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Blog Beitragsabild - Hell Let Loose Vietnam Systemanforderungen

Dichter Dschungel, 100 Spieler auf einem Server, Helikopter über den Baumwipfeln und Gegner, die du teilweise erst bemerkst, wenn es schon zu spät ist: Hell Let Loose: Vietnam verlegt die taktischen Massenschlachten der Reihe in den Vietnamkrieg – und verlangt dabei auch deinem Gaming-PC einiges ab.



Wir zeigen dir die Hell Let Loose: Vietnam Systemanforderungen, ordnen die ersten PC-Benchmarks ein und erklären, was sich spielerisch gegenüber dem Vorgänger verändert.

Wann erscheint Hell Let Loose: Vietnam?

Hell Let Loose: Vietnam erscheint am 13. August 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Auf dem PC wird der Multiplayer-Shooter unter anderem über Steam und den Epic Games Store angeboten.

Eigentlich sollte der Nachfolger bereits im Juni erscheinen. Nach der Open Beta wurde der Release jedoch auf August verschoben. Die zusätzliche Entwicklungszeit sollte vor allem in Performance, Stabilität und die allgemeine Qualität zum Verkaufsstart fließen. Mehr als 350.000 Spieler hatten zuvor an der Open Beta teilgenommen.

Mit dem Wechsel vom Zweiten Weltkrieg nach Vietnam kommt gleichzeitig eine neue technische Basis zum Einsatz: Hell Let Loose: Vietnam nutzt die Unreal Engine 5.5.4 und DirectX 12

Gerade die dichte Vegetation, Beleuchtung und großen Schlachtfelder sorgen entsprechend für höhere Hardware-Anforderungen als beim Vorgänger.

Die Hell Let Loose: Vietnam Systemanforderungen im Überblick

Für Full HD bleiben die offiziellen PC-Anforderungen auf den ersten Blick überschaubar. Allerdings lohnt sich ein genauer Blick auf die Bedingungen, unter denen die angegebenen 60 FPS erreicht werden sollen.

KomponenteMinimumEmpfohlen
BetriebssystemWindows 10 64-BitWindows 11 64-Bit
ProzessorIntel Core i5-10600K / AMD Ryzen 5 3600XIntel Core i5-12600K / AMD Ryzen 5 7600X
Arbeitsspeicher16 GB RAM16 GB RAM
GrafikkarteNvidia GeForce RTX 2060 Super / AMD Radeon RX 6600 XTNvidia GeForce RTX 3060 Ti / AMD Radeon RX 6900 XT
Speicherplatz30 GB30 GB
Ziel1.920 × 1.080, 60 FPS, niedrige Details1.920 × 1.080, 60 FPS, hohe Details
UpscalingTSR 71 % / DLSS Ultra PerformanceTSR 100 % / DLSS Balanced

*Die offiziellen Anforderungen setzen außerdem eine Breitband-Internetverbindung voraus.

Die Mindestanforderungen sind anspruchsvoller, als sie aussehen

Eine RTX 2060 Super oder RX 6600 XT klingt für einen aktuellen Shooter zunächst ziemlich genügsam. Allerdings beziehen sich die Mindestanforderungen auf 60 FPS bei niedrigen Einstellungen und aktivem Upscaling.

Bei einer GeForce soll für das Minimum DLSS Ultra Performance verwendet werden. Das Spiel wird dabei intern mit einer erheblich niedrigeren Auflösung berechnet und anschließend auf Full HD hochskaliert.

Welche Grafikkarte brauchst du für WQHD und 4K?

Aktuelle PC-Benchmarks zeigen deutlich, dass Hell Let Loose: Vietnam bei höheren Auflösungen schnell eine leistungsstarke Grafikkarte verlangt. Getestet wurde unter anderem mit dem epischen Grafik-Preset und Quality-Upscaling bei 67 Prozent Renderauflösung.

AuflösungRund 60 FPS ohne Hardware-RaytracingRund 60 FPS mit Hardware-Raytracing
WQHDRTX 5060 / RTX 4060 Ti oder RX 9060 XT / RX 7800 XTRTX 5060 Ti / RTX 4070 oder RX 9070 GRE / RX 7900 XT
UWQHDRTX 5060 Ti / RTX 4070 oder RX 9070 GRE / RX 7900 GRERTX 5070 / RTX 4070 Super oder RX 9070 / RX 7900 XTX
4K UHDRTX 5070 / RTX 4070 Super oder RX 9070 XT / RX 7900 XTXRTX 5070 Ti / RTX 4080

Vor allem 4K mit Hardware-Raytracing verlangt also nach High-End-Hardware. Ohne Hardware-Raytracing fällt die Einstiegshürde deutlich niedriger aus.

