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Heute veröffentlicht Chipentwickler AMD die vielleicht interessanteste Grafikkarte aus seinem neuen Portfolio. Der für Mini-ITX-Systeme prädestinierte Winzling Radeon R9 Nano bringt es auf eine verblüffende Länge von nur 15 cm und schlägt damit die mit 19 cm Länge ohnehin schon sehr kompakte, wassergekühlte Radeon R9 Fury X. Trotzdem verwendet die Mini-GPU den gleichen voll ausgebauten AMD Fiji Grafikchip mit 4.096 Shadern, der die Krönung von AMDs Graphics-Core-Next-Architektur darstellt und deshalb ebenfalls eine enorm hohe Gaming-Leistung erreicht.



Um dabei trotz der hochkomplexen 8,9 Milliarden Transistoren auf die deutlich reduzierte Leistungsaufnahme von nur 175 Watt zu gelangen, wird der Chip lediglich etwas niedriger getaktet, wobei der Takt über das Power Target beliebig und einfach konfigurierbar ist. Damit liefert die Nano durchweg erstklassige Gaming-Leistung bis hin zu 4K/Ultra-HD-Auflösungen – und das auf nie dagewesenem Raum. Ermöglicht wird dieses Größenformat erneut durch den Einsatz von innovativem HBM-Speicher („High Bandwidth Memory“) mit ultra-schnellem 4.096-Bit-Speicherinterface.

Statt wie üblich (viele) Speicherchips auf dem PCB um die GPU herum zu verteilen und mit jeweils relativ schmalbandigen Leitungen anzubinden, sind bei der Fiji-GPU vier Speicherchips mit jeweils einem Gigabyte Speicherkapazität direkt auf dem GPU-Package untergebracht, wodurch ein ultra-breites Speicherinterface mit 4.096 Bit entsteht – 1.024 Bit pro Speicherchip. Trotz einer energiesparenden Taktrate von 500 (effektiv 2.000) MHz ergibt sich damit eine Speicherbandbreite von 512 GB/s und damit deutlich mehr als bei jeder anderen Grafikkarte zuvor.

Außerdem vertraut die AMD Radeon R9 Nano auf einen speziellen Luftkühler mit großem Axiallüfter, wobei sich der Kühler aus einem Aluminium-Block, einer Kupferplatte, zwei Heatpipes und zusätzlich noch einer Vapor-Chamber zusammensetzt. Dank der deutlich reduzierten „Typical Board Power“, also dem üblichen Stromverbrauch unter Last, ist die Karte auch mit Luftkühlung sehr leise und bringt nicht die Nachteile einer Wasserkühlung mit sich. Auf der Feature-Ebene bietet die Radeon R9 Nano all das, was auch die Radeon-R300-Serie auszeichnet – DirectX 12, AMDs eigene Mantle-API, DisplayPort, FreeSync und Ultra-HD-/4K-Auflösungen sind für die Karte selbstverständlich keine Fremdwörter.

Zur kompakten AMD Radeon R9 Nano mit HBM-Speicher

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