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Blog Beitragsbild - Buyers Guide WQHD-Gaming GPU

Du willst auf einem Ultrawide-Gaming-Monitor in UWQHD PC-Games spielen und fragst dich, ob die RTX 5070 Ti reicht oder ob du direkt zur RTX 5080 greifen sollst? Dann bist du hier genau richtig! Beide Karten liefern starke Performance – aber lohnt sich der Aufpreis für die RTX 5080?

In diesem Vergleich findest du heraus, welche NVIDIA-Grafikkarte die bessere Wahl für dich ist, wenn du maximale Einstellungen, butterweiche FPS und echte Leistung in 3.440 x 1.440 erleben willst.

Klar, direkt, mit aktuellen FPS-Werten, DLSS-Fakten und einer klaren Kaufempfehlung. Wenn du einen Vergleich der RTX 5070 Ti mit einer RTX 5070 sowie einer RX 9070 und 9070 XT suchst, wirst du außerdem in unserer Kaufberatung fündig.

Leistung in UWQHD (Ultra-Settings)

Die RTX 5080 bietet in aktuellen Spielen einen Leistungsvorsprung von etwa 10–15 % gegenüber der RTX 5070 Ti bei gleicher Auflösung und maximalen Details. In anderen Worten: Die Mehrleistung der 5080 hält sich trotz ihres deutlich höheren Preises in Grenzen. Beide Karten ermöglichen in 3440 × 1440 (UWQHD) flüssiges Gameplay in modernen AAA-Titeln mit Ultra-Details, inklusive Raytracing – jedoch mit teils unterschiedlichem Spielraum bei den FPS. Hier einige Benchmark-Beispiele in anspruchsvollen Spielen:

Cyberpunk 2077 auf RTX 5070 Ti vs. RTX 5080 in UWQHD (3.440×1.440)

  • RTX 5070 Ti (Ultra-Einstellungen, ohne Raytracing): ca. 80 FPS
  • RTX 5080 (Ultra-Einstellungen, ohne Raytracing): ca. 90-95 FPS

Mit aktiviertem Raytracing auf „Psycho“ (maximale RT-Einstellungen) sinken die FPS bei beiden Karten unter 60 – hier ist DLSS Pflicht. 

Mit DLSS und Frame Generation erreichen beide wieder spielbare ~80 FPS oder mehr. Die RTX 5080 hat dank DLSS 4 Multi-Frame Generation einen kleinen Vorteil, bleibt aber auch hier nur rund 10–15 % schneller.

Baldur’s Gate 3 auf RTX 5070 Ti vs. RTX 5080 in UWQHD (3.440×1.440)

Baldur’s Gate 3 zählt nicht zu den GPU-intensivsten Titeln – beide Karten liefern hier problemlos sehr hohe Framerates von deutlich über 100 FPS bei maximalen Einstellungen in 3440 × 1440. Der Performance-Unterschied liegt unter 15 % und ist beim Spielen praktisch kaum spürbar. In Szenen, in denen die CPU limitiert – etwa bei vielen simultanen Charakteraktionen – verhalten sich RTX 5070 Ti und RTX 5080 nahezu identisch.

Alan Wake II auf RTX 5070 Ti vs. RTX 5080 in UWQHD

Alan Wake II zählt aktuell zu den anspruchsvollsten Raytracing-Titeln überhaupt. Mit allen RT-Effekten auf Maximum kann selbst die RTX 5080 die 60 FPS in UWQHD ohne Upscaling kaum halten. Die RTX 5070 Ti schafft in dieser Auflösung etwa 40–50 FPS, während die RTX 5080 mit 45–55 FPS nur rund 10–15 % darüber liegt. 

Beide Karten sind in diesem Spiel klar auf DLSS und Frame Generation angewiesen, um ein flüssiges Spielerlebnis zu ermöglichen. 

  • RTX 5070 Ti (DLSS Quality, Raytracing): ca. 70 FPS
  • RTX 5080 (DLSS Quality, Raytracing): ca. 75-80 FPS

Auch hier bleibt der Vorsprung der 5080 gering – in absoluten Zahlen nur wenige Frames mehr, trotz deutlich höherem Preis.

Starfield auf RTX 5070 Ti vs. RTX 5080 in UWQHD (3.440×1.440)

Starfield als modernes AAA-RPG ohne Raytracing läuft auf beiden Karten angenehm flüssig. 

  • RTX 5070 Ti: ca. 60-70 FPS
  • RTX 5080: ca. 70-80 FPS

Beide GPUs ermöglichen also ein durchweg gutes Spielerlebnis auf einem Ultrawide-Gaming-Monitor. Die 5080 bietet in aufwendigen Szenen etwas mehr Spielraum bei den Minimum-FPS, doch der Unterschied bleibt insgesamt gering.

