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Mit Mortal Shell 2 kehrt eines der ungewöhnlicheren Soulslikes zurück – diesmal größer, offener und mit einem deutlich aggressiveren Kampfsystem. Der reguläre Release steht unmittelbar bevor, Käufer der Devout Edition können bereits spielen.
Gerade auf dem PC bleibt aber eine wichtige Frage: Welche Systemanforderungen stellt Mortal Shell 2 – und wie gut läuft das Spiel tatsächlich?
Die offiziellen Anforderungen wurden inzwischen deutlich angehoben, während erste Spieler gleichzeitig von technischen Problemen berichten.
Mortal Shell 2 Release: Wann erscheint das Soulslike?
Mortal Shell 2 erscheint am 20. August 2026 für PC via Steam, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Wer die teurere Devout Edition gekauft hat, erhält bis zu 72 Stunden Vorabzugang und kann deshalb bereits seit dem 17. August spielen.
Der zweite Teil ist als eigenständige Fortsetzung konzipiert. Du musst den Vorgänger also nicht gespielt haben, um in die düstere Welt einzusteigen. Inhaltlich und spielerisch werden viele Ideen des ersten Mortal Shell allerdings deutlich erweitert.
Die Mortal Shell 2 Systemanforderungen im Überblick
Bei den Mortal-Shell-2-Systemanforderungen gibt es momentan eine Besonderheit: Auf der aktuellen Steam-Seite werden ausschließlich Mindestanforderungen angegeben. Separate empfohlene Anforderungen für höhere Grafiksettings, WQHD oder 4K fehlen bislang.
| Komponente | Mindestanforderungen |
| OS | Windows 10 / Windows 11 |
| Prozessor | Intel Core i7-10700K oder besser / AMD Ryzen 5 3600 oder besser |
| RAM | 16 GB RAM |
| Grafikkarte | NVIDIA GeForce RTX 2060 SUPER 8 GB / AMD Radeon RX 6600 8 GB |
| DirectX | DirectX 12 |
| Speicherplatz | 70 GB |
| Laufwerk | SSD erforderlich |
Damit setzt Mortal Shell 2 mindestens 16 GB Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte mit 8 GB VRAM voraus. Hinzu kommen 70 GB freier Speicherplatz. Eine SSD ist nicht nur empfehlenswert, sondern ausdrücklich Bestandteil der offiziellen Anforderungen.
Vorsicht bei älteren Mortal-Shell-2-Systemanforderungen
Wer bereits vor dem Release nach den Anforderungen gesucht hat, dürfte möglicherweise auf deutlich niedrigere Werte gestoßen sein.
In älteren Suchständen der Steam-Seite wurden unter anderem noch eine GeForce GTX 1060 beziehungsweise Radeon RX 580 sowie lediglich 30 GB Speicherplatz aufgeführt. Diese Daten entsprechen jedoch nicht mehr den aktuell veröffentlichten Systemanforderungen.
Was bedeuten die Anforderungen für deinen Gaming-PC?
Für ein Soulslike fallen die Mindestanforderungen durchaus kräftig aus. Besonders auffällig ist, dass bereits für die niedrigste offiziell angegebene Konfiguration eine GPU mit 8 GB Videospeicher vorgesehen ist.
Allerdings nennt der Entwickler Cold Symmetry keine Zielauflösung, Grafikqualität oder Framerate für diese Hardware. Aus der Bezeichnung „Minimum“ lässt sich daher nicht ableiten, dass eine RTX 2060 SUPER oder RX 6600 beispielsweise 1080p mit konstanten 60 FPS bei hohen Details liefern muss.
Wer in WQHD, 4K oder mit hohen Bildraten spielen möchte, sollte entsprechend Leistungsreserven oberhalb dieser Mindestanforderungen einplanen. Gerade bei Mortal Shell 2 ist das derzeit zusätzlich relevant, weil erste PC-Spieler von schwankenden Frametimes und Rucklern berichten.