Beim Grafikspeicher zeigt sich Hell Let Loose: Vietnam dagegen vergleichsweise genügsam. Für maximale Details reichen im Test 8 GB VRAM für WQHD, während für UWQHD und 4K mindestens 12 GB VRAM empfehlenswert sind.

Zum Release stehen unter anderem das Unreal-Engine-eigene TSR sowie Nvidia DLSS zur Verfügung. DLSS Frame Generation und auf entsprechenden RTX-50-Grafikkarten auch Multi Frame Generation werden unterstützt. 

AMD FSR und Intel XeSS fehlen zum Verkaufsstart, wobei FSR nachgereicht werden soll.

Was ist Hell Let Loose: Vietnam?

Hell Let Loose: Vietnam bleibt dem Grundgedanken der Reihe treu: Statt schneller Einzelspieler-Action stehen Kommunikation, Planung und das Zusammenspiel des gesamten Teams im Mittelpunkt.

Auf riesigen Karten kämpfen jeweils 50 gegen 50 Spieler gegeneinander. Ein einzelner Spieler kann zwar ein Feuergefecht entscheiden – eine Schlacht gewinnt ihr aber vor allem durch funktionierende Trupps, Nachschub, gute Spawnpunkte und eine klare Befehlskette.

Teamwork ist wichtiger als deine Kill-Zahl

Hell Let Loose: Vietnam ist deutlich stärker taktisch ausgerichtet als schnelle Multiplayer-Shooter. Die Teams bestehen aus unterschiedlichen Einheiten und spezialisierten Rollen für Infanterie, Aufklärung, Panzer, Mörser, Helikopter und die Führung der gesamten Armee.

Squad Leader koordinieren ihre Soldaten, Aufklärer suchen nach gegnerischen Positionen und andere Spieler kümmern sich um Fahrzeuge, Nachschub oder Unterstützung.

Dazu kommt das bereits aus Hell Let Loose bekannte strategische Element: Spawnpunkte und Versorgungsstrukturen müssen sinnvoll aufgebaut werden. Eine gute Position kann für das gesamte Team wichtiger sein als eine hohe Abschusszahl. 

Kommunikation über Sprachchat und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Trupps gehören deshalb fest zum Spielprinzip.

USA gegen Nordvietnam: Zwei Armeen mit unterschiedlichen Spielstilen

Eine der größten spielerischen Veränderungen ist die asymmetrische Kriegsführung. Die beiden Seiten besitzen nicht einfach nur unterschiedliche Waffen mit ansonsten identischen Möglichkeiten.

Die US-Streitkräfte können verstärkt auf schwere Fahrzeuge und Helikopter zurückgreifen. Die Luftfahrzeuge dienen unter anderem für Feuerunterstützung, schnelle Truppenbewegungen und Nachschublieferungen.

Die nordvietnamesischen Truppen setzen dagegen auf Tunnelnetzwerke und Guerilla-Taktiken. Dadurch können Einheiten versteckt bewegt und überraschende Angriffe hinter oder nahe der gegnerischen Linien vorbereitet werden.

Beide Seiten können außerdem bewaffnete Patrouillenboote einsetzen. Gerade auf Karten mit großen Flussnetzen entstehen dadurch zusätzliche Wege für Angriffe und Flankenmanöver.

Sechs Maps führen durch Dschungel, Flüsse und Militäranlagen

Zum Release umfasst Hell Let Loose: Vietnam sechs großflächige Schlachtfelder: Thanh Hóa Bridge, Huế Outskirts, Vạn Tường, Quảng Ngãi, Đắk Tô Airfield und Cam Ranh Port.

Dabei verändert die Umgebung auch die Gefechte. An der Thanh-Hóa-Brücke entstehen Engpässe rund um Brücke, Bahnstrecken und Flussüberquerungen, während Huế Outskirts stärker auf Höhenunterschiede und Kämpfe zwischen Terrassenfeldern und Industrieanlagen setzt.

Damit dürfte die Map nicht nur bestimmen, wo gekämpft wird, sondern auch, welche Einheiten und Taktiken besonders effektiv sind.

Schwimmen, Klettern und verwundete Kameraden wegziehen

Passend zum deutlich unwegsameren Gelände wurde auch die Bewegung erweitert. Spieler können schwimmen, klettern und schneller kriechen. Dadurch sollen sich Flüsse, Böschungen und dichter Dschungel natürlicher durchqueren lassen.

Eine besonders passende Neuerung betrifft verwundete Teamkameraden. Gefallene Soldaten lassen sich aus der unmittelbaren Schusslinie ziehen, damit ein Medic sie an einem sichereren Ort behandeln kann.

Auch bei den Spielmodi bleibt es nicht nur beim Bekannten. Neben Warfare, bei dem zwei Teams um fünf Sektoren kämpfen, und Offensive mit festen Angreifer- und Verteidigerrollen gibt es vier weitere wechselnde Modi. Insgesamt stehen damit sechs Varianten zur Verfügung.

