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Seit der Ankündigung von Valves Steam Machine, eine Wohnzimmer-Konsole, die auf dem SteamOS basiert, ist einige Zeit vergangen. Gerüchte um Preise haben die Runde gemacht, mitunter auch für Empörung gesorgt, und zuerst war von einem Release im ersten Quartal 2026 die Rede. 



Nun hat Valve neue Informationen über die Steam Machine verraten. 

Steams “GabeCube” noch im ersten Halbjahr 2026 

Der zuerst anvisierte Release im ersten Quartal 2026 wurde auf das erste Halbjahr 2026 verschoben. Das bedeutet, dass die Steam Machine auch erst im Juni erscheinen könnte. Grund dafür ist die Speicherkrise, da Valve aktuelle Komponenten in der Steam Machine verbaut hat, darunter DDR5-RAM, GDDR6-VRAM und SSDs. 

Neue Infos rund um die Performance der Steam Machine

Bisher gab es keine Informationen über die Performance der Steam Machine. Besonders einem nur 8 GB großen VRAM der Grafikkarte sieht man kritisch entgegen, denn mittlerweile brauchen die meisten Spiele mindestens 12 GB Grafikspeicher, wenn man in WQHD- oder 4K-Auflösung spielen möchte. 

60 FPS in 4K-Auflösung laut Valve – trotz 8 GB VRAM  

Für das menschliche Auge sind 60 Bilder pro Sekunde beim Gaming am besten, denn alles darunter wirkt nicht mehr flüssig. Deshalb zielt auch Valve mindestens 60 FPS mit der Steam Machine an. 

Im neuesten Update zur Steam Machine berichtet Valve über die Leistung. Demnach soll die Wohnzimmer-Konsole in den meisten Spielen mit 4K-Auflösung und 60 Bildern pro Sekunde laufen. Bei anderen Spielen allerdings gäbe es noch Probleme, sodass geraten wird, mit einer niedrigeren Bildrate und aktiviertem VRR zu spielen, um eine interne Auflösung von 1080 Pixeln beizubehalten. 

Derzeit arbeitet Valve aber an einer verbesserten Hochskalierung. Es ist also abzuwarten, wie die Steam Machine zum Release läuft. 

FSR 4 Upscaling könnte die Lösung für ruckelfreies Spielen sein

Da die Steam Machine noch auf RDNA 3 basiert, unterstützt sie nur FSR 3 als Upscaling. Allerdings ist FSR 4 signifikant besser und könnte für eine erheblich bessere Grafikqualität und höheren FPS sorgen. Trotzdem ist FSR 4 derzeit nur inoffiziell als Hack auf RDNA-3-Grafikkarten möglich, während AMD sich schon länger nicht mehr dazu geäußert hat. 

Falls alle Stricke reißen: Kann ich die Steam Machine selbst aufrüsten?

Außerdem sollen DDR5-RAM und SSD-Speicher leicht zugänglich und aufrüstbar sein. Zum Vergleich lässt sich bei der PlayStation 5 nur die SSD erweitern, nicht aber der RAM. Zusätzlich soll es Drittanbietern möglich sein, eigene Blenden für die Steam Machine herzustellen, da Valve plant, technische Daten und CAD-Dateien zu veröffentlichen. 

Trotz Speicherkrise: Der Release der Steam Machine ist nur noch wenige Monate entfernt 

Wenn nicht noch eine Verschiebung kommt, werden wir in den nächsten Monaten weitere Infos bekommen. Auch wenn die Steam Machine sehr wahrscheinlich nicht schon im März oder April erscheint, ist es nur eine Frage der Zeit. Die Preisgestaltung wird trotzdem weiterhin ein großes Thema sein, da die Steam Machine laut Gerüchten fast tausend Euro für die 2-TB-Variante kosten könnte.

Meinst du, Valve findet eine Lösung, um in allen Spielen eine 4K-Auflösung mit 60 FPS zu erreichen? Oder wird es nötig sein, die Auflösung herunter zu schrauben, um flüssige Bildwiederholraten zu bekommen? Teile deine Meinung mit uns und den Lesern!

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