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Blog Beitragsbild - MW4 Systemanforderungen

Modern Warfare 4 steht kurz vor dem Release und sorgt schon jetzt für eine Überraschung! Nach der Kritik an den vergangenen Call-of-Duty-Ablegern begeistert die neue Kampagne sowohl Spieler als auch Tester. 



Auf Steam erreicht der Shooter die besten Bewertungen seit Jahren. Doch während Captain Price sein großes Comeback feiert, sorgt ausgerechnet die aufwendige PC-Grafik für Diskussionen.

Wann erscheint Modern Warfare 4?

Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Auf PS4 und Xbox One wird der neue Shooter nicht mehr veröffentlicht.

Wer das Spiel digital vorbestellt hat, muss allerdings nicht bis zum offiziellen Release warten. Bereits seit dem 16. Oktober können Vorbesteller die vollständige Einzelspieler-Kampagne erleben. 

Am 20. Oktober startet außerdem der vorzeitige Zugang zum zurückkehrenden Extraction-Modus DMZ. Der vollständige Multiplayer wird am 23. Oktober freigeschaltet.

InhaltVeröffentlichung
Kampagne im Early Access16. Oktober 2026
DMZ im Early Access20. Oktober 2026
Vollständiger Release23. Oktober 2026
PlattformenPC, PS5, Xbox Series X/S, Switch 2
Xbox Game Pass zum LaunchNein

Auch beim Xbox Game Pass gibt es eine Änderung. Entgegen der Erwartungen vieler Spieler erscheint Modern Warfare 4 zunächst als eigenständiger Kauf. Eine Aufnahme in den Game Pass ist laut Activision erst für die Weihnachtssaison 2027 vorgesehen.

Alle Details zur ursprünglichen Ankündigung, dem Reveal-Trailer und den angekündigten Features findest du in unserem Modern Warfare 4 Überblick.

Modern Warfare 4: Die Kampagne begeistert Spieler und Tester

Die größte Überraschung liefert bislang die Einzelspieler-Kampagne. Nach der stark kritisierten Kampagne von Modern Warfare 3 und dem umstrittenen Koop-Ansatz von Black Ops 7 kehrt Infinity Ward zu einer deutlich stärker inszenierten Einzelspieler-Erfahrung zurück.

Statt auf eine offene Spielwelt zu setzen, erwarten dich wieder überwiegend lineare Missionen, aufwendige Zwischensequenzen und zahlreiche spektakuläre Actionmomente.

Korea, Captain Price und ein globaler Krieg

Im Mittelpunkt steht eine groß angelegte Invasion Nordkoreas in Südkorea. Du übernimmst unter anderem die Rolle des jungen südkoreanischen Soldaten Private Park, der mit seiner Einheit plötzlich mitten in einem eskalierenden Krieg landet.

Parallel verfolgt Captain Price seine eigene Mission. Nach den Ereignissen der vergangenen Teile operiert der ehemalige Spezialagent außerhalb offizieller Strukturen und gerät erneut in einen gefährlichen internationalen Konflikt.

Die beiden Handlungsstränge führen dich an unterschiedliche Schauplätze:

  • Südkorea: Brutale Grabenkämpfe und groß angelegte Militäroffensiven.
  • New York: Intensive Häuserkämpfe und verdeckte Operationen.
  • Paris: Spektakuläre Verfolgungsjagden durch die Straßen.
  • Mumbai: Nächtliche SAS-Einsätze und taktische Gefechte.

Die Kampagne dauert je nach Spielweise ungefähr sieben Stunden und punktet insbesondere mit ihrer Inszenierung, dem präzisen Gunplay und den abwechslungsreichen Missionen.

Ganz ohne Schwächen bleibt die Geschichte allerdings nicht. Einzelne offene Missionsgebiete ziehen sich etwas in die Länge, und gelegentlich erschweren schlecht erkennbare Gegner das Gameplay.

Trotzdem zeichnet sich ein klares Bild ab: Modern Warfare 4 könnte eine der stärksten Call-of-Duty-Kampagnen der vergangenen Jahre bieten.

