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AMD bringt seine KI-basierte Upscaling-Technologie FSR 4 auf weitere Geräte! Bisher konnten vor allem Spieler mit dedizierten Radeon-Grafikkarten die Technologie offiziell nutzen. Nun sollen auch Gaming-Handhelds, Laptops und APUs von FSR 4 profitieren. Das hat AMD-Manager Jack Huynh während eines Pressegesprächs in Südkorea bestätigt.



Besonders interessant: AMD arbeitet an einer speziell angepassten Version von FSR 4, die auch auf weniger leistungsstarker Hardware eingesetzt werden kann. Die Unterstützung soll noch bis Ende 2026 folgen.

FSR 4 soll bis Ende 2026 auf Gaming-Handhelds kommen

Wie das südkoreanische Magazin thelec.net berichtet, hat Jack Huynh, Senior Vice President und General Manager der Computing and Graphics Group bei AMD, am 7. Oktober 2026 über die weitere Entwicklung von FSR 4 gesprochen.

Demnach will AMD die Upscaling-Technologie noch in diesem Jahr auf weitere Geräte ausweiten. Dazu zählen neben Gaming-Laptops auch Handhelds und bestehende APUs mit integrierter Grafikeinheit.

Dabei verfolgt AMD zwei Ansätze: Einerseits sollen bereits erhältliche APUs künftig FSR 4 unterstützen. Andererseits plant das Unternehmen die Einführung neuer Prozessoren, die ebenfalls mit der Technologie kompatibel sein werden.

Spezielle FSR-4-Version für integrierte Grafikeinheiten

Eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung ist die begrenzte Rechenleistung integrierter GPUs. Anders als dedizierte Grafikkarten verfügen diese über weniger Ressourcen, weshalb sich die bisherige FSR-4-Version nicht ohne Weiteres auf Gaming-Handhelds übertragen lässt.

Deshalb hat AMD laut Huynh ein eigenes, ressourcenschonenderes FSR-4-Modell entwickelt, das speziell auf die Anforderungen von APUs zugeschnitten ist.

Ziel ist es, die Bildqualität beim Spielen zu verbessern und gleichzeitig die zusätzliche Latenz möglichst gering zu halten. Wie groß die Unterschiede zur bisherigen Version ausfallen und welche Auswirkungen die Anpassungen auf die Gaming-Performance haben, ist allerdings noch nicht bekannt.

Was bringt FSR 4 auf Gaming-Handhelds?

FSR steht für FidelityFX Super Resolution und ist AMDs Upscaling-Technologie. Sie ermöglicht es, Spiele intern in einer niedrigeren Auflösung zu berechnen und das Bild anschließend auf eine höhere Ausgabeauflösung hochzuskalieren. Dadurch kann die GPU entlastet werden, was höhere Bildraten ermöglicht.

Mit FSR 4 setzt AMD auf Machine Learning, um die Bildqualität beim Upscaling zu verbessern. Besonders bei feinen Details, bewegten Objekten und der Bildstabilität soll die Technologie Vorteile gegenüber älteren FSR-Versionen bieten.

Gerade für Gaming-Handhelds ist das interessant. Geräte wie der ASUS ROG Ally oder das Lenovo Legion Go müssen mit vergleichsweise wenig Energie auskommen und verfügen nicht über die Grafikleistung eines leistungsstarken Desktop-Gaming-PCs.

Eine optimierte FSR-4-Version könnte deshalb helfen, anspruchsvolle Spiele mit einer höheren Bildqualität darzustellen, ohne die Hardware entsprechend stärker zu belasten. Wie viel zusätzliche Leistung tatsächlich möglich ist, müssen allerdings erst Benchmarks zeigen.

Welche Gaming-Handhelds erhalten FSR 4?

Eine offizielle Liste kompatibler Geräte hat AMD bisher nicht veröffentlicht. Entsprechend ist noch unklar, welche bereits erhältlichen Gaming-Handhelds die neue FSR-4-Version nutzen können.

Interessante Kandidaten sind unter anderem Handhelds mit Ryzen-Z2-Prozessoren und Geräte mit integrierten Radeon-Grafikeinheiten auf Basis von RDNA 3.5. Eine Unterstützung dieser konkreten Modelle wurde bislang jedoch nicht bestätigt.

Auch zum Steam Deck gibt es noch keine verbindliche Aussage. Da dessen APU auf der älteren RDNA-2-Architektur basiert, ist derzeit offen, ob und wann das Gerät offiziell FSR 4 unterstützen wird.

Neue AMD-APUs mit FSR 4 noch 2026?

Neben der Unterstützung bestehender Hardware plant AMD auch neue APUs mit FSR 4. Laut Huynh sollen entsprechende Produkte noch vor Ende des Jahres erscheinen.

Um welche Prozessoren es sich dabei handelt, hat AMD allerdings nicht verraten. Spekuliert wird unter anderem über eine neue Generation der Ryzen-Z-Serie, die speziell für Gaming-Handhelds entwickelt wird.

Ob diese Prozessoren tatsächlich noch 2026 vorgestellt werden und welche GPU-Architektur AMD dafür verwendet, ist derzeit nicht bestätigt.

FSR 4 auf Handhelds: Ein wichtiger Schritt für AMD

Mit der geplanten Ausweitung auf APUs macht AMD seine aktuelle Upscaling-Technologie künftig für deutlich mehr Spieler zugänglich. Besonders Gaming-Handhelds könnten davon profitieren, da bei ihnen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bildqualität, Performance und Energieverbrauch entscheidend ist. Spannend bleibt vor allem, wie gut die angepasste FSR-4-Version auf integrierten GPUs funktioniert und ob auch bereits erhältliche Handhelds davon profitieren werden.

Bis Ende 2026 will AMD die Unterstützung ausweiten. Welche Geräte tatsächlich kompatibel sind und wie sich FSR 4 auf deren Gaming-Performance auswirkt, wird sich erst mit weiteren Informationen und ersten Tests zeigen.

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