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Blog Beitragsbild - FPS Limitieren

Die FPS zu limitieren, kann beim Gaming für niedrigere Temperaturen, weniger Stromverbrauch und ein ruhigeres Spielgefühl sorgen. Ein festes FPS-Limit ist jedoch nicht automatisch für jedes Spiel und jeden Monitor die beste Wahl.



Was bringt ein FPS-Limit?

Ohne Begrenzung berechnet deine Hardware so viele Bilder pro Sekunde wie möglich. Erreicht ein Spiel beispielsweise 300 FPS, arbeitet die Grafikkarte unter hoher Last – selbst wenn dein Monitor nur 144 Bilder pro Sekunde darstellen kann.

Die wichtigsten Vorteile eines FPS-Limits auf einen Blick: 

  • Weniger Stromverbrauch durch eine geringere GPU-Auslastung
  • Niedrigere Temperaturen bei Grafikkarte und Gaming-PC
  • Leiser arbeitende Lüfter bei längeren Gaming-Sessions
  • Gleichmäßigere Frametimes für ein ruhigeres Spielgefühl
  • Geringere Unterschiede zwischen sehr hohen und niedrigen FPS
  • Weniger Spulenfiepen bei extrem hohen Bildraten
  • Reduzierte Belastung der Grafikkarte in Menüs und älteren Spielen

Weniger Stromverbrauch, Wärme und Lüfterlärm

Mit einem FPS-Limit muss die Grafikkarte nicht dauerhaft alles geben. Das kann den Stromverbrauch, die GPU-Temperatur und damit auch die Lautstärke der Lüfter deutlich reduzieren. Unter Umständen wird sogar störendes Spulenfiepen leiser.

Genau dafür bieten die Grafikkartenhersteller eigene Funktionen an. Bei NVIDIA heißt die Einstellung Max Frame Rate, während AMD mit Radeon Chill die Bildrate abhängig vom Spielgeschehen regulieren kann.

Gleichmäßigere Frametimes

Eine stabile Bildrate fühlt sich häufig angenehmer an als möglichst hohe, aber stark schwankende FPS. Springt ein Spiel ständig zwischen 200 und 500 FPS hin und her, verändern sich auch die Abstände zwischen den einzelnen Bildern.

Ein sinnvoll gesetztes FPS-Limit lässt der Grafikkarte etwas Luft und sorgt für gleichmäßigere Frametimes. Besonders in ruhigeren Spielen ist ein stabiler Wert daher oft wichtiger als die größtmögliche Zahl im FPS-Counter.

Sollte das FPS-Limit zur Bildwiederholrate passen?

Bei einem 144-Hz-Monitor liegt es zunächst nahe, das Spiel auf 144 FPS zu begrenzen. Für viele Singleplayer- und Koop-Spiele ist das tatsächlich eine gute Lösung. Allerdings kommt es darauf an, ob du G-Sync, FreeSync oder eine feste Bildwiederholrate verwendest.

Mit G-Sync oder FreeSync

Mit einer variablen Bildwiederholrate solltest du das FPS-Limit etwas unterhalb der maximalen Hertz-Zahl setzen. Damit bleibt das Spiel zuverlässig im Regelbereich des Monitors.

BildwiederholrateSinnvoller Startwert
60 Hz57 bis 58 FPS
144 Hz141 FPS
165 Hz162 FPS
240 Hz237 FPS

Diese Werte sind keine unumstößliche Regel. Je nach Spiel und verwendetem FPS-Limiter kann eine leicht andere Einstellung bessere Ergebnisse liefern.

Ohne G-Sync oder FreeSync

Bei einer festen Bildwiederholrate kannst du das Limit direkt auf 60, 144 oder 240 FPS setzen. Ein FPS-Limit verhindert allerdings nicht automatisch Screen-Tearing. 

Dafür benötigst du weiterhin V-Sync oder eine vergleichbare Synchronisation. V-Sync kann wiederum den Input-Lag erhöhen, weshalb es in kompetitiven Spielen häufig deaktiviert bleibt.

Verhindert ein FPS-Limit starke Frame-Drops?

Nicht vollständig. Wenn dein Spiel wegen einer schwachen CPU, zu wenig Grafikspeicher, Shader-Kompilierung oder schlecht optimierten Szenen auf unter 60 FPS fällt, wird auch ein Limit von 144 FPS diesen Einbruch nicht verhindern.

Der Unterschied kann sich trotzdem weniger heftig anfühlen. Ein Sprung von 144 auf 90 FPS fällt geringer aus als ein Absturz von 600 auf 90 FPS. 

Gleichzeitig besitzt die Grafikkarte mit einem passenden Limit möglicherweise noch Leistungsreserven für aufwendigere Szenen. Gegen technisch verursachte Ruckler oder echte Leistungsengpässe ist das FPS-Limit aber kein Wundermittel.

Sind mehr FPS als Hertz im E-Sport trotzdem sinnvoll?

In kompetitiven Shootern sieht die Sache etwas anders aus. Auch ein 144-Hz-Monitor kann von mehr als 144 FPS profitieren, da der PC schneller ein aktuelleres Bild bereitstellt. 

Dadurch sinkt die Eingabelatenz. Hohe Bildraten und Technologien wie NVIDIA Reflex zielen genau auf eine möglichst kurze Verzögerung zwischen Eingabe und Bildausgabe.

Spielst du hauptsächlich Singleplayer-Titel, reichen 141 FPS auf einem 144-Hz-Monitor normalerweise vollkommen aus. Möchtest du in Counter-Strike 2, Valorant oder einem anderen kompetitiven Shooter jede Millisekunde herausholen, kann ein höheres Limit wie 240, 300 oder 360 FPS sinnvoller sein.

Dabei gilt: Lieber stabile 300 FPS als Werte, die ständig zwischen 600 und 100 FPS springen. Setze das Limit am besten auf einen Wert, den dein Gaming-PC auch in anspruchsvolleren Szenen zuverlässig halten kann.

Wann solltest du deine FPS limitieren?

Ein FPS-Limit lohnt sich besonders, wenn deine Grafikkarte deutlich mehr Bilder berechnet, als du tatsächlich benötigst. Du reduzierst damit den Stromverbrauch, die Temperaturen und häufig auch die Lautstärke deines Gaming-PCs. Gleichzeitig können gleichmäßigere Frametimes für ein ruhigeres Spielgefühl sorgen.

Für Singleplayer- und entspannte Multiplayer-Spiele ist ein Limit an oder knapp unterhalb der Bildwiederholrate meist die beste Wahl. Im E-Sport darf es dagegen gerne höher sein, solange die FPS stabil bleiben und deine Hardware nicht unnötig am Anschlag läuft.

Falls dein PC selbst mit optimierten Einstellungen keine stabile Bildrate erreicht, findest du bei Caseking passende Grafikkarten, Gaming-PCs und High-Refresh-Monitore für dein nächstes Upgrade. 

Begrenzt du deine FPS bereits oder lässt du deine Grafikkarte lieber frei laufen? Schreib es uns gerne in die Kommentare!

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