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Blog Beitragsbild - Gaming CPU Vergleich

Ryzen 7 5700X3D vs. Ryzen 7 7700X3D vs. Core Ultra 5 250K Plus: In diesem CPU-Vergleich treffen ein bewährtes AM4-Upgrade, ein neuer AM5-Gaming-Prozessor und Intels günstiger Allrounder aufeinander.



Wir schauen uns an, wie sich die drei Prozessoren in Produktivitätsanwendungen sowie in 16 Spielen bei Full HD und 1440p schlagen. 

Dabei zeigt sich schnell: Der schnellste Gaming-Prozessor ist nicht automatisch die beste Wahl für Rendering, Videoschnitt oder andere rechenintensive Aufgaben.

Ryzen 7 7700X3D seit dem 16. Juli 2026 erhältlich

AMD hat den Ryzen 7 7700X3D am 16. Juli 2026 für die AM5-Plattform veröffentlicht. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 329 US-Dollar. Im deutschen Handel kostete der Prozessor zum Zeitpunkt der Benchmarks rund 345 Euro.

Damit startet der neue Achtkerner allerdings in einer schwierigen Position. Im gleichen Preisvergleich war der schnellere Ryzen 7 7800X3D bereits für rund 323 Euro erhältlich. Der 7700X3D kostete somit mehr als das Modell, unter dem er sich einordnen soll.

Der Intel Core Ultra 5 250K Plus lag dagegen bei rund 218 Euro. Intel selbst nennt eine Preisempfehlung von 219 bis 229 US-Dollar. Dadurch geht der Intel-Prozessor mit einem deutlichen Preisvorteil in den Vergleich.

Der Preis entscheidet über den 7700X3D

Technisch ist der Ryzen 7 7700X3D ein niedriger getakteter Ryzen 7 7800X3D. Beide besitzen acht Zen-4-Kerne, 16 Threads und 96 MB L3-Cache. Beim neuen Modell sinkt der maximale Boost-Takt jedoch von 5,0 auf 4,5 GHz.

Für Spieler ist dieser Unterschied häufig weniger dramatisch, als die Taktraten zunächst vermuten lassen. Der große 3D V-Cache übernimmt in vielen Spielen einen wesentlichen Teil der Arbeit und hält den 7700X3D erstaunlich dicht am 7800X3D.

Interessant wird der neue Prozessor daher vor allem dann, wenn sein Straßenpreis deutlich unter den des 7800X3D fällt.

Technische Daten der drei Prozessoren

Der Ryzen 7 5700X3D und Ryzen 7 7700X3D verfolgen ein ähnliches Konzept. Beide kombinieren acht Kerne mit zusätzlichem L3-Cache. Der Wechsel von Zen 3 zu Zen 4 bringt jedoch höhere Rechenleistung pro Takt, schnelleren DDR5-Arbeitsspeicher und die modernere AM5-Plattform.

Intel setzt beim Core Ultra 5 250K Plus auf ein Hybrid-Design. Sechs Performance-Kerne und zwölf Effizienz-Kerne ergeben insgesamt 18 Kerne und 18 Threads. Das macht den Prozessor besonders für stark parallelisierte Anwendungen interessant.

ProzessorArchitekturKerne / ThreadsTaktCacheSpeicherSockelLeistungsaufnahme
AMD Ryzen 7 5700X3DZen 38 / 163,0 bis 4,1 GHz96 MB L3DDR4-3200AM4105 Watt TDP
AMD Ryzen 7 7700X3DZen 48 / 164,0 bis 4,5 GHz96 MB L3DDR5-5200AM5120 Watt TDP
Intel Core Ultra 5 250K PlusArrow Lake18 / 18, 6P + 12Ebis 5,3 GHz30 MB Smart Cachebis DDR5-7200LGA 1851125 Watt Basis, 159 Watt Turbo

Der Ryzen 7 7700X3D unterstützt außerdem PCI-Express 5.0 und besitzt eine kleine integrierte Radeon-Grafikeinheit. Beim Core Ultra 5 250K Plus gehören ebenfalls PCIe 5.0, eine integrierte Grafikeinheit und eine NPU für lokale AI-Aufgaben zur Ausstattung.

Produktivitäts-Benchmarks: Intel nutzt seine zusätzlichen Kerne

In den Produktivitäts-Benchmarks verschieben sich die Kräfteverhältnisse deutlich. Während AMDs X3D-Prozessoren primär für Spiele optimiert sind, profitiert der Core Ultra 5 250K Plus von seinen insgesamt 18 Kernen.