Modern Warfare 4 erreicht auf Steam einen Bestwert

Auch auf Steam sorgt der neue Shooter für Begeisterung. Im Vorabzugang erhielt Modern Warfare 4 bereits mehr als 90 Prozent positive Nutzerbewertungen.

Am 19. Oktober lag die positive Bewertungsquote zeitweise bei rund 92 Prozent aus über 3.100 Rezensionen. Damit erreicht der Titel das stärkste frühe Steam-Feedback für ein Call of Duty seit Black Ops aus dem Jahr 2010.

Besonders häufig loben Spieler die grafische Präsentation, die abwechslungsreichen Missionen und die Rückkehr zu einer richtigen Einzelspieler-Kampagne.

Im Vergleich zum Vorgänger ist das ein gewaltiger Unterschied. Black Ops 7 erhielt auf Steam überwiegend negative Bewertungen und konnte vor allem mit seiner Kampagne viele Fans nicht überzeugen.

Allerdings beziehen sich die bisherigen Bewertungen größtenteils auf den Einzelspieler-Modus. Wie gut Multiplayer und DMZ tatsächlich ankommen, wird sich erst nach dem vollständigen Release zeigen.

Modern Warfare 4 auf dem PC: DLSS 4.5, FSR und neue Grafikoptionen

Technisch legt Modern Warfare 4 ordentlich nach. Entwickler Beenox hat gemeinsam mit Infinity Ward die PC-Version auf zahlreiche Hardware-Konfigurationen angepasst.

Mehr als 800 Anpassungsoptionen ermöglichen dir, Grafik, Steuerung und Interface auf deine Bedürfnisse abzustimmen.

Dazu kommen aktuelle Upscaling-Technologien wie NVIDIA DLSS 4.5, AMD FSR Redstone und Intel XeSS 3. Auch Frame Generation wird unterstützt.

Mit Enhanced FOV erhält die PC-Version außerdem eine exklusive Sichtfeldoption. Sie erweitert die Darstellung an den Bildschirmrändern, ohne das zentrale Sichtfeld gleichermaßen zu verzerren.

Welche Hardware benötigst du für Modern Warfare 4?

Die offiziellen PC-Systemanforderungen fallen für einen aktuellen AAA-Shooter vergleichsweise moderat aus.

HardwareMinimumEmpfohlen (90 FPS Multiplayer)4K mit Raytracing
ProzessorRyzen 5 1400 / Core i5-6600Ryzen 5 3600 / Core i7-8700Ryzen 7 3700X / Core i7-10700K
GrafikkarteGTX 970 / RX 470RTX 3060 Ti / RX 6600 XTRTX 5070 Ti / RX 9070 XT
Arbeitsspeicher8 GB16 GB32 GB
VRAM3 GB8 GB16 GB
Speicher115 GB SSD115 GB SSD115 GB SSD

Erste Grafikkarten-Benchmarks zeigen, dass Modern Warfare 4 mit Upscaling auch auf Mittelklasse-Hardware ordentlich läuft. In WQHD sind unter den getesteten Bedingungen beispielsweise mit einer RTX 5060 oder RX 9060 XT rund 60 FPS möglich.

Für 4K-Gaming mit hohen Grafikdetails solltest du dagegen deutlich mehr GPU-Leistung einplanen. Die tatsächlichen FPS hängen unter anderem von den Grafiksettings und Raytracing-Effekten ab.

Du möchtest deinen PC für Modern Warfare 4 aufrüsten? Bei Caseking findest du passende Gaming-Grafikkarten und Gaming-PCs für hohe FPS in aktuellen Shootern.

Raytracing-Probleme: Warum sorgt die PC-Grafik für Kritik?

Obwohl Modern Warfare 4 technisch einiges zu bieten hat, sorgt ausgerechnet Raytracing für Probleme.

Der Shooter unterstützt Raytracing für Reflexionen, globale Beleuchtung, Schatten und Umgebungsverdeckung. Die Technik kann in der Kampagne, im Multiplayer und in DMZ verwendet werden.