Hogwarts Legacy auf RTX 5070 Ti vs. RTX 5080 in Ultrawide 1440p

Ohne Raytracing erreicht die RTX 5070 Ti bei Ultra-Details in UWQHD etwa 80–90 FPS, während die RTX 5080 rund 90–100 FPS schafft – ein Leistungsplus von ca. 14 %. Mit aktiviertem Raytracing (Ultra-RT) sinken die Frameraten bei beiden Karten deutlich und können unter 60 FPS fallen. 

Hier stoßen sowohl die GPU- als auch der 16 GB VRAM-Bereich an ihre Grenzen. Durch DLSS-Upscaling lassen sich aber wieder flüssige Bildraten erzielen. Die RTX 5080 bleibt dabei leicht im Vorteil, liefert aber auch hier nur einen überschaubaren FPS-Zugewinn gegenüber der 5070 Ti.

Call of Duty: MW3 auf RTX 5070 Ti vs. RTX 5080 in 3.440 × 1.440

Dank der performanten CoD-Engine erzielen beide Karten in UWQHD bei Ultra-Settings problemlos dreistellige FPS-Werte. Für kompetitives Gaming mit 144 Hz genügt bereits die RTX 5070 Ti völlig.

Die RTX 5080 bietet zwar etwas mehr Leistungsreserve für maximale Raytracing-Einstellungen oder kommende CoD-Titel, doch im praktischen Spielalltag bleibt der Unterschied in diesem Titel kaum spürbar. Beide liefern ein extrem flüssiges und responsives Erlebnis auf einem Ultrawide-Gaming-Monitor.

RTX 5070 Ti vs. RTX 5080 – Leistung in UWQHD im direkten Vergleich

Die RTX 5080 ist im Schnitt nur etwa 12 % schneller als die RTX 5070 Ti bei 3.440 × 1.440 – sowohl bei klassischen Rastergrafiken als auch in Raytracing-lastigen Szenarien. Selbst in besonders anspruchsvollen Titeln wie Alan Wake II oder Cyberpunk 2077 bleibt der FPS-Vorsprung der 5080 überschaubar. 

Beide Karten stemmen moderne AAA-Spiele in UWQHD mit maximalen Einstellungen zuverlässig im Bereich von 60 bis 100 FPS, abhängig vom Titel. Raytracing ist in dieser Auflösung zwar möglich, aber oft nur mit DLSS oder Frame Generation wirklich flüssig – und das gilt auch für die 5080. Wer maximale Leistung pro Euro sucht, fährt mit der 5070 Ti klar besser – ohne spürbare Einbußen beim Spielerlebnis.

Energieverbrauch und Temperaturentwicklung

GrafikkarteTGPStrombedarf unter Gaming-Last
RTX 5080 360 Watt320-330 Watt
RTX 5070 Ti300 Watt300 Watt

Die Mehrleistung der 5080 ist also mit einem entsprechend höheren Energieverbrauch erkauft. Die zusätzlichen 30 Watt Stromverbrauch über ein Jahr bei einer täglichen Nutzung von 3 Stunden kosten in Deutschland etwa 12,90 €. Mit Undervolting lässt sich die Effizienz beider Karten weiter steigern.

Trotzdem ist die Effizienz der RTX 5080 sehr gut – die Karte gilt als eine der effizientesten GPUs ihrer Klasse. Dank neuer Architektur (Nvidia Blackwell) und schnellem GDDR7-Speicher erzielt sie viel Performance pro Watt. Die RTX 5070 Ti ist ebenfalls relativ effizient und verbraucht deutlich weniger als Konkurrenzmodelle von AMD mit ähnlicher Leistung. Unterm Strich wird die 5080 bei Volllast aber 50–60 W mehr Abwärme erzeugen.

Temperaturen der RTX 5080 und RTX 5070 Ti

In Sachen Temperaturen bleiben beide GPUs im Normalbetrieb unkritisch. Die 5080 wird durch ihre höhere Leistungsaufnahme tendenziell etwas wärmer, besitzt aber als Founders Edition denselben massiven Kühler wie die 5090. Dieser zwei Slots hohe Dual-Fan-Kühler ist überdimensioniert (für bis zu 575 W ausgelegt) – die Folge: Die RTX 5080 FE hält trotz 360 W TGP die Temperaturen ausgezeichnet in Schach und hat viel Kühlreserve.