Der Ryzen 7 7700X3D ist dennoch ein deutlich stärkerer Allrounder als der ältere 5700X3D. Wie groß der Abstand ausfällt, hängt allerdings stark von der jeweiligen Anwendung ab.

Photoshop 2024

Im Photoshop-Benchmark landet der Ryzen 7 7700X3D knapp hinter dem Ryzen 7 7800X3D und dem Core Ultra 5 250K Plus.

Gegenüber dem Ryzen 7 5700X3D erreicht der neue Zen-4-Prozessor einen Vorsprung von 38 Prozent. Photoshop profitiert hier unter anderem von der höheren Single-Core-Leistung und der neueren Architektur.

Premiere Pro 2024

In Premiere Pro übernimmt der Core Ultra 5 250K Plus die Führung und erreicht ungefähr das Leistungsniveau des ebenfalls getesteten Ryzen 7 9700X.

Der Ryzen 7 7700X3D ist in diesem Benchmark 18 Prozent schneller als der Ryzen 7 5700X3D. Für gelegentlichen Videoschnitt reicht seine Leistung problemlos aus. Bei regelmäßigen Exporten oder umfangreichen Projekten bietet Intel jedoch mehr Reserven.

Blender

Besonders deutlich fällt das Ergebnis in Blender aus. Rendering skaliert stark mit der Anzahl verfügbarer Kerne, wodurch der Core Ultra 5 250K Plus seine zusätzlichen Effizienz-Kerne voll ausspielen kann.

Der Intel-Prozessor setzt sich klar von beiden X3D-Modellen ab. Gleichzeitig zeigt sich der niedrigere Takt des 7700X3D: Für das Rendern eines einzelnen Frames benötigt er im Test 72 Sekunden länger als der höher getaktete Ryzen 7 7800X3D.

Wer regelmäßig ausschließlich über die CPU rendert, findet im Core Ultra 5 250K Plus daher die deutlich passendere Lösung.

Cinebench 2026

Im Cinebench 2026 liegt der Ryzen 7 7700X3D bei der Single- und Multi-Core-Leistung nur knapp hinter dem 7800X3D. Der ältere X3D-Prozessor erreicht rund fünf Prozent mehr Single-Core- und sieben Prozent mehr Multi-Core-Leistung.

Gegenüber dem Ryzen 7 5700X3D ist der 7700X3D dagegen bis zu 25 Prozent schneller. Der Core Ultra 5 250K Plus verliert zwar bei der Leistung eines einzelnen Kerns gegen die schnellsten Achtkerner, zieht im Multi-Core-Test durch seine 18 Kerne jedoch deutlich davon.

AI- und Computer-Vision-Benchmark

Bei Computer-Vision-Aufgaben fällt der Generationssprung zwischen 5700X3D und 7700X3D überraschend klein aus. Der Zen-4-Prozessor liegt nur knapp vor seinem Vorgänger.

Auch der Core Ultra 5 250K Plus erreicht in diesem konkreten Test nicht die Leistung des zusätzlich verglichenen Ryzen 7 9700X. Dieser liegt sogar 78 Prozent vor dem Ryzen 7 7700X3D. Für CPU-basierte AI-Aufgaben ist ein X3D-Prozessor somit nicht automatisch die beste Wahl.

7-Zip

Im abschließenden Produktivitäts-Benchmark übernimmt erneut der Core Ultra 5 250K Plus die Führung. Der Ryzen 7 7700X3D liefert aber ebenfalls ein starkes Ergebnis.

Besonders groß ist der Fortschritt gegenüber AM4 beim Komprimieren von Dateien. Hier arbeitet der 7700X3D rund 40 Prozent schneller als der 5700X3D. Auch beim Dekomprimieren liegt der neue Prozessor deutlich vorn.

Gaming-Benchmarks in Full HD: Der 7700X3D übernimmt

Sobald Spiele ins Spiel kommen, verändert sich das Bild. Der zusätzliche Cache der beiden AMD-Prozessoren wird häufiger genutzt, während die hohe Kernzahl des Intel Core Ultra 5 250K Plus nicht in jedem Titel einen Vorteil bringt.

Full HD eignet sich besonders gut für CPU-Vergleiche. Die Grafikkarte erreicht höhere Bildraten und begrenzt die Prozessoren seltener. Dadurch werden Leistungsunterschiede zwischen den CPUs deutlicher sichtbar.

Assetto Corsa Competizione, The Witcher 3 und Counter-Strike 2

In Assetto Corsa Competizione liefert der Ryzen 7 7700X3D eines seiner stärksten Ergebnisse. Er schlägt den Ryzen 7 5700X3D um 33 Prozent, den Ryzen 7 9700X um 15 Prozent und den Core Ultra 5 250K Plus sogar um 45 Prozent.

