Caseking ShopKontaktnoblechairsCaseking B2B
Blog Beitragsbild - Beste Simracing Wheels

Die besten High-End-Simracing-Lenkräder geben dir im Rennen nicht nur die Richtung vor. Sie bringen Schaltwippen, Drehregler, Telemetrie, Fahrzeuganpassungen und wichtige Renninformationen direkt an deine Fingerspitzen.



Dabei geht es in diesem Vergleich ausdrücklich um hochwertige Lenkradkränze für anspruchsvolle Simracing-Setups. Einsteiger-Wheels und günstige Komplettpakete lassen wir außen vor. Suchst du dein erstes Lenkrad oder ein preiswerteres Upgrade, findest du passende Modelle in unserem Simracing-Lenkradvergleich für Einsteiger.

Damit dein Rig nicht nur beim Lenken, sondern auch beim Anbremsen überzeugt, lohnt sich außerdem ein Blick auf unsere Auswahl der besten Simracing-Pedale.

Die besten High-End-Simracing-Lenkräder im Überblick

Für unseren Vergleich haben wir hochwertige Formula-, GT- und Rundlenkräder ausgewählt. Entscheidend waren Verarbeitung, Bedienmöglichkeiten, Display, Schaltwippen, Kompatibilität und der praktische Nutzen im Rennen.

High-End-WheelBauformDisplayVerbindungBesondere Stärke
MOZA FSR2Formula, 280 mm4,3 ZollMOZA Quick ReleaseStarker Einstieg in die Display-Klasse
Simagic FX ProFormula, 290 mm4,3 ZollSimagic Quick ReleaseUmfangreiche Telemetrie im Simagic-System
Conspit 290GPFormula, 290 mm4,3 ZollConspit / PCLeichte Carbonkonstruktion und SimHub
Simucube Valo GT-23 SC3GT, 320 mmNeinSimucube WirelessKabelloses GT-Allround-Wheel
BPS FW1 Formula WheelFormulaNeinUSB / LochkreisKonsequenter Fokus auf Bedienung
Ascher Racing McLaren Artura Pro-SCGT4 / ButterflyNeinSimucube WirelessOriginalgetreues McLaren-GT4-Layout
Asetek Invicta FormulaFormula4,3 ZollUSB-C / 70-mm-LochkreisExtrem viele Eingaben und modularer Aufbau
SOELPEC Spectra XRFormula / GT5 Zoll TouchscreenUSB / universeller LochkreisKompromissloses High-End-Wheel

Was macht ein High-End-Simracing-Lenkrad aus?

Ein teures Wheel macht dich nicht automatisch schneller. Hochwertige Materialien, gut erreichbare Eingaben und präzise Schaltwippen können dir jedoch dabei helfen, das Fahrzeug kontrollierter zu bedienen und Änderungen vorzunehmen, ohne den Blick von der Strecke abzuwenden.

Eine steife Konstruktion verbessert das Gefühl

Bei starken Direct-Drive-Wheelbases wirken hohe Kräfte auf Lenkrad, Quick Release und Gehäuse. Ein hochwertiges Wheel sollte sich dabei weder sichtbar verbiegen noch knarzen.

In der High-End-Klasse kommen deshalb häufig folgende Materialien zum Einsatz:

  • CNC-gefrästes Aluminium
  • Carbonfrontplatten
  • Carbonfaser-Schaltwippen
  • Aluminiumgehäuse
  • Silikon-, Leder- oder Wildledergriffe
  • Kugelgelagerte oder magnetische Schaltmechanismen

Eine hohe Steifigkeit sorgt dafür, dass die Bewegungen der Wheelbase möglichst direkt in deinen Händen ankommen.

Mehr Bedienelemente bedeuten weniger Ablenkung

In Formula-, GT3- und Prototypen-Fahrzeugen musst du während eines Rennens zahlreiche Funktionen anpassen. Dazu gehören unter anderem:

  • Bremsbalance
  • Traktionskontrolle
  • ABS-Stufe
  • Motormapping
  • Differenzial
  • Boxenfunktionen
  • Funk und Menüs
  • Displayseiten
  • Scheibenwischer und Beleuchtung

Ein gutes High-End-Wheel ordnet diese Funktionen so an, dass du häufig benötigte Einstellungen auch unter Belastung zuverlässig erreichst.

