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Die beste Preis-Leistungs-Hardware 2026 ist nicht automatisch die günstigste CPU oder die Grafikkarte mit den meisten FPS. 



Entscheidend ist, wie viel Leistung du für dein Budget tatsächlich bekommst – und ob CPU und GPU zu deiner Auflösung, deinen Spielen und deinem restlichen System passen.

Genau deshalb betrachten wir Prozessor und Grafikkarte nicht getrennt. Wir zeigen dir, wo sich mehr Budget wirklich lohnt, wann du lieber eine stärkere GPU statt einer teureren CPU kaufen solltest und welche CPU-GPU-Kombination für Full HD, WQHD und 4K am meisten Sinn ergibt.

Am Ende kannst du anhand deines Budgets und deines Gaming-Ziels selbst bestimmen, welche Hardware-Konfiguration zu dir passt.

Beste Preis-Leistungs-Hardware: Das ist 2026 wichtig

Für unsere Kaufberatung haben wir die aktuell relevanten Desktop-CPUs und GPU-Klassen aus unserem Sortiment miteinander verglichen. Grundlage sind die in unserer Tabelle erfassten Preise und Lagerbestände vom 6. August 2026

Hardwarepreise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig verändern – prüfe deshalb vor dem Kauf immer noch einmal den aktuellen Preis im Shop.

Bei den CPUs betrachten wir vor allem die Gaming-Leistung in Full HD, weil Unterschiede zwischen Prozessoren dort besonders deutlich sichtbar werden. Bei Grafikkarten fließen sowohl die relative GPU-Leistung als auch die Rasterleistung unter WQHD ein.

Dabei zeigt sich ein ziemlich deutliches Bild: Bei CPUs bekommst du schon für deutlich unter 300 Euro sehr viel Gaming-Leistung. Bei Grafikkarten lohnt es sich dagegen, einen größeren Teil des Budgets einzuplanen.

CPU- und GPU-BudgetUnsere EmpfehlungGesamtpreis*Besonders geeignet für
bis ca. 450 €Ryzen 5 7600X + Intel Arc B570ca. 418 €günstiges Full-HD-Gaming
ca. 500 €Ryzen 5 7600X + RTX 5060 Ti 8 GBca. 498 €hohe Full-HD-FPS
ca. 600 €Ryzen 5 9600 + RX 9060 XT 16 GBca. 593 €Full HD und WQHD
ca. 750 €Ryzen 5 9600 + RX 9070 GREca. 730 €WQHD
ca. 900 €Ryzen 7 7800X3D + RTX 5070ca. 878 €hohe FPS, WQHD, NVIDIA-Features
ca. 950 €Ryzen 5 9600 + RX 9070 XTca. 950 €WQHD und preisbewusstes 4K
ca. 1.050 €Ryzen 7 7800X3D + RX 9070 XTca. 1.049 €High-FPS-WQHD und 4K
ca. 1.700 €Ryzen 7 9800X3D + RTX 5080ca. 1.674 €High-End-4K

*Die Preise beziehen sich ausschließlich auf CPU und GPU und auf unseren Datenstand vom 6. August 2026.

Das Wichtigste an dieser Tabelle: Es gibt nicht eine einzige beste Kombination. Schon bei gleichem Budget kann eine stärkere CPU oder eine stärkere GPU sinnvoller sein – je nachdem, was du spielst.

Wie viel Budget solltest du für CPU und Grafikkarte einplanen?

Bei einem Gaming-PC bestimmt hauptsächlich die Grafikkarte, welche Auflösung, Grafikdetails und Bildrate du erreichen kannst. Genau deshalb sollte sie normalerweise der teuerste Bestandteil deines Gaming-PCs sein.

Je höher deine Auflösung wird, desto stärker verschiebt sich die Belastung in Richtung GPU.

Gaming-ZielCPU-Anteil am CPU/GPU-BudgetGPU-Anteil am CPU/GPU-Budget
Full HD, hohe FPSetwa 30–35 %etwa 65–70 %
Full HD, AAA-Gamingetwa 25–30 %etwa 70–75 %
WQHDetwa 20–30 %etwa 70–80 %
4Ketwa 15–25 %etwa 75–85 %

Diese Werte sind keine festen Regeln. Sie zeigen aber gut, warum beispielsweise eine extrem teure Gaming-CPU zusammen mit einer Einsteiger-Grafikkarte selten eine optimale Konfiguration ergibt.

