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Beitragsbild Sim Setups mit Mabix und einem Racing rig

Simracing für Einsteiger beginnt für viele genau dort, wo wahrscheinlich auch deine ersten virtuellen Rennen gestartet sind: mit einem Controller in der Hand. 



Du fährst deine ersten Runden, kennst irgendwann jeden Bremspunkt und merkst trotzdem, dass da noch mehr gehen muss.

Dann kommt das erste Lenkrad. Plötzlich spürst du die Strecke in deinen Händen, bremst mit dem Fuß und erwischst dich dabei, wie du nach dem Rennen nach Wheelbases, Pedalen und kompletten Racing-Rigs suchst.

Du willst direkt wissen, welches Setup zu dir passt? Auf Caseking findest du unsere vier Setups für Einsteiger, Fortgeschrittene, ambitionierte Simracer und absolute Profis.

Vom Controller zum Lenkrad

Mit einem Controller kannst du verdammt viel Spaß in Rennspielen haben. Er braucht keinen zusätzlichen Platz, ist innerhalb von Sekunden einsatzbereit und funktioniert gerade in zugänglicheren Racing-Games hervorragend.

Sobald du allerdings tiefer ins Simracing einsteigen möchtest, stößt du irgendwann an seine Grenzen.

Mit einem Lenkrad bekommst du deutlich mehr Weg für deine Lenkbewegungen. Kleine Korrekturen fallen leichter, Kurven lassen sich sauberer anfahren und Gas sowie Bremse steuerst du nicht länger nur mit zwei kleinen Triggern.

Der wichtigste Unterschied ist aber das Force Feedback.

Eine Wheelbase kann dir über das Lenkrad Rückmeldung darüber geben, was dein virtuelles Auto gerade macht. Curbs, Bodenwellen, ein leicht werdendes Heck oder nachlassender Grip sind nicht mehr nur auf dem Bildschirm zu sehen – du kannst sie auch in deinen Händen spüren.

Wie groß dieser Unterschied tatsächlich ausfällt, haben wir ausführlich in unserem Vergleich zwischen Controller und Lenkrad erklärt.

Und keine Sorge: Du wirst mit einem Lenkrad wahrscheinlich nicht sofort schneller. Wer jahrelang mit Controller gefahren ist, muss viele Bewegungsabläufe erst neu lernen. Genau das macht aber einen großen Teil des Reizes aus.

Was brauchst du für dein erstes Simracing-Setup?

Der Einstieg muss nicht direkt mit einem riesigen Aluminium-Cockpit, drei Monitoren und einer Wheelbase beginnen, die dir beim ersten Crash beinahe die Arme verdreht.

Mabix in einem Sim Setup

Für deine ersten richtigen Schritte reichen wenige Komponenten:

  • Wheelbase und Lenkrad
  • Gas- und Bremspedal
  • eine stabile Befestigung
  • dein vorhandener Monitor oder Fernseher
  • ein passendes Racing-Game

Besonders interessant sind kompakte Direct-Drive-Systeme. Bei einer Direct-Drive-Wheelbase sitzt das Lenkrad direkt auf der Motorachse. Dadurch können Lenkkräfte und feine Rückmeldungen besonders direkt übertragen werden.

Wie Wheelbase, Pedale und Force Feedback technisch zusammenspielen, erklären wir dir ausführlicher in unserem Beitrag über die Technik hinter Simracing.

Du musst trotzdem nicht jede Komponente sofort einzeln kaufen. Für den Start ist ein abgestimmtes Bundle meist deutlich unkomplizierter.

Bronze: Vom Controller zum ersten Direct-Drive-Setup

Sim Setup Bronze mit Gear

Der größte Sprung auf deiner Simracing-Reise passiert direkt am Anfang: Du legst den Controller zur Seite und steuerst dein Auto erstmals mit einem echten Lenkrad und Pedalen.

Genau dafür ist unser Bronze-Setup gedacht.

Herzstück ist das MOZA R3 Racing Set für den PC. Das Komplettset kombiniert eine kompakte Direct-Drive-Wheelbase, ein 280-mm-Lenkrad und ein Pedalset mit Gas und Bremse. Du bekommst damit alles, was du für deine ersten Runden brauchst, in einem Paket.