Gute Schaltwippen müssen klar auslösen

Magnetische Schaltwippen gehören in dieser Klasse praktisch zum Standard. Sie erzeugen einen klaren Druckpunkt und kehren schnell in ihre Ausgangsposition zurück.

Viele Premium-Wheels bieten zusätzlich:

  • Doppelkupplungswippen
  • Einstellbare Kupplungsbisspunkte
  • Push-Pull-Schaltwippen
  • Zusätzliche programmierbare Paddles
  • Veränderbare Magnetstärken
  • Austauschbare Schaltplatten

Gerade bei stehenden Starts helfen zwei Kupplungswippen dabei, den Schleifpunkt kontrollierter zu treffen.

Ein Display ist praktisch, aber nicht zwingend notwendig

Ein integriertes Display zeigt dir beispielsweise Gang, Drehzahl, Rundenzeit, Reifendruck, Tankinhalt oder Abstände zu anderen Fahrern.

Das spart ein separates Dashboard, erhöht aber auch Gewicht, Komplexität und Platzbedarf. Nutzt du bereits einen Monitor direkt hinter der Wheelbase oder ein externes SimHub-Display, kann ein Lenkrad ohne Bildschirm die bessere Wahl sein.

Welche High-End-Simracing-Lenkräder sind die besten?

Das beste High-End-Wheel hängt nicht allein von der Ausstattung ab. Wheelbase, bevorzugte Fahrzeuge, Quick Release und Software müssen ebenfalls zum Lenkrad passen.

MOZA FSR2: Viel Display-Wheel fürs Rig

Das MOZA FSR2 ist ein 280 mm breites Formula-Wheel mit Aluminiumrahmen, Carbon-Schaltwippen und einem integrierten 4,3-Zoll-Display.

Durch das kompakte Format eignet es sich besonders für Formula-Autos, Prototypen und moderne GT-Rennwagen. Telemetriedaten und Schaltinformationen bleiben direkt im Blickfeld, während Drehregler und Tasten wichtige Fahrzeugeinstellungen übernehmen.

Das spricht für das MOZA FSR2:

  • 4,3-Zoll-Display für Telemetriedaten
  • Kompaktes 280-mm-Formula-Format
  • Aluminiumrahmen und Carbon-Schaltwippen
  • Magnetische Schaltmechanik
  • RGB-Anzeige für Drehzahl und Schaltpunkte
  • Schneller Wechsel über MOZA Quick Release

Das solltest du beachten:

Das Wheel ist vor allem für das MOZA-System vorgesehen. Vor dem Kauf solltest du prüfen, ob deine vorhandene Wheelbase und das benötigte Quick Release kompatibel sind.

Passt zu dir, wenn: du ein Formula-Wheel mit Display suchst und bereits eine leistungsstarke MOZA-Wheelbase nutzt.

Simagic FX Pro: Telemetrie für das Simagic-Ökosystem

Das Simagic FX Pro verbindet ein 290-mm-Formula-Design mit einem integrierten 4,3-Zoll-Display und insgesamt 22 Bedienelementen.

Zwölf konfigurierbare Tasten, Drehregler, Schaltwippen und RGB-Beleuchtung geben dir umfangreiche Kontrolle über das Fahrzeug. Die Silikongriffe sind auf lange Sessions und einen sicheren Halt ausgelegt.

Die wichtigsten Stärken:

  • 290 mm breites Formula-Wheel
  • 4,3-Zoll-Telemetriedisplay
  • 22 Bedienelemente
  • Zwölf konfigurierbare Tasten
  • Magnetische Hall-Schaltwippen
  • Ergonomische Silikongriffe
  • Carbonkonstruktion

Das solltest du beachten:

Seine größten Vorteile spielt das FX Pro innerhalb des Simagic-Systems aus. Für fremde Wheelbases können zusätzliche Adapter oder eine andere Verbindungslösung erforderlich sein.

Passt zu dir, wenn: du eine Simagic-Wheelbase besitzt und Formula-, Hypercar- oder GT3-Rennen fährst.

Conspit 290GP: Carbon-Wheel mit SimHub-Anbindung

Das Conspit 290GP setzt auf eine vollständige Carbonfront, ein Aluminiumgehäuse und ein integriertes 4,3-Zoll-Dashboard.