Auch Custom-Modelle der 5080 (3- bis 4-Slot-Kühler) schaffen es problemlos, die GPU-Temperaturen unter Last im Bereich ~70 °C oder darunter zu halten. Die RTX 5070 Ti gibt ebenfalls kein Temperaturproblem: Ihre ~300 W Abwärme lassen sich von hochwertigen Partnerkarten-Kühlern mühelos kühlen; Temperaturen bewegen sich ähnlich im 60–70 °C Bereich bei Gaming-Last.

Lautstärke und Kühlung beider RTX-50-Karten

Lüfterlautstärke ist bei beiden Grafikkarten dank der starken Kühlerdesigns meist gering. Die RTX 5080 FE bleibt bemerkenswert leise, da ihr großer Kühler (siehe oben) bei 3.440×1.440-Gaming kaum gefordert wird. 

Tests attestieren den Custom-Modellen der 5080 ebenfalls einwandfreie Kühl- und Geräuschwerte – z.B. arbeitet eine MSI Gaming X oder Asus TUF RTX 5080 unter Last mit moderaten Drehzahlen und bleibt leiser als viele Vorgängermodelle (trotz höherer Leistung).

Leiser Vorteil für die RTX 5070 Ti?

Die RTX 5070 Ti steht dem kaum nach: Auch hier sorgen Triple-Fan-Kühler für leisen Betrieb. Da sie weniger Watt verbraucht, kann ihr Kühlsystem oft noch etwas langsamer drehen für die gleiche Temperatur, was minimal geringere Lautstärke bedeuten kann. In der Praxis sind jedoch beide Karten im Gaming-Betrieb leise (typisch 30–35 dB(A) je nach Gehäuse und Modell).

Unter Volllast wird die 5080 aufgrund höherer Leistungsaufnahme potenziell etwas lauter, aber die Differenz ist gering – insbesondere bei der FE-Version, die auf niedrige Lüfterlautstärke optimiert ist.

Kühlleistung und Lautstärke: RTX 5070 Ti vs. RTX 5080 im Alltag

Beide Karten überzeugen mit stabilen Temperaturen, selbst bei längeren Gaming-Sessions mit maximalen Details. Weder die RTX 5070 Ti noch die RTX 5080 neigen zum Throttling, solange dein PC-Gehäuse gut belüftet ist. Im Hinblick auf Kühlleistung und Lautstärke zeigen sich keine entscheidenden Unterschiede: Beide GPUs bleiben angenehm leise und arbeiten im Temperaturbereich, der weit unter der kritischen Grenze liegt.

Für deine Kaufentscheidung spielt der Punkt Kühlung also keine wesentliche Rolle – beide Karten sind effizient und zuverlässig gekühlt.

Zukunftssicherheit (VRAM, Features, Raytracing-Leistung)

Beide Grafikkarten bieten 16 GB GDDR7-VRAM, was für aktuelle und kommende Spiele in UWQHD-Auflösung eine solide Größe darstellt. Speicherintensive Titel (hochauflösende Textur-Packs, Raytracing in 4K, etc.) könnten in einigen Jahren mehr als 16 GB verlangen, doch für 3440 × 1440 gelten 16 GB derzeit als ausreichend. Da hier kein VRAM-Unterschied besteht, hat keine der Karten einen klaren Vorteil in diesem Aspekt.

Mehr FPS dank DLSS 4 und Multi Frame Generation

Sowohl die RTX 5070 Ti als auch die RTX 5080 unterstützen DLSS 4 mit Multi Frame Generation (MFG) – NVIDIAs neueste Weiterentwicklung der Frame-Generation-Technologie. Diese ermöglicht es, aus einem gerenderten Frame bis zu drei zusätzliche KI-generierte Zwischenbilder zu erzeugen und so die effektive Bildrate massiv zu steigern – weit über das hinaus, was mit klassischem DLSS 3 möglich war. 

Der entscheidende Vorteil der RTX 5080 gegenüber der RTX 5070 Ti liegt dabei nicht in einem exklusiven Feature, sondern in ihrer etwas höheren Basisleistung, also den nativen FPS vor dem Einsatz von MFG. Diese höhere Ausgangsbildrate wirkt sich direkt auf die multiplizierte MFG-Leistung aus – sodass die RTX 5080 unter gleichen Bedingungen schlicht mehr End-FPS erreicht. 

In unterstützten Titeln sorgt das für ein insgesamt flüssigeres Erlebnis, allerdings bleibt Multi Frame Generation weiterhin für Einzelspieler-Titel gedacht, da sich die höhere Latenz im kompetitiven Bereich negativ auswirkt. Die RTX 5070 Ti profitiert ebenfalls stark von MFG, hat jedoch aufgrund ihrer geringeren Baseline etwas weniger Potenzial, das Feature voll auszureizen.