Der Unterschied zum Controller ist sofort spürbar. Statt über einen kleinen Stick zu lenken, arbeitest du mit deutlich größeren und feineren Bewegungen. Gleichzeitig bekommst du über das Force Feedback Rückmeldung darüber, was dein Auto gerade macht.

Dein erster Schritt weg vom Schreibtisch

Das MOZA R3 kannst du zunächst am Schreibtisch nutzen. Wenn du merkst, dass Simracing mehr als nur ein kurzer Ausflug für dich wird, wartet aber bereits das erste sinnvolle Upgrade.

Optional gehört deshalb der Nitro Concepts C-Racer zum Bronze-Setup. Das faltbare Racing-Rig gibt Lenkrad und Pedalen einen festen Platz, lässt sich nach der Session aber wieder kompakt verstauen.

Gerade wenn du noch keinen dauerhaften Platz für ein großes Cockpit hast, ist das ein guter Zwischenschritt: mehr Stabilität beim Fahren, ohne dass dein Zimmer direkt dauerhaft von einem Racing-Rig übernommen wird.

Du willst erst einmal ausprobieren, wie groß der Unterschied wirklich ist? Dann ist Bronze dein Startpunkt.

Silber: Das komplette Simracing-Rig

Sim Setup Silber mit Gear

Im Silber-Setup übernimmt die Simagic Alpha EVO das Force Feedback. Die Direct-Drive-Wheelbase liefert bis zu 12 Nm Drehmoment und besitzt damit deutlich größere Kraftreserven als ein klassisches Einsteiger-System.

Das bedeutet nicht einfach nur, dass das Lenkrad stärker ziehen kann. Eine leistungsfähigere Wheelbase stellt kräftige Lenkbewegungen und gleichzeitig kleinere Details differenzierter dar. Gerade bei längeren Kurven, Curbs oder einem langsam wegrutschenden Auto bekommst du dadurch mehr Informationen über deine Hände.

Dazu kommt das Simagic GT Neo. Das 300-mm-Lenkrad bietet 19 Bedienelemente, programmierbare Tasten, Schaltwippen und eine Doppelkupplung. Einstellungen wie Bremsbalance oder Traktionskontrolle kannst du damit direkt am Lenkrad verändern, ohne dich durch Menüs kämpfen zu müssen.

P1000: Jetzt wird auch die Bremse wichtig

Beim Upgrade vom ersten Setup wird häufig zuerst über eine stärkere Wheelbase gesprochen. Mindestens genauso wichtig sind aber die Pedale.

Das Simagic P1000 3er-Pedalset liefert dir Gas, Bremse und Kupplung auf einer stabilen, modular aufgebauten Plattform. Die Pedalposition lässt sich anpassen und das System bietet Möglichkeiten für spätere Erweiterungen.

Gerade beim Bremsen macht eine bessere Pedalerie einen großen Unterschied. Während du mit dem Lenkrad die Ideallinie triffst, entscheidet ein reproduzierbarer Bremspunkt häufig darüber, ob deine nächste Runde tatsächlich schneller wird.

Mehr darüber, warum Pedale ein so wichtiges Upgrade sein können, findest du auch in unserem Beitrag zu den besten Simracing-Pedalen für Einsteiger.

Ein festes Cockpit verändert das gesamte Setup

Wheelbase und Pedale sitzen im Silber-Setup nicht mehr am Schreibtisch. Mit dem Nitro Concepts E-Racer LED Evo Bundle bekommst du zudem ein Aluminium-Cockpit mit R300-Evo-Schalensitz und verstellbarer Sitzaufnahme.

Die stabile Konstruktion gibt der 12-Nm-Wheelbase und den Pedalen den nötigen Halt. Gleichzeitig kannst du deine Sitzposition einmal sauber einstellen und anschließend beibehalten.

Das LED-Evo-Bundle erweitert das Rig außerdem um Beleuchtung und telemetriegesteuerte Lichteffekte über SimHub.

Dazu kommt der Nitro Concepts Monitor Stand. Damit kannst du einen einzelnen Monitor bis 49 Zoll unabhängig vom Schreibtisch direkt vor deinem Rig positionieren.

Das Ergebnis ist nicht mehr nur ein Lenkrad am Gaming-PC. Es ist ein eigener Racing-Platz.

Gold: High-End-Simracing

Sim Setup Gold mit Gear

Im Zentrum unseres Gold-Setups sitzt die Simucube 3 Pro.