Auch in The Witcher 3 liegt der 7700X3D nur knapp hinter dem 7800X3D. Gegenüber dem 5700X3D steigt die Leistung erneut um 33 Prozent.

Counter-Strike 2 reagiert ebenfalls ausgesprochen gut auf den großen L3-Cache. Hier liegt der 7700X3D 35 Prozent vor dem 5700X3D und 15 Prozent vor dem Ryzen 7 9700X. Der Core Ultra 5 250K Plus kann in diesem Titel nicht mit den X3D-Modellen mithalten.

Battlefield 6 und Hogwarts Legacy

Battlefield 6 gehört dagegen zu den Spielen, in denen Intel seine zusätzlichen Kerne nutzen kann. Der Core Ultra 5 250K Plus erreicht zwar nicht zwingend die höchsten durchschnittlichen FPS, liefert im Test aber die besten 1%-Low-Werte.

Dadurch bietet der Intel-Prozessor in dieser Testsequenz das gleichmäßigste Spielgefühl. Der Ryzen 7 7700X3D liegt dennoch 28 Prozent vor dem Ryzen 7 5700X3D.

Ein ähnliches Bild zeigt Hogwarts Legacy. Bei den durchschnittlichen FPS liegen die Prozessoren teilweise dicht zusammen. Bei den 1%-Lows setzt sich der Core Ultra 5 250K Plus jedoch an die Spitze, während der 7700X3D deutlich ruhigere Bildraten als der 5700X3D erreicht.

Microsoft Flight Simulator 2024 und Banishers

Microsoft Flight Simulator 2024 profitiert besonders stark von AMDs 3D V-Cache. Trotz seiner geringeren Kernzahl liegt der Ryzen 7 7700X3D mindestens 15 Prozent vor dem Core Ultra 5 250K Plus.

Auch der höher getaktete Ryzen 7 9700X landet elf Prozent hinter dem 7700X3D. Mehr Kerne und mehr Takt können den Vorteil des zusätzlichen Caches in diesem Titel nicht ausgleichen.

In den CPU-lastigen Dorfabschnitten von Banishers: Ghosts of New Eden erreicht der 7700X3D einen Vorsprung von 25 Prozent gegenüber seinem AM4-Vorgänger. Der Abstand bleibt selbst bei 1440p weitgehend bestehen, da die getestete Szene weiterhin durch den Prozessor begrenzt wird.

Hitman 3, Homeworld 3 und Cyberpunk 2077

Hitman 3 läuft bereits auf dem Ryzen 7 5700X3D mit rund 190 FPS. Der Ryzen 7 7700X3D kann die Bildrate dennoch um 46 Prozent steigern und setzt sich ebenfalls vor den Ryzen 7 9700X.

In Homeworld 3 liegt der Zen-4-X3D-Prozessor 27 Prozent vor seinem Vorgänger. Der Core Ultra 5 250K Plus und der Ryzen 7 9700X liefern in diesem CPU-intensiven Strategiespiel ebenfalls gute Ergebnisse.

Cyberpunk 2077 belastet bei hoher Crowd-Dichte neben der Grafikkarte auch den Prozessor. Der 7700X3D landet hier auf dem zweiten Platz und schlägt den Ryzen 7 9700X um neun Prozent sowie den 5700X3D um 14 Prozent.

Spider-Man 2 und The Last of Us Part II

Spider-Man 2 gehört zu den klaren Intel-Siegen. Das Spiel profitiert von einer hohen Kernzahl und einer schnellen Speicheranbindung. Der Core Ultra 5 250K Plus setzt sich deshalb deutlich von den AMD-Prozessoren ab.

Bei 1440p liegt Intel noch immer 14 Prozent vor dem Ryzen 7 7700X3D. Dieser ist wiederum elf Prozent schneller als der 5700X3D.

Mit aktiviertem Raytracing wächst der Vorteil des Intel-Prozessors weiter. Der 7700X3D bleibt bei 1440p zwar 25 Prozent vor seinem AM4-Vorgänger, kann den Core Ultra 5 250K Plus aber nicht erreichen.

Auch The Last of Us Part II bevorzugt im Test die neueren Architekturen. Der Core Ultra 5 250K Plus und der Ryzen 7 9700X liegen sowohl in Full HD als auch bei 1440p vor den X3D-Prozessoren.

Anno 117 und Need for Speed Unbound

In Anno 117 fallen die durchschnittlichen Bildraten vieler moderner Prozessoren ungewöhnlich ähnlich aus. Der separate CPU-Score zeigt jedoch größere Abstände.