Raytracing-Leistung und Hardware: Kaum sichtbarer Abstand in der Praxis

Beide Karten basieren auf der gleichen Blackwell-Architektur und unterstützen sämtliche aktuellen Raytracing- und KI-Technologien – darunter DLSS 4, NVIDIA Reflex und Ray Reconstruction via DLSS 3.5. Die RTX 5080 bringt im Vergleich zur RTX 5070 Ti zwar etwas mehr Hardware-Ressourcen mit – mehr CUDA-, Tensor- und RT-Cores –, doch der praktische Leistungszuwachs in RT-lastigen Spielen liegt bei etwa 10 %. 

Dieser Vorsprung ist messbar, aber selten spielentscheidend. Auch bei künftigen Titeln mit stärkerer Raytracing-Last könnte die 5080 etwas besser skalieren, allerdings bleibt der Unterschied moderat, da beide Karten auf derselben RT-Generation aufbauen.

Anschlüsse: Beide Karten mit DisplayPort 2.1b und HDMI 2.1b

Die RTX 5070 Ti und RTX 5080 sind in puncto Anschlüsse absolut identisch ausgestattet. Beide verfügen über drei DisplayPort 2.1b-Ausgänge und einen HDMI 2.1b-Port mit HDCP 2.3. Damit unterstützen sie aktuelle und zukünftige Monitore mit hohen Auflösungen und Bildwiederholraten – inklusive UWQHD @ 240 Hz, 4K @ 240 Hz oder sogar 8K. Ein technischer Vorteil ergibt sich hier für keine der beiden Karten.

Insgesamt sind beide Karten relativ zukunftssicher, sofern man bei PC-Hardware davon sprechen möchte: Mit 16 GB Speicher, Hardware-Raytracing und DLSS-4-Support werden sie kommende Spielegenerationen voraussichtlich gut bewältigen. Die RTX 5080 bietet dabei etwas mehr Puffer durch 10–15 % Rohleistung extra. 

UWQHD vs. 4K: Ist der Leistungsunterschied überhaupt relevant?

Wenn du möglichst lange ohne GPU-Upgrade auskommen willst, bist du mit der RTX 5080 minimal besser aufgestellt. Aber: Die RTX 5070 Ti ist deshalb noch lange keine schlechte Wahl – im Gegenteil. Sie liegt in ihrer Rasterleistung auf dem Niveau einer RTX 4080 und wird dir bei UWQHD-Gaming so schnell nicht die Puste ausgehen. Solange du nicht auf 4K oder extremes Raytracing setzt, wirst du mit der 5070 Ti absolut zufrieden zocken können.

Zum Vergleich: Dein Ultrawide-Monitor mit 3.440 × 1.440 stellt rund 4,95 Millionen Pixel dar. Ein klassischer 4K-Monitor (3.840 × 2.160) kommt auf etwa 8,29 Millionen Pixel – das sind rund 67 % mehr Bildpunkte. Heißt für dich: In UWQHD ist die GPU-Last deutlich geringer als in echtem 4K. Und genau hier zeigt sich, dass die 10–15 % Mehrleistung der RTX 5080 in den meisten Fällen kaum einen spürbaren Vorteil bringt. Für Ultrawide-Gaming auf 3.440 × 1.440 reicht also auch die RTX 5070 Ti locker aus – ohne dass du auf flüssiges Gameplay verzichten musst.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Beim aktuellen Preisvergleich RTX 5070 Ti vs. RTX 5080 stellt sich die Frage: lohnt der Aufpreis von rund 30 % mehr Kosten für durchschnittlich 10–15 % mehr Leistung. Rein rechnerisch bietet die RTX 5070 Ti damit das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis – mehr „FPS pro Euro“. Selbst Community- und Testermeinungen sehen den Aufpreis kritisch: „Die 5070 Ti ist sehr nah an der 5080 dran – ~10–15 % mehr Leistung für ~35 % mehr Geld“ bringt es auf den Punkt.

Zwar bekommst du mit der RTX 5080 nominell die stärkere Karte – aber der Leistungsunterschied fällt in UWQHD überraschend klein aus. Die 5070 Ti liefert in allen getesteten Titeln ein flüssiges Spielerlebnis mit maximalen Details, oft nur wenige FPS hinter der 5080. Für diesen geringen Vorsprung zahlst du aber rund 30 % mehr – bei im Schnitt nur 10–15 % mehr Leistung. 