Ihre Direct-Drive-Wheelbase liefert bis zu 25 Nm Drehmoment. Das ist weit mehr, als du für normales Simracing zwingend benötigst. Genau darin liegen aber die Reserven eines High-End-Systems.

Auch stärkere Force-Feedback-Effekte können ausgegeben werden, ohne dass die Wheelbase permanent an ihrem Limit arbeitet. Gleichzeitig lässt sich die Leistung natürlich an deinen persönlichen Fahrstil anpassen.

Das Ziel ist also nicht, das Lenkrad einfach möglichst schwer zu machen. Es geht um Reserven, Dynamik und eine möglichst detaillierte Rückmeldung.

Simucube Savu Pro: Das ganze Cockpit im Lenkrad

Passend dazu kommt das Simucube Savu Pro zum Einsatz.

Das Lenkrad besitzt einen steifen Vollmetallrahmen, zwölf beleuchtete und austauschbare Tasten, präzise Schalt- und Kupplungswippen sowie einen Telemetrie-LED-Streifen.

Damit wandern immer mehr Funktionen direkt dorthin, wo du sie während eines Rennens brauchst. Einstellungen lassen sich verändern, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen, während Telemetrieinformationen unmittelbar in deinem Sichtfeld erscheinen.

VRS DirectForce Pro: Bis zu 140 kg Pedalkraft

Bei den Pedalen setzt das Gold-Setup auf das VRS DirectForce Pro Gas- und Bremspedal.

Beide Pedale arbeiten mit Load Cells. Beim Bremspedal sind dabei Kräfte von bis zu 140 kg möglich. Widerstand und Pedalweg lassen sich anpassen, sodass du die Charakteristik stärker auf deine bevorzugte Fahrzeugklasse und deinen Fahrstil abstimmen kannst.

TrackTime Series One: Die Basis für das gesamte High-End-Rig

Eine 25-Nm-Wheelbase und eine derart kräftige Bremse brauchen eine entsprechend stabile Plattform.

Dafür setzt das Gold-Setup auf eine umfangreich ausgestattete TrackTime Series One Konfiguration.

Das modulare Cockpit bildet die Basis für Wheelbase, Pedale und Sitz und lässt sich mit unterschiedlichen Halterungen und Erweiterungen anpassen. Unsere Konfiguration ergänzt das Series One unter anderem um die für das Setup vorgesehenen Rig-Komponenten, Sitzlösung und weitere Erweiterungen.

Damit ist Gold nicht einfach nur die stärkere Variante von Silber. Das komplette System ist darauf ausgelegt, hochwertige Simracing-Hardware dauerhaft in einem festen Cockpit zu betreiben.

Platin: Simracing-Oberklasse ohne Kompromisse

Sim Setup Platin mit Gear

Beim Platin-Setup geht es nicht mehr darum, an einer einzelnen Stelle aufzurüsten. Hier besteht das gesamte Rig aus Komponenten, die für höchste Ansprüche an Force Feedback, Pedalgefühl, Bedienung und Stabilität ausgelegt sind.

Im Zentrum steht die Simucube 3 Ultimate. Mit bis zu 35 Nm Drehmoment bringt sie noch einmal mehr Reserven mit als die Simucube 3 Pro aus unserem Gold-Setup.

Diese Leistung wirst du nicht permanent vollständig abrufen wollen – und genau darum geht es auch nicht. Die zusätzlichen Reserven ermöglichen es der Wheelbase, kräftige Effekte und feine Rückmeldungen gleichzeitig differenziert darzustellen. Simucube setzt bei der Ultimate dafür auf einen speziell für Direct Drive ausgelegten IPM-Motor und unterstützt zusätzlich telemetriebasierte Effekte wie ABS, Motordrehzahl oder Fahrbahntexturen.

ActivePedal Ultimate: Ein Pedal, das sich deinem Auto anpasst

Der vielleicht größte technische Sprung gegenüber dem Gold-Setup wartet allerdings unter deinen Füßen.

Mit dem Simucube ActivePedal Ultimate kommt ein aktives Pedal zum Einsatz. Pedalweg, Widerstand und Kraftverlauf lassen sich softwareseitig anpassen. Dadurch bist du nicht auf eine einmal mechanisch eingestellte Charakteristik festgelegt.

Möchtest du eine harte, kurze Bremse wie in einem Rennwagen oder einen längeren Pedalweg mit einem anderen Druckpunkt, kannst du das Verhalten entsprechend konfigurieren. Auch Effekte wie ABS oder Traktionskontrolle lassen sich über das Pedal spürbar machen.

