem ist eine Figur mit hornähnlichen Merkmalen zu sehen, was Spekulationen über ein Omenkind ausgelöst hat.
Ein weiteres Bild mit einem Galgen wird von Teilen der Community mit dem Dungfresser oder einer möglichen Nachstellung des Intros verbunden. Wichtig bleibt aber: Diese Details sind nicht offiziell bestätigt und sollten deshalb als Hinweise und Fan-Deutungen verstanden werden, nicht als feste Story-Informationen.
Warum ist der Elden Ring Film für Gamer so spannend?
Der Elden Ring Film kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Videospielverfilmungen längst nicht mehr automatisch als Risiko gelten. Serien und Filme zu Games haben in den letzten Jahren deutlich gezeigt, dass gute Adaptionen funktionieren können, wenn sie ihre Vorlage ernst nehmen und nicht nur bekannte Namen ausschlachten.
Bei Elden Ring liegt die Herausforderung aber anders als bei vielen anderen Spielen. Die Story wird im Spiel bewusst fragmentiert erzählt. Vieles steckt in Items, Bossarenen, Umgebungsgestaltung und Andeutungen. Ein Film muss daraus eine klarere Dramaturgie bauen, ohne die mysteriöse Wirkung der Vorlage plattzuerklären.
Gerade deshalb ist Alex Garland eine spannende Wahl. Elden Ring braucht keinen einfachen Heldenfilm, sondern ein Werk, das mit Rätseln, Symbolik, Gewalt, Schönheit und Verfall umgehen kann. Wenn der Film diesen Ton trifft, könnte daraus eine der interessantesten Spieleverfilmungen der nächsten Jahre werden.
Der Elden Ring Film wird groß, düster und riskant
Mit dem offiziellen Kinostart am 3. März 2028, Alex Garland als Regisseur und Drehbuchautor, A24 als Studio, IMAX-Produktion und einem offenbar sehr hohen Budget nimmt der Elden Ring Film langsam konkrete Form an.
Die bestätigte Besetzung ist stark, die ersten Set-Leaks sorgen für Spekulationen und die Vorlage bietet mehr als genug Stoff für ein gewaltiges Fantasy-Epos.
Ob daraus am Ende wirklich eine würdige Reise in die Zwischenlande wird, hängt vor allem davon ab, wie gut der Film Elden Rings besondere Erzählweise einfängt. Die Welt von FromSoftware lebt davon, dass man nicht alles sofort versteht. Genau diese Lücke zwischen Staunen, Schrecken und Neugier muss auch der Film treffen.
Sollte der Elden Ring Film lieber die Geschichte des Befleckten erzählen oder tiefer in die Vorgeschichte von Marika, Leyndell und den Halbgöttern eintauchen? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare!