Kritik an Hell Let Loose: Vietnam: Der Realismus hat seinen Preis

Genau die kompromisslose Ausrichtung, die Hell Let Loose: Vietnam von vielen anderen Multiplayer-Shootern unterscheidet, dürfte gleichzeitig für einige Spieler die größte Hürde darstellen.

Das Spiel verlangt Konzentration, Geduld und vor allem die Bereitschaft, mit anderen Spielern zu kommunizieren.

Sterben gehört zum Alltag – und danach beginnt das Warten

Fehler werden extrem hart bestraft. Wenige Treffer können ein Feuergefecht beenden, bevor du deinen Gegner überhaupt eindeutig entdeckt hast. Anschließend folgen Respawn-Zeit, die Auswahl eines neuen Einstiegspunktes und möglicherweise ein längerer Weg zurück zur Front.

Ein Match kann sich dabei über 90 Minuten ziehen. Wer von einem Multiplayer-Shooter möglichst permanent Feuergefechte und schnelle Wiedereinstiege erwartet, dürfte mit diesem Tempo Schwierigkeiten haben.

Für koordinierte Squads ist genau dieses Risiko allerdings ein wichtiger Teil der Spannung: Ein sinnvoll gesetzter Spawnpunkt, ein erfolgreicher Flankenangriff oder ein rechtzeitig gelieferter Nachschub erhält dadurch wesentlich mehr Gewicht.

Der Dschungel macht Gegner schwer sichtbar

Das Vietnam-Szenario verschärft einen weiteren Bestandteil des Hell-Let-Loose-Spielprinzips: Gegner zu erkennen, ist schwierig.

Dichte Büsche, Bäume und hohe Vegetation bieten hervorragende Deckung. Oft reichen kleine Bewegungen oder ein kurzer Schatten aus, um eine gegnerische Position zu verraten. Gleichzeitig kann ein einzelner Schuss aus dem Unterholz bereits das Ende bedeuten.

Das Treffer- und Todesfeedback fällt dabei teilweise sehr zurückhaltend aus. Dadurch ist nicht immer sofort ersichtlich, woher ein tödlicher Treffer gekommen ist. Für die gewünschte kompromisslose Atmosphäre passt das – frustrierend kann es trotzdem werden.

Die Technik ist hübsch, aber noch nicht überall sauber

Die Unreal Engine 5 sorgt besonders im dichten Dschungel und bei der Wasserdarstellung für starke Szenen. Gleichzeitig gibt es zum Release noch sichtbare technische Schwächen.

Vor allem das Level of Detail fällt stellenweise aggressiv aus. Damit ist die Technik gemeint, die Objekte abhängig von ihrer Entfernung mit unterschiedlich vielen Details darstellt. Im Dschungel können dadurch Büsche sichtbar aufploppen, während sich der Spieler auf sie zubewegt.

Auch Schatten verändern sich teilweise deutlich mit der Entfernung. Charaktermodelle erreichen ebenfalls nicht überall die Qualität der Umgebungen.

Positiv sieht es dagegen bei den Frametimes aus. Shader werden beim ersten Start vorab kompiliert und in den bisherigen Tests traten weder störende Shader-Kompilierungsruckler noch ausgeprägte Nachladeruckler beim Bewegen über die Karten auf.

Hell Let Loose: Vietnam verlangt Teamwork – und einen kräftigen Gaming-PC

Hell Let Loose: Vietnam baut nicht darauf, dir alle paar Sekunden den nächsten Abschuss vor die Füße zu werfen. Der Dschungel soll gefährlich sein, Kommunikation soll einen echten Vorteil bringen und jede Bewegung über offenes Gelände kann eine schlechte Entscheidung sein.

Gerade die asymmetrischen Möglichkeiten mit Helikoptern, Tunnelnetzwerken, Booten und unterschiedlich aufgebauten Schlachtfeldern geben dem Vietnam-Szenario dabei einen eigenen Charakter. Wer bereits den taktischen Ansatz von Hell Let Loose mochte, bekommt hier deutlich mehr als nur neue Waffen und grüne Maps.

Beim Gaming-PC solltest du die offiziellen Mindestanforderungen allerdings nicht unterschätzen. Für Full HD lässt sich die Einstiegshürde mit Upscaling noch vergleichsweise niedrig halten. 

Wer dagegen in WQHD oder sogar 4K mit hohen Details und Hardware-Raytracing spielen möchte, braucht schnell eine leistungsstarke Grafikkarte. Bei Caseking findest du eine große Auswahl an leistungsstarken GPUs, damit der einzige limitierende Faktor im vietnamesischen Dschungel dein Aim bleibt.

Ziehst du mit deinem Squad in den Dschungel oder ist dir Hell Let Loose: Vietnam eine Spur zu gnadenlos? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare!

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