Full HD kann überraschend CPU-lastig sein

Bei 1.920 × 1.080 Pixeln kann deine GPU sehr schnell viele Bilder berechnen. Dadurch muss auch die CPU entsprechend schnell Daten für jedes neue Bild vorbereiten.

Das ist besonders bei Games wie kompetitiven Shootern, Simulationen, Strategiespielen oder anderen CPU-intensiven Titeln relevant. Wer einen 240-, 360- oder sogar 500-Hz-Monitor ausreizen möchte, darf daher ruhig einen größeren Teil des Budgets in die CPU stecken.

WQHD verschiebt den Fokus stärker auf die Grafikkarte

Mit 2.560 × 1.440 Pixeln steigt die GPU-Last deutlich. Für die meisten WQHD-Gaming-PCs ist deshalb eine solide Mittelklasse-CPU vollkommen ausreichend.

Statt beispielsweise von einem Ryzen 5 direkt auf ein deutlich teureres Ryzen-9-Modell zu wechseln, bekommst du beim Gaming häufig mehr davon, dieses Geld in die nächsthöhere Grafikkartenklasse zu investieren.

Bei 4K zählt die GPU besonders

In 3.840 × 2.160 Pixeln muss die Grafikkarte viermal so viele Pixel wie bei Full HD berechnen. Entsprechend gering fällt der Unterschied zwischen vielen CPUs aus, solange der Prozessor grundsätzlich schnell genug ist.

Ein Ryzen 5 9600 zusammen mit einer Radeon RX 9070 XT kann deshalb für einen preisoptimierten 4K-Gaming-PC sinnvoller sein als eine deutlich stärkere X3D-CPU mit einer schwächeren Grafikkarte.

Die beste CPU-GPU-Kombination 2026 nach Budget

Mit einem festen CPU- und GPU-Budget wird die Auswahl deutlich einfacher. Statt wahllos einzelne Komponenten zu vergleichen, kannst du dich Schritt für Schritt an deiner gewünschten Auflösung und Bildrate orientieren.

Gaming PC Illustionist

Bis 450 Euro: günstiger Einstieg in Full-HD-Gaming

Mit einem kombinierten Budget von rund 450 Euro bietet sich der Ryzen 5 7600X zusammen mit der Intel Arc B570 an.

Der Ryzen 5 7600X kostet in unserer Tabelle nur rund 149 Euro und erreicht gleichzeitig einen Gaming-Score von 67,3 Prozent. Damit besitzt er unter den CPUs mit vollständigen Benchmarkdaten das höchste Verhältnis aus Gaming-Leistung und Preis.

Die Arc B570 kostet rund 269 Euro und bringt 10 GB VRAM mit. Für einen günstigen Full-HD-PC bleibt dadurch ausreichend Grafikspeicher vorhanden, ohne dass die GPU den kompletten Rechner unnötig verteuert.

CPU + GPU: rund 420 Euro

Für einen komplett neuen PC musst du zusätzlich Mainboard, RAM, SSD, Netzteil, Gehäuse und Kühlung einplanen.

AMD Ryzen 5 7600X 4,7 GHz (Raphael) AM5 - Boxed

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ASRock Arc B570 Challenger 10GB OC Grafikkarte, 10240 MB GDDR6

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269.00 €

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Rund 500 Euro: maximale Full-HD-Leistung pro Euro

Willst du möglichst viele FPS aus rund 500 Euro CPU- und GPU-Budget quetschen, wird die Kombination aus Ryzen 5 7600X und GeForce RTX 5060 Ti mit 8 GB interessant.

Die RTX 5060 Ti 8 GB erreicht in unserem Vergleich die höchste rohe GPU-Leistung pro investiertem Euro. Zusammen mit dem Ryzen 5 7600X entsteht dadurch eine sehr schnelle Full-HD-Kombination.

CPU + GPU: rund 498 Euro

Die 8 GB Grafikspeicher sind allerdings ein wichtiger Haken. Für hohe Texturauflösungen, Mods und kommende AAA-Spiele würden wir deshalb nicht allein nach dem Benchmarkwert entscheiden.