RGB-beleuchtete Tasten und Anzeigen lassen sich über SimHub an unterschiedliche Fahrzeuge und Rennsimulationen anpassen. Die magnetischen MagFlip-Schaltwippen können abhängig von der Konfiguration auch als Push-Pull-System verwendet werden.

Das zeichnet das Conspit 290GP aus:

  • 290-mm-Formula-Format
  • Carbonfront und Aluminiumgehäuse
  • 4,3-Zoll-Dashboard
  • SimHub-Unterstützung
  • RGB-Tasten und Telemetrie-LEDs
  • Magnetische MagFlip-Schaltwippen
  • Ergonomisch angeordnete Daumenregler

Das solltest du beachten:

Das umfangreiche Display und die Beleuchtung erfordern etwas Zeit für die Einrichtung. Wer SimHub vollständig nutzen möchte, sollte die Anzeigen und Profile an die eigenen Rennsimulationen anpassen.

Passt zu dir, wenn: du ein leichtes Formula-Wheel mit Display suchst und deine Telemetrie gerne individuell konfigurierst.

Simucube Valo GT-23 SC3: Kabelloser GT-Allrounder

Das Simucube Valo GT-23 SC3 richtet sich an Fahrer, die ein hochwertiges GT-Wheel ohne integrierten Bildschirm bevorzugen.

Mit 320 mm Durchmesser orientiert es sich stärker an echten GT- und Tourenwagenlenkrädern als kompakte Formula-Wheels. Insgesamt 18 frei belegbare Steuerelemente übernehmen Fahrzeug- und Menüfunktionen.

Das spricht für das Valo GT-23:

  • Realistischer Durchmesser von 320 mm
  • Kabellose Verbindung zum Simucube-System
  • 18 programmierbare Eingaben
  • Magnetische Schaltwippen
  • Ergonomisches GT-Design
  • Simucube Quick Release
  • Keine störenden USB-Kabel am Wheel

Das solltest du beachten:

Ein integriertes Display fehlt. Telemetriedaten müssen deshalb über den Monitor, ein separates Dashboard oder andere Anzeigen dargestellt werden.

Passt zu dir, wenn: du im Simucube-System fährst und ein langlebiges GT-Wheel für Langstreckenrennen, Tourenwagen und Sportwagen suchst.

BPS FW1: Rennsport-Bedienung ohne Display-Ablenkung

Das BPS FW1 Formula Wheel konzentriert sich auf präzise Eingaben und verzichtet bewusst auf ein großes integriertes Display.

Vierzehn RGB-Tasten, Motorsport-Encoder, zwei Sieben-Wege-Joysticks und magnetische Carbon-Schaltwippen geben dir viele Möglichkeiten, das Fahrzeug direkt am Lenkrad zu bedienen.

Die Stärken des BPS FW1:

  • Vierzehn RGB-beleuchtete Tasten
  • Anpassung über SimHub
  • Motorsport-Encoder mit Druckfunktion
  • Zwei Sieben-Wege-Joysticks
  • Magnetische Carbon-Schaltwippen
  • Carbonkonstruktion
  • Gängiger 50,8-mm-Lochkreis

Das solltest du beachten:

Ohne Display benötigst du für umfangreiche Telemetriedaten eine zusätzliche Anzeige. Dafür bleibt das Sichtfeld frei und das Wheel konzentriert sich vollständig auf Eingaben und Schaltvorgänge.

Passt zu dir, wenn: du kompetitiv fährst, bereits ein Dashboard besitzt und ein übersichtliches Formula-Wheel bevorzugst.

Ascher Racing McLaren Artura Pro-SC: GT4-Hardware fürs Sim-Rig

Das Ascher Racing McLaren Artura Pro-SC basiert auf dem Lenkraddesign des McLaren Artura GT4.

Die Form, Position der Bedienelemente und Schaltwippen orientieren sich an einem echten Rennfahrzeug. Magnetische Paddles und eine RGB-Schaltanzeige unterstützen schnelle Gangwechsel, während die kabellose Verbindung ein aufgeräumtes Simucube-Rig ermöglicht.

