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Blog Beitragsbild - Mewgenics

2026 ist kaum gestartet und trotzdem diskutiert die Szene bereits hitzig über einen möglichen Game-of-the-Year-Kandidaten. Mit Mewgenics melden sich Edmund McMillen und Tyler Glaiel eindrucksvoll zurück – und treffen offensichtlich einen Nerv.



Auf SteamDB zählt der Titel aktuell zu den meistbeachteten Spielen, in den Steam-Charts schoss er direkt nach Release ganz nach oben. Aber was steckt wirklich dahinter?

Was ist Mewgenics?

Mewgenics ist ein rundenbasiertes, taktisches Rollenspiel mit Roguelike- beziehungsweise Roguelite-Struktur. Hinter dem Projekt steht Edmund McMillen, der kreative Kopf hinter The Binding of Isaac und Super Meat Boy. Wer seine bisherigen Werke kennt, weiß: Hier trifft ungewöhnlicher Stil auf forderndes Gameplay und eine ordentliche Portion schwarzer Humor.

Im Kern geht es darum, Katzen zu züchten und sie in taktische Kämpfe zu schicken. Pro Run stellt ihr ein Team aus vier Tieren zusammen, die ihr zuvor rekrutiert und weiterentwickelt habt. Mutationen, Klassen und individuelle Fähigkeiten sorgen dafür, dass sich jede Partie anders anfühlt.

Sterben gehört dazu – genauso wie das Lernen aus Fehlern und das Optimieren der nächsten Generation.

Warum sprechen alle vom möglichen Game of the Year 2026?

Zum Release am 10. Februar 2026 startete Mewgenics mit einem Metascore von 89 und ist damit aktuell das bestbewertete Spiel des Jahres. Zahlreiche internationale Magazine vergeben Wertungen im Bereich von 9 von 10 Punkten oder höher. Einzelne Stimmen sprechen bereits offen vom ersten heißen Game-of-the-Year-Kandidaten 2026.

Besonders hervorgehoben werden die enorme spielerische Tiefe und das Balancing. Runs gelten als fordernd, aber nicht unfair. Statt künstlich überzogener Schwierigkeitsanstiege setzt das Spiel auf Limitierungen, variable Gameplay-Loops und taktische Freiheit. Auch das Boss-Design und die hohe Abwechslung werden immer wieder gelobt.

Selbst nach vielen Stunden sollen neue Systeme und Inhalte entdeckt werden können. Für ein Roguelike ist das ein entscheidender Faktor – und offenbar einer der Gründe für die starken Wertungen.

Wie erfolgreich ist Mewgenics auf Steam?

Nicht nur die Presse und Kritiker sind begeistert, auch die Community zeigt klare Zahlen. Innerhalb von sechs Stunden nach Launch verkaufte sich Mewgenics über 150.000 Mal und spielte damit bereits seine Entwicklungskosten wieder ein. Gleichzeitig sprang das Spiel an die Spitze der meistverkauften Titel auf Steam.

Auch bei den gleichzeitigen Spielerzahlen legte der Titel stark vor. Kurz nach Release wurden über 100.000 gleichzeitige Spieler erreicht. Die Nutzerbewertungen bewegen sich bei rund 92 Prozent positiv – ein Wert, der deutlich macht, dass hier nicht nur Hype, sondern echte Begeisterung im Spiel ist.

Im Vergleich dazu verkaufte sich The Binding of Isaac: Rebirth am Veröffentlichungstag rund 40.000 Mal. Mewgenics übertraf diese Marke in den ersten Stunden deutlich und markiert damit einen neuen Meilenstein für das Entwicklerduo.

Wie spielt sich Mewgenics?

Spielerisch setzt Mewgenics auf rundenbasierte Kämpfe auf Gitterkarten. Vergleiche mit Taktik-Titeln wie XCOM oder Into the Breach drängen sich auf – nur dass hier eben Katzen in den Kampf ziehen.

Ihr weist euren Tieren Rollen zu, etwa Magier, Kämpfer oder Tank, und entwickelt sie durch Zucht weiter. Fähigkeiten, Klassenmerkmale und zahlreiche Gegenstände sorgen dafür, dass Builds sehr unterschiedlich ausfallen können. Genretypisch gilt: Kein Run gleicht dem anderen.

Der typische McMillen-Stil bleibt erhalten. Der eigenwillige Zeichenstil und der bekannte Galgenhumor ziehen sich durch das gesamte Spiel. Süßes Katzenchaos trifft auf bizarre Mutationen – genau diese Mischung sorgt bei Indie-Fans für Begeisterung.

Wird es DLCs für Mewgenics geben?

Ja – zumindest ist das klar kommuniziert. Laut Aussagen von Edmund McMillen existiert seit längerer Zeit eine umfangreiche Sammlung an DLC-Ideen. Konkrete Details oder Termine stehen zwar noch nicht fest, doch die Entwickler betonen, dass Erweiterungen fest eingeplant sind.

Dabei wollen sie auch beobachten, wie die Community das Spiel erlebt und welche Wünsche sich herauskristallisieren. Die langfristige Unterstützung scheint also Teil der Strategie zu sein.

Kommt die Katzenzucht auch für Konsolen?

Viele von euch zocken nicht ausschließlich am PC – und genau deshalb ist die Frage nach Konsolen-Versionen absolut berechtigt. Gute Nachrichten: Umsetzungen sind bereits in Arbeit.

Auf Nachfrage zum Konsolen-Release erklärte Edmund McMillen, dass entsprechende Versionen sich in Entwicklung befinden. Einen konkreten Termin gibt es zwar noch nicht, da man sich nicht sicher sei, wann alles fertiggestellt sein wird. Gleichzeitig deutete er an, dass Mewgenics schon in der Entwicklungsphase für “alle Systeme“ sei. Wenn du auf Konsole spielst, musst du dich vermutlich nur noch etwas gedulden.

Lohnt sich Mewgenics für Fans von The Binding of Isaac?

Wenn du The Binding of Isaac wegen seiner Build-Vielfalt, seiner Roguelike-Struktur und seines schwarzen Humors liebst, solltest du Mewgenics definitiv im Blick behalten. Auch wenn das Gameplay nun stärker auf Taktik und Rundenkämpfe setzt, bleibt die Design-Philosophie spürbar: hohe Wiederspielbarkeit, fordernde Runs und immer neue Kombinationen.

Für 30 Euro ist Mewgenics seit dem 10. Februar 2026 auf Steam erhältlich. Konsolen-Versionen sind aktuell noch in der Entwicklung.

Ob wir hier tatsächlich den ersten großen Indie-Meilenstein 2026 erleben, wird sich im Laufe des Jahres zeigen. Die Zahlen, die Wertungen und die Reaktionen der Community deuten jedoch klar darauf hin, dass Mewgenics mehr ist als nur ein weiteres Roguelike mit niedlichen Katzen.

Hast du Mewgenics schon gespielt oder steht es noch auf deiner Wishlist? Glaubst du, dass es wirklich das Zeug zum Game of the Year 2026 hat – oder ist der Hype vielleicht doch etwas zu groß? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare!

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