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Gamer aufgepasst: Intel Raptor Lake ist da! Die 13. CPU-Generation von Intel basiert auf der gleichen Hybrid-Architektur wie Intels Alder Lake-Prozessoren, aber in Sachen Leistung setzt Raptor Lake einen neuen Meilenstein. Was sich gegenüber dem Vorgänger verändert hat und wieso Gamer gespannt sein dürfen, verraten wir dir in diesem Artikel!

Intel Raptor Lake: mehr Kerne, mehr Cache, mehr Power
Die Leistungsspitze bildet der Intel Core i9 13900K mit insgesamt 24 CPU-Kernen und einem Single-Core-Maximaltakt von bis zu 5,8 GHz mit Intels Thermal Velocity Boost. Jede Raptor Lake-CPU der Serien Core i5, i7 und i9 verfügt über deutlich mehr L2- und L3-Cache als ihre Vorgänger. Gerade für Gamer bringt das einen deutlichen Leistungszuwachs. Intel verspricht eine Steigerung von rund 15 % für Single-Threaded-Workloads und 41 % Leistungssteigerung bei Multi-Threading im Vergleich zu Alder Lake.
i9 13900K
- 24 CPU-Kerne und 32 Threads für Multitasking
- Boost-Takt bis zu 5,8 GHz
- Freier Multiplikator zum Übertakten
- 36 MB L3-Cache & 32 MB L2-Cache
i7 13700K
- 16 CPU-Kerne und 24 Threads für Multitasking
- Boost-Takt bis zu 5,4 GHz
- Freier Multiplikator zum Übertakten
- 30 MB L3-Cache & 24 MB L2-Cache
i5 13600K
- 14 CPU-Kerne und 20 Threads für Multitasking
- Boost-Takt bis zu 5,1 GHz
- Freier Multiplikator zum Übertakten
- 24 MB L3-Cache & 20 MB L2-Cache
Alle Raptor Lake-Prozessoren gibt es sowohl mit als auch ohne integrierte Grafikeinheit. Wie für Intel typisch sind diese CPUs mit dem Buchstaben F am Ende ihrer Bezeichnung gekennzeichnet.
DDR4 oder DDR5 für Raptor Lake?
Intel Raptor Lake und Alder Lake haben einige Gemeinsamkeiten: Dazu zählen der Sockel LGA 1700 und die Unterstützung für DDR4 und DDR5. Während der Standardtakt bei DDR5 auf 5.600 MHz steigt, unterstützen Intel-CPUs der 13. Generation weiterhin den älteren DDR4-Arbeitsspeicher mit 3.200 MHz (JEDEC-Spezifikation). Es ist möglich, mit einem Mainboard der 600er-Serie ein Upgrade auf Raptor Lake vorzunehmen und auch die 13. Gen Intel-Core-CPUs mit bereits vorhandenem Arbeitsspeicher zu nutzen.
DDR5: So schnell wie nie
Dazu sei gesagt, dass sich DDR5-RAM rasant weiterentwickelt: Die neuen DIMM-Speichermodule werden immer günstiger und schneller. War der Vorteil von DDR5 in der Vergangenheit nur in bestimmten Szenarien nachweisbar, so werden schnellere Timings und höhere Taktfrequenzen in naher Zukunft für deutlich spürbare Vorteile von DDR5-Arbeitsspeicher sorgen. Und der Preis sinkt auch. Folglich wird DDR5 auch für Spieler, die einen neuen Gaming-PC bauen oder ein Upgrade planen, immer interessanter.
CPU-Kühler für Raptor Lake
Da Intel beim Sockel LGA 1700 bleibt, können alle Prozessorkühler, die mit der 12. Generation Alder Lake kompatibel waren, auch zur Kühlung der neuen Intel-Generation weiter genutzt werden, jedenfalls rein physisch betrachtet. Mehr Leistung bringt immer mehr Wärmeentwicklung mit sich: Wer also das volle Potenzial seiner neuen CPU ausnutzen will, für den empfiehlt sich eine Wasserkühlung.
Neue Mainboards für Intel Raptor Lake
Ein neuer Build, ein neues Board? Dann wirst du mit Intel Raptor Lake auf jeden Fall glücklich, denn trotz der Abwärtskompatibilität lässt Intel es sich nicht nehmen, einen 700er-Chipsatz in den Ring zu werfen. Dieser verfügt über mehr PCIe-4.0- statt 3.0-Schnittstellen, schnellere USB-Anbindung und unterstützt von Haus aus schneller getakteten RAM. Für Z790 gilt: Es ist immer schön, die Wahl zu haben.
Wann ist offizieller Verkaufsstart von Intel Rapor Lake?
Aktuell kannst du die neuen Intel-CPUs bei Caseking direkt vorbestellen. Damit bist du einer der Ersten, der die neue CPU-Spitzenklasse des Chipgiganten in der Hand halten darf. Ab dem 20.10.2022 werden die Prozessoren dann direkt zu dir versendet.