Das bekommst du:

  • Offiziell lizenziertes McLaren-Artura-GT4-Design
  • Rennsportnahes Butterfly-Layout
  • Magnetische Schaltwippen
  • RGB-Schaltanzeige
  • Programmierbare Tasten und Regler
  • Kabellose Verbindung zum Simucube-System
  • Hochwertige und verwindungssteife Konstruktion

Das solltest du beachten:

Das Wheel verzichtet auf ein großes Telemetriedisplay und ist klar auf GT-Fahrzeuge ausgelegt. Für Rallye, Drift oder Straßenfahrzeuge ist ein vollständig rundes Lenkrad vielseitiger.

Passt zu dir, wenn: du hauptsächlich GT3-, GT4- oder Langstreckenrennen fährst und ein möglichst authentisches Cockpit aufbauen möchtest.

Asetek Invicta Formula: Maximale Kontrolle an den Fingerspitzen

Das Asetek Invicta Formula gehört zu den umfangreichsten Formula-Wheels im Vergleich.

Das 4,3-Zoll-Display arbeitet mit 60 Hz und wird von 47 individuell ansteuerbaren ARGB-LEDs ergänzt. Insgesamt stehen 29 Bedienelemente zur Verfügung, die abhängig von der Konfiguration bis zu 144 Eingaben übernehmen können.

Die wichtigsten Merkmale:

  • 4,3-Zoll-Display mit 60 Hz
  • 47 individuell ansteuerbare ARGB-LEDs
  • 29 Bedienelemente
  • Bis zu 144 mögliche Eingaben
  • Aluminiumgehäuse und Carbonfront
  • Austauschbare Griffe und Bedienelemente
  • 70-mm-Lochkreis
  • USB-C-Anschluss

Das solltest du beachten:

Die Vielzahl an Eingaben lohnt sich nur, wenn du die Funktionen auch sinnvoll belegst. Für gelegentliche Rennen ist das Wheel überdimensioniert, bei komplexen Formula- und Prototypen-Fahrzeugen kann die Ausstattung dagegen ihre Stärken ausspielen.

Passt zu dir, wenn: du ein umfangreich konfigurierbares Formula-Wheel suchst und während des Rennens viele Fahrzeugfunktionen direkt bedienen möchtest.

SOELPEC Spectra XR: High-End ohne Sparmodus

Das SOELPEC Spectra XR bildet die Spitze unseres Vergleichs. Es kombiniert ein 302-mm-Design mit einem großen 5-Zoll-Touchscreen, Aluminiumgehäuse und Carbon-Mittelplatte.

Siebzehn taktile Tasten, Daumen-Encoder, konfigurierbare LEDs und anpassbare Schaltwippen geben dir eine enorme Auswahl an Eingaben. Durch die USB-Verbindung und die Aufnahme für verbreitete Quick-Release-Systeme lässt sich das Wheel in unterschiedliche PC-Rigs integrieren.

Das Spectra XR bietet:

  • 5-Zoll-Touchscreen
  • 302 mm Breite
  • Eloxiertes Aluminiumgehäuse
  • Carbonfaser-Mittelplatte
  • Siebzehn taktile Tasten
  • Dual-Action-Daumen-Encoder
  • 23 konfigurierbare LEDs
  • Magnetische Schaltwippen
  • Anpassbare Paddle-Positionen
  • Silikongriffe

Das solltest du beachten:

Das große Display und die massive Konstruktion erhöhen das Gewicht. Die Wheelbase sollte deshalb ausreichend Kraftreserven besitzen, damit kleine Force-Feedback-Effekte nicht durch ein schweres Wheel gedämpft werden.

Passt zu dir, wenn: du ein kompromissloses Formula- und GT-Wheel mit Touchscreen suchst und dein Rig möglichst wenig Spielraum für ein späteres Upgrade lassen soll.

Welches High-End-Wheel passt zu dir?

Die größte Ausstattung ist nicht automatisch für jeden Fahrer sinnvoll. Dein bevorzugter Fahrzeugtyp und dein vorhandenes Ökosystem sind mindestens genauso wichtig.

Deine AnforderungenUnsere Empfehlung
Formula-Wheel mit Display im MOZA-SystemMOZA FSR2
Premium-Wheel für Simagic-WheelbasesSimagic FX Pro
Carbon-Wheel mit SimHub-TelemetrieConspit 290GP
Kabelloses GT-Wheel für SimucubeSimucube Valo GT-23 SC3
Formula-Wheel ohne integriertes DisplayBPS FW1
Authentisches McLaren-GT4-LayoutAscher Racing McLaren Artura Pro-SC
Maximale Anzahl an EingabemöglichkeitenAsetek Invicta Formula
Großes Touchdisplay und Premium-VerarbeitungSOELPEC Spectra XR

Formula-, GT- oder Rundlenkrad?