Im High-Force-Modus sind dabei Pedalkräfte von bis zu 170 kg möglich.

Ergänzt wird das ActivePedal durch das Simucube Co-Pedal. Es erweitert das System um ein zweites Pedal und kann je nach Konfiguration als Gas- oder Kupplungspedal eingesetzt werden.

Damit wird die Pedalerie im Platin-Setup selbst zu einem zentralen Teil des Feedbacks und nicht nur zu einer Eingabemethode.

SOELPEC Spectra XR: Telemetrie direkt am Lenkrad

Bei einem solchen System darf auch das Lenkrad entsprechend ausfallen. Dafür kommt das SOELPEC Spectra XR in Lava zum Einsatz.

Das 302-mm-Lenkrad kombiniert einen Aluminiumrahmen mit Carbon-Elementen, magnetischen Schaltwippen und einer Doppelkupplung. Im Zentrum sitzt ein 5-Zoll-Touchdisplay, auf dem du wichtige Informationen direkt im Blick behalten kannst.

17 Tasten, mehrere Encoder und zwei 7-Wege-Schalter stellen zahlreiche Eingabemöglichkeiten bereit. Dazu kommen konfigurierbare LEDs und eine RGB-Beleuchtung, die sich über SimHub auch mit Telemetriedaten verbinden lassen.

Über das Simucube SC Link Quick Release wird das Lenkrad mit der Wheelbase verbunden.

Sabelt S99 EVO I: Das Fundament für das Platin-Setup

35 Nm Direct Drive und ein ActivePedal verlangen nach einem Cockpit, das diese Hardware auch zuverlässig trägt.

Deshalb sitzt das komplette System im Sabelt S99 EVO I. Das Aluminium-Cockpit setzt auf massive Profile und ist auf eine möglichst verwindungssteife Konstruktion ausgelegt. Die Position von Lenkrad und Pedalen lässt sich umfangreich anpassen.

Für die Simucube-Wheelbase kommt eine Sabelt DD Wheel Front Mount zum Einsatz. Das ActivePedal sitzt auf einer verstellbaren Pedalhalterung.

Auch bei der Sitzposition bleibt das Platin-Setup konsequent. Der Sabelt SRS-1 besitzt eine Glasfaserschale und gepolsterte Auflagen. Sitzhalterungen und eine verschiebbare Sitzschiene ermöglichen es dir, deine Position im Rig genauer einzustellen.

Verstellbare Standfüße und die passende Sabelt Sim Floor Mat vervollständigen die Basis.

Ein eigener Platz für das Display

Zum Cockpit gehört außerdem ein freistehender Sabelt Single Monitor Stand.

Dadurch steht der Bildschirm unabhängig vom eigentlichen Rig und kann in Höhe, Abstand und Winkel positioniert werden. Der Monitor-Stand unterstützt dabei auch große Ultrawide-Displays bis 49 Zoll.

Ein TP-Link TL-SG105 Gigabit-Switch ergänzt das Setup für die Netzwerkverbindung der angebundenen Komponenten.

Platin ist damit nicht einfach die nächste Leistungsstufe nach Gold. Hier geht es darum, möglichst viele Bereiche des Simracings gleichzeitig auszureizen: vom Force Feedback über ein aktiv konfigurierbares Bremspedal und die Bedienung am Lenkrad bis hin zu Sitzposition und Cockpit.

Wenn du dir einen festen Racing-Platz aufbauen willst und bei der Hardware bewusst ganz oben ins Regal greifst, ist das unser Spitzen-Setup.

Bronze, Silber Gold oder Platin: Welches Simracing-Setup passt zu dir?

BronzeSilberGoldPlatin
Für wen?Einsteiger und Controller-Fahrerregelmäßige Simracerambitionierte SimracerEnthusiasten mit höchsten Ansprüchen
WheelbaseMOZA R3, 3,9 NmSimagic Alpha EVO, 12 NmSimucube 3 Pro, 25 NmSimucube 3 Ultimate, 35 Nm
Pedale2er-PedalsetSimagic P1000, 3 PedaleVRS DirectForce ProSimucube ActivePedal Ultimate + Co-Pedal
RigC-Racer optionalE-Racer LED EvoTrackTime Series OneSabelt S99 EVO I
Monitorlösungvorhandener Monitorseparater Monitor Standindividuell ins Rig integrierbarfreistehender Sabelt Single Monitor Stand
SchwerpunktSimracing ausprobierenvollständiges Racing-RigHigh-End-Hardware und maximale ErweiterbarkeitSimracing-Oberklasse mit maximaler Immersion

Du musst dabei nicht zwingend jede Stufe nacheinander durchlaufen.