Was ist Mortal Shell 2 eigentlich?
Mortal Shell 2 ist ein düsteres Action-RPG nach Soulslike-Vorbild, entwickelt die Ideen seines Vorgängers aber deutlich weiter.

Statt enger, weitgehend linearer Gebiete wartet diesmal eine kompakte und miteinander verbundene offene Spielwelt, in der Erkundung einen wesentlich größeren Stellenwert besitzt.
Du spielst erneut einen körperlosen Vorboten, der die Überreste verstorbener Krieger übernehmen kann. Viele Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils führt dich deine Aufgabe durch die verwüstete Welt von Fallgrim, während du im Auftrag einer mächtigen Entität nach besonderen Eiern suchst, die teilweise von Bossgegnern bewacht oder tief in der Welt verborgen sind.
Klingt ungewöhnlich? Ist es auch. Viel wichtiger als die eigentliche Geschichte sind allerdings die Erkundung, das Charakter-Building und vor allem die Kämpfe.
Acht Shells verändern deinen Spielstil
In Mortal Shell 2 warten die Überreste von acht unterschiedlichen Kriegern, deren sogenannte Shells du übernehmen kannst. Jede dieser Hüllen besitzt eigene Fähigkeiten und eröffnet andere Möglichkeiten für deinen Build.
Dazu kommen zahlreiche Waffen, Upgrades und Gegenstände. Nahkampfwaffen werden außerdem durch Fernkampfoptionen bis hin zu mittelalterlich angehauchten Feuerwaffen ergänzt. Dadurch kannst du wesentlich stärker mit unterschiedlichen Kombinationen experimentieren als noch im Vorgänger.

Genau dieses Zusammenspiel aus Shell, Waffen und Fähigkeiten gehört schon in den ersten Tests zu den größten Stärken des Spiels.
Keine Ausdauerleiste: Mortal Shell 2 wird aggressiver
Eine der größten Änderungen steckt direkt im Kampfsystem: Mortal Shell 2 besitzt keine klassische Ausdauerleiste mehr. Angriffe und Ausweichbewegungen werden damit nicht länger durch einen permanent schrumpfenden Stamina-Balken ausgebremst.
Stattdessen sollst du aktiv Druck auf deine Gegner ausüben, ihre Haltung brechen und anschließend kritische Treffer landen. Das Kampftempo fällt dadurch spürbar höher aus als im ersten Teil.
Zurück ist zudem die für Mortal Shell charakteristische Härten-Mechanik. Damit kannst du deine Figur selbst während einer Animation kurzzeitig versteinern und einen gegnerischen Angriff abfangen. Im richtigen Moment eingesetzt, lassen sich so gegnerische Attacken blockieren und unmittelbar mit dem eigenen Angriff beantworten.
Mortal Shell 2 entfernt sich damit ein Stück weit vom typischen Rhythmus aus Angriff, Ausweichrolle und Ausdauerverwaltung. Die Kämpfe setzen stärker auf Aggression, gutes Timing und das Brechen der gegnerischen Haltung.
Open World und mehr als 60 Dungeons
Auch außerhalb der Kämpfe fällt Mortal Shell 2 wesentlich umfangreicher aus. Statt vieler enger Korridore wartet eine zusammenhängende Open World, in der du zahlreiche Bereiche in weitgehend eigener Reihenfolge erkunden kannst.

Über die Welt verteilt liegen mehr als 60 Dungeons. Wer den direkten Weg verlässt und genauer hinsieht, kann zusätzliche Shells, Waffen, Upgrades und weitere Gegenstände entdecken.
Damit rückt die Erkundung deutlich stärker in den Mittelpunkt. Die offene Welt soll dabei nicht über ihre reine Größe funktionieren, sondern kompakt aufgebaut und eng miteinander verbunden sein.
