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Gerüchte

Gerüchteküche: Intel-Arc-Grafikkarten im Detail

Hauke R20. Aug, 2021 - 4 min Lesezeit

Update#4: Intel-Arc-Grafikkarten im Detail

Auf dem Intel Architecture Day 2021 wurde die Alchemist-Architektur der Arc-Grafikkarten vorgestellt. Einen umfangreichen Artikel gibt es auf ComputerBase.de (externer Link).

Eine Alchemist-GPU basiert auf „Xe-Cores“, die mit den NVIDIA Streaming-Multiprocessors (SM) und den AMD Compute Units (CU) vergleichbar sind. Jeder Xe-Core besteht aus 16 „Vector Engines“ sowie 16 „Matrix Engines“ (XMX). Die Matrix Engines sind das Intel-Pendant zu NVIDIAs Tensor-Kernen.

Quelle: Intel

Diese Xe-Cores werden zu viert zu einem sogenannten „Render Slice“ zusammengefasst, der sich vom Aufbau mit einem Graphics Processor Cluster (NVIDIA) oder einer Shader Engine (AMD) vergleichen lässt. Jedes Render Slice beinhaltet zudem vier Raytracing-Kerne (Ray Tracing Unit).

Quelle: Intel

Das Topmodell der Intel-Arc-Grafikkarten auf Basis der Alchemist-Architektur soll aus 8 Render Slices bestehen. Daraus ergeben sich:

  • 512 Vector Engines
  • 512 Matrix Engines
  • 32 Ray Tracing Units

Update#3: Intel-GPUs heißen nun „Arc“ und kommen 2022?

Intel schickt seine dedizierten Gaming-Grafikkarten als „Intel Arc“ ins Rennen gegen NVIDIAs GeForce und AMDs Radeon. Die erste Generation von Intel Arc-Grafikkarten basiert auf der Intel-Xe-HPG-Architektur und trägt den Codenamen „Alchemist“.

Auf Alchemist sollen dann weitere GPU-Generationen unter den Codenamen „Battlemage“, „Celestial“ und „Druid“ folgen. Jedoch später als ursprünglich geplant, denn scheinbar verspätet sich Intel Arc ein wenig, sodass die dedizierten Gaming-Grafikkarten vermutlich erst im ersten Quartal 2022 erscheinen.

Zuletzt wurde noch das vierte Quartal 2021 als Release von Intel Arc angepeilt. Die Leistung einer Intel Arc-GPU mit 4.096 Shadern, 512 EUs sowie 16 GB GDDR6-VRAM soll auf dem Niveau der GeForce RTX 3070 liegen.


Update#2: Xe-HPG DG2-GPUs zum Samplen geschickt!

Die bei Intel neu formierte Accelerated Computer Systems and Graphics (ACSG) Group unter Leitung von GPU Chief Raja Koduri – ehemals AMD – hat erste Grafikchips zu seinen Partner geschickt.

Dies ist einer der ersten Schritte, um die Produktion ins Rollen zu bringen. Gleichzeitig können AIBs, die „Boardpartner“ von Intel damit anfangen, Custom-Designs für Grafikkarten, BIOS-Versionen und andere wichtige Grundlagen zu legen.

Auch die Gaming-Branche in Form von Entwickler-Studios sollte in diesem Zug aktuelle Samples der neuen Intel-Grafikkarten erhalten, um erste Optimierungen für Spiele vorzunehmen.

Der nun ins rollen gebrachte Prozess sollte es ermöglichen, dass in den nächsten 6 Monaten (externer Link) die ersten dedizierten Intel-Gaming-Grafikkarten erscheinen könnten. Pünktlich zur CES 2022.


Update: Intel Xe-HPG DG2 so gut wie RTX 3070?

In der Gerüchteküche brodelt es und sollen erste Leistungsdaten von Intels neuen Gaming-Grafikkarten durchgesickert (externer Link) sein. Eine Grafikkarte mit dem Intel Xe-HPG DG2-448EU-Chip soll im Benchmark nur 8 Prozent langsamer als die Radeon RX 6700 XT und 5 Prozent langsamer als einer GeForce RTX 3070 gewesen sein.

Als neue Variante des Xe-HPG 512EU-Chips, soll der Xe-HPG DG2-448EU-Chip mit rund 1,8 GHz getaktet worden sein. Ob der Chip mit 6 oder 12 GB GDDR6-VRAM lief, ist nicht angegeben. Ein Intel-Xe-Chip mit 448 EUs (Execution Units) sollte über 3.584 Shader-Einheiten verfügen.

Ein Xe-HPG 128EU-Chip mit einer Taktrate von 1.9 GHz soll rund 12% schneller sein als eine GeForce GTX 1650. Je nach Preis und Verfügbarkeit wären die neuen Intel-Grafikkarten eine Bereicherung für alle Gamer und es sieht nach einem viel versprechenden Einstieg von Intel im Bereich der dedizierten GPUs aus.


Originalbeitrag:

Xe-HPG (High-Performance Gaming). Hinter dieser Abkürzung verbergen sich Intels neue Grafikkarten. Mit der DG2-GPU sollen die ersten dedizierten Grafikkarten für Gamer von Intel auf dem Markt erscheinen. Und das vermutlich noch dieses Jahr.

Aktuelle Gerüchte verweisen auf einen Launch der neuen Intel-Grafikkarten zur Computex. Laut einem Tweet von Pete Brubaker, Game Developer Relations Engineer bei Intel, sei DG2 „gleich um die Ecke“. Untermauert wird dies durch einen Link für die Stellenausschreibung eines „Senior Game Dev Relation Engineers“.

Bisher sollen sechs GPU-Varianten auf Basis von drei Chips existieren:

  • DG2-512EU: Xe-HPG 512EU, Xe-HPG DG2-448EU
  • DG2-384EU: Xe-HPG 384EU, Xe-HPG 256EU, Xe-HPG 192EU
  • DG2-128EU: Xe-HPG 128EU, Xe-HPG 96EU

Als größte Ausbaustufe soll die Xe-HPG 512EU bis zu 4.096 Shader-Einheiten in 512 Execution Units (EUs, Recheneinheiten) vorweisen können. Über ein 265-bit-Speicherinterface sollen bis zu 16 GB GDDR6-Videospeicher angeschlossen sein.

Als kleinste Variante soll die Xe-HPG 96EU noch 96 EUs mit insgesamt 768 Shader-Einheiten sowie 4 GB-GDDR6 mit einem 64-bit-Speicherinterface bieten. Intels Rocket Lake-S-Prozessoren bieten bis zu 32 EUs als iGPU.

Über die eigentliche Architektur ist noch nicht viel bekannt. Anhand der Zahlen lassen sich aber 8 Shader pro EUs ableiten. Auch hardwarebasiertes Raytracing soll unterstützt werden.

Neben den Xe-HPG-Grafikkarten für Gamer bietet Intel weitere Serien an:

  • Xe-LP: Low Power-Variante für iGPUs in CPUs und als Server-GPU
  • Xe-HP: High Performance-Variante für Datacenter, optimiert für FP64-Instruktionen und „Multi-Tile Scalabillity
  • Xe-HPC: High Performance Computing-Variante. Basis für die Ponte Vecchio-GPUs mit AI-Beschleunigung für Supercomputer
Intel Gaming-Grafikkarte (Quelle: wccftech.com)

Weitere Updates und neueste Gerüchte zu Intels DG2-Gaming-Grafikkarten werden wir hier in diesem Blog aktualisieren.

https://www.caseking.de/blog/ahiq/
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