Allerdings gibt es einen Haken: Der spieleigene Raytracing-Entrauscher lässt sich nicht mit DLSS, FSR oder XeSS Super Resolution kombinieren.

Stattdessen verwendet das Spiel Filmic SMAA T2X. Das kann insbesondere bei niedrigeren Renderauflösungen für sichtbares Bildrauschen, flimmernde Details und eine niedrigere Bildrate sorgen.

Besonders kurios: Mit FSR Ray Regeneration können Radeon-RX-9000-Grafikkarten einen anderen Entrauscher verwenden, der gleichzeitig mit FSR Upscaling funktioniert.

NVIDIA DLSS Ray Reconstruction wird dagegen nicht offiziell unterstützt, obwohl die Technik im Vorgänger vorhanden war.

Ist Modern Warfare 4 das Ende der Reihe?

Auch die Zukunft der Modern-Warfare-Reihe beschäftigt aktuell viele Spieler.

Infinity Ward hat inzwischen bestätigt, dass Modern Warfare 4 als Abschluss der aktuellen Geschichte rund um Captain Price und die Task Force 141 konzipiert wurde.

Narrative Director Jeff Negus erklärte dazu, dass das Entwicklerteam eine definitive und in sich abgeschlossene Geschichte erzählen wollte. Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass es niemals ein Modern Warfare 5 geben wird.

Ob Captain Price und andere bekannte Figuren irgendwann zurückkehren, ließ Negus ausdrücklich offen. Gleichzeitig arbeitet Activision bereits an einer neuen Call-of-Duty-Subreihe abseits von Modern Warfare und Black Ops.

Damit könnte Modern Warfare 4 zumindest für längere Zeit das letzte Kapitel der aktuellen Geschichte bleiben.

FAQ zu Modern Warfare 4

Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2.

Ja. Digitale Vorbesteller können seit dem 16. Oktober 2026 die Kampagne spielen. DMZ startet für berechtigte Vorbesteller am 20. Oktober in den Early Access.

Die Einzelspieler-Kampagne dauert ungefähr sieben Stunden. Je nach Schwierigkeitsgrad und Spielweise kann die Spielzeit variieren.

Die ersten Steam-Bewertungen fallen außergewöhnlich positiv aus. Am 19. Oktober erreichte der Shooter zeitweise rund 92 Prozent positive Rezensionen. Die Bewertungsquote kann sich nach dem vollständigen Release noch ändern.

Ja. Die PC-Version unterstützt unter anderem DLSS 4.5, FSR und XeSS sowie Raytracing. Allerdings lassen sich bestimmte Upscaling-Verfahren momentan nicht mit dem integrierten Raytracing-Entrauscher kombinieren.

Ein Modern Warfare 5 wurde bislang nicht angekündigt. Infinity Ward betrachtet die Geschichte von Modern Warfare 4 als Abschluss der aktuellen Erzählung, schließt eine spätere Rückkehr bekannter Figuren aber nicht ausdrücklich aus.

Modern Warfare 4 könnte Call of Duty wieder auf Kurs bringen

Nach mehreren umstrittenen Ablegern scheint Infinity Ward mit Modern Warfare 4 vieles richtig zu machen.

Die Kampagne begeistert mit einer aufwendigen Inszenierung, abwechslungsreichen Schauplätzen und einer Geschichte, die langjährige Handlungsstränge abschließt. Die positiven Steam-Bewertungen zeigen, dass diese Rückkehr zu den Wurzeln bei vielen Spielern gut ankommt.

Auf dem PC bleibt allerdings Nachbesserungsbedarf. Insbesondere die Raytracing-Umsetzung könnte von einem Update profitieren.

Jetzt muss sich zeigen, ob Multiplayer und DMZ das starke Gesamtbild bestätigen können.

Hat Call of Duty endlich wieder die Kurve bekommen oder wartest du erst einmal ab, wie sich der Multiplayer schlägt? Schreib es uns gerne in die Kommentare!

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