Für E-Sport, kompetitive Games und Full HD kann die Karte sehr attraktiv sein. Wer möglichst lange mit hohen Texturdetails spielen möchte, sollte dagegen den nächsten Budgetschritt prüfen.

Rund 600 Euro: die ausgewogene 16-GB-Konfiguration

Bei etwa 600 Euro wird die Kombination aus Ryzen 5 9600 und Radeon RX 9060 XT mit 16 GB zu einer unserer ausgewogensten Empfehlungen.

Der Ryzen 5 9600 erreicht in unserem CPU-Vergleich bereits 72,6 Prozent der Gaming-Leistung unserer Referenzspitze und kostet nur knapp 180 Euro.

Die RX 9060 XT ergänzt ihn mit 16 GB VRAM. Damit musst du bei aktuellen Spielen deutlich weniger aggressiv bei Texturen und Speicherbedarf sparen als mit vielen 8-GB-Karten.

CPU + GPU: rund 593 Euro

Genau deshalb ist diese Kombination für Spieler interessant, die nicht einfach die maximalen Benchmark-FPS pro Euro suchen, sondern einen PC für Full HD und den Einstieg in WQHD aufbauen möchten.

Rund 750 Euro: unser WQHD-Preis-Leistungs-Tipp

Für WQHD wird die Radeon RX 9070 GRE besonders interessant. Zusammen mit dem Ryzen 5 9600 landet die Kombination bei ungefähr 730 Euro.

CPU + GPU: rund 730 Euro

Die RX 9070 GRE liegt leistungsmäßig deutlich oberhalb der RX 9060 XT und besitzt 12 GB VRAM. Gleichzeitig bleibt der Ryzen 5 9600 schnell genug, damit ein unnötig teurer Prozessor nicht einen zu großen Teil deines Budgets auffrisst.

Bei der RX 9070 GRE ist allerdings eine Besonderheit unserer Datengrundlage zu beachten: Für sie liegt noch nicht derselbe vollständige Satz an Performancewerten vor wie bei vielen anderen GPUs. Ihre Position behandeln wir deshalb etwas vorsichtiger.

Für einen auf WQHD ausgerichteten Gaming-PC ist das Preisniveau trotzdem ausgesprochen attraktiv.

Rund 900 Euro: mehr CPU-Power für hohe Bildraten

Nicht jeder WQHD-PC sollte möglichst GPU-lastig zusammengestellt werden. Spielst du vor allem CPU-intensive Games oder möchtest du einen sehr schnellen Gaming-Monitor ausreizen, kannst du das Budget anders verteilen.

Eine mögliche Kombination ist der Ryzen 7 7800X3D mit der GeForce RTX 5070.

CPU + GPU: rund 878 Euro

Der Ryzen 7 7800X3D erreicht in unserem Vergleich einen Gaming-Score von 85,6 Prozent und kostet als Tray-Version nur rund 279 Euro. Der große 3D V-Cache macht ihn weiterhin zu einer starken Wahl für hohe Bildraten.

Die RTX 5070 eignet sich dazu für WQHD-Gaming und bietet Zugriff auf NVIDIAs aktuelles Feature-Paket rund um DLSS, Frame Generation und Raytracing.

Suchst du dagegen hauptsächlich maximale Rasterleistung für dein Geld, solltest du noch etwa 70 Euro zusätzlich in die Hand nehmen.

Rund 950 Euro: sehr viel GPU-Leistung für WQHD und 4K

Der Ryzen 5 9600 mit der Radeon RX 9070 XT zeigt sehr gut, warum eine günstige CPU bei höheren Auflösungen nicht automatisch ein Nachteil ist.

CPU + GPU: rund 950 Euro

Die RX 9070 XT erreicht in unserem GPU-Vergleich eine Performance-Basis von 62,3 Prozent und kombiniert diese mit 16 GB VRAM. Damit landet ein großer Teil des Budgets dort, wo er bei WQHD und 4K besonders viel bewirken kann: in der Grafikkarte.

Für einen hauptsächlich auf AAA-Gaming in hohen Auflösungen ausgelegten PC würden wir diese Kombination deshalb einem System mit extrem teurer CPU und schwächerer GPU häufig vorziehen.

