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RTX Spark wird konkret: Die ersten Laptops mit NVIDIAs neuem Superchip kommen auf den Markt. ASUS, MSI und weitere Hersteller setzen dabei auf ganz unterschiedliche Geräte – vom kompakten 14-Zoll-Creator-Laptop bis zum großen Convertible mit 360-Grad-Display. Ab dem 7. Oktober kannst du sie vorbestellen – geliefert werden sie aber erst ab 16. Oktober.



Nachdem wir uns bereits angesehen haben, was hinter RTX Spark steckt, schauen wir uns jetzt die konkreten Modelle an. Welche RTX Spark Laptops gibt es zum Start und worin unterscheiden sie sich?

ASUS startet mit ProArt P16 und P14

ASUS bringt RTX Spark direkt in seine ProArt-Serie. Mit dem ProArt P16 und dem ProArt P14 stehen dabei zwei Größen zur Auswahl. Beide setzen auf den NVIDIA RTX Spark N1X mit einer Blackwell RTX GPU mit 6.144 Kernen und einer Grace CPU mit 20 Kernen.

Die Unterschiede liegen vor allem bei Displaygröße, Unified Memory, SSD und Mobilität.

ASUS ProArt P16: Bis zu 128 GB Unified Memory

Das ASUS ProArt P16 H7607 ist die größere Variante. Sein 16 Zoll großes OLED-Touchdisplay löst mit 3.840 × 2.400 Pixeln auf und arbeitet mit 120 Hz. Dazu kommen eine vollständige DCI-P3-Abdeckung und Unterstützung für Stifteingabe.

Für unseren Launch sind zwei Konfigurationen vorgesehen:

ModellFarbeUnified MemorySSDPreis
H7607BA-SE041XSchwarz128 GB2 TB PCIe 4.06.699 €
H7607BA-SE400XWeiß64 GB1 TB PCIe 4.04.299 €

Die stärkere Konfiguration kombiniert 128 GB Unified Memory mit einer 2-TB-SSD. Gerade für speicherintensive lokale AI-Workloads, große kreative Projekte oder andere GPU-beschleunigte Anwendungen ist der große gemeinsame Speicher interessant.

Die weiße Variante setzt dagegen auf 64 GB Unified Memory und 1 TB SSD. Der eigentliche RTX Spark N1X bleibt derselbe – du bekommst also dieselbe CPU- und GPU-Plattform, aber weniger Speicher und SSD-Kapazität.

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ASUS ProArt P14: Kompakter und leichter

Beim ProArt P14 H7407 bringt ASUS RTX Spark in ein deutlich kompakteres Format. Das 14-Zoll-OLED-Touchdisplay löst mit 2.880 × 1.800 Pixeln auf und bietet ebenfalls 120 Hz. Das Notebook ist laut ASUS nur 13,9 mm dünn und wiegt 1,48 kg.

Die beiden vorgesehenen Konfigurationen unterscheiden sich nur bei der Farbe:

ModellFarbeUnified MemorySSDPreis
H7407BA-SM044WSchwarz32 GB1 TB PCIe 4.03.299 €
H7407BA-SM045WWeiß32 GB1 TB PCIe 4.03.299 €

Damit ist das ProArt P14 vor allem dann interessant, wenn du RTX Spark in einem kleineren Notebook nutzen möchtest und nicht auf die 64 oder 128 GB Unified Memory des ProArt P16 angewiesen bist.

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MSI Prestige N16 Flip AI+: Drei Konfigurationen mit RTX Spark

MSI bringt RTX Spark mit dem Prestige N16 Flip AI+ in ein besonders flexibles 16-Zoll-Notebook. Wie die ProArt-Modelle von ASUS besitzt auch das Prestige ein Touchdisplay. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im 360-Grad-Scharnier: Dadurch lässt sich das Gerät nicht nur als klassischer Laptop, sondern auch im Tablet-, Zelt- oder Präsentationsmodus verwenden.

