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3DMark bekommt einen neuen GPU-Benchmark, der Grafikkarten deutlich härter fordern dürfte als viele bisherige Tests.
Auf der Computex 2026 wurde erstmals ein kommender Pathtracing-Benchmark gezeigt, der native 4K-Auflösung, KI-Upscaling und Frame Generation miteinander kombiniert.
Damit rückt 3DMark mit seinen Gaming-Benchmarks näher an das heran, was anspruchsvolle PC-Spiele in den nächsten Jahren verstärkt nutzen dürften: realistische Beleuchtung, höhere Renderlasten und mehr Performance durch KI-gestützte Bildberechnung.

Wann erscheint der neue 3DMark Pathtracing-Benchmark?
Einen festen Release-Termin gibt es bisher nicht. Der Benchmark wurde am 3. Juni 2026 angekündigt und auf der Computex 2026 erstmals in Form eines kurzen Teasers gezeigt.
Die finale Version ist noch in Arbeit. Entsprechend fehlen aktuell noch wichtige Details wie die Systemanforderungen, unterstützte APIs, konkrete Presets, Score-Aufbau und die vollständige Liste der Upscaling- und Frame-Generation-Technologien.
Der neue Test wurde als kommender High-End-Benchmark für Gaming-Grafikkarten angekündigt. Wer gerne übertaktet, Hardware vergleicht oder wissen will, wie gut der eigene Gaming-PC mit zukünftigen Rendering-Techniken zurechtkommt, sollte den neuen 3DMark-Test auf dem Radar behalten.
Computex 2026: Erster Blick auf den neuen 3DMark Test
Auf der Computex wurde der neue Benchmark erstmals öffentlich angeteasert. Gezeigt wurde eine Sci-Fi-Szene mit stark reflektierenden Oberflächen, intensiver Beleuchtung und einer klaren Ausrichtung auf Raytracing- beziehungsweise Pathtracing-Workloads.
Das gezeigte Material war noch als Work in Progress markiert. Es handelt sich also nicht um die finale Version des Benchmarks, sondern um einen frühen Vorgeschmack auf die Richtung, in die der Test gehen soll.
Auffällig ist vor allem der Anspruch: Der neue 3DMark Benchmark soll nicht einfach nur ein weiterer Raytracing-Test werden, sondern eine neue Ultra-High-End-Stufe für Grafikkarten schaffen.
Was macht den neuen 3DMark Benchmark so besonders?
Der neue 3DMark Test setzt auf vollständige Pathtracing-Beleuchtung. Das ist ein großer Schritt, weil Pathtracing noch einmal deutlich mehr Rechenleistung benötigt als bisherige Raytracing-Effekte.
Bei einfachem Raytracing werden einzelne Effekte wie Reflexionen, Schatten oder globale Beleuchtung per Strahlenberechnung umgesetzt.
Pathtracing geht weiter und berechnet die Lichtausbreitung deutlich umfassender. Dadurch wirken Szenen natürlicher, weil Licht, Schatten, Reflexionen und indirekte Beleuchtung enger zusammenhängen.
Allerdings steigt dadurch die Grafiklast massiv an. Genau deshalb ist ein eigener 3DMark Pathtracing-Benchmark sinnvoll. Er kann zeigen, welche GPUs nicht nur Rasterizing und einzelne Raytracing-Effekte stemmen, sondern auch mit wirklich intensiven Lichtberechnungen umgehen können.
Native 4K: Der Test für leistungsstarke High-End-Gaming-PCs
Der kommende Benchmark soll auch in nativer 4K-Auflösung laufen.
Gerade in Kombination mit Pathtracing wird die native 4K-Auflösung schnell zur echten Hürde. Hier zählen nicht nur Shader-Leistung und Raytracing-Performance, sondern auch die Speicherbandbreite, die VRAM-Ausstattung, die Treiberqualität und die Effizienz der jeweiligen GPU-Architektur.
Für High-End-Grafikkarten kann der neue 3DMark Benchmark deshalb zu einem neuen Gradmesser werden. Er dürfte zeigen, welche Karten bei maximaler Bildqualität liefern und welche erst mit Upscaling oder Frame Generation in flüssigere FPS-Bereiche kommen.
KI-Upscaling und Frame Generation: 3DMark testet mehr als rohe GPU-Leistung
Neben nativer 4K-Auflösung soll der neue Benchmark auch KI-basiertes Upscaling und Frame Generation unterstützen. Damit wird der Test deutlich näher an vielen aktuellen und kommenden PC-Spielen liegen.