Rund 1.050 Euro: High-FPS-WQHD ohne schwache Seite

Nimmst du die RX 9070 XT und kombinierst sie statt mit einem Ryzen 5 mit dem Ryzen 7 7800X3D, steigt das CPU- und GPU-Budget auf ungefähr 1.049 Euro.

Damit bekommst du sowohl eine schnelle 16-GB-Grafikkarte als auch eine der stärksten Gaming-CPUs in unserem Preisvergleich.

Diese Kombination passt vor allem dann, wenn du WQHD mit sehr hohen Bildraten spielen willst, häufig CPU-intensive Titel startest oder deinen Gaming-PC nicht nur auf aktuelle AAA-Spiele ausrichtest.

Rund 1.800 Euro: High-End-4K

Oberhalb von rund 1.500 Euro verändert sich das Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich. Mehr Geld liefert weiterhin mehr Leistung – allerdings nicht mehr annähernd proportional zum Aufpreis.

Eine starke High-End-Kombination ist der Ryzen 7 9800X3D mit der GeForce RTX 5080.

CPU + GPU: rund 1.800 Euro

Der Ryzen 7 9800X3D erreicht einen Gaming-Score von 97 Prozent und liegt damit nur wenige Prozentpunkte hinter unserer schnellsten Gaming-CPU. Gleichzeitig ist die RTX 5080 klar auf High-End- und 4K-Gaming ausgelegt.

Das ist keine Budget-Konfiguration mehr. Wer aber hohe 4K-Details, Raytracing und hohe Bildraten miteinander kombinieren möchte, erreicht hier eine deutlich höhere Leistungsklasse.

AMD Ryzen 7 9800X3D CPU, 8 Kerne, 5,2 GHz, Sockel AM5 (Granite Ridge) - Boxed, Ohne Kühler

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PNY GeForce RTX 5080 Slim OC Grafikkarte, 16384 MB GDDR7

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1389.99 €

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Welche Gaming-CPU hat 2026 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Wer nur die CPU betrachtet, bekommt bei den günstigeren Modellen überraschend viel Gaming-Leistung für sein Geld.

In unserem Vergleich stechen vor allem diese Prozessoren heraus:

CPUPreisGaming-ScoreEmpfehlung
Ryzen 5 7600X148,50 €67,3 %maximale Leistung pro Euro
Ryzen 5 9600179,58 €72,6 %günstiger aktueller Gaming-PC
Core Ultra 5 250K Plus207,14 €73,3 %starke Intel-Alternative
Ryzen 7 7800X3D278,97 €85,6 %High-FPS-Preis-Leistungs-Tipp
Ryzen 7 9800X3D393,61 €97,0 %High-End-Gaming
Ryzen 7 9850X3D440,28 €100 %maximale Gaming-Leistung

Besonders auffällig ist der Ryzen 7 7800X3D. Gegenüber dem Ryzen 5 9600 steigt die Gaming-Leistung deutlich, ohne dass der Preis direkt in die absolute High-End-Region springt.

Der Ryzen 7 9800X3D ist dagegen der sinnvollere Schritt, wenn du bereits eine sehr schnelle Grafikkarte besitzt und möglichst wenig CPU-Leistung liegen lassen möchtest.

Der Ryzen 7 9850X3D setzt sich zwar an die Spitze unserer Gaming-Wertung, kostet aber rund 47 Euro mehr als der 9800X3D. Für maximale Gaming-Leistung kann sich das lohnen. Rein nach Preis-Leistung ist der 9800X3D jedoch schwerer zu schlagen.

Welche Grafikkarte bietet die beste Leistung fürs Geld?

Bei den Grafikkarten ist die Entscheidung komplizierter. Hier reicht ein einfacher FPS-pro-Euro-Wert nicht aus, weil Grafikspeicher und Features einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie gut eine Karte zu deinem Gaming-PC passt.

Die RTX 5060 Ti mit 8 GB erzielt beispielsweise einen sehr hohen Performance-pro-Euro-Wert. Das macht sie aber nicht automatisch zur besten Karte für jeden Spieler.