Zusätzlich unterstützt das Prestige N16 Flip AI+ die Eingabe per Stift und richtet sich damit besonders an Nutzer, die direkt auf dem Display arbeiten, zeichnen oder präsentieren möchten.

Zum Launch stehen drei Konfigurationen des Prestige N16 Flip AI+ zur Auswahl:

ModellUnified MemorySSDDisplayPreis
C1XMT-027Y128 GB2 TBUHD+ OLED-Display
C1XMT-028Y64 GB1 TB2,8K OLED-Display
C1XMT-029Y32 GB1 TB2,8K OLED-Display

Alle drei Varianten gehören zur selben Prestige N16 Flip AI+-Serie. Die Unterschiede liegen daher vor allem in der jeweiligen Speicher- und SSD-Ausstattung sowie gegebenenfalls der Displaykonfiguration.

Mit seinem großen Akku und dem OLED-Display richtet MSI das Gerät vor allem an Nutzer, die AI- und Creator-Workloads mit einer flexibleren mobilen Arbeitsweise verbinden möchten.

Welcher RTX Spark Laptop passt zu dir?

Für lokale AI und große Modelle

Wenn du große lokale AI-Modelle oder andere speicherintensive GPU-Workloads ausführen möchtest, solltest du vor allem auf den Unified Memory achten.

Das ASUS ProArt P16 und der MSI Prestige N16 Flip AI+ mit 128 GB bieten hier den größten Speicherpool. CPU und GPU greifen dabei auf denselben Speicher zu, sodass dieser nicht wie bei klassischen Systemen strikt zwischen Arbeitsspeicher und VRAM aufgeteilt ist.

Für Creator

Bei Video-, Bild- und 3D-Workflows spielt nicht nur der Speicher eine Rolle. Auch Displayauflösung, Farbraumabdeckung, SSD-Kapazität und die Bedienung können entscheidend sein.

ASUS setzt beim ProArt P16 und P14 auf hochauflösende OLED-Touchdisplays mit 120 Hz und 100 Prozent DCI-P3-Abdeckung.

MSI geht mit dem Prestige N16 Flip AI+ noch einen Schritt weiter und kombiniert sein Tandem-OLED-Panel mit Touch, Stifteingabe und einem 360-Grad-Scharnier. Damit lässt sich das Gerät beispielsweise zum Zeichnen oder Präsentieren anders einsetzen als ein klassischer Laptop.

Für mobiles Arbeiten

Wenn du deinen Laptop häufig mitnimmst, sind Größe und Gewicht mindestens genauso wichtig wie die reine Leistung.

Hier fällt insbesondere das ASUS ProArt P14 auf. Mit 14 Zoll, 13,9 mm Bauhöhe und 1,48 kg ist es deutlich kompakter als die größeren 16-Zoll-Modelle.

Für maximale Flexibilität

Wenn du neben klassischer Laptop-Nutzung auch Touch- und Stifteingabe möchtest, ist das MSI Prestige N16 Flip AI+ besonders interessant. Sein 360-Grad-Scharnier ermöglicht mehrere Nutzungsmodi und hebt das Gerät damit von den klassischen Clamshell-Modellen ab.

Was macht RTX Spark in den Laptops besonders?

RTX Spark kombiniert NVIDIA Grace CPU, Blackwell RTX GPU und Unified Memory in einer gemeinsamen Plattform. ASUS nennt beim RTX Spark N1X beispielsweise eine Blackwell GPU mit 6.144 Kernen und eine Grace CPU mit 20 Kernen.

Ein besonders wichtiger Unterschied zu einem klassischen Laptop mit separater CPU und GPU ist der gemeinsame Speicherpool. Statt Arbeitsspeicher und dedizierten Grafikspeicher strikt voneinander zu trennen, können CPU und GPU auf den Unified Memory zugreifen.

