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FSR 4.1 auf RDNA 3 neue Updates

Vor einiger Zeit hat AMD verkündet, dass RDNA 3 Grafikkarten auch FSR 4.1 Upscaling bekommen. Auf der Computex 2026 gaben zwei führende AMD-Manager bekannt, dass Besitzer einer RX 7000 GPU keinen Qualitätsverlust der Bildqualität mit FSR 4.1 befürchten müssen. 



In diesem Blog erfährst du, warum FSR 4.1 auf RX 7000 Grafikkarten trotzdem anders funktioniert als bei aktuellen RDNA 4 Grafikkarten. 

Eine kurze Übersicht der Rechenformate der Radeon RX Grafikkarten-Serien 

GrafikkartenserieArchitekturRechenformatFSR 4.1 Support 
RX 9000RDNA 4FP8bereits verfügbar
RX 7000RDNA 3INT8ab Juli 2026
RX 6000RDNA 2INT8Anfang 2027

Aber was genau steckt hinter Begriffen wie FP8 und INT8? 

FP8 und INT8 kurz erklärt

Je nach Grafikkartenserie sind die Radeon RX Grafikkarten mit FP8- oder INT8-Recheneinheiten ausgestattet.

RX 9000 Serie mit FP8-Recheneinheiten 

Grafikkarten der RX 9000 Serie haben ein sogenanntes FP8-Rechenformat. Das ist ein 8-Bit-Gleitkommaformat, das dank Mantisse und Exponent einen großen Wertebereich mit feiner Abstufung anzeigen kann. Dadurch eignet es sich für die effiziente Ausführung von KI-/ML-Modellen.

AMD hat FidelityFX Super Resolution 4.1 genau auf Basis des FP8-Formats entwickelt. Grafikkarten der RX 7000 Serie haben allerdings andere Recheneinheiten. 

RX 7000 Serie mit INT8

Die RDNA 3 Grafikkarten haben noch KI-Beschleuniger der ersten Generation, die nur INT8 beherrschen. Das 8-Bit-Ganzzahlformat ist mit 256 Stufen ausgestattet – also ohne diese feinere Abstimmung von FP8. 

Wie FSR 4.1 auf RDNA 3 funktioniert 

Wegen der unterschiedlichen Architektur konnte AMD das FSR 4.1 Upscaling nicht einfach eins zu eins auf RDNA 3 GPUs übernehmen. Das eigentlich auf Gleitkomma ausgelegte Modell von FSR 4.1 musste von AMD auf eine Ganzzahl-Arithmetik übersetzt werden – und das ohne Verluste bei der Bildqualität. Der General Manager of Computing und Graphics bei AMD, Jack Huynh, hat angekündigt, dass FSR 4.1 auf hunderten PC-Konfigurationen mit RDNA 3 Grafikkarten ohne Kompromisse bei Bild und Performance funktioniert. 

Auch RDNA 2 GPUs bekommen FSR 4.1 

Wer eine RX 7000 Grafikkarte hat, bekommt schon im Juli den Support für FSR 4.1. Besitzer einer RX 6000 müssen sich noch ein wenig gedulden – die erhalten erst Anfang 2027 den Support. 

Dieselbe Qualität, anderer Weg

Zwar funktioniert AMD FSR 4.1 auf RDNA 6000 und 7000 anders, trotzdem versichert AMD, dass die Qualität deckungsgleich ist. Dass FSR 4.1 erst anderthalb Jahre nach Release der RX 9000 auch für ältere GPUs verfügbar ist, liegt eben genau daran: AMD hat sich die Zeit genommen, um sicherzustellen, dass FSR 4.1 auf RDNA 3 und 2 fast genauso gut läuft.

Bekommen Geräte mit FSR 3.5 auch die Unterstützung für FSR 4.1? 

Wer ein Gaming-Handheld, Mini-PC oder Notebooks mit FSR 3.5 hat, wird aktuell enttäuscht sein: Bisher ist nicht die Rede davon, dass diese auch Support für FSR 4.1 bekommen. 

FAQ

FSR 4.1 wird ab Juli 2026 für RX 7000 GPUs verfügbar sein. Der Support für RX 6000 folgt Anfang 2027. 

User-Tests gibt es noch nicht. AMD hat aber gesagt, dass FSR 4.1 auf älteren GPUs ohne Qualitätsverlust funktioniert. 

Um FSR 4.1 nutzen zu können, wird ein Treiber-Update nötig sein, das du auf der offiziellen Seite von AMD oder in der Adrenalin Software findest. 

Hast du noch eine ältere Grafikkarte der RX 7000 oder 6000 Reihe und freust dich auf den FSR 4.1 Support? Schreibs in die Kommentare!

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