8 GB VRAM oder lieber mehr Grafikspeicher?

Für einen reinen Full-HD- und E-Sport-PC können 8 GB weiterhin ausreichen. Bei hohen Texturdetails, aktuellen AAA-Spielen und insbesondere WQHD würden wir den Grafikspeicher aber deutlich stärker gewichten.

Deshalb kann eine RX 9060 XT mit 16 GB trotz eines niedrigeren rechnerischen Performance-pro-Euro-Werts die bessere langfristige Konfiguration sein.

Mit RX 9070, RX 9070 XT, RTX 5070 Ti und RTX 5080 stehen anschließend mehrere Modelle mit mehr Reserven bereit.

Wo endet das gute Preis-Leistungs-Verhältnis?

Unsere Daten zeigen ziemlich deutlich, dass zusätzliche High-End-Leistung immer teurer wird.

Die RTX 5080 erreicht beispielsweise eine Performance-Basis von 71,25 Prozent und kostet rund 1.400 Euro. Die RTX 5090 erreicht als Referenz zwar 100 Prozent, liegt aber bei mehr als 4.900 Euro.

Das ist ein enormer Aufpreis für die zusätzliche Leistung.

Die GeForce RTX 5090 ist damit eine Karte für maximale Performance – nicht für maximales Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer kompromisslos das schnellste System bauen möchte, bekommt diese Leistung. Wer dagegen jeden investierten Euro möglichst effizient in zusätzliche Gaming-Performance umwandeln will, findet deutlich weiter unten im Sortiment bessere Optionen.

AMD, Intel oder NVIDIA: Welcher Hersteller passt zu deinem Budget?

Die Marke sollte bei deiner Kaufentscheidung nicht an erster Stelle stehen. Viel wichtiger sind Preis, Leistung, VRAM, gewünschte Features und deine vorhandene Plattform.

Bei CPUs bietet AMD in unseren Gaming-Daten vor allem mit Ryzen 5 7600X, Ryzen 5 9600 und den X3D-Modellen ein starkes Verhältnis aus Preis und Gaming-Leistung.

Intel wird besonders interessant, wenn dein Gaming-PC nicht ausschließlich fürs Spielen gedacht ist oder du bereits eine passende Plattform besitzt.

Intel kann beim bestehenden DDR4-PC besonders sinnvoll sein

Ein gutes Beispiel ist der Core i5-14600KF. Für einen komplett neuen Gaming-PC würden wir bei einem Preis von rund 234 Euro genau vergleichen, ob ein günstiger Ryzen nicht mehr Gaming-Leistung für das Gesamtbudget ermöglicht.

Besitzt du aber bereits ein gutes LGA1700-Mainboard samt DDR4-Arbeitsspeicher, sieht die Rechnung komplett anders aus.

Wenn du CPU, Mainboard und RAM gleichzeitig ersetzen müsstest, bringt dir ein theoretisch besseres CPU-Preis-Leistungs-Verhältnis wenig. Ein CPU-Upgrade auf derselben Plattform kann dann mehrere hundert Euro günstiger sein.

Preis-Leistung bedeutet deshalb immer Preis des gesamten Upgrades – nicht nur Preis der einzelnen CPU.

Bei Grafikkarten entscheiden mehr als nur die FPS

AMD bietet mit der RX 9060 XT 16 GB, RX 9070 GRE und RX 9070 XT attraktive Kombinationen aus Rasterleistung, VRAM und Preis.

NVIDIA wird dagegen besonders dann interessant, wenn Raytracing und die eigenen Upscaling- und Frame-Generation-Technologien für dich hohe Priorität besitzen.

Intel kann mit Arc B570 und B580 im günstigen Segment viel Grafikspeicher für vergleichsweise wenig Geld liefern und ist damit gerade für preisbewusste Full-HD-Systeme einen Blick wert.

Neu bauen oder aufrüsten? Das verändert die komplette Rechnung

Wer einen komplett neuen Gaming-PC baut, kann CPU, Mainboard und RAM gemeinsam auswählen. Dadurch lässt sich die Plattform konsequent nach Preis, Leistung und späteren Upgrade-Möglichkeiten planen.

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Beim Aufrüsten sieht das anders aus.