Die richtige Form hängt vor allem davon ab, welche Fahrzeuge du regelmäßig bewegst.

BauformGeeignet fürStärkenEinschränkungen
Formula-WheelFormelautos, Prototypen, HypercarsKompakt, schnelle Eingaben, viele ReglerUmgreifen kaum möglich
Butterfly- oder GT-WheelGT3, GT4, TourenwagenDirekte Bedienung, gute ErgonomieWeniger passend für Rallye und Drift
D-förmiges WheelGT, Straße, SportwagenGuter Mittelweg aus Kontrolle und BewegungsfreiheitNicht vollständig rund
RundlenkradRallye, Drift, StraßenwagenUmgreifen aus jeder Position möglichWeniger Platz für Displays und Regler

Fährst du hauptsächlich Formula- oder GT3-Fahrzeuge, ist ein kompaktes Wheel mit festen Griffpositionen sinnvoll. Bei Rallye und Drift muss das Lenkrad dagegen frei durch die Hände laufen können.

Braucht ein High-End-Wheel unbedingt ein Display?

Ein Display erhöht den Komfort, ist aber keine Voraussetzung für ein gutes High-End-Lenkrad.

Ein integrierter Bildschirm lohnt sich besonders, wenn:

  • dein Monitor weit hinter der Wheelbase steht
  • du kein separates Dashboard besitzt
  • du viele Telemetriedaten gleichzeitig sehen möchtest
  • du zwischen mehreren Displayseiten wechseln möchtest
  • dein Rig möglichst geschlossen wirken soll

Ein Wheel ohne Display kann sinnvoller sein, wenn:

  • du bereits ein externes SimHub-Dashboard nutzt
  • dein Monitor direkt über der Wheelbase sitzt
  • du ein leichteres Lenkrad bevorzugst
  • du ein möglichst übersichtliches Tastenlayout möchtest
  • du nicht von zusätzlichen Anzeigen abgelenkt werden willst

Worauf musst du bei der Kompatibilität achten?

High-End-Wheels sind nicht automatisch mit jeder Wheelbase kompatibel. Prüfe vor dem Kauf mehrere Punkte.

Quick Release und Lochkreis

Hersteller wie MOZA, Simagic, Simucube und Asetek verwenden eigene Quick-Release-Systeme. Einige Lenkräder bieten zusätzlich standardisierte Lochkreise, über die Adapter montiert werden können.

Typische Größen sind:

  • 50,8-mm-Lochkreis
  • 70-mm-Lochkreis
  • Herstellerspezifische Quick Releases
  • USB-Quick-Releases mit Datenübertragung

Strom- und Datenverbindung

Ein mechanisch montiertes Wheel benötigt möglicherweise trotzdem eine separate Datenverbindung.

Je nach Modell erfolgt diese über:

  • USB-Kabel
  • USB-C
  • Spiralkabel
  • Schleifring im Quick Release
  • Herstellereigene Funkverbindung
  • Simucube Wireless oder Simucube Link

Plattform prüfen

Viele High-End-Wheels richten sich ausschließlich an PC-Spieler. Selbst wenn eine Wheelbase mit einer Konsole funktioniert, muss das angeschlossene Lenkrad nicht automatisch unterstützt werden.

Prüfe deshalb immer:

  • PC-, PlayStation- oder Xbox-Kompatibilität
  • Unterstützte Wheelbase
  • Benötigten Adapter
  • Quick-Release-Version
  • Software und Treiber
  • SimHub-Unterstützung

Welche Wheelbase passt zu einem High-End-Lenkrad?

Das Lenkrad erzeugt selbst kein Force Feedback. Die Wheelbase bestimmt, wie stark, schnell und detailliert das Feedback übertragen wird.

Ein schweres Premium-Wheel kann eine schwache Wheelbase stärker belasten als ein leichtes Formula-Wheel. Für große Lenkräder mit Display, Aluminiumgehäuse und zusätzlichen Paddles sind deshalb ausreichende Kraftreserven sinnvoll.