Kritik: Orientierung, Balancing und repetitive Dungeons
Die offenere Spielwelt ist aber gleichzeitig auch einer der Punkte, an denen Mortal Shell 2 gelegentlich Probleme bekommt. Eine klare Orientierung fehlt teilweise, wodurch die Suche nach dem nächsten Ziel unnötig umständlich werden kann.
Einzelne Dungeons wiederholen sich zudem stärker als erhofft. Dazu kommen gelegentliche Schwierigkeitsspitzen, kleinere Bugs sowie Abschnitte, in denen das Fortschrittstempo etwas nachlässt.
Auch Kamera, erzählerische Tiefe und Gegnervielfalt gehören zu den Punkten, die nicht durchgehend auf demselben Niveau wie das starke Kampfsystem und die Erkundung liegen. Insgesamt überwiegen in den ersten Tests jedoch deutlich die positiven Eindrücke.
Mortal Shell 2 PC-Performance: Ruckler trotz schneller Hardware?
Beim PC ist die technische Situation kurz vor dem regulären Release noch nicht vollständig geklärt.

Einzelne Spieler berichten von starken Rucklern, Framedrops und unruhigen Frametimes – teilweise auch auf deutlich leistungsstärkeren Grafikkarten als den offiziell geforderten Modellen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Mortal Shell 2 grundsätzlich auf jedem Gaming-PC schlecht läuft. Andere Spieler berichten auf vergleichbarer Hardware von stabilen Frameraten und sauberem Frame-Pacing. Selbst innerhalb derselben Hardwareklassen unterscheiden sich die Erfahrungen teilweise deutlich.
Die bisherigen Meldungen sprechen deshalb eher für Probleme, die bestimmte Konfigurationen oder Situationen betreffen, statt für eine pauschal schlechte PC-Optimierung.
Erster Hotfix bereits vor dem regulären Release
Cold Symmetry reagiert bereits auf die technischen Probleme. Am 17. August 2026 wurde ein erster Hotfix veröffentlicht, der mehrere seit Beginn des Vorabzugangs gemeldete Abstürze und weitere Probleme beheben soll.
Dass ein solcher Patch schon wenige Stunden nach Start des Vorabzugangs erscheint, zeigt allerdings auch, dass die technische Situation derzeit noch in Bewegung ist.
Wer Mortal Shell 2 direkt zum regulären Release am 20. August startet, sollte das Spiel deshalb zunächst vollständig aktualisieren und aktuelle GPU-Treiber verwenden.
Gerade bei einem schnellen Soulslike können kurze Framedrops schließlich weit mehr stören als in einem langsameren Rollenspiel: Ein Ruckler im falschen Moment reicht für einen verpassten Block oder eine misslungene Ausweichbewegung.
Ist Mortal Shell 2 die Überraschung des Jahres?
Mortal Shell 2 macht spielerisch einen deutlich größeren Sprung als ein gewöhnlicher Nachfolger. Die offene Welt, acht unterschiedliche Shells und das komplett von der Ausdauerleiste befreite Kampfsystem geben dem Soulslike eine eigene Identität.
Beim PC lohnt sich vor dem Kauf allerdings ein genauer Blick auf die Hardware. Die aktuellen Mortal-Shell-2-Systemanforderungen liegen deutlich über älteren Angaben, eine SSD ist Pflicht und empfohlene Anforderungen für WQHD, 4K oder hohe Frameraten fehlen bislang vollständig.
Bei Caseking findest du eine große Auswahl an Hardware, um deinem Gaming-PC das nötige Upgrade zu verpassen, damit deinem Abenteuer in Fallgrim nichts mehr im Wege steht.
Gleichzeitig zeigen die ersten Stunden des Vorabzugangs, dass selbst schnelle Gaming-PCs nicht automatisch vor Rucklern oder Abstürzen geschützt sind. Entscheidend wird sein, wie sich die PC-Version rund um den regulären Release und mit den nächsten Updates entwickelt.
Spielst du Mortal Shell 2 direkt zum Release oder wartest du erst die nächsten Performance-Patches ab? Schreib es uns gerne in die Kommentare!


