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Die Gerüchte zur PlayStation 6 nehmen Fahrt auf – und wenn sich die aktuellen Leaks bewahrheiten, erwartet uns ein echtes Hardware-Biest. Im Mittelpunkt steht vor allem ein Thema: massiv mehr Arbeitsspeicher. Doch mehr Power bedeutet nicht automatisch bessere Verfügbarkeit oder faire Preise.
Wir schauen uns an, was bisher im Raum steht, wie realistisch das Ganze wirkt und was das für euch als Gamer bedeuten könnte.
Bekommt die PlayStation 6 tatsächlich 30 GB RAM?
Mehrere Quellen berichten übereinstimmend von 30 Gigabyte Unified Memory für die PS6. „Unified“ bedeutet dass die CPU und GPU auf denselben Speicher zugreifen – ein Ansatz, den Sony seit Jahren verfolgt.

Technisch soll die Konfiguration aus zehn 3-GB-Modulen bestehen, angebunden über ein 160-Bit-Interface. In Kombination mit dem aktuellen GDDR7-Standard steht eine theoretische Bandbreite von rund 640 GB/s im Raum. Die PS5 kommt auf 448 GB/s – das wäre also ein Plus von über 40 Prozent.
Welche Vorteile bringt mehr RAM?
Arbeitsspeicher ist einer der entscheidenden Faktoren für flüssiges Gameplay. Wenn der Speicher knapp wird, entstehen Nachladeruckler, Pop-ins oder Detailreduktionen.
Mit 30 GB GDDR7 könnten Entwickler:
- größere Open Worlds ohne sichtbare Nachladegrenzen realisieren
- hochauflösende Texturen stabil darstellen
- Raytracing umfassender einsetzen
- KI-gestützte Grafikverfahren effizienter nutzen
Besonders spannend ist das im Zusammenspiel mit Sonys PSSR-Technologie (PlayStation Spectral Super Resolution). KI-Upscaling profitiert stark von hoher Speicherbandbreite und großzügiger RAM-Ausstattung. Größere Modelle liefern bessere Bildqualität – brauchen aber auch Platz.

Mehr RAM könnte den Weg für stabileres 4K bei hohen Bildraten ebnen. Und vielleicht werden 120 FPS bald realistischer sein als bisher.
Wann erscheint die PlayStation 6 voraussichtlich?
Offizielle Angaben gibt es nicht. Branchenbeobachter rechnen frühestens mit 2027, einige halten auch 2028 für realistischer.
Bis dahin kann sich noch viel ändern. Konsolenspezifikationen werden oft bis kurz vor Produktionsbeginn angepasst. Sollte sich die Speicherkrise nicht beruhigen, könnte Sony theoretisch auch noch an der RAM-Menge drehen. Gleichzeitig muss die Konsole aber langfristig konkurrenzfähig bleiben – schließlich bleibt eine Generation meist sechs bis acht Jahre am Markt.
Welche CPU- und GPU-Architektur soll die PS6 nutzen?
Nicht nur der Speicher sorgt für Schlagzeilen. Auch zur APU – also dem kombinierten Prozessor-Grafik-Chip – kursieren konkrete Details.
Im Gespräch ist eine Custom-APU von AMD mit:
- Zen-6-CPU-Kernen
- RDNA-5-Grafikarchitektur
- speziellen KI-Beschleunigern
Der interne Codename „Orion“ fällt dabei immer wieder. Laut Leaks soll die GPU-Leistung grob beim Dreifachen einer PS5 liegen – bei vergleichbarem Stromverbrauch. Sollte das zutreffen, wäre das ein erheblicher Schritt nach vorn.

Interessant ist zudem die Erwähnung von Neural- oder Radiance-Cores. Diese würden ähnlich wie Nvidias Tensor-Cores arbeiten und KI-Berechnungen direkt auf Hardware-Ebene beschleunigen. Das passt auch klar in den aktuellen Trend von weniger roher Rasterleistung und mehr intelligenter Bildberechnung.
Wie viel wird die PlayStation 6 kosten?
So beeindruckend 30 GB GDDR7 auch klingen – der Speicher ist derzeit teuer. Die Nachfrage aus der KI-Branche treibt die Preise für Arbeitsspeicher weiterhin stark nach oben.
Das bringt Sony in eine schwierige Lage, da mehr RAM höhere Produktionskosten bedeutet. Das würde sich dann für die Käufer in erhöhten Verkaufspreisen und geringerer Verfügbarkeit widerspiegeln.
Viele erinnern sich noch an die PS5: Chip-Krise, Scalper, monatelange Lieferengpässe. Dieses Mal könnte nicht die GPU-Fertigung das Problem sein, sondern der Arbeitsspeicher.
Hinzu kommt, dass Gaming-Hardware generell teurer wird. Die PS5 Pro hat bereits gezeigt, dass Sony bereit ist, höhere Preise durchzusetzen. Eine PS6 mit nahezu doppeltem RAM und neuem Speicherstandard dürfte kaum günstiger werden. Konkrete Preise gibt es leider noch keine, aber Schätzungen zufolge wird die Playstation 6 zwischen 600 und 900 Euro kosten.
Kommt neben der PS6 noch ein neuer PlayStation-Handheld?
Die aktuellen Gerüchte sprechen nicht nur von einer stationären PS6. Angeblich arbeitet Sony parallel an einem neuen Handheld, der technisch enger an die Hauptkonsole angebunden ist als frühere mobile Geräte.

Hier stehen 24 GB Arbeitsspeicher im Raum – für ein Gaming-Handheld außergewöhnlich viel. Das würde es ermöglichen, viele Spiele lokal laufen zu lassen, statt sie nur zu streamen.
Wird die PlayStation 6 das nächste Gaming-Monster oder doch nur heiße Luft?
Wenn sich die aktuellen Berichte bewahrheiten, steuert Sony mit der PS6 auf einen echten Generationssprung zu: 30 GB GDDR7, mehr Speicherbandbreite, Zen-6-Power und KI-Kerne könnten ein riesiger Schritt für Konsolen-Gaming werden.
Größere Welten, weniger Ladepausen, stabileres 4K bei konstant hohen Bildraten – das ist zumindest das Szenario, das die Leaks zeichnen. Gleichzeitig steht ein möglicher Handheld im Raum, der das Ökosystem sinnvoll erweitern könnte. Die nächsten Jahre dürften also spannend werden.
Noch sprechen wir aber ausschließlich über Insider-Informationen und Gerüchte. Sony selbst hat keine Details bestätigt. Spezifikationen können sich bis zum Produktionsstart deutlich verändern – gerade mit Blick auf die Marktbedingungen. Bis zur offiziellen Vorstellung bleibt also alles mit Vorsicht zu genießen.
Freust du dich auf die PlayStation 6? Würdest du bei solchen Specs direkt zugreifen – selbst wenn der Preis deutlich steigt? Oder bleibt für dich PC-Gaming weiterhin das einzig Wahre? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare!