Wheelbase-LeistungGeeignet für
Unter 8 NmLeichte und kompakte Wheels
8 bis 12 NmDie meisten Formula- und GT-Wheels
12 bis 18 NmSchwere Premium-Wheels und große Rundlenkräder
Über 18 NmHigh-End-Rigs mit maximalen Kraftreserven

Dabei musst du die Wheelbase nicht permanent mit voller Stärke betreiben. Mehr Reserven verhindern jedoch, dass starke Effekte frühzeitig ihre Grenze erreichen.

Benötigst du für ein High-End-Wheel ein festes Rig?

Das Lenkrad allein verlangt noch kein Aluminium-Cockpit. In Kombination mit einer starken Direct-Drive-Wheelbase wird eine feste Montage jedoch schnell notwendig.

Ein stabiles Rig verhindert:

  • Bewegungen der Wheelbase
  • Vibrationen am Schreibtisch
  • Verdrehen der Halterung
  • Veränderung der Sitzposition
  • Wackelnde Monitore und Dashboards
  • Ungenaue Eingaben bei hohen Lenkkräften

Für hochwertige Load-Cell- oder Hydraulikpedale gilt dasselbe. Je stärker du in Bremse und Lenkrad arbeitest, desto wichtiger wird eine verwindungssteife Verbindung zwischen Sitz, Pedalen und Wheelbase.

Häufige Fragen zu High-End-Simracing-Lenkrädern

Das Lenkrad enthält Griffe, Tasten, Regler und Schaltwippen. Die Wheelbase erzeugt dagegen das Force Feedback und misst deine Lenkbewegungen. Für ein vollständiges Setup benötigst du beide Komponenten.

Ein hochwertiges Wheel verkürzt nicht automatisch deine Rundenzeit. Gut erreichbare Regler, präzise Schaltwippen und eine passende Ergonomie können Fehler reduzieren und die Bedienung während des Rennens erleichtern.

MOZA FSR2, Simagic FX Pro, Conspit 290GP, BPS FW1, Asetek Invicta Formula und SOELPEC Spectra XR eignen sich für Formula- und Prototypen-Fahrzeuge. Die richtige Wahl hängt vor allem von Wheelbase, Displaywunsch und benötigten Eingaben ab.

Für GT3 eignen sich Butterfly- und GT-Wheels besonders gut. Das Ascher Racing McLaren Artura Pro-SC orientiert sich direkt an einem GT4-Rennfahrzeug. Das Simucube Valo GT-23 bietet dagegen ein größeres und vielseitigeres 320-mm-Format.

Ein großer Durchmesser fühlt sich bei Straßen-, Touren- und GT-Fahrzeugen häufig natürlicher an. Ein kleineres Formula-Wheel reagiert bei kurzen Lenkwinkeln direkter und lässt sich schneller bewegen.

Am PC lassen sich einige Lenkräder über USB und standardisierte Lochkreise mit fremden Wheelbases verbinden. Dafür können jedoch Adapter, ein separates Quick Release und zusätzliche Kabel erforderlich sein.

Ein Touchscreen lohnt sich, wenn du viele Telemetriedaten anzeigen und unterschiedliche Dashboardseiten direkt am Wheel bedienen möchtest. Für reine Eingaben reichen hochwertige Tasten, Encoder und ein separates Display häufig aus.

Mit dem richtigen Wheel hast du dein Fahrzeug unter Kontrolle

Ein High-End-Simracing-Lenkrad ist die zentrale Bedienoberfläche deines virtuellen Rennwagens. Ob du Bremsbalance und Traktionskontrolle veränderst, durch Displayseiten wechselst oder beim Start den Kupplungsbisspunkt triffst: Jede Funktion sollte schnell und zuverlässig erreichbar sein.

Welches Wheel am besten zu dir passt, entscheidet deshalb nicht allein die Anzahl der Tasten. Formula-, GT- und Rundlenkräder erfüllen unterschiedliche Aufgaben und müssen zu deiner Wheelbase, deinem Rig und deinen bevorzugten Rennklassen passen.

Eine große Auswahl an Simracing-Lenkrädern und Wheelbases findest du direkt bei Caseking.

Welches High-End-Wheel würdest du am liebsten an deinem Rig testen? Schreib es uns gerne in die Kommentare!

0 0 votes
Artikelbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Newest
Oldest Most Voted