Hast du bereits ein funktionierendes Mainboard, passenden Arbeitsspeicher und eventuell sogar einen weiterverwendbaren CPU-Kühler, können diese Komponenten einen größeren Einfluss auf das Preis-Leistungs-Verhältnis haben als zehn oder zwanzig Prozent Unterschied zwischen zwei Prozessoren.

Ein theoretisch 30 Euro günstigerer Prozessor spart dir schließlich nichts, wenn dafür zusätzlich ein neues Mainboard und neuer RAM notwendig werden.

Deshalb gilt:

Neuer PC: CPU und GPU gemeinsam nach maximaler Leistung für dein Gesamtbudget auswählen.

Bestehender PC: Zuerst prüfen, welche Plattform und Komponenten weiterverwendet werden können.

Gerade bei bestehenden DDR4-Systemen kann das 2026 einen erheblichen Unterschied machen.

So bestimmst du deine optimale Gaming-PC-Konfiguration

Wenn du jetzt selbst zwischen den verschiedenen CPUs und Grafikkarten entscheiden möchtest, musst du eigentlich nur fünf Fragen beantworten.

1. Welche Auflösung nutzt du?
Für Full HD darf die CPU einen größeren Anteil deines Budgets bekommen. Bei WQHD und insbesondere 4K solltest du stärker in die Grafikkarte investieren.

2. Welche Spiele spielst du?
E-Sport, Simulationen und viele Strategiespiele profitieren stärker von einer schnellen CPU. Grafisch aufwendige AAA-Games verlangen dagegen vor allem nach GPU-Leistung.

3. Welche Bildrate möchtest du erreichen?
60 bis 120 FPS stellen andere Anforderungen als 240 FPS oder mehr. Je höher dein FPS-Ziel, desto wichtiger wird auch die CPU.

4. Wie viel VRAM brauchst du?
Für einen günstigen Full-HD-PC können 8 GB akzeptabel sein. Für einen neuen WQHD-Gaming-PC würden wir Modelle mit 12 oder 16 GB deutlich stärker berücksichtigen.

5. Baust du neu oder rüstest du auf?
Bei einem Neubau kannst du frei nach Preis-Leistung auswählen. Beim Upgrade kann eine bereits vorhandene Plattform den eigentlich sinnvollsten Prozessor komplett verändern.

Damit ergibt sich eine ziemlich einfache Entscheidungsmatrix:

Dein ZielCPU-EmpfehlungGPU-Klasse
günstiges Full HDRyzen 5 7600XArc B570 / RTX 5060
schnelles Full HDRyzen 5 7600X / Ryzen 5 9600RTX 5060 Ti / RX 9060 XT
WQHD mit viel VRAMRyzen 5 9600RX 9060 XT 16 GB
starkes WQHDRyzen 5 9600RX 9070 GRE / RTX 5070
WQHD mit sehr hohen FPSRyzen 7 7800X3DRX 9070 XT / RTX 5070
preisbewusstes 4KRyzen 5 9600RX 9070 XT
High-End-WQHD / 4KRyzen 7 7800X3D / 9800X3DRX 9070 XT / RTX 5080
maximale Gaming-LeistungRyzen 7 9850X3DRTX 5090

Gib dein Budget dort aus, wo du es beim Gaming auch bemerkst

Der größte Fehler bei der Zusammenstellung eines Gaming-PCs ist nicht unbedingt der Kauf einer schlechten Komponente. Viel häufiger wird das vorhandene Budget einfach falsch verteilt.

Für die meisten Gaming-PCs bringt eine stärkere Grafikkarte mehr als der Sprung auf eine unnötig teure CPU.

Genau deshalb solltest du nicht mit der Frage „Welche CPU ist die beste?“ oder „Welche Grafikkarte ist die schnellste?“ anfangen.

Frag dich zuerst: Wie viel möchte ich ausgeben, in welcher Auflösung spiele ich und wie viele FPS möchte ich erreichen?

Wenn diese drei Punkte feststehen, lässt sich die passende CPU-GPU-Kombination erstaunlich schnell eingrenzen.

Wie hoch ist dein Budget für deinen nächsten Gaming-PC – und würdest du mehr davon in CPU oder Grafikkarte stecken? Schreib es uns gerne in die Kommentare!

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