Vielleicht reicht dir Bronze bereits vollkommen. Vielleicht merkst du nach einem Jahr, dass du bessere Pedale möchtest. Oder du weißt schon jetzt, dass Simracing dein nächstes großes Hobby wird, und möchtest direkt einen festen Racing-Platz aufbauen.

Warum macht Simracing eigentlich so süchtig?

Simracing ist eines dieser Hobbys, bei denen du ziemlich genau merkst, wie du selbst besser wirst.

Am Anfang kämpfst du vielleicht noch damit, überhaupt zehn Runden ohne Dreher zu schaffen. Dann merkst du dir die ersten Bremspunkte. Danach beginnst du, mit Bremsbalance, Trail Braking oder Fahrzeug-Setup zu experimentieren.

Und irgendwann freust du dich über zwei Zehntelsekunden, als hättest du gerade ein echtes Rennen gewonnen.

Gleichzeitig gibt dir die Hardware eine direkte Rückmeldung über deinen Fortschritt. Du lernst, Force Feedback zu verstehen. Du merkst, wie sich ein Auto beim Anbremsen verhält. Und du erkennst immer früher, wann dir Grip verloren geht.

Dazu kommt die beinahe endlose Möglichkeit, dein Rig anzupassen. Anderes Lenkrad? Kein Problem. Bessere Pedale? Nächstes Projekt. Ultrawide, Triple-Screen oder VR? Willkommen im nächsten Rabbit Hole.

Genau deshalb muss das perfekte Simracing-Rig nicht von Anfang an fertig sein. Ein großer Teil des Spaßes besteht darin, es Stück für Stück aufzubauen.

Falls du noch nicht weißt, womit du überhaupt fahren möchtest, findest du in unserem Überblick zu Simracing-Games von GT über Rallye bis Formel und Drift den passenden Einstieg.

FAQ: Simracing für Einsteiger

Für den Einstieg reichen ein Lenkrad mit Force Feedback, Pedale, eine stabile Befestigung und ein vorhandener Monitor. Ein festes Racing-Cockpit ist am Anfang nicht zwingend erforderlich.

Wenn du regelmäßig Rennspiele spielst und mehr Kontrolle sowie Feedback möchtest, ist ein Lenkrad der größte Schritt vom klassischen Controller-Setup in Richtung Simracing.

Nein. Direct Drive bietet sehr direktes Force Feedback und ist mittlerweile auch im Einstiegsbereich interessant. Du musst für deine ersten Runden aber nicht automatisch zur stärksten Wheelbase greifen.

Das hängt von deinem Setup ab. Häufig bringen eine stabilere Montage oder bessere Pedale mehr als einfach nur eine stärkere Wheelbase.

Eine Load Cell misst die aufgebrachte Kraft beim Bremsen. Dadurch kannst du lernen, einen bestimmten Bremsdruck reproduzierbar aufzubauen, statt dich ausschließlich am Pedalweg zu orientieren.

Bronze richtet sich an Einsteiger und Controller-Fahrer. Silber eignet sich für regelmäßige Simracer, die ihr Setup ausbauen möchten. Gold ist für ambitionierte Fahrer gedacht, die ein vollständiges und leistungsfähiges Racing-Rig suchen.

Dein Simracing-Rig wächst mit dir

Vom Controller zum ersten Lenkrad ist der größte Schritt eigentlich gar nicht die Hardware. Es ist der Moment, in dem aus einem Rennspiel plötzlich ein Hobby wird.

Du musst dafür weder sofort ein komplettes Cockpit besitzen noch mehrere Tausend Euro investieren. Starte mit dem Simracing-Setup, das zu deinem aktuellen Anspruch passt, fahre deine ersten Runden und finde heraus, was dir wirklich wichtig ist.

Wo stehst du gerade auf deiner Simracing-Reise? Noch Controller, erstes Wheel oder bereits komplettes Racing-Rig? Schreib es uns gerne in die Kommentare!

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