Das ist vor allem bei Workloads interessant, die viel GPU-Speicher benötigen. Dazu gehören je nach Anwendung beispielsweise lokale Large Language Models, generative AI, Rendering, Video-Workflows oder andere GPU-beschleunigte Anwendungen.

Wie viel Unified Memory du tatsächlich brauchst, hängt allerdings stark von der jeweiligen Software und dem verwendeten Modell ab. Mehr Speicher ist deshalb nicht automatisch für jeden Nutzer notwendig.

Kann man mit RTX Spark Laptops spielen?

Ja. Gaming gehört ausdrücklich zu den vorgesehenen Einsatzgebieten von RTX Spark. ASUS nennt unter anderem Raytracing, DLSS und Reflex, während MSI das Prestige N16 Flip AI+ ebenfalls für Gaming positioniert.

Trotzdem solltest du RTX Spark nicht einfach mit einem klassischen Gaming-Laptop mit separater GeForce RTX Laptop GPU gleichsetzen. Die Plattform verfolgt einen breiteren Ansatz und soll AI, kreative Anwendungen und Gaming in einem System verbinden.

Ein weiterer Punkt ist die Arm-basierte Grace CPU. Deshalb kann die Software- und Spielekompatibilität eine größere Rolle spielen als bei klassischen x86-Laptops. Ob ein bestimmtes Spiel problemlos läuft, solltest du daher im Einzelfall prüfen.

Wenn du ausschließlich einen Laptop fürs Gaming suchst, bleibt der Vergleich mit klassischen GeForce-RTX-Gaming-Laptops sinnvoll. RTX Spark wird vor allem dann spannend, wenn du neben Gaming auch lokale AI, Entwicklung oder kreative Anwendungen nutzen möchtest.

FAQ zu RTX Spark Laptops

Zum Start setzen mehrere Hersteller auf NVIDIA RTX Spark. Dazu gehören unter anderem ASUS mit dem ProArt P16 und ProArt P14 sowie MSI mit dem Prestige N16 Flip AI+. Weitere Modelle kommen von HP, Dell, Lenovo und Microsoft.

Der größte Unterschied liegt beim Formfaktor und bei den verfügbaren Speicherkonfigurationen. Das ProArt P16 besitzt ein 16-Zoll-OLED-Display und ist in den hier vorgestellten Varianten mit 64 oder 128 GB Unified Memory erhältlich. Das kleinere ProArt P14 nutzt ein 14-Zoll-OLED-Display und kommt in unseren vorgesehenen Konfigurationen mit 32 GB Unified Memory.

Das hängt vom jeweiligen Modell und der Konfiguration ab. RTX Spark Systeme können mit unterschiedlich großen Speicherpools angeboten werden. ASUS nennt für seine ProArt-Modelle beispielsweise Konfigurationen mit bis zu 128 GB Unified Memory.

Viel Unified Memory kann vor allem bei speicherintensiven GPU-Workloads sinnvoll sein. Dazu gehören beispielsweise größere lokale AI-Modelle, generative AI, 3D-Anwendungen oder umfangreiche kreative Projekte. Wie viel Speicher tatsächlich benötigt wird, hängt von der jeweiligen Anwendung ab.

Ja. RTX Spark integriert eine Blackwell RTX GPU und unterstützt RTX-Technologien. ASUS nennt unter anderem Raytracing, DLSS und Reflex. Gleichzeitig basiert RTX Spark auf einer Arm-CPU, weshalb du die Kompatibilität einzelner Spiele und Anwendungen berücksichtigen solltest.

Ein klassischer Gaming-Laptop kombiniert meist eine x86-CPU mit einer separaten GeForce RTX Laptop GPU sowie getrenntem RAM und VRAM. RTX Spark verbindet dagegen Grace CPU, Blackwell RTX GPU und Unified Memory in einer gemeinsamen Plattform. Dadurch richtet sich RTX Spark nicht ausschließlich an Gamer, sondern auch an AI-, Entwicklungs- und Creator-Workloads.

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