In Ultrawide-Auflösung mit rund 5 Millionen Pixeln spielt das in der Praxis kaum eine Rolle. Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht damit klar für die RTX 5070 Ti. Ihre UVP liegt bei 750 $, während die RTX 5080 mit 999 $ antritt – und der Unterschied fühlt sich im Spiel nicht ansatzweise so groß an wie der Preisaufschlag. Wenn du clever kaufen willst, ist die 5070 Ti die ökonomisch deutlich bessere Wahl.

Fazit und Empfehlung

Für einen Gamer, der auf einem 3440×1440-Monitor mit maximalen Einstellungen spielen will, ist die GeForce RTX 5070 Ti die empfehlenswertere Wahl. Sie bietet gleichwertige Gaming-Performance wie die RTX 5080 in dieser Auflösung – meist nur 10 % Unterschied – kostet aber deutlich weniger. In gängigen Benchmarks liegt die 5080 zwar vorne, aber der Aufpreis steht in keinem vernünftigen Verhältnis zu dieser kleinen Mehrleistung.

Die 5070 Ti bewältigt aktuelle AAA-Titel mit Ultra-Details (inkl. Raytracing) bereits in flüssigen Framerates. Sollte es in Einzelfällen knapp werden, kann man wie bei der 5080 auch auf DLSS zurückgreifen.

Preis-Leistung: Warum sich die RTX 5070 Ti auf dem Papier eher lohnt

Zwar bekommst du mit der RTX 5080 nominell die stärkere Karte – aber der Leistungsunterschied fällt in UWQHD überraschend klein aus. Die 5070 Ti liefert in allen getesteten Titeln ein flüssiges Spielerlebnis mit maximalen Details, oft nur wenige FPS hinter der 5080. Für diesen geringen Vorsprung zahlst du aber rund 30 % mehr – bei im Schnitt nur 10–15 % mehr Leistung. 

In Ultrawide-Auflösung mit rund 5 Millionen Pixeln spielt das in der Praxis kaum eine Rolle. Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht damit klar für die RTX 5070 Ti. Ihre UVP liegt bei 879 Euro, während die RTX 5080 mit 1.169 Euro antritt – und der Unterschied fühlt sich im Spiel nicht ansatzweise so groß an wie der Preisaufschlag.

Du möchtest lieber weniger Geld ausgeben? Unsere Kaufberatung für die RTX 5060 Ti vs RX 9060 XT vs Arc B580 gibt dir Aufschluss über die Performance der Einsteiger-/Midrange-Grafikkarten.

Design-Faktor: Wenn dein Build auch visuell glänzen soll

Was man aber nicht ganz ignorieren kann: Einige Hersteller legen bei der RTX 5080 einfach nochmal eine Designschippe drauf. Ob ASUS ROG Strix Astral, MSI Gaming Trio oder Gigabyte AORUS Master – einige Modelle sehen einfach unvernünftig gut aus und sind in dieser Form für die RTX 5070 Ti oft nicht zu haben. Wenn dir dein Build auch optisch richtig was bieten soll, kann genau das zum schmerzhaften Argument pro RTX 5080 werden – trotz rationalem Kopf.

Empfehlung: RTX 5070 Ti – die clevere Wahl für Ultrawide-Gaming

Greif zur RTX 5070 Ti, wenn du in 3.440 × 1.440 mit maximalen Einstellungen zocken willst. Sie liefert dir in den aktuell verfügbaren Spielen nahezu dieselbe Gaming-Erfahrung wie die RTX 5080, bleibt dabei aber deutlich günstiger und effizienter. 

Die 5080 ist zwar die stärkere Karte auf dem Papier, doch in UWQHD sind die echten FPS-Vorteile gering: Beide Karten spielen in derselben Liga. Das macht die 5080 primär dann interessant, wenn du bewusst in das Maximum an Build-Ästhetik investieren willst. Für alle anderen ist die RTX 5070 Ti die klare, preisbewusste und trotzdem leistungsstarke Wahl.

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Wie siehst du das: Lohnt sich der Aufpreis für die RTX 5080 – oder greifst du lieber zur effizienteren RTX 5070 Ti?

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3 Monate zuvor

wenn der Test wenigsten 2160p hätte, wen interessiert lächerliches 1440p

Nivek
Nivek
5 Monate zuvor

Spiele genau wie im Artikel beschrieben 3440×1440 und habe mir die RTX 5070ti auf mein betagtes 450er Board von MSI „installiert“ Gepaart mit dem ebenfalls nicht mehr taufrischen Ryzen 5800x3D bin ich überraschend flott unterwegs und sehr zufrieden.

PS: Ein Marken Powersupply von 750Watt reicht hier auch vollkommen aus. Lasst Euch nichts anderes einreden 😉