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DLSS Frame Generation auf RTX 20 war offiziell nie vorgesehen – jetzt läuft die Technik trotzdem auf einer RTX 2060.
Nachdem Modder zuletzt bereits RTX-30-Grafikkarten mit Nvidias Frame Generation und sogar Multi Frame Generation versorgt hatten, geht es nun noch eine Generation weiter zurück.
DLSS Frame Generation läuft auf einer RTX 2060
Am 9. September 2026 veröffentlichte der Entwickler Coldwood1026 auf GitHub sein Projekt „dlssg_for_sm75“. Getestet wurde die Mod auf einer mobilen GeForce RTX 2060 Max-Q mit The Witcher 3 Next-Gen unter DirectX 12.

Und tatsächlich: Die Frame-Generation-Option lässt sich im Spiel aktivieren und die Bildrate steigt. Damit läuft Nvidias Frame Generation erstmals nachweislich auf einer Turing-GPU der RTX-20-Serie.
Das ist besonders interessant, weil Nvidia DLSS Frame Generation offiziell weiterhin nur für GeForce RTX 40 und RTX 50 freigibt. RTX 20 und RTX 30 unterstützen laut Nvidia zwar unter anderem DLSS Super Resolution und Ray Reconstruction, nicht jedoch Frame Generation.
Diesmal steckt tatsächlich Nvidia DLSS dahinter
Der technische Ansatz unterscheidet sich deutlich von älteren Mods. Diese haben teilweise die Frame-Generation-Schnittstelle eines Spiels genutzt, im Hintergrund aber beispielsweise AMD FSR 3 Frame Generation ausgeführt.
Hier wird dagegen Nvidias eigene nvngx_dlssg-Runtime in Version 310.1 verwendet.
Damit diese auf Turing läuft, wurden unter anderem die enthaltenen GPU-Kernels für die SM75-Architektur der RTX-20-Serie neu erstellt. Zusätzlich umgeht die Mod bestimmte Architekturprüfungen und meldet der Runtime an den notwendigen Stellen eine neuere Ada-Architektur.
Kurz gesagt: Der Modder bringt die tatsächliche DLSS-Frame-Generation-Pipeline auf eine GPU, für die Nvidia sie offiziell nicht anbietet.
Noch keine Wunderwaffe für jede RTX 20
Ganz so einfach wie „Mod installieren und fertig“ ist es allerdings noch nicht. Bislang wurde das Projekt vom Entwickler lediglich mit einer RTX 2060 Max-Q und The Witcher 3 unter DX12 verifiziert.
Erste weitere Tests zeigen zudem ein gemischtes Bild. Klassische 2x Frame Generation scheint am zuverlässigsten zu funktionieren. Bei höheren Multiplikatoren sind dagegen unter anderem Ghosting und weitere Probleme aufgetreten.
Auch die Spielekompatibilität ist noch längst nicht flächendeckend getestet. Für den produktiven Einsatz ist die Mod damit aktuell eher ein spannendes Experiment als eine fertige Alternative zum offiziellen Support.
Erst wurde Nvidias Frame Generation auf RTX 30 zum Laufen gebracht, jetzt folgt bereits Turing. Dass die Technik startet, bedeutet zwar nicht, dass eine RTX 2060 dieselbe Qualität, Latenz oder Effizienz wie eine moderne RTX-Grafikkarte erreicht.
Die bisher sehr klar wirkende Hardwaregrenze von Frame Generation wird durch solche Projekte aber zunehmend spannender.
FAQ zu DLSS Frame Generation auf RTX 20
Was hältst du von Frame Generation auf alten RTX-Grafikkarten?
Würdest du DLSS Frame Generation auf einer RTX 20 ausprobieren, wenn die Mod stabiler und einfacher zu installieren wird? Oder gehören solche Features für dich weiterhin auf offiziell unterstützte Hardware? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!