Upscaling rendert intern in einer niedrigeren Auflösung und rekonstruiert daraus ein höher aufgelöstes Bild. Das senkt die Renderlast und ermöglicht deutlich mehr FPS. Frame Generation geht noch einen Schritt weiter und erzeugt zusätzliche Zwischenbilder, um die wahrgenommene Bildrate zu erhöhen.
Reine Native-Performance erzählt nicht mehr die ganze Geschichte. Viele Spieler nutzen bereits Upscaling-Techniken, um hohe Auflösungen, Raytracing und hohe Bildraten miteinander zu kombinieren.
Der neue 3DMark Benchmark könnte dadurch helfen, mehrere Fragen zu beantworten: Wie schnell ist eine GPU nativ? Wie gut skaliert sie mit Upscaling? Und wie stark profitiert sie von Frame Generation?
DLSS, FSR und weitere Technologien: Was ist bisher bekannt?
Die gezeigten Informationen deuten darauf hin, dass Technologien mehrerer großer GPU-Hersteller eine Rolle spielen sollen. In den bisherigen Messeinformationen wurden KI-Upscaling und Frame Generation ausdrücklich genannt.

Die finale Liste der unterstützten Verfahren ist aber noch nicht offiziell vollständig bestätigt. Auch ist noch offen, ob die einzelnen Technologien direkt im Hauptscore auftauchen, separat getestet werden oder über eigene Presets vergleichbar sind.
Gerade das wird entscheidend. Denn ein Benchmark muss klar trennen, ob er native Rendering-Leistung, Upscaling-Qualität, Frame-Generation-Gewinne oder eine Kombination daraus bewertet. Für Hardware-Vergleiche ist Transparenz hier wichtiger als ein möglichst hoher FPS-Wert.
Unterschied zu Speed Way, Port Royal und Steel Nomad
3DMark hat bereits mehrere GPU-Tests, die verschiedene Leistungsbereiche abdecken. Port Royal und Speed Way messen Raytracing-Performance, während Steel Nomad als besonders schwerer 4K-Benchmark ohne Raytracing gedacht ist.
Der neue Pathtracing-Test geht in eine andere Richtung. Er kombiniert eine sehr hohe Grafiklast mit Technologien, die in aktuellen High-End-Spielen immer wichtiger werden: Pathtracing, native 4K-Ausgabe, Upscaling und Frame Generation.
Damit könnte der neue Benchmark perspektivisch die Lücke zwischen reiner Rasterizing-Leistung, normalem Raytracing und KI-gestütztem High-End-Rendering schließen.
Was bedeutet der neue 3DMark Benchmark für deinen Gaming-PC?
Für normale Gaming-PCs wird der neue Test vermutlich keine leichte Kost. Wer vor allem in Full HD oder WQHD spielt, muss daraus nicht direkt ableiten, dass die eigene Grafikkarte plötzlich zu langsam ist.
Der Benchmark zielt klar auf die Spitze: High-End-GPUs, hohe Auflösungen, maximale Lichtberechnung und zusätzliche Rendering-Techniken. Genau dadurch kann er aber zeigen, wohin sich PC-Gaming technisch bewegt.
Wenn du langfristig mit Raytracing, Pathtracing, 4K-Gaming oder sehr hohen Settings planst, lohnt sich der Blick auf Grafikkarten mit starker Raytracing-Leistung, ausreichend VRAM und guter Unterstützung für Upscaling und Frame Generation.
Passende Grafikkarten für 4K-Gaming, Raytracing und High-End-Systeme findest du direkt bei Caseking. Auch Kühlung bleibt bei solchen Lasten wichtig, denn lange Benchmark-Sessions und Overclocking zeigen schnell, wie gut ein System wirklich abgestimmt ist.
Warum Pathtracing für PC-Gaming immer wichtiger wird
Pathtracing ist nicht nur ein Benchmark-Thema. Immer mehr Spiele nutzen aufwändige Beleuchtungstechniken, um Ingame-Szenen glaubwürdiger wirken zu lassen. Besonders in dunklen Umgebungen, Innenräumen und Szenen mit vielen Lichtquellen sowie auf glänzenden Oberflächen bringt Pathtracing sichtbar mehr Tiefe.
Der Preis dafür ist Rechenleistung. Genau deshalb wachsen GPU-Performance, KI-Beschleunigung und Rendering-Software immer enger zusammen.
Der neue 3DMark Benchmark greift diese Entwicklung auf. Er testet nicht nur, wie viel rohe Leistung eine Grafikkarte besitzt, sondern auch, wie gut sie mit den Techniken arbeitet, die High-End-Gaming in den kommenden Jahren prägen dürften.
Der neue 3DMark Benchmark könnte richtig brutal für GPUs werden
Der neue 3DMark Pathtracing-Benchmark klingt nach einem Test, der selbst starke Gaming-PCs ernsthaft fordert. Native 4K-Auflösung, vollständige Pathtracing-Beleuchtung, KI-Upscaling und Frame Generation ergeben zusammen eine Benchmark-Mischung, um optimal zu testen, wie deine GPU in aktuellen und kommenden Games performen wird.
Noch fehlen Release-Termin, finale Anforderungen und genaue Testmodi. Trotzdem ist schon jetzt klar: Dieser Benchmark dürfte für Grafikkarten-Vergleiche, Overclocking und High-End-Systeme ein wichtiger neuer Messpunkt werden.
Wird der neue 3DMark Test der nächste große GPU-Killer oder ist Pathtracing im Benchmark schon längst überfällig? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare!