Hier gewinnt der Core Ultra 5 250K Plus. Der Ryzen 7 7700X3D landet hinter dem Ryzen 7 7800X3D und Ryzen 7 9700X, bleibt aber 21 Prozent schneller als der Ryzen 7 5700X3D.

Need for Speed Unbound nutzt eine technische Basis, die ebenfalls gut mit vielen Kernen umgehen kann. Dadurch übernimmt der Intel-Prozessor erneut die Führung. Der Core Ultra 5 250K Plus benötigt dafür im Test allerdings rund 150 Watt, während der Ryzen 7 7700X3D ungefähr 80 Watt aufnimmt.

Durchschnitt aus 16 Spielen

Über alle 16 getesteten Spiele hinweg ist der Ryzen 7 5700X3D die Ausgangsbasis. Der Core Ultra 5 250K Plus erreicht in Full HD durchschnittlich 17 Prozent mehr Leistung.

Der Ryzen 7 7700X3D steigert die durchschnittliche Gaming-Leistung gegenüber dem 5700X3D um 30 Prozent und ist damit der schnellste der drei Hauptkandidaten.

Gaming-Leistung in Full HDDurchschnitt gegenüber Ryzen 7 5700X3D
Ryzen 7 5700X3D100 Prozent
Core Ultra 5 250K Plus117 Prozent
Ryzen 7 7700X3D130 Prozent

Dieser Durchschnitt verdeckt allerdings einige große Unterschiede zwischen den Spielen. In cachelastigen Titeln wie Assetto Corsa Competizione, Counter-Strike 2 oder Microsoft Flight Simulator 2024 ist der 7700X3D klar überlegen.

In Spider-Man 2, Battlefield 6, Anno 117 oder Need for Speed Unbound kann der Core Ultra 5 250K Plus dagegen seine höhere Kernzahl ausspielen.

Gaming in 1440p: Die Grafikkarte rückt stärker in den Fokus

Bei 1440p muss die Grafikkarte mehr Pixel berechnen. Dadurch sinken die Bildraten und die CPU-Unterschiede werden in vielen Spielen kleiner.

Selbst der Ryzen 7 5700X3D erreicht über die getesteten Spiele hinweg durchschnittlich rund 150 FPS. Für die meisten Gaming-PCs bietet der AM4-Prozessor damit weiterhin mehr als genug Leistung.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die CPU bei 1440p vollkommen unwichtig wird. Unterschiede zeigen sich weiterhin in stark CPU-limitierten Szenen und vor allem bei den 1%-Low-Werten.

Warum sind die 1%-Lows wichtig?

Die durchschnittlichen FPS zeigen nicht immer, wie gleichmäßig ein Spiel läuft. Die 1%-Lows bilden die langsamsten ein Prozent der gemessenen Bilder ab und geben dadurch Hinweise auf kurze Einbrüche oder Mikroruckler.

In The Witcher 3 erreichen der Core Ultra 5 250K Plus und der Ryzen 7 9700X bei 1440p ähnliche durchschnittliche Bildraten wie der 7700X3D. Bei den 1%-Lows bleibt der AMD-X3D-Prozessor jedoch deutlich vorn.

In Battlefield 6 und Hogwarts Legacy dreht sich dieses Verhältnis um. Dort liefert der Intel-Prozessor besonders starke 1%-Low-Werte und kann ein gleichmäßigeres Spielgefühl ermöglichen.

Nicht jedes Spiel wird bei 1440p GPU-limitiert

CPU-intensive Simulationen, große Strategieschlachten oder Szenen mit vielen NPCs können auch bei höheren Auflösungen vom Prozessor begrenzt bleiben.

Das zeigt sich unter anderem in Banishers, Hitman 3 und Teilen von Microsoft Flight Simulator 2024. In solchen Szenarien bleiben die Abstände zwischen 5700X3D und 7700X3D auch bei 1440p sichtbar.

Je leistungsstärker die verwendete Grafikkarte ist, desto eher können sich diese CPU-Unterschiede zeigen. Mit einer langsameren GPU liegen die drei Prozessoren dagegen häufiger dicht zusammen.

Stromverbrauch: AMD ist beim Gaming effizienter

Der Core Ultra 5 250K Plus bietet eine hohe Multi-Core-Leistung, benötigt unter voller Belastung aber entsprechend viel Energie. In Cinebench 2026 und Need for Speed Unbound wurden im Test jeweils ungefähr 150 Watt gemessen.

Der Ryzen 7 7700X3D lag in den gleichen Szenarien bei rund 80 Watt. Damit erreicht AMD insbesondere beim Gaming ein deutlich besseres Verhältnis aus Leistung und Leistungsaufnahme.

Im Leerlauf verbraucht der Core Ultra 5 250K Plus dagegen weniger als die getesteten AMD-Prozessoren. Die Ryzen-Modelle liegen sowohl im Idle als auch unter Last vergleichsweise dicht beieinander.

Die tatsächliche Leistungsaufnahme hängt immer vom Mainboard, BIOS, Arbeitsspeicher, Kühlsystem und den gewählten Power-Limits ab. Die Messwerte sollten deshalb als Vergleich innerhalb des verwendeten Testaufbaus betrachtet werden.

Welcher Prozessor passt zu deinem Gaming-PC?

Der Ryzen 7 7700X3D ist der stärkste Gaming-Prozessor dieses Dreiervergleichs. In Full HD liegt er durchschnittlich 30 Prozent vor dem Ryzen 7 5700X3D und 13 Prozent vor dem Core Ultra 5 250K Plus.

Sein größtes Problem ist nicht die Leistung, sondern der Preis. Solange der Ryzen 7 7800X3D genauso viel oder sogar weniger kostet, gibt es nur wenige Gründe, zum niedriger getakteten Modell zu greifen.

Fällt der Ryzen 7 7700X3D dagegen auf rund 299 Euro oder deutlich darunter, wird er für neue AM5-Gaming-PCs wesentlich interessanter. Die gesparte Summe lässt sich dann beispielsweise in eine stärkere Grafikkarte, mehr Arbeitsspeicher oder eine größere NVMe-SSD investieren.

Ryzen 7 5700X3D für bestehende AM4-PCs

Besitzt du bereits einen Ryzen 7 5700X3D, besteht vor allem bei 1440p kein dringender Wechselbedarf. Der Prozessor liefert in der Benchmark-Reihe durchschnittlich rund 150 FPS und bietet weiterhin eine starke Gaming-Leistung.

Ein Upgrade auf den 7700X3D erfordert zusätzlich ein AM5-Mainboard und DDR5-Arbeitsspeicher. Der Plattformwechsel lohnt sich daher eher im Rahmen eines vollständig neuen Gaming-PCs als reines CPU-Upgrade.

Ryzen 7 7700X3D für Gaming

Der Ryzen 7 7700X3D ist die richtige Wahl, wenn Gaming klar im Vordergrund steht und du einen neuen AM5-PC planst.

Besonders in Simulationen, E-Sport-Spielen und anderen cachelastigen Titeln setzt er sich deutlich vom Core Ultra 5 250K Plus ab. Gleichzeitig benötigt er beim Spielen wesentlich weniger Energie.

Vor dem Kauf solltest du jedoch immer den Preis des Ryzen 7 7800X3D vergleichen.

Core Ultra 5 250K Plus für Produktivität

Für Rendering, Videoschnitt, Komprimierung und andere Multi-Core-Aufgaben bietet der Core Ultra 5 250K Plus das stärkste Gesamtpaket der drei Prozessoren.

Er kostet weniger als der Ryzen 7 7700X3D und gewinnt zahlreiche Produktivitäts-Benchmarks. Auch beim Gaming liefert er insgesamt eine gute Leistung und kann in einzelnen Spielen sogar beide X3D-Prozessoren schlagen.

Seine Schwächen sind die höhere Leistungsaufnahme unter Last und die stärkeren Leistungsschwankungen zwischen verschiedenen Spielen.

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Drei CPUs, drei unterschiedliche Wege

Der Vergleich zeigt vor allem, wie stark die Wahl des Prozessors vom gesamten Gaming-PC und dem geplanten Einsatz abhängt. Ein günstiges CPU-Angebot kann am Ende sinnvoller sein als der schnellste Chip auf dem Papier – besonders dann, wenn dadurch mehr Budget für Grafikkarte, Arbeitsspeicher oder SSD übrig bleibt.

Spannend wird nun vor allem die Preisentwicklung des Ryzen 7 7700X3D. Sinkt er deutlich unter den Ryzen 7 7800X3D, könnte er zu einer attraktiven Option für neue AM5-Gaming-PCs werden. Besitzer eines gut ausgestatteten AM4-Rechners müssen dagegen nicht vorschnell wechseln.

Welche CPU würdest du für deinen nächsten PC wählen: Ryzen 7 5700X3D, Ryzen 7 7700X3D oder Core Ultra 5 250K Plus? Schreib uns deine Meinung und deinen geplanten Einsatzzweck gerne in die Kommentare!

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